1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhistische Werte vs. AfD

  • KarmaHausmeister
  • 30. November 2025 um 11:33
  • Geschlossen
  • Zum letzten Beitrag
  • Thorsten Hallscheidt
    Reaktionen
    4.289
    Punkte
    18.329
    Beiträge
    2.733
    Mitglied seit
    2. März 2019
    • 6. Dezember 2025 um 15:24
    • #101

    Ich meine, wir können ja auch – statt zu befürchten, man könnte uns was wegnehmen – mal überlegen, wann es für uns vielleicht mal genug ist. Was Warmes und Trockenes zum Wohnen, sauberes Wasser, genug und gesundes Essen, Freunde und Freude am Leben zum Teilen mit anderen. Und Frieden! Es kann doch nicht sein, dass wir den armen Leuten, die aus Kriegsgebieten oder aus Gebieten, die durch Klimawandel oder Ausbeutung keine Zukunft mehr bieten, hierher flüchten müssen, das wenige neiden, das sie hier bekommen. Da muss man sich doch schämen! Wir sollten noch mehr Flüchtlinge aufnehmen und nicht mehr so viel Schaden anrichten durch unsere imperiale Lebensweise.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Mahasi
    Reaktionen
    64
    Punkte
    414
    Beiträge
    60
    Blog-Artikel
    2
    Mitglied seit
    5. November 2024
    Buddh. Richtung
    Theravada
    • 6. Dezember 2025 um 15:50
    • #102
    KarmaHausmeister:

    Gleichwertigkeit aller Wesen [im Buddhismus]


    Wird diese Aussage irgendwo im Verlauf des Fadens begründet?

  • laienbruder
    Reaktionen
    579
    Punkte
    5.184
    Beiträge
    885
    Termine
    1
    Mitglied seit
    26. Juni 2022
    Wohnort
    Vorwiegend Thailand (seit 2012), Steuerzahler und gemeldet in Deutschland
    Buddh. Richtung
    Chan
    • 6. Dezember 2025 um 16:57
    • #103
    KarmaHausmeister:

    Da bist Du falsch informiert.

    Keineswegs. Wie Du selbst sagst, bezogen sich die Gerichtsurteile auf syrische Flüchtlinge. Die machten aber nur ein Drittel derer aus, die Merkel reinliess. M.E. war die AfD da so ungeschickt mit ihren Anträgen wie jetzt in Sachen Corona, wo sie jemanden die Redezeit blockieren lässt, der Drosten grillen soll. Das waren schlechte Anwälte.


    Desweiteren: "Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2017 stellte fest, dass die Weiterreise durch Kroatien nach Slowenien und Österreich illegal war, auch wenn die Durchreise geduldet wurde, und dass die Dublin-Verordnung grundsätzlich gilt."


    Wenn man sich an Illegalem beteiligt, handelt man illegal.


    Zitat

    Der Anteil ausländischer Bürgergeld-Empfänger stieg zwar von ca. 20 Prozent (2010) auf 47,9 Prozent (2024). Dies spiegelt aber den höheren Ausländeranteil durch die Migrationsbewegung seit 2015 wider

    Nein. Der Ausländeranteil war 2010 bei 9 Prozent ist 2024 bei 15 Prozent. Da wäre eine 66 prozentige Steigerung bei den Buergergeld-Empfaengern zu erwarten, nicht eine 140 prozentige. Und die ist natürlich ein Problem, denn das heißt, dass 15 Prozent der Bevölkerung fast die Hälfte des Bürgergeldes vereinnahmen.

    Zitat

    Es gibt keine systematischen Statistiken, die eine Verschlechterung des Stadtbilds durch Migration seit 2015 belegen.

