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Bedeutung

  • Werner Stepan
  • 8. September 2026 um 12:24
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    • 28. September 2026 um 17:05
    • #101
    Samadhi1876:

    Auch der Mensch selbst wurde von der Natur erschaffen


    Aber das hat er längst vergessen


    Und meint deshalb


    Über der Natur stehen zu können

    Oder davon getrennt zu sein

    Alles anzeigen

    Ja das ist ein großes Übel. Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 28. September 2026 um 19:46
    • #102
    mukti:

    Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Siehe hier:


    Zitat

    Die Natur ist nicht nur gleichgültig gegenüber Grausamkeit und Schmerz, sondern zwingt sie tatsächlich allen Lebewesen auf als Bedingung und Preis ihrer Existenz. Leid zufügen o-der zu leiden; oder beides, Leid zufügen und leiden – das ist das Gesetz des Lebens.

    Klipp und klar. S.17, PDF.


    Grundlagen des Buddhismus
    –
    Die Vier Edlen Wahrheiten
    Francis Story


    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%20Dana/Buecher/story%20francis/Story,%20Francis%20-%20Die%20Vier%20Edlen%20Wahrheiten.pdf

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 28. September 2026 um 20:00
    • #103
    Igor07:
    mukti:

    Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Siehe hieie Natur ist nicht nur gleichgültig gegenüber Grausamkeit und Schmerz, sondern zwingt sie tatsächlich allen Lebewesen auf als Bedingung und Preis ihrer Existenz. Leid zufügen o-der zu leiden; oder beides, Leid zufügen und leiden – das ist das Gesetz des Lebens.

    Ja, aber der Mensch kann mittlerweile den ganzen Planeten vernichten (z.B. atomarer Overkill). Die Natur gefährdet sich also selbst. Oder, wenn es noch viele andere Welten gibt, dann zerplatzt nur ein unbedeutendes Pünktchen im All.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 28. September 2026 um 20:16
    • #104
    mukti:

    Ja, aber der Mensch kann mittlerweile den ganzen Planeten vernichten (z.B. atomarer Overkill). Die Natur gefährdet sich also selbst. Oder, wenn es noch viele andere Welten gibt, dann zerplatzt nur ein unbedeutendes Pünktchen im All.

    Das stimmt, aber seine Natur bleibt dieselbe, nur die Technologie hat sich verändert.

    Früher waren es nur Messer und Schwerter, heute kann KI die ganze Welt praktisch paralysieren, aber das bedeutet nicht, dass der Mensch, wie er zur Zeit des Buddha war, anders geworden ist.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 28. September 2026 um 20:26
    • #105
    Igor07:
    mukti:

    Ja, aber der Mensch kann mittlerweile den ganzen Planeten vernichten (z.B. atomarer Overkill). Die Natur gefährdet sich also selbst. Oder, wenn es noch viele andere Welten gibt, dann zerplatzt nur ein unbedeutendes Pünktchen im All.

    Das stimmt, aber seine Natur bleibt dieselbe, nur die Technologie hat sich verändert.

    Früher waren es nur Messer und Schwerter, heute kann KI die ganze Welt praktisch paralysieren, aber das bedeutet nicht, dass der Mensch, wie er zur Zeit des Buddha war, anders geworden ist.

    Es gibt ja auch das Phänomen von Schmarotzerpflanzen, vielleicht auch in der Tierwelt, die den Wirt umbringen und damit auch sich selbst. Das stört aber nicht die unzähligen anderen Pflanzen und Tiere. Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.

    Mit Metta, mukti.


  • void
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    • 28. September 2026 um 20:32
    • #106
    mukti:

    Ja das ist ein großes Übel. Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Bei der Natur ist es ein wenig so wie bei Adam Smith und seiner unsichtbaren Hand: Die einzelnen Wesen sind von blinden Wachstumsstreben erfüllt und in einigen Situationen, wo einzelne Arten das durchsetzen können z.B wo Ratten auf unberührte Inseln kamen, sieht man das Gemetzel ( "Tho' Nature, red in tooth and claw")


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    Aber weil man sich im Allgemeinen gegenseitig im Schach hält ergeben sich so Kompromisse - fein austarierte, komplexe Ökosysteme wo alles ineinandergreift. So dass man dann keucht Harmonie und Ordnung zur Norm erklärt und Störung ( Heuschreckenschwärme, Seuchen) als unnatürlich.

