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was bleibt vom Universum,wenn alle Wesen befreit sind?

  • zenmuehldorf
  • 16. September 2012 um 21:38
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  • Simo
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    • 23. September 2012 um 18:28
    • #51
    Frank1:

    Hallo zenmuehldorf,

    ich kann Dir nur sagen, was meine Meinung dazu ist:
    Alles was existiert ist wesenhaft und macht das Universum aus und das Universum ist dann die Gesamtheit der Existenzen.
    Dabei sind für mich z.B. Steine oder Raum auch Wesen. Wenn also alle Wesen zurückgekehrt sind, bilden sie eine Einheit und immer noch das Universum, dass dann vom Samsara zum Nirvana geworden ist und damit ist das Universum auch sich selber voll bewusst.

    Frank

    Frank-Dhamma :D Interessant

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Simo
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    • 23. September 2012 um 19:15
    • #52
    Frank1:

    P.S: „Natur ist ein unendlich geteilter Gott“ Friedrich von Schiller (1759-1805), deutscher Dichter

    Schiller-Dhamma

    Für mich hat dann der Buddha doch etwas mehr Autorität als Schiller. Aber das ist ein schöner Gedanke. Würde man das beherzigen, gäbe es sicher weniger Umweltzerstörung.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Dennis
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    • 23. September 2012 um 22:12
    • #53

    Huhu:)

    der Buddha sah das Universum als Sonnensysteme, die immer wieder neu entstehen,
    und in sich zusammenfallen. Somit kann, denke ich, auch immer wieder neues Leben
    enstehen, das Universum wäre demnach wahrscheinlich nie leer von Leben, da immer wieder
    neue Lebewesen im universum entstehen, die nach Glück streben und Leid vermeiden wollen.

  • Tsewang48
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    • 24. September 2012 um 11:00
    • #54

    Der Raum ist unendlich.Es gibt viele Galaxien von denen wir noch nichts wissen.Möge die Macht mit euch sein. 8)
    Grüße Tsewang48

  • void
    Globale Moderation
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 24. September 2012 um 11:16
    • Offizieller Beitrag
    • #55
    Simo:
    Frank1:

    P.S: „Natur ist ein unendlich geteilter Gott“ Friedrich von Schiller (1759-1805), deutscher Dichter

    Schiller-Dhamma

    Für mich hat dann der Buddha doch etwas mehr Autorität als Schiller. Aber das ist ein schöner Gedanke. Würde man das beherzigen, gäbe es sicher weniger Umweltzerstörung.

    Es ist doch nicht so weit weg von buddhitischen Denken.

    Während das traditioelle westliche Denken von der Unterscheidung zwischen einen Subjekt (freie Seele) und toter Materie (Objekten) ausgeht, ist im buddhitische Denken beides eine Illusion.

    Wenn das inhärent existierende Ich nicht exitiert und in Wirklichkeit ein produkt natürlicher Vorgänge ist, dann werden die Vorgänge in der Natur dadurch gleichsam unserem Denken verwandt. Das Vorbeistreichen der Wolken dem der Gedanken. das Fliessen der Flüsse dem des Bluts, das Branden der Gefühle dem Branden der Flut.Unsere Innenleben ist genauso eine Ansammlung natürlicher Prozesse wie das Ökosystem einer Landschaft.

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  • zenmuehldorf
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    • 20. Oktober 2012 um 20:00
    • #56

    Ich habe heute während meiner täglichen Zazen-Praxis folgende Einsicht (für mich) erlangt:
    Alles im Universum ist voller Leben und atmet.Jegliches Leben vom allerkleinsten bis zum Menschen trachtet danach zu
    Überleben. Ich habe das allerdings nicht als etwas bedrohliches erlebt, sondern als wie eine Art großes Gesamtbewusstsein, das seinen Überlebenstrieb bis ins Allerkleinste ausdehnt. Die Daoisten nennen dies glaub ich Tao.
    Aus dieser Sicht heraus waren alle Wesen bereits befreit. Sie wissen es nur nicht.

  • nibbuti
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    • 20. Oktober 2012 um 20:33
    • #57
    void:

    Während das traditioelle westliche Denken von der Unterscheidung zwischen einen Subjekt (freie Seele) und toter Materie (Objekten) ausgeht, ist im buddhitische Denken beides eine Illusion.