    Da empfehle ich, mal mit offenen Augen durch Frankfurt, Duisburg, Dortmund usw zu gehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von laienbruder (6. Dezember 2025 um 17:44)

  • laienbruder
    Reaktionen
    579
    Punkte
    5.184
    Beiträge
    885
    Termine
    1
    Mitglied seit
    26. Juni 2022
    Wohnort
    Vorwiegend Thailand (seit 2012), Steuerzahler und gemeldet in Deutschland
    Buddh. Richtung
    Chan
    • 6. Dezember 2025 um 17:02
    • #104
    Thorsten Hallscheidt:

    Ich meine, wir können ja auch – statt zu befürchten, man könnte uns was wegnehmen (...)

    "Uns" heißt auch Steuerzahler, und uns wird definitiv was weggenommen, das ist ein Fakt und keine Frage von "Furcht".. Das fehlt dann z.B. in der Kulturförderung und an anderen Stellen.

  • Thorsten Hallscheidt
    Reaktionen
    4.289
    Punkte
    18.329
    Beiträge
    2.733
    Mitglied seit
    2. März 2019
    • 6. Dezember 2025 um 17:18
    • #105
    Bebop:

    "Uns" heißt auch Steuerzahler, und uns wird definitiv was weggenommen, das ist ein Fakt und keine Frage von "Furcht"

    Dafür bekommen wir Straßen, Zugstrecken, die gesamte Infrastruktur, Schulen, Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen, ein funktionierendes Gemeinwesen, Institutionen, politische Einrichtungen, etc... Steuern kommen vielfach zurück, wie das, was wir aus Freigebigkeit weggeben, um eine vielfaches wieder zurückkommt. Geben-Können ist ein Privileg.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • laienbruder
    Reaktionen
    579
    Punkte
    5.184
    Beiträge
    885
    Termine
    1
    Mitglied seit
    26. Juni 2022
    Wohnort
    Vorwiegend Thailand (seit 2012), Steuerzahler und gemeldet in Deutschland
    Buddh. Richtung
    Chan
    • 6. Dezember 2025 um 17:45
    • #106
    Thorsten Hallscheidt:

    Dafür bekommen wir Straßen, Zugstrecken, die gesamte Infrastruktur, Schulen, Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen,

    Ich glaube. du hast lange geschlafen. Das sind ALLES Bereiche, wo Geld fehlt.

  • Thorsten Hallscheidt
    Reaktionen
    4.289
    Punkte
    18.329
    Beiträge
    2.733
    Mitglied seit
    2. März 2019
    • 6. Dezember 2025 um 17:53
    • #107
    Bebop:

    Das sind ALLES Bereiche, wo Geld fehlt.

    Um so wichtiger sind Steuern von Menschen, die etwas abgeben können. Ich habe gut geschlafen, danke.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    650
    Punkte
    4.350
    Beiträge
    729
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 6. Dezember 2025 um 18:21
    • #108

    Selbst wenn ich bis ins Detail durschauen kann

    Wie das ganze System in D funktioniert

    Was schief gelaufen ist, weiterhin schief laufen wird, was fehlt damit das anders sein kann


    Selbst wenn ich das ganze Universum bis ins Detail durchschauen kann

    So liegt es nicht in meiner eigenen kleinen Macht

    Grosses und weit Entferntes Verändern zu können


    Das bedeutet auch nicht das mir das völlig egal ist

    Oder völlig emotionslos an mir vorbei geht

    Oder ich kein Mitgefühl für das Leiden anderer hätte

    Oder nicht gerne würde helfen wollen


    Als würde ich lieber nur noch in der Leerheit verweilen wollen


    Aber meine eigene Macht ist nun einmal begrenzt


    Die die mehr Macht haben, grosse Macht, grosse Weisheit, könnten eher etwas verändern


    Insofern andere keine Widerstand hegen


    Oder alle haben dieselbe Macht

    Und sind sich alle darin einig was wirklich helfen kann

  • Thorsten Hallscheidt
    Reaktionen
    4.289
    Punkte
    18.329
    Beiträge
    2.733
    Mitglied seit
    2. März 2019
    • 6. Dezember 2025 um 18:40
    • #109
    Samadhi1876:

    So liegt es nicht in meiner eigenen kleinen Macht

    Grosses und weit Entferntes Verändern zu können

    Die Welt, wie wir sie vorfinden, ist das Ergebnis von 8 Milliarden Einzelentscheidungen (Konsum, Wahl, soziale Entscheidungen, etc.). Selbst der größte und mächtigste Konzern der Welt kann einpacken, wenn keiner/keine seine Produkte kauft.