  • Igor07
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    • 28. September 2026 um 20:37
    • #107
    mukti:

    Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.

    Nach E. Fromm ist der Mensch das einzige Wesen, das bösartig destruktiv ist. In der reinen Natur gibt es keine Serienkiller, die es genießen, wenn sie morden. Es reicht, nur nach etwa 23.00 Uhr TV zu schauen: Gewalt, Sex und Blut ... Religion, egal welche, ist nur die leere Hülse geworden. Wir haben selbst den Gott ermordet, so wie Nietzsche es ausdrückte.


    Zitat

    Wir haben ihn getötet - ihr und ich!
    Wir sind seine Mörder!

    Friedrich Nietzsche -  Der tolle Mensch

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 28. September 2026 um 20:45
    • #108
    void:

    Aber weil man sich im Allgemeinen gegenseitig im Schach hält ergeben sich so Kompromisse - fein austarierte, komplexe Ökosysteme wo alles ineinandergreift. So dass man dann keucht Harmonie und Ordnung zur Norm erklärt und Störung ( Heuschreckenschwärme, Seuchen) als unnatürlich.

    Dann führen so Dinge wie Erderwärmung, Viren und Weltkriege vielleicht zu einer Reduktion der Menschheit als Kompromiss, falls der Rest dann zur Vernunft kommt.

    Mit Metta, mukti.


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    • 28. September 2026 um 20:48
    • #109
    Igor07:
    mukti:

    Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.

    Nach E. Fromm ist der Mensch das einzige Wesen, das bösartig destruktiv ist. In der reinen Natur gibt es keine Serienkiller, die es genießen, wenn sie morden. Es reicht, nur nach etwa 23.00 Uhr TV zu schauen: Gewalt, Sex und Blut ... Religion, egal welche, ist nur die leere Hülse geworden. Wir haben selbst den Gott ermordet, so wie Nietzsche es ausdrückte.


    Zitat

    Wir haben ihn getötet - ihr und ich!
    Wir sind seine Mörder!

    Friedrich Nietzsche -  Der tolle Mensch

    Da werden wir es jetzt ganz negativ, oder gar realistisch? "Die Welt ist die Hölle und Menschen sind die Teufel darin" (Schopenhauer)

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 29. September 2026 um 08:55
    • #110
    mukti:

    "Die Welt ist die Hölle und Menschen sind die Teufel darin" (Schopenhauer)

    Korrigiere: "Die Welt ist eben die Hölle, und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin." So ist das Zitat richtig.

    Mit Metta, mukti.


  • Qualia
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    • 29. September 2026 um 10:03
    • #111
    mukti:

    "Die Welt ist eben die Hölle, und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin."

    Buddha sieht alle Erscheinungen, also auch deine Atta-Welt, als anatta an.


    Damit können Hölle, gequälte Seelen und Teufel nur in der Welt erscheinen, die du für wahr hältst, weil es deine Atta-Welt ist, mit der einzig du dich identifizierst und ihr Anatta-Sein nicht mehr erkennst.


    Weder das Vernichten der Anatta-Welt, der Welt der ichlosen Dinge, noch das der Atta-Welt führt zur Befreiung. Nur das Aufgeben, das Loslassen des Ergreifens, das zu Verfestigung im Denken führt, Gedankengestrüpp-Gebäude, befreit.


    Nicht, welche Welt wirklich ist, sondern wie eine Atta-Welt realer wird, ist zu erkennen.


    Die Dualität von Atta-Welt und Anatta-Welt ist als gegeben zu erkennen. Sie in Nondualität = Leerheit/Einheit transformieren zu wollen, ist erstens vergeblich und zweitens dukkha. Das, was ist, wie es ist, kann nicht mit dem Geist allein erkannt werden. Ohne körperliches Handeln und Erleben bleibt es dukkha. Nur durch Machen, Tun oder Unterlassen überprüfen befreit.


