Ich bin immer ganz nah am Theravada. Ich habe aber erkannt, dass die Schule des Theravada eine, wenn auch hervorragende, Interpretation der einen Lehre des Buddha ist. Sie ist auch näher als Zen, der sein Pulver verschießt, weil sich zwei Schulen heute nicht gegenseitig akzeptieren und befruchten. Soto bleibt bei seiner Fehleinschätzung und Rinzai bei seiner.
MN 19: Dvedhāvitakkasutta / Zwei Arten von Gedanken
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Das Übergewicht muss unbedingt auf Studieren gelegt werden, damit man seine schädigenden sankhāra überhaupt erkennen kann.
Wenn du meinst, möge es dir zum Erwachen verhelfen. Ich bin nicht qualifiziert für so eine Debatte, bin nur ein westlicher Laie der sich mehr zur Waldtradition hingezogen fühlt und damit zufrieden ist.
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. Sie ist auch näher als Zen, der sein Pulver verschießt, weil sich zwei Schulen heute nicht gegenseitig akzeptieren und befruchten
Es stimmt natürlich das man sich da eher zu einer der beiden Schule hingezogen fühlt.
In der Sanbo-Zen Linie werden aber zum Beispiel Elemente von Soto und von Rinzai vereint.
Auch der Zen Buddhismus entwickelt sich weiter.Auch wenn Sanbo Zen eher eine Laienbewegung ist.
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Kurze Übersicht zur angesprochenen „Waldtradition“ mittels KI zum besseren Verständnis:
Der Begriff Waldtradition bezeichnet am häufigsten die Thailändische Waldtradition, eine sehr bekannte und strenge monastische Linie innerhalb des Theravada-Buddhismus. Sie wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert maßgeblich von Mönchen wie Ajahn Mun Bhuridatta geprägt. [1, 2, 3]Die wichtigsten Merkmale dieser Tradition sind:
- Asketisches Leben: Mönche leben in völliger Abgeschiedenheit in den Wäldern und Dschungeln. Sie besitzen fast nichts außer ihren Roben und einer Almosenschale. [1, 2]
- Strenge Disziplin: Es wird strikt nach den alten monastischen Regeln (Vinaya) gelebt. Oft gibt es nur eine Hauptmahlzeit am Tag. [1, 2]
- Fokus auf Meditation: Die Praxis zielt durch intensive Meditation auf die Erleuchtung und das Ablegen von geistigen Verunreinigungen ab. [1, 2]
- Bekannte Meister: Zu den berühmtesten Lehrern, die diese Tradition auch in den Westen brachten, gehören Ajahn Chah und Ajahn Brahm. [1, 2]
Weitere Bedeutungen des Begriffs
- Regionaler Naturschutz: Der Ausdruck wird auch verwendet, um historisch gewachsene, nachhaltige Nutzungsformen von Wäldern zu beschreiben. [1]
- Klimaschutz & Aktivismus: In Deutschland wird der Begriff in der Politik manchmal genutzt, um den Erhalt und die jahrhundertealte Tradition bestimmter Wälder (wie zum Beispiel dem Hambacher Forst) zu beschreiben. [1]
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Das Übergewicht muss unbedingt auf Studieren gelegt werden, damit man seine schädigenden sankhāra überhaupt erkennen kann.
Wenn du meinst, möge es dir zum Erwachen verhelfen. Ich bin nicht qualifiziert für so eine Debatte, bin nur ein westlicher Laie der sich mehr zur Waldtradition hingezogen fühlt und damit zufrieden ist.
Ich kenne mich nur in meinem Denken aus, das an dem, was real ist, orientiert ist und nicht an das was Schulen meinen, so zu sein. Ich stelle alle meine Sankhāra infrage, bis keine Metaphysik oder Mythologie mehr erscheint. Das nennt man leerer Raum und Erleuchtung ist reiner Mythos. Was sollte die Leerheit denn wohl erleuchten oder beleuchten?
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Asketisches Leben: Mönche leben in völliger Abgeschiedenheit in den Wäldern und Dschungeln. Sie besitzen fast nichts außer ihren Roben und einer Almosenschale.
Strenge Disziplin: Es wird strikt nach den alten monastischen Regeln (Vinaya) gelebt. Oft gibt es nur eine Hauptmahlzeit am Tag. [1, 2]
Fokus auf Meditation: Die Praxis zielt durch intensive Meditation auf die Erleuchtung und das Ablegen von geistigen Verunreinigungen ab.
Asketisches Leben, Strenge Disziplin, Fokus auf Meditation sind genau die Verhaltensweisen, die Buddha nach seiner „Erleuchtung“ rundweg abgelehnt hat. Denn sie erzeugen entweder Freude oder Frust und bei Frust den Selbstzwang, es ausführen zu müssen, um dazuzugehören.
SN56.11
"Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei?
- Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen; und
- sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen.
Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt. https://www.palikanon.com/samyutta/sam56.html#s56_11
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Asketisches Leben, Strenge Disziplin, Fokus auf Meditation sind genau die Verhaltensweisen, die Buddha nach seiner „Erleuchtung“ rundweg abgelehnt hat.
Das asketische Leben der Theravada-Waldtradition wirkt m.M.n. nur im Vergleich mit dem Leben des heutigen westlichen (meist durchweg hedonistischen, sinnesfreudigen) "Durchschnittsmenschen" "extrem", der Buddha würde es sicherlich nicht so einordnen.