    Zitat

    Eigner und Erbe meiner Taten bin ich, meinen Taten entsprossen, mit ihnen verknüpft, habe sie zur Zuflucht und die guten und bösen Taten, die ich tue, werde ich zum Erbe haben“

    Quelle

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.538
    Punkte
    60.961
    Beiträge
    10.565
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 6. Dezember 2025 um 19:46
    • #110

    So die Leitidee des Grundgesetzes ist ja dass der Menschenwürde - also dass man dem Menschen eine Würde zuspricht - also ihn mit nicht nur als Mittel zum Zweck sieht.


    Von der Würde des Menschen gedacht, kommt man ja leicht zu den minimalen Rechten die es braucht, um diese Würde zu verwirklichen. Sicherheit vor Gewalt, Redefreiheit, minimale medizinische Versorgung. So gedacht wurde man z.B bei einem afghanischen Flüchtling zuerst fragen, wie man seine Würde wahren und ihm ein menschenwürdige Leben ermöglichen kann?


    Während man eben auch vom eigenen Vorteil aus denken kann und sich dann natürlich fragt "Was bringt so ein Afghane mir/uns?" Ist er eine gute Hilfe gegen Fachkräftemangel oder sind Kultur so anders und die Qualifikation so niedrig, dass es viel an Aufwand braucht. Ist er am Ende traumatisiert, hoffnungslos und wird psychisch krank, kriminell oder gefährlich. Wenn man nach dem "Nutzen für uns" fragt ist man ja schon auf der anderen Ebene. Die Frage, ob sein Leben, seine Sicherheit, seine Redefreiheit in Gefahr ist , wird belanglos. Man fragt sich, ob durch ihn vielleicht die Pizza vielleicht schneller kommt oder ob das Stadtbild an seiner Bärtigkeit schaden nimmt.


    Menschenwürde geht von so einer gedachten Symmetrie aus - das man so denkt, dass man zur Not sich und den anderen austauschen kann.


    Nach dem zweiten Weltkrieg hatte sich "der Westen" so Menschenwürde und Menschenrechte auf die Fahnen geschrieben und würde zur Identität. Eben auch zur Abgrenzung gegenüber Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus. Man sah sich ( auch wenn man mitunter ganz anders handelte) als Spehrspitze von Aufklärung und Fortschritt.


    Und so lange sich das Projekt Westen mit Aufklärung, Menschenwürde,Globalisierung mit Wirtschaftswachstum, Nachtzuwachs und Arbeitsplätzen verbunden war, haben da viele mitgemacht. Aber so bald es das nicht mehr ist, statt dann dieses ganze Aufklärungsdings als woker Traumpalast zur Disposition und man möchte ihn rückbauen und nur das tun, was dem Eigenen nutzt.

  • pano
    Reaktionen
    1.763
    Punkte
    8.498
    Beiträge
    1.284
    Blog-Artikel
    2
    Mitglied seit
    4. Dezember 2022
    • 6. Dezember 2025 um 19:53
    • #111

    Es geht hier jede Menge durcheinander:

    • Die Weltwirtschaft läuft schlecht. Keine Regierungspartei und keine Oppositionspartei mit nennenswerten Stimmengewichten hat ein Patentrezept. Die allgemein akzeptierte Wirtschaftstheorie (Neoklassik) hat keine Antwort, das letzte Aufbäumen (Neoliberalismus) hat das Tafelsiber versilbert und kann seine versprechen nicht mehr einlösen.