    Schoppenhauer geht von der Realität seiner persönlichen Atta-Welt aus.

    Schopenhauer: Die Welt ist Hölle.

    Buddha: Die als Hölle ergriffene Welt ist anatta.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (29. September 2026 um 10:17)

  • Werner Stepan
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    • 29. September 2026 um 10:16
    • #112

    mukti Zitat:

    Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.


    Ein Buch dass ich in den 80igern gelesen habe, und es bewahrheitet sich immer mehr...

    ...So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen

    Sachbuch und Bestseller des Jahres 1985 des deutschen Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth über die globalen Bedrohungen der Menschheit...


    ...Ditfurths Fazit ist:

    „So wenig mich die Gewißheit meines individuellen Todes – aller Angst vor dem Vorgang des Sterbens ungeachtet – in Verzweiflung stürzen läßt, so wenig Grund gibt es, an dem Sinn des Auftretens der Spezies Homo sapiens auf diesem Planeten allein deshalb zu zweifeln, weil auch ihr Auftreten wie das aller anderen lebenden Kreatur naturnotwendig nur vorübergehenden Charakter haben.

    Quelle Wikipedia.

  • mukti
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    • 29. September 2026 um 10:19
    • #113
    Qualia:
    mukti:

    "Die Welt ist eben die Hölle, und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin."

    Buddha sieht alle Erscheinungen, also auch deine Atta-Welt, als anatta an.

    Schopenhauer auch, allerdings leben wir de facto noch in einer Atta-Welt, bis auf ganze wenige Ausnahmen.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 29. September 2026 um 10:29
    • #114
    Werner Stepan:

    mukti Zitat:

    Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.


    Ein Buch dass ich in den 80igern gelesen habe, und es bewahrheitet sich immer mehr...

    ...So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen


    Sachbuch und Bestseller des Jahres 1985 des deutschen Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth über die globalen Bedrohungen der Menschheit...


    ...Ditfurths Fazit ist:

    „So wenig mich die Gewißheit meines individuellen Todes – aller Angst vor dem Vorgang des Sterbens ungeachtet – in Verzweiflung stürzen läßt, so wenig Grund gibt es, an dem Sinn des Auftretens der Spezies Homo sapiens auf diesem Planeten allein deshalb zu zweifeln, weil auch ihr Auftreten wie das aller anderen lebenden Kreatur naturnotwendig nur vorübergehenden Charakter haben.

    Quelle Wikipedia.

    Alles anzeigen

    Obwohl alles vergänglich ist, will es doch für die Zeit des Bestehens erhalten werden. Da ist es schon besser Apfelbäumchen zu pflanzen als Atombomben zu bauen.

    Mit Metta, mukti.


  • Werner Stepan
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    • 29. September 2026 um 10:56
    • #115
    Qualia:

    Die Dualität von Atta-Welt und Anatta-Welt ist als gegeben zu erkennen. Sie in Nondualität = Leerheit/Einheit transformieren zu wollen, ist erstens vergeblich und zweitens dukkha. Das, was ist, wie es ist, kann nicht mit dem Geist allein erkannt werden. Ohne körperliches Handeln und Erleben bleibt es dukkha.

    Wenn das Selbst/Nicht-Selbst eine Dualität ist (was ich bezweifle) und diese nicht in Nondualität/Leerheit/Einheit verwirklicht werden kann, führ auch Handeln und oder Erleben meiner Meinung nach nicht zum Ziel, weil auch der Buddha wie viele Seher und Muktis vor und nach Ihm auch ein rational/emotionales Wesen war.

  • Qualia
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    • 29. September 2026 um 11:26
    • #116
    mukti:

    Schopenhauer auch, allerdings leben wir de facto noch in einer Atta-Welt, bis auf ganze wenige Ausnahmen.