    Mit solchen Aussagen wär ich vorsichtig void. ;)

    Dass Subjekt und Materie bloß "Illusion" seien, ist nur eine mögliche Wahrnehmung und somit grob und konditioniert.

    Der Buddha lehrte, dass da kein 'Ich' in den fünf Khandas zu finden ist, trotzdem funktionieren die Khandas weiterhin, einschließlich Form (Materie).

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • sonnenschein
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    • 21. Oktober 2012 um 13:45
    • #58

    Das Universum erschafft ständig neue Formen wie z.B. Menschen um sich selbst zu erfahren. Die Leerheit ( das Formlose) kann erst durch Formen erfahren werden. Befreiung bedeutet nicht, dass es keine Formen mehr gibt, sondern, dass man sich von der zwanghaften Identifikation mit einer Form befreit. Das bedeutet kein Stillstand mehr im Sinne dass alles in einem nichts verschwindet und ständig ruht, sondern, dass wir uns als ein nicht getrenntes Bewusstsein erfahren. Auf der Ebene der Form erleben wir immer noch Geburt, alter, Krankheit und Tod. Aber wir leiden nicht mehr darunter, da wir erkannt haben, dass unsere Formlose essenz zugleicht untrennbar mit den formen ist, aber auch frei von Vergänglichkeit und Merkmalen. Wir werden dann immer noch neue Formen erschaffen die natürlich auch wieder vergänglich sind. So wie wir ja auch gerne Spiele spielen auch wenn wir wissen, dass sie zu ende gehen.

  • Doris
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    • 21. Oktober 2012 um 14:08
    • #59

    Ich frage mich bei Dir, Sonnenschein, immer ob das, was Du schreibst von Dir kommt oder ob Du nur wiedergibst und dieses als Wahrheit kundtust. Das ist nämlich nicht erkennbar.
    In der Wissenschaft würde man die Nicht-Erkennbarkeit von Wiedergaben als "Plagiat" bezeichnen.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • nibbuti
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    • 21. Oktober 2012 um 14:19
    • #60
    sonnenschein:

    Auf der Ebene der Form erleben wir immer noch Geburt, alter, Krankheit und Tod. Aber wir leiden nicht mehr darunter, da wir erkannt haben, dass unsere Formlose essenz zugleicht untrennbar mit den formen ist, aber auch frei von Vergänglichkeit und Merkmalen.


    Hi Sonnenschein.

    Was soll diese "Formlose Essenz" deiner Ansicht nach sein, die "untrennbar mit Formen" und "frei von Vergänglichkeit und Merkmalen" ist?

    (Klingt für mich nach Hindu-Atman.)

    :)

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  • zenmuehldorf
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    • 21. Oktober 2012 um 18:10
    • #61
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich frage mich bei Dir, Sonnenschein, immer ob das, was Du schreibst von Dir kommt oder ob Du nur wiedergibst und dieses als Wahrheit kundtust. Das ist nämlich nicht erkennbar.
    In der Wissenschaft würde man die Nicht-Erkennbarkeit von Wiedergaben als "Plagiat" bezeichnen.


    Wobei mir seine Antwort von den bisherigen noch am besten gefallt.
    :P

  • Geronimo
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    • 21. Oktober 2012 um 18:22
    • #62

    Es geht aber nicht immer darum was einem (konditioniertem Geist) am besten gefällt, sondern darum wie die Dinge wirklich funktionieren. Sucht man sich immer nur das aus, wonach einem gerade ist, dann wird man nie herausfinden können wie die Dinge sind.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 21. Oktober 2012 um 18:25
    • #63

    Das was Sonnenschein sagt ist übrigens so nicht in der überlieferten Lehre des Buddha zu finden, nur mal so als Info.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Ji'un Ken
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    • 21. Oktober 2012 um 19:13
    • #64
    sonnenschein:

    Das Universum erschafft ständig neue Formen wie z.B. Menschen um sich selbst zu erfahren. Die Leerheit ( das Formlose) kann erst durch Formen erfahren werden. Befreiung bedeutet nicht, dass es keine Formen mehr gibt, sondern, dass man sich von der zwanghaften Identifikation mit einer Form befreit. Das bedeutet kein Stillstand mehr im Sinne dass alles in einem nichts verschwindet und ständig ruht, sondern, dass wir uns als ein nicht getrenntes Bewusstsein erfahren. Auf der Ebene der Form erleben wir immer noch Geburt, alter, Krankheit und Tod. Aber wir leiden nicht mehr darunter, da wir erkannt haben, dass unsere Formlose essenz zugleicht untrennbar mit den formen ist, aber auch frei von Vergänglichkeit und Merkmalen. Wir werden dann immer noch neue Formen erschaffen die natürlich auch wieder vergänglich sind. So wie wir ja auch gerne Spiele spielen auch wenn wir wissen, dass sie zu ende gehen.


    Ich stimme dieser Antwort zu.
    Nur den ersten Satz würde ich anders formulieren. Ich finde, "Das Universum erschafft ständig neue Formen wie z.B. Menschen. reicht völlig aus.

  • spirit8008
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    • 21. Oktober 2012 um 20:52
    • #65

    Ich würde es so formulieren. "Wir erschaffen ständig neue Formen wie z.B. Menschen. "

    Und wenn alle Wesen befreit sind gibt es natürlich ein Palaver.

    Ob man diesen Leid- und Gier-Kram dann nochmal machen soll - das würde ich verneinen.

    spirit

  • Geronimo
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    • 21. Oktober 2012 um 22:17
    • #66

    Auf das jetzige Leben bezogen kann man das sogar so ungefähr formulieren, aber die Frage war ja universeller gemeint.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Maybe Buddha
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    • 21. Oktober 2012 um 22:30
    • #67

    Antwort:
    Na das Universum ohne Leiden...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • sonnenschein
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    • 21. Oktober 2012 um 23:22
    • #68
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich frage mich bei Dir, Sonnenschein, immer ob das, was Du schreibst von Dir kommt oder ob Du nur wiedergibst und dieses als Wahrheit kundtust. Das ist nämlich nicht erkennbar.
    In der Wissenschaft würde man die Nicht-Erkennbarkeit von Wiedergaben als "Plagiat" bezeichnen.

    Es kommt überhaupt nichts von mir, ebensowenig, wie etwas von "Dir" kommen oder irgendeinem anderen kommen kann. Die Gedanken die zu Worten führen waren alle schonmal da. Wir lesen, hören und Denken alle viel und wenn etwas passt, dann sagen oder schreiben wir es eben auf. Ich habe viel gelesen und versuche, wenn ich hier etwas schreibe, das selbst in Worte zu fassen, was gerade passt. Ich schaue also vorher nicht in irgendeinem Buch nach und schreibe etwas ab, sondern versuche die Erkenntnisse die ich durch meine eigenen Erfahrungen und Gedanken, und den Worten von anderen die ich gehört oder gelesen habe etwas auszudrücken um anderen dabei zu helfen das zu erkennen was ist. Worte der Weisheit kamen durch viele Menschen aber sie kamen nicht von einem Selbst, dass die Worte erzeugt hat. Insofern auf Plagiate zu verweisen ist eine sehr einengende Sichtweise. Du kannst viele Weisheiten sowohl im Buddhismus finden wie auch aus anderen Quellen. Nicht die Quelle ist entscheidend, sondern ob die Worte auf das zeigen was ist und die, die die Worte lesen über die Worte hinausgehen oder erst nach den Quellen kritisch fragen da sie kein Vertrauen finden in Worten deren Quelle sie nicht kennen. Buddha selbst hat nie etwas schriftlich hinterlassen. Die Lehrreden wurden alle mündlich übertragen und erst Jahrhunderte später aufgeschrieben. Insofern heißt es ja auch so schön, "so habe ich gehört" .
    Ich könnte viele gute Bücher empfehlen aber ich habe für meinen Teil genug gelesen um die Essenz von spirituellen Lehren hinter den Worten zu erkennen.
    Kein Wort kann je eine Wahrheit ausdrücken. Insofern sind alle Worte Unwahrheiten. Das gleiche gilt für wissenschaftliche Erkenntnisse. Es gibt kein Naturgesetz, keine wissenschaftliche Erkenntnis, die eine Wahrheit ausdrücken kann, die immer und überall gilt.

