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  1. Buddhaland Forum
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Was versteht ihr unter Buddhismus?

  • Rimi Dalv
  • 24. Dezember 2025 um 12:51
  • Zum letzten Beitrag
  • Rimi Dalv
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    • 24. Dezember 2025 um 12:51
    • #1

    Hier im Forum wird das Wort Buddhismus berechtigterweise sehr oft verwendet. Man gewinnt aber den Eindruck, dass je nach Thema und Autor die Bedeutung erheblich variiert. Vielleicht kann einer oder andere die eigene, nicht die aus irgendwelchen Quellen, Sichtweise kurz beschreiben?


    Ich mache schon mal den Anfang: in meinen Augen ist Buddhismus eine Religion, daher bezeichne ich mich selbst nicht als Buddhist. Um den Buddha gab es vier Versammlungen, ich zähle mich zu den weiß gekleideten Laienanhängern.


    Bin gespannt auf eure Antworten, Danke im Voraus

    ...seid euch selbst die Zuflucht ... die Lehre sei euch Zuflucht, habt keine andere Zuflucht (DN16)

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 24. Dezember 2025 um 13:48
    • #2

    Ohne auf die vielen Verzweigungen des Buddhismus näher einzugehen:


    Der Buddhismus, der Begriff, und die Verzweigungen sind erst nach Shakyamuni entstanden. Und er selbst hat auch nie gesagt das ist „Buddhismus“ was ich lehren möchte. Er hatte keinen Namen dafür.


    Dh Buddhismus hat es nicht gegeben als Shakkyamuni noch lebte.


    Für mich selbst ist das eigene Erkennen der Nicht-Dualität wie im Herz Sutra beschrieben „der große Unterschied“ zu anderen Religionen.


    In anderen Religionen wird hingegen von Gott oder Allah gesprochen.

    Einem oder etwas „Allmächtigem“ „über uns“.

    Der auch angebetet wird.


    Wenn man sich vor „Buddha verneigt“ ist aber etwas anderes damit gemeint. Und „Buddha“ und wir sind auch nicht verschieden. Auch wenn wir verschieden aussehen oder manchmal verschieden denken.


    Shakyamuni hat auch nicht gesagt baut mir später Statuen „Abbilder“.

    Die eigentliche Lehre ist danach zum Teil verkommen bzw. hier und da auch verunreinigt worden.


    Ein „Bodhidharma“ hat später versucht den Resetknopf noch mal zu drücken. Brachte aber auch Elemente des Daoismus und Konzentration auf tägliche Verrichtungen (Arbeit) wiederum zusätzlich ins Spiel.


    Soweit meine heutigen Erkenntnisse darüber. Oder auch „Schlussfolgerungen“.

    Einmal editiert, zuletzt von Samadhi1876 (24. Dezember 2025 um 14:01)

  • mukti
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    • 24. Dezember 2025 um 17:55
    • #3

    Unter Buddhismus verstehe ich die Lehre des Buddha und sie scheint mir in den wesentlichen Grundzügen im Palikanon überliefert zu sein.

    Mit Metta, mukti.


  • Online
    void
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    • 24. Dezember 2025 um 20:47
    • #4
    Samadhi1876:


    Der Buddhismus, der Begriff, und die Verzweigungen sind erst nach Shakyamuni entstanden. Und er selbst hat auch nie gesagt das ist „Buddhismus“ was ich lehren möchte. Er hatte keinen Namen dafür.


    Dh Buddhismus hat es nicht gegeben als Shakkyamuni noch lebte.