    Ich lebe in meiner Atta-Welt und Anatta-Welt, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein atta oder anatta bin.

    Werner Stepan: Ich lebe in meinem Selbst und Nicht-Selbst, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein Selbst oder ein Nicht-Selbst bin.


    Also als ein rationales und emotionales Wesen.

    Alle Dualitäten sind nur spirituelle Erscheinungen ohne jede dingliche Substanz. Damit können sie nicht das rationale und emotionale Wesen sein, das nicht mehr nach Leere zwischen den Polen der Dualität sucht, sondern erkannt hat, dass Erleben da ist, wo es Leere gesucht hat.


    Denn dieses rationale und emotionale Wesen ist das, das handelt und Zufriedenheit im Wissen um die Pole erlebt. Wenn es nicht mehr mit Gier oder Hass als Antrieb handelt. Verblendungen erkennt und beendet, bevor es handelt.

    „Die Gedanken gehen der Tat voran.“

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

  • mukti
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    • 29. September 2026 um 11:34
    • #117
    Qualia:
    mukti:

    Schopenhauer auch, allerdings leben wir de facto noch in einer Atta-Welt, bis auf ganze wenige Ausnahmen.

    Ich lebe in meiner Atta-Welt und Anatta-Welt, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein atta oder anatta bin.

    Für mich ist eher noch Theorie, was der Buddha sagt: Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht - das trifft alles in Wirklichkeit nicht zu.

    Mit Metta, mukti.


  • Qualia
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    • 29. September 2026 um 12:04
    • #118
    mukti:
    Qualia:
    mukti:

    Schopenhauer auch, allerdings leben wir de facto noch in einer Atta-Welt, bis auf ganze wenige Ausnahmen.

    Ich lebe in meiner Atta-Welt und Anatta-Welt, darum bleibe ich frei vom Meinen das ich ein atta oder anatta bin.

    Für mich ist eher noch Theorie, was der Buddha sagt: Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht - das trifft alles in Wirklichkeit nicht zu.

    Du erkennst nicht, dass Buddha das: „Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht“ als Definition der Atta- und Anatta-Pole einer Dualität zeigt.

    Ich bin: ist der Atta-Pol.

    Ich bin nicht, ich bin und ich bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht: ist der Anatta-Pol. Dazwischen ist das Erleben jeder Selbst- oder Ichstruktur.


    Damit wird dann klar, warum es vom Ich-bin-Pol bis zu Ich-bin-nicht-Pol, an den Polen selbst keinen Unterschied gibt, da alles Erscheinende Anatta ist.


    Der mittlere Weg ergibt sich aus dem Anwenden des achtfachen Weges und dieser ist zwischen Atta-Pol und Anatta-Pol, aber eben nicht die Pole selbst. Das sich identifizieren, als „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ ist immer dukkha, auch wenn man es nicht merkt.


    Ich glaube, das ist nicht einmal mehr Theravada. Doch es funktioniert und macht ein zufriedenes Leben.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

  • mukti
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    • 29. September 2026 um 12:28
    • #119
    Qualia:

    Du erkennst nicht, dass Buddha das: „Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht“ als Definition der Atta- und Anatta-Pole einer Dualität zeigt.

    Es gibt halt vieles, das ich noch nicht erkenne. Lass' gut sein, das kommt schon noch.

    Mit Metta, mukti.


  • Qualia
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    • 29. September 2026 um 12:40
    • #120
    mukti:
    Qualia:

    Du erkennst nicht, dass Buddha das: „Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht“ als Definition der Atta- und Anatta-Pole einer Dualität zeigt.

    Es gibt halt vieles, das ich noch nicht erkenne. Lass' gut sein, das kommt schon noch.

    Was willst du auf die lange Bank schieben? Wie lange denn noch? Mich hat doch gerade das Theravada geholfen, die eine Lehre zu finden. Wie lange willst du noch das Seil verlängern? Du bist seit Jahren durch den Strom auf dem anderen Ufer. Lass das Seil los, damit sich deine Lehren frei bewegen können, und du wirst Zufriedenheit spüren.


