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Manipulation in Buddhas Namen?

  • pano
  • 23. Juli 2026 um 06:33
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    • 23. Juli 2026 um 06:33
    • #1
    Manipulation im Namen des Buddhismus? Schwere Vorwürfe gegen Zen-Meister
    Angstmache und Druck unter dem Deckmantel des Buddhismus: Ex-Mitglieder eines Zen-Vereins aus Hessen erheben schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Meister.…
    www.tagesschau.de
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    • 23. Juli 2026 um 09:34
    • #2

    Weisst du, um welche Gruppe es sich handelt? Im Artikel steht nur, dass es eine Zen-Gruppe in Hessen sei.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Christopher
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    • 23. Juli 2026 um 10:06
    • #3

    So weit ich weiß, handelt es sich um Zensho Kopp und "Tao Chan".

  • Samadhi1876
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    • 23. Juli 2026 um 11:41
    • #4

    Wenn ich schon lese Guru, Luxusurlaube und Mercedes klingeln die Alarmglocken…


    Leider erfährt die breitere Öffentlichkeit oft erst viel zu spät von Misständen so das andere Menschen davor gewarnt werden können


    Bzw. worauf man selbst achten sollte…

  • Christopher
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    • 23. Juli 2026 um 17:13
    • #5

    Ich habe die Folge 4 soeben gehört. Schon krass, aber irgendwie alles nur zu typisch. Das mit der Sterilisation hatte man zB schon 1:1 beim Zernickow. Die Frau klingt nach einer echten Harpyie.

  • KarmaHausmeister
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    • 23. Juli 2026 um 17:34
    • #6
    Christopher:

    Ich habe die Folge 4 soeben gehört. Schon krass, aber irgendwie alles nur zu typisch. Das mit der Sterilisation hatte man zB schon 1:1 beim Zernickow. Die Frau klingt nach einer echten Harpyie.

    Ich werde mir das demnächst im Gym mal anhören. Da brauche ich immer Podcast. Bin gespannt. Der Podcast Seelenfänger ist generell gut recherchiert.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Samadhi1876
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    • 23. Juli 2026 um 18:07
    • #7
    Christopher:

    Ich habe die Folge 4 soeben gehört

    Bin bei 1 angefangen. Zieht sich zwar leider etwas in die Länge, aber es ist ein interessanter Einblick wie und was da abgelaufen ist, und auch was die Protagonistin gefühlt hat. Auch das sie seit sie 12 war ohne Vater lebte und wie sie sich „vom Meister“ angezogen und geliebt gefühlt hat.

    Für alle die den Podcast nicht hören wollen: am Ende der Folge 1 geht es um 70000 DM im Jahre 1998 die dem Meister, 60 Jahre Glatze grauer Bart blau graue Augen und 18 jährige Stille Freundin, nach einem Casino Besuch angeblich fehlen und wofür die Mitglieder spenden sollen.

  • Samadhi1876
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    • 23. Juli 2026 um 18:18
    • #8

    Von der Personenbeschreibung des „Meisters“ könnte diese auf W.Kopp passen. Ein Name wird allerdings nicht im Podcast genannt. Allerdings ging auch ein Anwaltsschreiben zuvor an die Redaktion. Mit der Bitte um Unterlassung einer Veröffentlichung. Man hat sich vielleicht deshalb entschlossen keinen Namen zu nennen. Angeblich wäre es ein „weniger bekannter Meister“.

  • JoJu91
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    • 24. Juli 2026 um 07:31
    • #9
    Samadhi1876:

    am Ende der Folge 1 geht es um 70000 DM im Jahre 1998 die dem Meister, 60 Jahre Glatze grauer Bart blau graue Augen und 18 jährige Stille Freundin, nach einem Casino Besuch angeblich fehlen und wofür die Mitglieder spenden sollen.

    Schade dass Billy Wilder nicht mehr lebt, das wäre DER Stoff für eine grandiose (Tragi-)Komödie.


    :cry:

  • Samadhi1876
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    • 24. Juli 2026 um 08:53
    • #10
    JoJu91:

    Schade dass Billy Wilder nicht mehr lebt, das wäre DER Stoff für eine grandiose (Tragi-)Komödie.