  • sonnenschein
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    • 21. Oktober 2012 um 23:27
    • #69
    nibbuti:
    sonnenschein:

    Auf der Ebene der Form erleben wir immer noch Geburt, alter, Krankheit und Tod. Aber wir leiden nicht mehr darunter, da wir erkannt haben, dass unsere Formlose essenz zugleicht untrennbar mit den formen ist, aber auch frei von Vergänglichkeit und Merkmalen.


    Hi Sonnenschein.

    Was soll diese "Formlose Essenz" deiner Ansicht nach sein, die "untrennbar mit Formen" und "frei von Vergänglichkeit und Merkmalen" ist?

    (Klingt für mich nach Hindu-Atman.)

    :)

    Buddhisten nennen sie ja gerne Buddhanatur, aber auch das ist natürlich nur ein Begriff. Es wird im tibetischen Buddhismus als Mahamudra beschrieben. Im Zen sagt Dir niemand was es ist und wenn Du lange genug eine weiße Wand anstarrst, dann willst es vielleicht irgendwann nicht mehr wissen... :lol:

  • sonnenschein
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    • 21. Oktober 2012 um 23:31
    • #70
    Geronimo:

    Das was Sonnenschein sagt ist übrigens so nicht in der überlieferten Lehre des Buddha zu finden, nur mal so als Info.

    Warnung! Sie verlassen den Buddhistischen Sektor und treten in die unglaubwürdige nicht-buddhistische Welt ein, die direkt zu einer schlechten Wiedergeburt in einem unreinen Land führt :evil:
    Bitte meditieren sie noch härter und wiederholen sie zur Strafe 100.000 mal das Mantra "Ich darf nur Buddha glauben wenn ich ihn getötet habe" :badgrin:

  • sonnenschein
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    • 21. Oktober 2012 um 23:35
    • #71
    Ji'un Ken:
    sonnenschein:

    Das Universum erschafft ständig neue Formen wie z.B. Menschen um sich selbst zu erfahren. Die Leerheit ( das Formlose) kann erst durch Formen erfahren werden. Befreiung bedeutet nicht, dass es keine Formen mehr gibt, sondern, dass man sich von der zwanghaften Identifikation mit einer Form befreit. Das bedeutet kein Stillstand mehr im Sinne dass alles in einem nichts verschwindet und ständig ruht, sondern, dass wir uns als ein nicht getrenntes Bewusstsein erfahren. Auf der Ebene der Form erleben wir immer noch Geburt, alter, Krankheit und Tod. Aber wir leiden nicht mehr darunter, da wir erkannt haben, dass unsere Formlose essenz zugleicht untrennbar mit den formen ist, aber auch frei von Vergänglichkeit und Merkmalen. Wir werden dann immer noch neue Formen erschaffen die natürlich auch wieder vergänglich sind. So wie wir ja auch gerne Spiele spielen auch wenn wir wissen, dass sie zu ende gehen.


    Ich stimme dieser Antwort zu.
    Nur den ersten Satz würde ich anders formulieren. Ich finde, "Das Universum erschafft ständig neue Formen wie z.B. Menschen. reicht völlig aus.

    Warum erschafft das Universum immer neue Formen? Warum sind wir noch nicht alle befreit? Weil das formlose sich nicht selbst erfahren kann. Es braucht die Formen und die Vergänglichkeit um das unvergängliche zu erkennen. Warum erschaffen praktizierende Buddhisten immer neue Formen der Praxis? Um sich selbst zu erfahren und nicht in der Vorstellungsform "Ich bin ein guter Buddhist, weil ich fleißig meditiere" gefangen zu bleiben.