    Ich kann dir sagen, das Zufriedenheit spüren ist anfangs wie die unerträgliche Leichtigkeit des Sein. Heißt, man findet immer wieder etwas, das Unruhe und Suchen macht.


    Nein, ich lasse nicht davon ab, denn du bedeutest mir sehr viel.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (29. September 2026 um 12:52)

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    • 29. September 2026 um 13:12
    • #121

    Das (einzelne) Leben kann man aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Jedoch ist Leben auch an (Lebens)Bedingungen geknüpft. Und auch an (Lebens)Raum, wie Erde, und die Erde und die Sonne die wiederum vom Universum abhängig entstanden ist, die Erde sich auch ständig verändert, wie die Sonne, genauso wie Leben, obwohl sie uns nicht so als Leben erscheint wie (Menschen)Tiere, Pflanzen.

    Wir Menschen, haben ein Bewusstsein. Pflanzen und Tiere womöglich oder wahrscheinlich auch. Dh. sie regulieren sich darüber auch selbst. Bzw. reagieren auf Umwelteinflüsse.


    Aber das macht der Berg genauso, wenn Klimaänderung zu Felsabbrüchen führt.


    KI:

    Leben ist ein Sammelbegriff für komplexe materielle Systeme in der Natur, die sich durch Eigenschaften wie Stoffwechsel, Fortpflanzung und Selbstregulation von unbelebter Materie unterscheiden. [1, 2, 3]

    Eine allgemeingültige, exakte naturwissenschaftliche Definition ist bis heute umstritten, weshalb das Phänomen meist über eine Checkliste zentraler Merkmale beschrieben wird. [1, 2, 3]

    Biologische Merkmale des Lebens

    • Stoffwechsel (Metabolismus): Aufnahme, Umwandlung und Abgabe von Nährstoffen und Energie zum Erhalt des Körpers.
    • Fortpflanzung und Vererbung: Fähigkeit zur Reproduktion und Weitergabe von Erbinformationen (DNA/RNA).
    • Homöostase: Regulation des inneren Milieus zur Stabilisierung eines dynamischen Gleichgewichts.
    • Reizbarkeit: Wahrnehmung von und Reaktion auf Umweltreize.
    • Wachstum und Entwicklung: Gesteuerte Zunahme von Größe und Komplexität.
    • Evolution: Anpassung und Veränderung von Populationen über Generationen durch Mutation und Selektion. [1, 2, 3, 4]

    Weitere Perspektiven

    • Philosophie: Beschäftigt sich mit der Existenz, dem Bewusstsein sowie dem Sinn und der zeitlichen Dauer des individuellen Daseins.
    • Grenzfälle: Komplexe Einheiten wie Viren oder Prionen besitzen zwar genetisches Material oder beeinflussen den Stoffwechsel, erfüllen aber nicht alle klassischen Kriterien und gelten daher oft nicht als eigenständig lebendig. [1, 2, 3, 4, 5]

    Ausführliche und facettenreiche Betrachtungen zu diesem Thema finden Sie im Wikipedia-Eintrag zu Lebensowie im Lexikon der Biologie von Spektrum.de. [1, 2]

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 29. September 2026 um 13:26
    • #122

    Der Mensch


    Fügt dem Ganzen (Leben / Leben bedeutet auch Veränderung) auf seine ganz spezielle Art und Weise


    Oft auch viel immer Neues Künstlich Geschaffenes hinzu:


    Etwas entsteht


    Das letztendlich früher oder später


    Genauso wieder vergeht


    Wie seine Gedanken und Gefühle, Körper, Emotionen, Handlungen, …


    Dabei kann auch zusätzliches Leid für ihn selbst und andere entstehen

  • Helmut
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    • 29. September 2026 um 16:15
    • #123
    mukti:

    Für mich ist eher noch Theorie, was der Buddha sagt: Ich bin, bin nicht, bin und bin nicht, weder bin ich noch bin ich nicht - das trifft alles in Wirklichkeit nicht zu.