    Das zu verfilmen, daran habe ich auch gestern gedacht. In der zweiten Folge des Podcasts wird kräftig für den „Meister“ gesammelt: 36.000 für seinen Luxusurlaub auf Teneriffa im 5 Sterne Hotel. Alle Mitglieder kratzen dafür alles zusammen was sie haben oder leihen Geld bei anderen. Der „Meister“ sagt: ihr müsst auf euer Ego verzichten, und an „nichts mehr festhalten“. Seinen eigenen Luxus begründet er damit schon „über alles erhaben zu sein“. Dann gehen die Mitglieder zu Hause auch noch bei ihm putzen, kochen und für ihn einkaufen.


    Die Frau des „Meisters“ (Tochter eines Mitglieds) lernte dieser schon kennen als sie noch ein Kind war, und meinte er hätte „die Auserwählte“ in ihr erkannt.


    In der Nacht wurde im Park stundenlang Gassi mit Hunden gegangen und der „Meister“ hat zwischendurch Vorträge gehalten.


    Genug Stoff für einen Film hat es alle Mal. Und ich habe erst die Hälfte gehört.


    Erinnert mich teilweise an Bhagwahn/Osho, seine Rolls Royce, Rolex, das Geld kam auch alles durch Spenden zusammen. Oder zuletzt SHY.


    Die Frage ist, wie kommen Menschen da überhaupt hin, warum Menschen da überhaupt mit machen und nicht so einfach aussteigen. Auch das versucht der Podcast zu beleuchten.

  • Christopher
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    • 24. Juli 2026 um 09:30
    • #11
    Samadhi1876:

    Die Frage ist, wie kommen Menschen da überhaupt hin, warum Menschen da überhaupt mit machen und nicht so einfach aussteigen.

    Hier darf ich wieder auf meine Studie verweisen, die ein paar Antworten auf genau diese Fragen bietet. Die dort geschilderten Fall-Geschichten sind übrigens um einiges filmreifer als die vom Kopp, der mir eher wie ein unreifes Kind als einen waschechten Psychopathen vorkommt.


    Man kann nur hoffen, dass auch er und seine Frau die karmische Wirkung ihrer Taten noch zu Lebzeiten zu spüren bekommen. D.h., dass sein Ruf (falls er einen jemals hatte :)) durch die Enthüllungen vernichtet wird und das Ausbeuten seiner Schülerschaft endlich aufhört.

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 24. Juli 2026 um 10:48
    • #12
    Christopher:

    Man kann nur hoffen, dass auch er und seine Frau die karmische Wirkung ihrer Taten noch zu Lebzeiten zu spüren bekommen. D.h., dass sein Ruf (falls er einen jemals hatte :) ) durch die Enthüllungen vernichtet wird und das Ausbeuten seiner Schülerschaft endlich aufhört.

    Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher als man denkt, und es dauert auch immer eine Weile bis etwas ans Licht kommt…


    Habe mich heute an Sebastian Gronbach erinnert, der auch Luxusautos fuhr und sich lautstark darüber beschwerte das seine Mitglieder ihm Morgens kein Brot geschmiert hatten. Zwei sind dann aus der Gruppe ausgestiegen. Hat aber auch länger gedauert.

    Was macht eigentlich … Sebastian Gronbach?  - www.themen-der-zeit.de
    Das kennt fast jeder. Man sitzt zusammen, klönt, erzählt sich Geschichten und wie aus heiterem Himmel fragt einer: "Was macht eigentlich... ?" So auch vor…
    www.themen-der-zeit.de
  • JoJu91
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    • 25. Juli 2026 um 08:25
    • #13
    Christopher:

    Die dort geschilderten Fall-Geschichten sind übrigens um einiges filmreifer als die vom Kopp, der mir eher wie ein unreifes Kind als einen waschechten Psychopathen vorkommt.

    Unreifes Kind ist ein gutes Stichwort.


    Leute mit extravagantem Lebens-Stil haben auf viele Menschen eine aussergewöhnliche Faszination, vielleicht liegt es daran, dass diese Menschen das Leben leben, dass sich die Anhänger nicht zu leben trauen, der "Meister" lebt vor ihren Augen ihren eigenen Wunschtraum und dafür sind sie bereit, einiges an Geld und Einsatz zu bringen.


