Kann mir jemand von Euch bitte ein gutes Zen Dojo in Frankfurt empfehlen?
Etwas Offenes, wo man zu bestimmten Zeiten auch als Anfänger teilnehmen kann?
Danke für Eure Tipps.
Kann mir jemand von Euch bitte ein gutes Zen Dojo in Frankfurt empfehlen?
Etwas Offenes, wo man zu bestimmten Zeiten auch als Anfänger teilnehmen kann?
Danke für Eure Tipps.
Frankfurt a. M. – Kwan Um Zen Deutschland e.V.
Zen-Guide Deutschland | Zen-Zentren | Im Postleitzahlen Bereich 6
Freilich kann man alles googeln. I
Ich hatte eigentlich gehofft, jemand könnte mir hier einen Rat aus eigener Erfahrung geben.
Vielleicht meldet sich ja noch jemand aus der Gegend.
Ich hatte eigentlich gehofft, jemand könnte mir hier einen Rat aus eigener Erfahrung geben.
Vielleicht meldet sich ja noch jemand aus der Gegend.
Denk mal drüber nach.
Wenn ich dir aus eigener Erfahrung etwas empfehlen würde, dann hilft es dir nichts - die Erfahrungen muss jeder selbst machen.
Aus meiner Erfahrung der Zen-Praxis kann ich dir empfehlen, dir das alles sehr genau anzusehen - da gibt es ja schöne Werbung oder auch nur etwas dürftige Werbung. Aber von Außen lässt sich der wirkliche Inhalt des Angebots nur äußerlich beurteilen.
Zazen lässt sich ja überall praktizieren - nur das, was dann so an wording über die Anwesenden ausgeschüttet wird, ist dann oft grenzwertig. Wenn dir der Geist da gefällt und dich das anspricht, dann wirst du schon dorthin neigen - nur niemand kann dir es abnehmen, sich diesem Geist dann auch selbst auszusetzen.
Wenn ich dir aus eigener Erfahrung etwas empfehlen würde, dann hilft es dir nichts - die Erfahrungen muss jeder selbst machen.
Als ich einmal den Kongo-Ji in New York besuchen wollte, habe ich meinem Meister gefragt, was er davon hält. Natürlich wusste er längst über Shimano Bescheid, aber er hat nur gesagt "If you want to go to see Eido Roshi, you go." Er hätte mich also quasi zu den Wölfen geschickt, und das hat mich lange beschäftigt. Bis ich verstanden habe, dass jeder nur aus eigener - auch leidiger - Erfahrung lernen kann.
Bin aber trotzdem froh, dass ich nicht hingegangen bin
Wenn ich dir aus eigener Erfahrung etwas empfehlen würde, dann hilft es dir nichts - die Erfahrungen muss jeder selbst machen.
Als ich einmal den Kongo-Ji in New York besuchen wollte, habe ich meinem Meister gefragt, was er davon hält. Natürlich wusste er längst über Shimano Bescheid, aber er hat nur gesagt "If you want to go to see Eido Roshi, you go." Er hätte mich also quasi zu den Wölfen geschickt, und das hat mich lange beschäftigt. Bis ich verstanden habe, dass jeder nur aus eigener - auch leidiger - Erfahrung lernen kann.
Bin aber trotzdem froh, dass ich nicht hingegangen bin
Feierst du hier eigentlich gerade dass dein Meister von missbrauch wusste aber den Mund nicht aufbekommen hat? Klingt nach einem Teil des Problems, dieser Meister.
Es gibt auch neben Frankfurt noch Offenbach.
Denk mal drüber nach.
Wenn ich dir aus eigener Erfahrung etwas empfehlen würde, dann hilft es dir nichts - die Erfahrungen muss jeder selbst machen.
Aus meiner Erfahrung der Zen-Praxis kann ich dir empfehlen, dir das alles sehr genau anzusehen - da gibt es ja schöne Werbung oder auch nur etwas dürftige Werbung. Aber von Außen lässt sich der wirkliche Inhalt des Angebots nur äußerlich beurteilen.
Zazen lässt sich ja überall praktizieren - nur das, was dann so an wording über die Anwesenden ausgeschüttet wird, ist dann oft grenzwertig. Wenn dir der Geist da gefällt und dich das anspricht, dann wirst du schon dorthin neigen - nur niemand kann dir es abnehmen, sich diesem Geist dann auch selbst auszusetzen.
Das ist doch selbstverständlich. Trotzdem kann man etwas empfehlen.
Die Angst, jemandem etwas zu sagen, das ihn verletzen oder zu Verletzungen des anderen führen könnte, ist eine solche Verseuchung, die sogar den anderen betrifft, den man nie treffen wird. Vorauseilender Gehorsam ist tödlich für Kommunikation. Schon vorher wissen zu meinen, was den anderen auch nur ein Zittern des großen Zehs verursachen könnte, blockiert jeden Austausch.
Aber es ist eben auch wichtig darauf hinzuweisen, dass eigene Erfahrungen zu machen, sinnvoll ist.
Liebe mooncake,
ich bin allein vor 35 Jahren auf die Suche gegangen, hab mir eine Weile "das Treiben" dort angeschaut und bin dann weitergezogen, bis mir klar war, dass ich mir allein vertrauen kann, und habe bis heute allein "studiert".
❤️ Monika
Ich wurde zu einem „Einzelgänger“!
Ich war nie einer und bin auch heute keiner, weil ich schon immer meinem Gefühl getraut habe, mit welchen Menschen ich gemeinsam sein möchte. Ein Einzelgänger bin ich nur für die, mit denen ich nicht zusammensein möchte.
Was ein Dojo angeht, habe ich große Sehnsucht nach so einer Gemeinschaft gehabt.