    Das ist eine Kurzform mit der die Beziehung zwischen Selbst/Ich und den Khandhas beschrieben wird. Man kann diese vier aussagen zu dreien zusammenfassen, weil die letzten beiden gleichbedeutend sind.


    Wir finden diese Formulierung in vielen Suttas, zum Beispiel in SN 22.45:


    "... was vergänglich ist, das ist leidvoll; was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich ..."


    Hier bezieht sich vergänglich und leidvoll auf die Khandhas. Diese Khandhas sind nicht das Selbst/Ich-


    Dann heißt es im Sutta weiter:


    "... was Nicht-Ich ist, davon gilt: 'Dies gehört mit nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst' "


    Das Nicht-Ich sind die Khandhas. Nun werden drei denkbare Beziehungen zwischen den Khandhas und dem Selbst/Ich negiert:

    • Das Selbst/Ich ist nicht der Besitzer der Khandhas.
    • Das Selbst/Ich ist nicht die Khandhas.
    • Die Khandhas sind nicht das Selbst/Ich.

    In dem Sutta betont der Buddha durch Negation:


    "So ist dies d Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen."


    Durch diese Weisheit "wird der Geist entsüchtet und ohne Anhangen befreit von den Trieben."


    Dieses Sutta ist Bhikkhus gelehrt worden. Deshalb ist es nicht unbedeutend für uns. Wenn wir es schaffen, die drei genannten verkehrten Ansichten bezüglich der Beziehung zwischen dem Selbst/Ich und den Khandhas zumindest in Zweifel zu ziehen, dann trägt das schon dazu bei, Hindernisse für die Befreiung zu schwächen. Ziel ist natürlich, diese Verblendungen aufzugeben.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • mukti
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    • 29. September 2026 um 16:24
    • #124
    Qualia:

    Was willst du auf die lange Bank schieben? Wie lange denn noch? Mich hat doch gerade das Theravada geholfen, die eine Lehre zu finden. Wie lange willst du noch das Seil verlängern? Du bist seit Jahren durch den Strom auf dem anderen Ufer. Lass das Seil los, damit sich deine Lehren frei bewegen können, und du wirst Zufriedenheit spüren.


    Ich kann dir sagen, das Zufriedenheit spüren ist anfangs wie die unerträgliche Leichtigkeit des Sein. Heißt, man findet immer wieder etwas, das Unruhe und Suchen macht.


    Nein, ich lasse nicht davon ab, denn du bedeutest mir sehr viel.

    Glaubst du, dass jemandem, dessen Verständnis und Praxis sich über 50 Jahre entwickelt hat, nur noch deine Interpretation gefehlt hat? Danke, alles gut bei mir.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 29. September 2026 um 16:44
    • #125
    Helmut:
    • Das Selbst/Ich ist nicht der Besitzer der Khandhas.
    • Das Selbst/Ich ist nicht die Khandhas.
    • Die Khandhas sind nicht das Selbst/Ich.

    In dem Sutta betont der Buddha durch Negation:


    "So ist dies d Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen."


    Durch diese Weisheit "wird der Geist entsüchtet und ohne Anhangen befreit von den Trieben."


    Dieses Sutta ist Bhikkhus gelehrt worden. Deshalb ist es nicht unbedeutend für uns. Wenn wir es schaffen, die drei genannten verkehrten Ansichten bezüglich der Beziehung zwischen dem Selbst/Ich und den Khandhas zumindest in Zweifel zu ziehen, dann trägt das schon dazu bei, Hindernisse für die Befreiung zu schwächen. Ziel ist natürlich, diese Verblendungen aufzugeben.

    Alles anzeigen

    Das wird in mehreren Suttas so gesagt und es ist von größter Bedeutung. Was könnte es für Zweifel daran geben?

    Intellektuelle Erkenntnis mag die Hindernisse schwächen, aber um sie wirklich zu beseitigen bedarf es bhāvanā, Geistesentfaltung durch Achtsamkeit und Sammlung, im Lichte der Daseinsmerkmale dukkha, anicca, anatta.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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