    So ergibt sich eine Gruppendynamik, eine Matrix von Abhängigkeiten, die Aussenstehende nicht nachvollziehen können.


    Ein spiritueller Kindergarten


    :cry:

  • lubob
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    • 26. Juli 2026 um 08:24
    • #14

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    Ich habe den Eindruck, dass aus Gruppe der Zen-Lehrenden zwei Typen besonders heraus stechen:


    1. Diejenigen, die irgendwie durch die Umstände dazu gekommen sind, ohne es zu wollen. Eher stille, zurückhaltende Menschen, die den Dharma weiter geben, wenn sie gefragt werden.
    2. Menschen, die sich nach vorne drängen, aktiv nach Schüler:innen suchen, in der Sangha wichtig sein wollen. Und da gibt es dann durchaus solche, die in dem Video beschrieben werden.

    Menschen in der Krise sind nun mal leichte Beute.

  • Christopher
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    • 26. Juli 2026 um 14:41
    • #15

    Auch ganz normale Zen-Schüler, die kein besonderes Geltungsbedürfnis haben, betrachten Zen leider allzuoft wie eine Art Ausbildung, deren Ziel es ist, selbst Zen-Lehrer zu werden. Und da bieten manche Gruppen auch eine Menge verlockende Zwischentitel wie "Senior Student", "Dharma Advisor", "Assistant Teacher" usw. an. Selbst der Titel "Roshi" wird im Westen meist als eine Art höchster Orden der Zen-Karriere vergeben.


    Ist alles leider völlig daneben, auch ohne Missbrauch.

  • pano
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    • 26. Juli 2026 um 14:46
    • #16

    Zen hat allgemein das Problem, das man mit so ein paar Paradoxien schon richtig viel Zen-Habitus an den Tag legen kann. Und dieses mysteriöse ist dann auch wieder etwas was die Schüler anzieht. Spende mir den 36000 EUR Luxusurlaub, du verstehst das dann, wenn du erleuchtet bist, versprochen..


    (ist ein Problem letztlich in allen esoterischen Systemen. Das gleiche in Gründ findet sich in esoterischen Gruppen mit Geheimlehren, da versteht mans dann eben auch nur wenn man eingeweiht ist)

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    • 1. August 2026 um 06:56
    • #17

    Ich habe mir den Podcast mittlerweile auch zu Ende angehört.

    Ich finde es durchaus heilsam seine eigene schmutzige Wäsche zu waschen.😜


    Was ich mich immer Frage bei solchen Enthüllungen ist, wie kann es

    passieren das man auf solche „Irrlehren reinfällt und sich so manipulieren lässt“

    Viel wichtiger: Kann mir das auch passieren ?

    Früher hätte ich wahrscheinlich geantwortet:

    Nein bin da viel zu skeptisch.

    Mittlerweile weiß ich, dass man jeden Menschen brechen kann und auch das psychische Manipulation nicht immer leicht zu durchschauen ist.

    Vor allem wenn man drinnen steckt und der nötige Abstand fehlt.

    Wie kann man sich davor schützen ?


    Ob Meister und Mausi
    Psychopathen sind oder unreife Kinder kann ich nicht beurteilen.

    Ich gewinne aber den Eindruck das Sie es wirklich glauben ihrer Sangha zu dienen und Ihnen das Bewusstsein fehlt Ihre Sangha auszunutzen.

    Was eher für den Psychopathen spricht.

    Mir kommt es so vor als ob man sich selbst manipulieren kann bis man dann selbst diesen Unsinn glaubt.

    Klar NLP Techniken zeigen ja bereits das man sein Gehirn neu „programmieren“ kann bzw. seinen Geist beeinflussen kann.

    Gerade deshalb sehe ich auch diese Techniken eher spektisch und man muss da definitiv Vorsichtig sein.


    Ich hoffe auch das der Podcast etwas bewegen kann und die Sangha sich nicht mehr ausnutzen und manipulieren lässt von Meister und Mausi.