    Zur Zeit des Buddhas gab es ja viele Lehrer von den jeder seine Lehre verkündete. So nannte Buddha seine Lehre "dhammo" und lies auch seine Ordinierten Zuflucht zu diesem "Buddha Dharma" nehmen. (Während andere Lehrer eben ihren eigenen Dharma lehrten z.B Mahavira den "Jain Dharma")


    Viele Begriffe für Buddhismus wie z B Chinesisch ist fójiào (佛教) "die Lehre Buddhas" sind einfach eine Übersetzung von "Buddha Dharma". Und so sehe ich auch den Begriff Buddhismus als Übersetzung des Begriffs Buddha Dharma. Der Nachteil dieser Übersetzung ist dass mit "ismus" zwar manchmal die Lehre einer Position bezeichnet wird aber öfter mal sehr theoretische Ideologien und Gedankengebäude. Von daher passt es nicht ganz.


    Aber "Lehre des Buddha" trifft doch "Buddha Dharma" ganz gut.

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    • 25. Dezember 2025 um 09:09
    • #5
    Rimi Dalv:

    Vielleicht kann einer oder andere die eigene, nicht die aus irgendwelchen Quellen, Sichtweise kurz beschreiben?


    Buddhismus ist für mich die Brille, mit der man Samsara durchschauen kann.

    DON'T HATE, MEDITATE.

  • crocus
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    • 25. Dezember 2025 um 09:52
    • #6

    Mein Philosophieprofessor hat uns beigebracht: Vorsicht vor Begriffen, die auf -ismus enden. Das sind Sammelboxen, in die jeder reinpackt, wovon er meint, es passt dazu.

    Für mich selbst ist Buddhismus durchaus eine Religion, im Sinne von lat. religare = zurückbinden. Der Buddhismus hat dafür den Begriff Zuflucht. Menschen nehmen immer zu etwas Zuflucht, an dem sie sich festhalten. In unserem Fall Buddha, Dharma, Sangha.

  • Monikamarie
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    • 25. Dezember 2025 um 10:18
    • #7

    Liebe Rami, für mich ist Buddhismus ein Sammelbegriff für viele buddhistisch Interessierte, die ihn je nach dem Grad der Unwissenheit interpretieren.

    _()_Monika

  • Tai
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    • 25. Dezember 2025 um 10:40
    • #8

    Unter "Buddhismus" verstehe ich die Lehre Buddhas und seiner Nachfolger*innen und diese Lehre ist für mich eine Methode (zur Verwirklichung des von Buddha beschriebenen Erwachens). Dass viele Menschen besonders in Asien "Buddhismus" als Religion praktizieren, hat wohl damit zu tun, wie diese Lehre in den jeweiligen Zeiten und Kulturen adaptiert wurde. I,d.R. religiös assozierte Praktiken wie Rituale, Rezitationen oder Niederwerfungen können aber auch als Praxismethoden zu Loslassen und Schau des Geistes verstanden werden.


    Was die buddhistische Lehre m.A.n. von religiösen Glaubenssystemen unterscheidet, ist die ihr immanente Aufforderung, auch sie selbst letztlich aufzugeben.


    In diesem letzteren Sinne gibt es im Erwachen keinen Buddhismus und keine Buddhisten. In jedem anderen dafür geeigneten Kontext würde ich mich aber als Buddhist bezeichnen (im Sinne meines oben ausgeführten Verständnisses).

  • Kianga
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    20. Mai 2025
    Buddh. Richtung
    Offen für alles Gute
    • 25. Dezember 2025 um 15:36
    • #9

    Für mich ist Buddhismus die Lehre des Buddhas.

    Und ein Buddhist ist für mich derjenige, der sein Leben auf den Dharma ausrichten möchte, den Dharma wie einen Nordstern in seinem Leben betrachtet.


    Da wir alle unterschiedlich entwickelt und auch kulturell unterschiedlich geprägt sind, ist es gut und sinnvoll, dass es unterschiedliche Richtungen des Buddhismus gibt. Egal ob traditionell oder modern, ob religiös oder säkular, ob tibetischer Buddhismus oder Zen, für mich gibt es da kein gut und schlecht, sondern nur verschiedene Wege zum gleichen Ziel.

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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