      Asylsuchende und Migranten sind keine Ursache für eine globale Wirtschaftsflaute.
    • Deutschland steht vor großen demographischen Problemen. Es füttern etwa 2 Beitragszahler einen Rentner durch. 1965 waren es 5.5, in den Neunzigern noch knapp 3.

      Arbeitnehmer tragen eine große Last (Eigentum verpflichtet)
      Gleichzeitig besitzt 1 % der Bevölkerung rund ein drittel des Gesamtvermögens. Eigentum scheint nicht mehr zu verpflichten wenn man nur genug davon hat.
    • Auslöser für große Flüchtlingsströme sind unter anderem mehrere Kriege (Irak und die Folgekriege im destabilisierten nahen Osten, Afghanistan und Folge-Bürgerkriege in Afghanistan, Ukraine). Im nahen Osten und Afghanistan kommen noch Dürre-Problematik hinzu.
    • Die deutsche Industrie spürt die Konkurrenz aus China, diese wird staatlich ordentlich subventioniert. Solange die Firmen in Quartalsberichten denken, muss die EU strategische Industriepolitik machen, was aber nicht erfolgt. Die Folge ist, dass wir preislich unterboten werden.

    Zu keinem Punkt in dieser Liste hat die AFD ein in irgend einer Form überzeugendes Programm oder Angebot.

  • Monikamarie
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.052
    Punkte
    46.697
    Beiträge
    7.884
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 6. Dezember 2025 um 20:37
    • #112

    Also pano, die Rentner werden nicht von Beitragszahlern durchgefüttert.


    Ich habe 45 Berufsjahre (Vollzeit) hinter mir, ein Kind allein großgezogen ...


    Ich bitte darum, dieses Problem nun nicht den "Alten" in die Schuhe zu schieben.


    Es darf auch nicht vergessen werden, dass durch die Wiedervereinigung große Ausgaben auf uns zukamen, denn weder hatten die Bürger der DDR in die Rente noch in die Sozial- und Krankenversicherung eingezahlt.


    Ein wichtiger Grund für den Erfolg der AFD ist, dass sich scheinbar oder auch berechtigt benachteiligte Bundesbürger durch polemische Parteien verstanden und gehört fühlen, s. Trump, der ihre Sprache spricht.


    _()_

  • Qualia
    Reaktionen
    2.632
    Punkte
    18.522
    Beiträge
    3.138
    Blog-Artikel
    7
    Mitglied seit
    24. Oktober 2023
    Wohnort
    Essen Dellwig
    Buddh. Richtung
    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
    21. Mai 1954 (71)
    • 6. Dezember 2025 um 21:28
    • #113

    Natürlich sind die Boomer schuld. Blöd nur, dass, wenn die Boomer nicht so gearbeitet hätten, es heute auch keine Schuldigen gäbe. Die, die weiter nichts gemacht haben als profitieren, können leicht stöhnen. Die Boomer haben auch mit Blick auf eine gute Zukunft ihrer Kinder die Sozialsysteme aufgebaut, die den Kindern selbstverständlich erscheinen. Die Mutter eines Boomers hatte da einen Spruch: Je mehr er hat, je mehr er will, nie stehen seine Wünsche still.

    Verlangt man nach Eigenleistung, wird gemault.

    Wenn es eine Quelle gibt, bin ich es.

    Ich lebe. Im inneren bedingten Entstehen und im äußeren bedingten Entstehen.

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.538
    Punkte
    60.961
    Beiträge
    10.565
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 6. Dezember 2025 um 21:46
    • #114
    Qualia:

    Natürlich sind die Boomer schuld. Blöd nur, dass, wenn die Boomer nicht so gearbeitet hätten, es heute auch keine Schuldigen gäbe.