    Mausi sein Erbe überschreiben ? WTF 😳

  • JoJu91
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    • 1. August 2026 um 09:10
    • #18
    Matthie:

    Was ich mich immer Frage bei solchen Enthüllungen ist, wie kann es

    passieren das man auf solche „Irrlehren reinfällt und sich so manipulieren lässt“

    Viel wichtiger: Kann mir das auch passieren ?

    Die Frage beantworte ich für mich mit einem klaren Ja.


    Das beste Beispiel sind die Beziehungen zu meinen Frauen.

    Bei jeder erkannte ich sehr bald die Alarmzeichen, die mir sagten, lauf weg von ihr.

    Der Gesang der Sirenen, der Mythos von der Lorelei.

    Odysseus liess sich von den Kameraden am einem Schiffsmast festbinden.

    Mein Sicherungs-Seil war eine zwanzigjährige Zen-Praxis.

    Das heisst, ich wusste zumindest, lieber JoJu91, Du lebst jetzt in einer Traumwelt, vermeide zumindest jede Entscheidung von grösserer Tragweite.

    Eine der Damen fragte mich sogar mal:

    "JoJu91, was siehst Du in mir, was Dich so fasziniert ?"

    Ich antwortete:

    "Wir müssen uns so lange treffen, bis ich Dich so sehe, wie Du wirklich bist."


    Es gibt die Verführerin und den Mann, der - meist unbewusst - darauf wartet, endlich verführt zu werden, auch zum Preis des eigenen Untergangs.

    Oder wie es eine kluge Frau als Ratschlag für ihre männersuchenden Mitfrauen formulierte:

    "Sei das Opfer, das dem Täter auflauert".

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    • 1. August 2026 um 09:42
    • #19

    Wenn man fest glaubt das die Verbindung, ob nun Sangha oder Partnerschaft, man selbst ist, kann man sie nicht verlassen, denn man würde sich selbst verlassen.

    Der Persönlichkeitsglaube ist auf das Äußere ausgeweitet, und das bewirkt, dass man das, was das eigene Leiden erzeugt, nicht mehr erkennt.


    Dieses „Ich bin die Verbindung zu anderen“ verhindert das Erkennen der Falle, aber nicht das Erkennen das andere in der Falle sitzen und man nicht verstehen kann, warum die das nicht sehen und sich aus der Falle befreien.


    Man sieht den Splitter im Auge des anderen und nicht den Balken im eigenen Auge. Weil man den Balken nicht sehen will, werden die Splitter zu einem Ärgernis und Unverständnis, sogar zu Aggression.

    Nur Buddha hat ein Hilfsmittel gezeigt: Satipatthana. „Betrachte den Balken in deinem Auge.“

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    3 Mal editiert, zuletzt von Qualia (1. August 2026 um 09:53)

  • pano
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    • 1. August 2026 um 13:23
    • #20
    Matthie:

    Ich habe mir den Podcast mittlerweile auch zu Ende angehört.

    Ich finde es durchaus heilsam seine eigene schmutzige Wäsche zu waschen.😜


    Was ich mich immer Frage bei solchen Enthüllungen ist, wie kann es

    passieren das man auf solche „Irrlehren reinfällt und sich so manipulieren lässt“

    Viel wichtiger: Kann mir das auch passieren ?

    Früher hätte ich wahrscheinlich geantwortet:

    Nein bin da viel zu skeptisch.

    Mittlerweile weiß ich, dass man jeden Menschen brechen kann und auch das psychische Manipulation nicht immer leicht zu durchschauen ist.

    Vor allem wenn man drinnen steckt und der nötige Abstand fehlt.

    Wie kann man sich davor schützen ?


    Ob Meister und Mausi
    Psychopathen sind oder unreife Kinder kann ich nicht beurteilen.

    Ich gewinne aber den Eindruck das Sie es wirklich glauben ihrer Sangha zu dienen und Ihnen das Bewusstsein fehlt Ihre Sangha auszunutzen.

    Was eher für den Psychopathen spricht.

    Mir kommt es so vor als ob man sich selbst manipulieren kann bis man dann selbst diesen Unsinn glaubt.