SN56.11
"Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei?
Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen; und
sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen.Mit NICHT-"Anhaften am Sinnenwohl" ist - z.B. in Bezug auf Ernährung - gemeint, dem Körper nur das an Nahrung zuzuführen, was er benötigt, um zu funktionieren, also Maß zu halten und nicht (ausschließlich) des Genusses wegen, zu essen oder sich der Schlemmerei/Völlerei hinzugeben (das wäre dann ein "Extrem").
Und genau daran halten sich die Waldmönche - im Idealfall...
Die Praxis der Theravada-Waldmönche stellt auch normalerweise keine "Selbstqual" dar:
Weder wird extrem gehungert, noch Körperpflege und Kleidung vernachlässigt und Disziplin bewährt sich als eine große Hilfe, weil sie Struktur und Halt gibt.
Dass der Fokus auf Meditation liegt, ist m.E. auch im Sinne des Buddhadharmas, schließlich zog sich auch der Buddha - trotzdem er schon erwacht war- immer wieder zur Meditation zurück:
ZitatA.II.31 Waldeinsamkeit
Zwei Gründe gewahrend, ihr Mönche, suche ich im Walde einsame, abgelegene Stätten auf.
Welches sind die beiden Gründe?
- Mein eigenes gegenwärtiges Wohlsein und
- Mitleid mit späteren Generationen.
Diese beiden Gründe gewahrend, suche ich im Walde einsame, abgelegene Stätten auf.
Buddha war demnach, wenn man ihn denn so "ein-/zuordnen" mag, sowohl Wald - als auch "Stadt/Dorf"- Mönch...
Der hohe Stellenwert der (mündlichen) Belehrung/Unterweisung => "Studium" - spiegelt sich offenkundig in den Tausenden von Lehrreden/Suttas wider.
Liebe Grüße, Anna
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Ist jetzt zwar „Zen“:
Aber oft fallen mir zwei Sprüche in besonderen Momenten ein:
Wenn Du die Wahrheit nicht glaubst zu finden wo Du bist, wo sonst meinst Du sie zu finden…
Dogen Zenji
Ich würde Dir gerne helfenAber in der Zen Schule haben wir Nichts
Ikkyu
Für den Außenstehenden oder der noch nie meditiert hat, der wird das nie „verstehen“ was damit gemeint ist
Er wird es nur versuchen rein intellektuell zu verstehen -
Oder auch vor 2000 Jahren sagte jemand (verzweifelt):
Gott hilf Ihnen…
Denn sie wissen nicht was sie tun… -
Ramdass meinte einfach nur:
Be here
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Soto bleibt bei seiner Fehleinschätzung und Rinzai bei seiner.
Komisch, dass die das in all den Jahrhunderten nicht selbst gemerkt haben.
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Soto bleibt bei seiner Fehleinschätzung und Rinzai bei seiner.
Komisch, dass die das in all den Jahrhunderten nicht selbst gemerkt haben.
Eine Gruppe verwechselt ihren Erfolg mit Wahrheit und schützt diese Verwechslung durch Tradition. Eine Tradition oder Schule ist nur im Inneren realitätsnah, aber nicht in der Kommunikation mit einer anderen Gemeinschaftsrealität. Besonders wenn diese kritisiert das die Tradition verkrustet ist, auch wenn beide Traditionen sind.
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Eine Gruppe verwechselt ihren Erfolg mit Wahrheit (...)
Dem liegt vielleicht zugrunde, dass wir auch als Einzelpersonen dazu tendieren, unsere Meinungen mit Wahrheit zu verwechseln.
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Dem liegt vielleicht zugrunde, dass wir auch als Einzelpersonen dazu tendieren, unsere Meinungen mit Wahrheit zu verwechseln.
Wie wahr, zuerst geht es um die Schlacht der Ansichten, koste es, was es wolle, dann aber kommen die echten Waffen ins Spiel.
ZitatIm Verlangen nach Debatten stürzt er sich in eine Versammlung, wo jeder den anderen als Toren ansieht. Auf andere gestützt stellt er seine Behauptung auf; er wünscht Lob, behauptet, bewandert zu sein.
Süchtig ist er nach Debatten inmitten der Versammlung, sein Wunsch nach Lob lässt ihm bange werden. Doch wenn er zurückgewiesen wird, ist er beschämt; über Tadel verärgert, sucht er bei andern Fehler.
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Komisch, dass die das in all den Jahrhunderten nicht selbst gemerkt haben.
Es gibt auch das Sanbo Zen das Soto und Rinzai versucht „zu verbinden“:
S.a. Koun YamadaSanbo Zen International | Zen: authentic path and practice of self discovery
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Es gibt auch das Sanbo Zen das Soto und Rinzai versucht „zu verbinden“:
Ich weiß. Und es ist in der Zwischenzeit auch nicht mehr ganz ungewöhnlich, dass Mönche der jeweiligen Schule eine Zeit in einem Kloster der anderen Schule verbringen.
Meine Anmerkung war ironisch gemeint. Und lass uns beide hoffen, dass jetzt von den Vertretern der Wahrheit keine Diskussion kommt, dass Sanbo gar kein richtiges Zen ist, weil sie katholische Priester und Schwestern autorisiert haben...
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