Was sagte mein Gefühl? Ich will sitzen und mit Menschen sprechen. Im Zenkreis war das nicht möglich, weil es keinen Meinungsaustausch gab oder ich erst einmal den Glauben, Zazen ist Zen, annehmen sollte. Nichts für mich. Mein Dojo ist die Welt, in der ich mit meinen Füßen gehe und mein Gemeinsam selbst entscheide, von Moment zu Moment.
Auch ich habe mich immer nach Gemeinschaft gesehnt. Deshalb bin ich wohl auch immer noch hier
Aber letztendlich bin ich immer eine Einzelgängerin geblieben/geworden, denn es gibt kaum GesprächspartnerInnen hier draußen.
Monika
Das ist doch selbstverständlich. Trotzdem kann man etwas empfehlen.
Man kann ja ruhig mal hier und da rein schnuppern: In der Gruppe Za Zen üben ist auf jeden Fall auch eine andere Erfahrung als ganz allein zu üben. Und dann kann man für sich auch besser unterscheiden wie man weiter machen möchte. Allein oder in der Gruppe.
Und wenn jemand eine Gruppe kennt und sagt, fand ich gut, hat mir geholfen, oder da besser nicht, weil…, ist das doch auch hilfreich bei der Suche.
Aus der Ferne oder nur über Fotos kann man Menschen auch schlecht „beurteilen“. Meist besser in einer persönlichen Umgebung und Gespräch. Ist doch auch „normal“.
Auch ich habe mich immer nach Gemeinschaft gesehnt. Deshalb bin ich wohl auch immer noch hier
Aber letztendlich bin ich immer eine Einzelgängerin geblieben/geworden, denn es gibt kaum GesprächspartnerInnen hier draußen.
Monika
Bei mir ist die Sehnsucht ganz verschwunden, die ist ja ein Zeichen von Einsamkeit.
Das ist doch selbstverständlich. Trotzdem kann man etwas empfehlen.
Man kann ja ruhig mal hier und da rein schnuppern: In der Gruppe Za Zen üben ist auf jeden Fall auch eine andere Erfahrung als ganz allein zu üben. Und dann kann man für sich auch besser unterscheiden wie man weiter machen möchte. Allein oder in der Gruppe.
Und wenn jemand eine Gruppe kennt und sagt, fand ich gut, hat mir geholfen, oder da besser nicht, weil…, ist das doch auch hilfreich bei der Suche.
Aus der Ferne oder nur über Fotos kann man Menschen auch schlecht „beurteilen“. Meist besser in einer persönlichen Umgebung und Gespräch. Ist doch auch „normal“.
Und was ist, wenn der Fragesteller eine persönliche Beurteilung haben will? Dann schweigt man auch, damit man denen, die das nichts angeht, nicht auf die Füße tritt, anstatt die Bedenkenträger einfach zu ignorieren.
damit man denen, die das nichts angeht, nicht auf die Füße tritt
Wo es nichts „auf die Füsse zu treten gibt“, wird sich auch niemand auf „die Füsse getreten fühlen“.
Oh doch, Samadhi, das hängt nicht unbedingt vom Sender ab, sondern der Konditionierung des Empfängers.
Oh doch, Samadhi, das hängt nicht unbedingt vom Sender ab, sondern der Konditionierung des Empfängers.
Wenn ich ein Dojo empfehlen kann aus persönlicher Erfahrung, sage ich damit nicht, das andere schlechter sind. Und andere werden sich auch dadurch nicht als schlechter empfinden, höchstens wenn sie Wert darauf legen auch beachtet zu werden: das kenne ich aber von normalen Dojos nicht, das sie viel Wert darauf legen andere „für sich zu gewinnen“, bzw. habe es so nicht kennengelernt. Dann steckt nämlich auch mehr dahinter als nur Za Zen.
Und im anderen Fall, wenn es um Schutz vor Missbrauch geht, muss ich sogar davor warnen.
Denk mal drüber nach.
Wenn ich dir aus eigener Erfahrung etwas empfehlen würde, dann hilft es dir nichts - die Erfahrungen muss jeder selbst machen.
Aus meiner Erfahrung der Zen-Praxis kann ich dir empfehlen, dir das alles sehr genau anzusehen - da gibt es ja schöne Werbung oder auch nur etwas dürftige Werbung. Aber von Außen lässt sich der wirkliche Inhalt des Angebots nur äußerlich beurteilen.
Zazen lässt sich ja überall praktizieren - nur das, was dann so an wording über die Anwesenden ausgeschüttet wird, ist dann oft grenzwertig. Wenn dir der Geist da gefällt und dich das anspricht, dann wirst du schon dorthin neigen - nur niemand kann dir es abnehmen, sich diesem Geist dann auch selbst auszusetzen.
Das ist doch selbstverständlich. Trotzdem kann man etwas empfehlen.
Ich habe dir ja eine Empfehlung gegeben.
Auch die Empfehlung über die google-Suche ist dir offenbar entgangen.
Es bleibt dir also nichts anderes übrig als selbst zu erfahren.
Wenn ich ein Dojo empfehlen kann aus persönlicher Erfahrung, sage ich damit nicht, das andere schlechter sind.
Deine persönliche Erfahrung ist ohne Wert wenn du die Kriterien nicht angeben kannst.
Ansonsten sind wir bei nichts anderem als "Geschmack".
Feierst du hier eigentlich gerade dass dein Meister von missbrauch wusste aber den Mund nicht aufbekommen hat? Klingt nach einem Teil des Problems, dieser Meister.
Nein, bitte jetzt aus diesem kleinen Ausschnitt keine falschen Schlüsse ziehen. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass er mich zugetraut hat, dass ich meine eigenen Erfahrungen mit Shimano machen sollte.
Ich bitte darum, das Thema zu schliessen. Danke!