    Klar NLP Techniken zeigen ja bereits das man sein Gehirn neu „programmieren“ kann bzw. seinen Geist beeinflussen kann.

    Gerade deshalb sehe ich auch diese Techniken eher spektisch und man muss da definitiv Vorsichtig sein.


    Ich hoffe auch das der Podcast etwas bewegen kann und die Sangha sich nicht mehr ausnutzen und manipulieren lässt von Meister und Mausi.


    Mausi sein Erbe überschreiben ? WTF 😳

    Alles anzeigen

    Es ist natürlich so ein bisschen survivorship bias. Aus 1000 Leuten die manipulativer sektenführer werden wollen oder vielleicht den Neigung dazu hätten sich als solcher zu entpuppen, schaffen es viele halt einfach nicht. Und somit sind die, die dann in solchen fällen auffallen Leute mit einem gewissen Talent zur Manipulation und zum Menschen Fischen.

    Dann gibts einen zweiten survivorship Bias, denn genug Leute geraten in die Peripherie dieser Gruppen und sind schnell wieder weg, weil sie klar durchschauen dass die „Kuchen“ Spende Aktion komplett Gaga ist. Das heißt die Gruppe filtert auch für sagen wir mal anfällige Anhänger. (Damit beschuldige ich nicht die Opfer, es erklärt nur wie man eine zweistellige Gefolgschaft haben kann).

  • Samadhi1876
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    • 1. August 2026 um 20:07
    • #21

    Die „Red Flag“ fängt schon damit an:


    Wenn jemand sich wie „Zensho“ selbst als „einer der bedeutendsten Zen Meister“ nennt (s.a. Amazon und seine Bücher)


    Er für seine Bilder bis zu 4000€ verlangt

    Oder generell um größere Spenden bittet


    Er andere im Grunde nur für sich selbst benutzt:

    Gefühl von Macht über Andere, Ausbeutung körperlich, sexuell, materiell, geldlich


    Menschen fühlen sich aus verschiedenen Gründen zu „spirituellen Meistern“ hingezogen:


    Weil sie „die Schnauze voll haben von der normalen Gesellschaft“

    Weil sie einen vermissten „Vater“ der Kindheit im Meister sehen
    Weil sie sich selbst nicht vertrauen (wollen)

    Weil sie eine labile Kindheit hatten und es ihnen schwer fällt „gut und böse“ zu unterscheiden bzw. grundsätzlich erst einmal allein im Leben zurecht zu kommen (Entwicklung von gesunder Autonomie)


    Denn Spiritualität an sich

    Beschäftigt sich eigentlich vielmehr mit den Dingen darüber hinaus

    Außerhalb von gesunder eigener Autonomie:


    Mit Dualismus

    Mit dem Universum

    Mit dem mittleren Weg zwischen Dualismus und Nicht Dualismus

    Zwischen den Zehntausend Erscheinungsformen (dem gewöhnlichem bekannten Alltag) und der „Leerheit in Allem“ andererseits


    Den gewöhnlichen Alltag kennt jeder


    Aber die gleichzeitige Leerheit in Allem haben viele vergessen oder sind viele noch nicht begegnet


    Und um zu verstehen wo man sich gerade befindet

    Ob in der Mitte oder Nicht

    Ob nur in der Leerheit gefangen oder nur in den zehntausend Erscheinungsformen gefangen


    Muss man beides kenngelernt haben..

  • Christopher
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    • 1. August 2026 um 20:23
    • #22
    Samadhi1876:

    Die „Red Flag“ fängt schon damit an:


    Wenn jemand sich wie „Zensho“ selbst als „einer der bedeutendsten Zen Meister“ nennt (s.a. Amazon und seine Bücher)

    Genau das. Und so kommen nur die Leute, die die Lächerlichkeit einer solchen Aussage nicht von vornherein erkennen, genau dorthin und werden Schüler. Alle anderen bleiben selbstverständlich fern.