  • nibbuti
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    • 22. Oktober 2012 um 01:09
    • #72
    sonnenschein:

    ... da wir erkannt haben, dass unsere Formlose essenz zugleicht untrennbar mit den formen ist ...
    ... Buddhisten nennen sie ja gerne Buddhanatur ...
    ... Weil das formlose sich nicht selbst erfahren kann. Es braucht die Formen ...
    ... Warum erschaffen praktizierende Buddhisten immer neue Formen der Praxis? Um sich selbst zu erfahren

    Wer dann erkennt das Selbst durch das Selbst in allen geschaffenen Wesen, wird gleich (-gesinnt) gegenüber allen, und tritt in den höchsten Zustand, Brahman. - Manu 125

    Erblicke, also, du Sohn Pritha! Ich manifestiere für dich jene hunderttausend-tausend Formen, die mein Geheimnis kleiden: Ich zeige dir meinen Schein, unendlich reich, göttlichen, meine wechselvollen Farben, meine unzähligen Formen. Siehe! in dieses mein Gesicht - Krishna XI

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Geronimo
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    • 22. Oktober 2012 um 08:13
    • #73
    sonnenschein:
    Geronimo:

    Das was Sonnenschein sagt ist übrigens so nicht in der überlieferten Lehre des Buddha zu finden, nur mal so als Info.

    Warnung! Sie verlassen den Buddhistischen Sektor und treten in die unglaubwürdige nicht-buddhistische Welt ein, die direkt zu einer schlechten Wiedergeburt in einem unreinen Land führt :evil:
    Bitte meditieren sie noch härter und wiederholen sie zur Strafe 100.000 mal das Mantra "Ich darf nur Buddha glauben wenn ich ihn getötet habe" :badgrin:

    Nee, aber ich habe mir schon gedacht das der Satz so eine Reaktion hervorrufen könnte :) War einfach nur 'ne sachliche Feststellung. Manchen hilft das sich zu orientieren, wenn man nicht alles durcheinander betrachtet.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Ji'un Ken
    Gast
    • 22. Oktober 2012 um 09:03
    • #74
    sonnenschein:

    ...Warum erschafft das Universum immer neue Formen? Warum sind wir noch nicht alle befreit? Weil das formlose sich nicht selbst erfahren kann. Es braucht die Formen und die Vergänglichkeit um das unvergängliche zu erkennen. Warum erschaffen praktizierende Buddhisten immer neue Formen der Praxis? Um sich selbst zu erfahren und nicht in der Vorstellungsform "Ich bin ein guter Buddhist, weil ich fleißig meditiere" gefangen zu bleiben.

    Moin Sonnenschein,
    das wären nicht meine Fragen.
    Wenn ich diese Erfahrung mache und ich habe sie gemacht,

    Ji'un Ken:

    Das Universum erschafft ständig neue Formen wie z.B. Menschen.


    frage ich mich, "Ist das so? Warum erfahre ich das so?"

    Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, das dies dadurch geschieht, dass ich mich als vom Universum getrennt betrachte.
    Du fragst warum wir noch nicht alle befreit sind. Ich bin der Meinung, das wir es schon immer waren, aber das wir es nur nicht wissen.
    Ich trenne auch nicht so scharf zwischen Formlosen und Form, so wie du es zu tun scheinst.
    Diese getrennte Wahrnehmung muss aber nicht sein. Löst sich diese Trennung auf, bedeutet das meiner Erfahrung nach nicht, das alle Formen verschwinden. Formen und Formlosigkeit, Form und Leerheit treten zusammen auf. Sie sind nicht zu trennen. Auch diese Erfahrung habe ich gemacht.
    Bei deine Aussage hier "Es braucht die Formen und die Vergänglichkeit um das unvergängliche zu erkennen." lese ich noch eine Trennung heraus. Meiner Erfahrung nach gilt es genau diese Trennung zu überwinden.

    Zitat

    ...30 Jahre lang suchte ich einen Schwertmeister.1
    Wie viele male sind Blätter gefallen und neue Knospen zum Vorschein
    gekommen?
    Aber seitdem ich die Pfirsichblüten gesehen habe,
    habe ich nie wieder gezweifelt!...
    Quelle Ausschnitt aus Fall 8 Kattoshu Roku

    Ohne Unterlass
    ändern sich alle Dinge
    und doch geschieht nichts.

    So drücke ich es aus.

    LG
    Ji'un Ken

  • Elliot
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    • 22. Oktober 2012 um 09:38
    • #75
    zenmuehldorf:

    ist denn aus Sicht des Buddhismus nicht das Universum selbst erpicht darauf, sich selbst zu erfahren und Sich selbst bewusst zu sein?


    Wie kommst Du darauf? Das klingt eher nach Esoterik, finde ich. Was ist "Universum"? Ein (Phantasie-)Wesen?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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