    Die Rente war ursprünglich als Versicherung angelegt - jeder zahlt ein und bekommt dann später etwas ausgezahlt. Aber die Nazis hinterliesen ein bankrottes Land. Die alten Leute standen na h den Krieg vor dem Nichts - alles was sie eingezahlt hatten, war für den Krieg draufgegangen. Weil das alles Wähler waren - änderre man das System so, dass das was die Boomer erwirtschafteten für die damaligen Rentner ausgegeben wurde. Und jetzt wo die Alterspyramiden kippt, schauen alle blöd.


    Und ganz viele Leute hatten ja die Idee sie zahlen für ihre eigene Rente ein und nicht für die Gespenster von Sehrmachtssoldaten und Wahlversprechen.

  • pano
    Reaktionen
    1.763
    Punkte
    8.498
    Beiträge
    1.284
    Blog-Artikel
    2
    Mitglied seit
    4. Dezember 2022
    • 6. Dezember 2025 um 21:48
    • #115
    Monikamarie:

    Also pano, die Rentner werden nicht von Beitragszahlern durchgefüttert.


    Ich habe 45 Berufsjahre (Vollzeit) hinter mir, ein Kind allein großgezogen ...


    Ich bitte darum, dieses Problem nun nicht den "Alten" in die Schuhe zu schieben.


    Es darf auch nicht vergessen werden, dass durch die Wiedervereinigung große Ausgaben auf uns zukamen, denn weder hatten die Bürger der DDR in die Rente noch in die Sozial- und Krankenversicherung eingezahlt.


    Ein wichtiger Grund für den Erfolg der AFD ist, dass sich scheinbar oder auch berechtigt benachteiligte Bundesbürger durch polemische Parteien verstanden und gehört fühlen, s. Trump, der ihre Sprache spricht.


    _()_

    Alles anzeigen

    Liebe Monika, die Wortwahl "durchfüttern" war vermutlich nicht die beste, aber dennoch beschreibt sie recht akkurat den Sachverhalt. Das deutsche gesetzliche Rentensystem basiert nicht auf Rücklagen. Deine Einzahlungen über 45 Jahre sind mehr oder minder direkt in Rentenzahlungen an die damaligen Rentner geflossen.


    Ab 1990 haben sie dann auch Ost-Rentner mitfinanziert, das ist aber erstmal nicht das eigentliche Problem, denn die Ost-Arbeitnehmer haben sich ja auch daran beteiligt. Es gab nur eine Diskrepanz aus der Umrechnung der Ost-Renten und den vergleichsweise niedrigen Löhnen im Nach-Wende Osten und der hohen Arbeitslosigkeit. Die haben aber das Rentensystem in der Nach-Wende Zeit belastet, dies schmälert deinen Rentenanspruch nicht.


    Es bleibt dabei: In diesem Jahr gehen von 1 EUR den ein Rentner erhält 80 cent auf in diesem Jahr gezahlte Rentenbeiträge zurück (Arbeitgeber- & Arbeitnehmeranteil), der Rest mehr oder weniger komplett aus Steuertöpfen, die wiederum ja auch wieder erwirtschaftet werden müssen.


    Wenn der Peak der Baby-Boomer in Rente gegangen ist, ist übrigens Parität zwischen Rentnern und Beitragszahlern zu rechnen, d.h. dann müsste ein Arbeitnehmer einen Rentner "durchfüttern". Das ist eine enorme Versorgungsleistung!


    Ich bringe das Thema hier nicht auf weil ich den Rentnern ihre Rente nicht gönne, die Lebensleistung nicht würdigen möchte, oder nicht sehen würde dass sie eingezahlt haben, ich thematisiere dies, weil es eines der klar benennbaren Probleme ist die Deutschland bewältigen muss, für die die AFD keine Antwort hat, und - in diesem Fall - merkwürdig weggewischt werden.