  • pano
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    • 1. August 2026 um 21:20
    • #23

    Christopher der Begriff Zenmeister triggert ja sowieso schon meine anti-autoritäre Ader. Früher hat man geistliche Würdenträger mit Titeln wie Eminenz, Exzellenz, Hochwüden überschüttet. Ich finde diese überhöhungen unangemessen. Lehrer, Bhikkhu, Priester, all das sind Funktionsbezeichnungen bei denen ich irgendwie noch mitgehen kann.


    Neulich war ich auf die webseite einer deutschen Triratna gemeinde gestolpert auf der hatten alle vorgestellten Mitglieder einen Sanskrit Dharma Namen. Auch das ist eigentlich irgendwie creepy. Dennis Lingwood posierte unter dem Titel Sangharakshita und missbrauchte fleißig innerhalb seiner "Sangha".

  • lubob
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    • 1. August 2026 um 22:34
    • #24

    In der Folge 2 des Podcast sagt ein Ex-Mitglied "und dann kamen die Fanatiker" .


    Das ist m.E. eine ganz wichtige Aussage. Meine These ist: Anfangs sind es die "Schüler:innen", die aus eigenem Antrieb irgendeinen kleinen Meditationslehrer/ Dojoleiter etc plötzlich als ihren Meister entdecken, überhöhen, verklären. Und wenn das dann bei ihm/ihr einrastet und er/sie eine Persönlichkeit hat, die bereit ist, diese Rolle anzunehmen oder sich selbst ohnehin ganz wunderbar findet, dann öffnen sich die Türen zum Missbrauch.


    Das der "Erleuchtete" dass dann gezielt befeuert, ist nach meiner Wahrnehmung i.d.R. erst der nächste Schritt.

  • Samadhi1876
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    • 2. August 2026 um 06:20
    • #25
    lubob:

    In der Folge 2 des Podcast sagt ein Ex-Mitglied "und dann kamen die Fanatiker"

    Die Schwester der Protagonistin wurde ja auch bedrängt zu bleiben obwohl sie aussteigen wollte. Sowohl von der eigenen Schwester als auch anderen Gruppenmitgliedern und „Mausi“.


    Dafür braucht man auch noch mal Kraft, dann da wieder raus zu kommen. Das fiel der Protagonistin selbst auch nicht einfach.


    Wenn man einmal drin ist, und der „Gehirnwäsche“ des „Meisters“ und Gruppendynamik verfallen ist. Wenn man selbst eine Gemeinschaft gesucht hat, um selbst einen Halt darin zu finden. Um mit etwas auch nicht mehr gefühlt so allein zu sein wie zuvor.

    Viele erhoffen sich ja auch Antworten für ihre noch offenen Fragen, oder aber suchen sich einfach nur ein anderes Umfeld wo sie sich nur nicht mehr so allein mit etwas fühlen wie zuvor.


    Es gehören immer zwei dazu wenn etwas anfängt schief zu laufen:


    „Meister“ auf der einen Seite, der kein Meister ist, und Schüler auch nicht für sich selbst mehr sensibilisiert als den Meister, und selbst auch nicht erkennt wenn was schief läuft, und auf der anderen Seite genauso die Schüler.


    Eigentlich so ähnlich wie in privaten „Zweier Beziehungen“ und wie die Rollen und Machtverteilung dort ist.


    Es gab letztens Mal einen kurzen Bericht in „Ursache/Wirkung“ über gesunde Autonomie. Und das man gesunde Autonomie bereits in der Kindheit lernt. Und wenn das mehr oder weniger gefehlt hat, dann fehlt einem uU auch später die gesunde Autonomie in einer spirituellen Gruppe. Nicht nur in einer späteren privaten Beziehung. Oder woanders wo immer man mit anderen Menschen zusammen kommt:


    Vieles läuft später automatisch weiterhin unterbewusst ab, was man als Kind erfahren und gelernt hat. Und man findet sein Verhalten deshalb auch „normal“. Bzw. es fehlt einem bei fehlender gesunder Autonomie auch die Fähigkeit sich selbst rechtzeitig abgrenzen zu können.

    Wenn ein Lehrer das dann „für einen richten soll“, oder einen „erst erziehen soll“, und dieser Lehrer hat dafür aber gar keine Fähigkeit oder nutzt den Schüler sogar für sich aus, dann kommt es so wie es nur noch kommen kann.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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