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Bedeutung

  • Werner Stepan
  • 8. September 2026 um 12:24
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    • 28. September 2026 um 17:05
    • #101
    Samadhi1876:

    Auch der Mensch selbst wurde von der Natur erschaffen


    Aber das hat er längst vergessen


    Und meint deshalb


    Über der Natur stehen zu können

    Oder davon getrennt zu sein

    Alles anzeigen

    Ja das ist ein großes Übel. Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 28. September 2026 um 19:46
    • #102
    mukti:

    Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Siehe hier:


    Zitat

    Die Natur ist nicht nur gleichgültig gegenüber Grausamkeit und Schmerz, sondern zwingt sie tatsächlich allen Lebewesen auf als Bedingung und Preis ihrer Existenz. Leid zufügen o-der zu leiden; oder beides, Leid zufügen und leiden – das ist das Gesetz des Lebens.

    Klipp und klar. S.17, PDF.


    Grundlagen des Buddhismus
    –
    Die Vier Edlen Wahrheiten
    Francis Story


    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%20Dana/Buecher/story%20francis/Story,%20Francis%20-%20Die%20Vier%20Edlen%20Wahrheiten.pdf

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 28. September 2026 um 20:00
    • #103
    Igor07:
    mukti:

    Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Siehe hieie Natur ist nicht nur gleichgültig gegenüber Grausamkeit und Schmerz, sondern zwingt sie tatsächlich allen Lebewesen auf als Bedingung und Preis ihrer Existenz. Leid zufügen o-der zu leiden; oder beides, Leid zufügen und leiden – das ist das Gesetz des Lebens.

    Ja, aber der Mensch kann mittlerweile den ganzen Planeten vernichten (z.B. atomarer Overkill). Die Natur gefährdet sich also selbst. Oder, wenn es noch viele andere Welten gibt, dann zerplatzt nur ein unbedeutendes Pünktchen im All.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 28. September 2026 um 20:16
    • #104
    mukti:

    Ja, aber der Mensch kann mittlerweile den ganzen Planeten vernichten (z.B. atomarer Overkill). Die Natur gefährdet sich also selbst. Oder, wenn es noch viele andere Welten gibt, dann zerplatzt nur ein unbedeutendes Pünktchen im All.

    Das stimmt, aber seine Natur bleibt dieselbe, nur die Technologie hat sich verändert.

    Früher waren es nur Messer und Schwerter, heute kann KI die ganze Welt praktisch paralysieren, aber das bedeutet nicht, dass der Mensch, wie er zur Zeit des Buddha war, anders geworden ist.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 28. September 2026 um 20:26
    • #105
    Igor07:
    mukti:

    Ja, aber der Mensch kann mittlerweile den ganzen Planeten vernichten (z.B. atomarer Overkill). Die Natur gefährdet sich also selbst. Oder, wenn es noch viele andere Welten gibt, dann zerplatzt nur ein unbedeutendes Pünktchen im All.

    Das stimmt, aber seine Natur bleibt dieselbe, nur die Technologie hat sich verändert.

    Früher waren es nur Messer und Schwerter, heute kann KI die ganze Welt praktisch paralysieren, aber das bedeutet nicht, dass der Mensch, wie er zur Zeit des Buddha war, anders geworden ist.

    Es gibt ja auch das Phänomen von Schmarotzerpflanzen, vielleicht auch in der Tierwelt, die den Wirt umbringen und damit auch sich selbst. Das stört aber nicht die unzähligen anderen Pflanzen und Tiere. Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.

    Mit Metta, mukti.


  • void
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    • 28. September 2026 um 20:32
    • #106
    mukti:

    Ja das ist ein großes Übel. Aber warum hat die Natur diese Möglichkeit im Menschen geschaffen, die sich doch zerstörerisch auf sie selber auswirkt? Rätsel über Rätsel.

    Bei der Natur ist es ein wenig so wie bei Adam Smith und seiner unsichtbaren Hand: Die einzelnen Wesen sind von blinden Wachstumsstreben erfüllt und in einigen Situationen, wo einzelne Arten das durchsetzen können z.B wo Ratten auf unberührte Inseln kamen, sieht man das Gemetzel ( "Tho' Nature, red in tooth and claw")


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    Aber weil man sich im Allgemeinen gegenseitig im Schach hält ergeben sich so Kompromisse - fein austarierte, komplexe Ökosysteme wo alles ineinandergreift. So dass man dann keucht Harmonie und Ordnung zur Norm erklärt und Störung ( Heuschreckenschwärme, Seuchen) als unnatürlich.

  • Igor07
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    • 28. September 2026 um 20:37
    • #107
    mukti:

    Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.

    Nach E. Fromm ist der Mensch das einzige Wesen, das bösartig destruktiv ist. In der reinen Natur gibt es keine Serienkiller, die es genießen, wenn sie morden. Es reicht, nur nach etwa 23.00 Uhr TV zu schauen: Gewalt, Sex und Blut ... Religion, egal welche, ist nur die leere Hülse geworden. Wir haben selbst den Gott ermordet, so wie Nietzsche es ausdrückte.


    Zitat

    Wir haben ihn getötet - ihr und ich!
    Wir sind seine Mörder!

    Friedrich Nietzsche -  Der tolle Mensch

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 28. September 2026 um 20:45
    • #108
    void:

    Aber weil man sich im Allgemeinen gegenseitig im Schach hält ergeben sich so Kompromisse - fein austarierte, komplexe Ökosysteme wo alles ineinandergreift. So dass man dann keucht Harmonie und Ordnung zur Norm erklärt und Störung ( Heuschreckenschwärme, Seuchen) als unnatürlich.

    Dann führen so Dinge wie Erderwärmung, Viren und Weltkriege vielleicht zu einer Reduktion der Menschheit als Kompromiss, falls der Rest dann zur Vernunft kommt.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 28. September 2026 um 20:48
    • #109
    Igor07:
    mukti:

    Für uns ist dieser Planet gewöhnlich die einzige Heimat, die wir kennen, trotzdem werden wir zu Wirtskillern.

    Nach E. Fromm ist der Mensch das einzige Wesen, das bösartig destruktiv ist. In der reinen Natur gibt es keine Serienkiller, die es genießen, wenn sie morden. Es reicht, nur nach etwa 23.00 Uhr TV zu schauen: Gewalt, Sex und Blut ... Religion, egal welche, ist nur die leere Hülse geworden. Wir haben selbst den Gott ermordet, so wie Nietzsche es ausdrückte.


    Zitat

    Wir haben ihn getötet - ihr und ich!
    Wir sind seine Mörder!

    Friedrich Nietzsche -  Der tolle Mensch

    Da werden wir es jetzt ganz negativ, oder gar realistisch? "Die Welt ist die Hölle und Menschen sind die Teufel darin" (Schopenhauer)

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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