Ich finde das alles sehr schwer zu beurteilen, weil es viele Thesen gibt die sich logisch anhören, aber man dann trotzdem nicht weiß ob sie stimmen.
Annas Sache mit den Wölfen die man nicht füttern darf, klingt nachvollziehbar. Aber ich kenne auch Leute bei denen es mir so vorkommt, als sei BDSM ein Gegengewicht zum sonstigen Leben. Ich kannte mal jemand der in einem NGO arbeitete und quasi beruflich altruistischer Gutmensch war und sich reinsteigert und dann privat seine Freundin verschnürt und ansonsten liebevoll umsorgte.
Aber es gibt ja auch so Theorien dass die Leute da in BDSM ihre gegenseitigen Traumas bespielen. Dass Menschen oft in unterschiedliche Aspekte gespalten sind und man als Sub zusammen mit dem anderen die eigenen ungewüschten Anteile unterdrückt. SM als etwas was dadurch Erleichterung bringt, dass es innere Konflikte aufscheinen läßt.
Und dann kann man sich vorstellen, dass Leute die eine sadistische, fiese Persönlichkeit haben dann natürlich auch sexuell am Leid der anderen weiden. Klingt auch logisch irgendwie.
Und steht dann verdutzt vor Untersuchungen die feststellen, dass der Unterschied BDSM nicht BDSM keinerlei Korrelation damit hat ob jemand eine sadistische Persönlichkeit hat.