  • pano
    Reaktionen
    1.763
    Punkte
    8.498
    Beiträge
    1.284
    Blog-Artikel
    2
    Mitglied seit
    4. Dezember 2022
    • 6. Dezember 2025 um 22:02
    • #116
    Qualia:

    Natürlich sind die Boomer schuld. Blöd nur, dass, wenn die Boomer nicht so gearbeitet hätten, es heute auch keine Schuldigen gäbe. Die, die weiter nichts gemacht haben als profitieren, können leicht stöhnen. Die Boomer haben auch mit Blick auf eine gute Zukunft ihrer Kinder die Sozialsysteme aufgebaut, die den Kindern selbstverständlich erscheinen. Die Mutter eines Boomers hatte da einen Spruch: Je mehr er hat, je mehr er will, nie stehen seine Wünsche still.

    Verlangt man nach Eigenleistung, wird gemault.

    Natürlich profitieren wir teils von der Leistung der Boomer, aber es ist nicht so als hätten die Boomer ein gemachtes Bett hinterlassen. Es fühlt sich eher so an, als sitzen wir in einem hochmotorisierten Sportwagen auf der Autobahn, der Sprit ist fast alle, und die Boomer klopfen sich auf die Schultern: "Wir hatten damals vollgetankt und für uns wird der schwung noch reichen", dann rufen sie zu den jungen rüber "seid mal sparsamer".

  • chilli68
    Reaktionen
    102
    Punkte
    932
    Beiträge
    160
    Termine
    1
    Mitglied seit
    25. Januar 2024
    Buddh. Richtung
    Buddha, loving kindness
    • 6. Dezember 2025 um 22:53
    • #117

    Habe letzten Monat 206 Stunden gearbeitet.

    Dezember wird aehnlich. Einer meiner besten

    Kollegen (Einzelfall) ist gebuertiger Syrer.

    Abgaben (bei mir fast 50 Prozent)

    fuer Alte, Schwache usw sehr gerne.

    Auch mehr moeglich.

    Fuer Gewinne der Ruestungsindustrie, fuer

    Wehrpflichtfinanzierung, fuer korrupte Bonzen

    in Ukraine und sonstwo ... NEIN

    Aber wer hat schon die Wahl. Karma.

    Lange Nichtwaehler gewesen. Aber jetzt wieder

    Tendenz zur Linken wegen Ablehnung der

    Armeepflicht.

    Selber auf die 60 zugehend.

  • Michael Haardt
    Reaktionen
    235
    Punkte
    860
    Beiträge
    123
    Mitglied seit
    25. April 2024
    Buddh. Richtung
    • 6. Dezember 2025 um 22:56
    • #118

    pano Korrekt! Ich habe keine Rechtssicherheit zu Höhe, Versteuerung und Kaufkraft der einstigen Rente und ich weiß, dass es ein Schneeballsystem ist. Was, nebenbei bemerkt, bei der Einführung bewusst in Kauf genommen wurde, aber Adenauer wollte die Wahl gewinnen und hat darum den Rat aller Experten ignoriert. Die Entwicklung der Demografie wurde damals schon gesehen, auch wenn man noch nicht wusste, dass es mit der Pille noch krasser werden würde. Kann man im Archiv nachlesen. Ich war mal neugierig, wie die Prognosen seinerzeit waren und da waren helle Köpfe am Werk. Leider wurden sie ignoriert. Norwegen hat sein System irgendwann auf ein kapitalgedecktes System umgebaut. Deutschland halt nicht.


    Das Ausspielen jung gegen alt ist auch nur "Teile und Herrsche", mehr nicht. Klappt gut, zugegeben. Sogar hier, obwohl Buddha recht eindeutig davon abrät. Und in der Diskussion, ob und was die Boomer nun schuld waren, schaut keiner mehr hin, wer denn die Geldmenge so aufgebläht und das Vermögen umverteilt hat.


    Ich habe geschmunzelt, wie treffend pano beschreibt, was die AfD nicht adressiert. Aber die AfD hat durchaus Vorstellungen, wie man illegale Migration begrenzt, d.h. Einwanderung ohne Visum und mit absehbar verweigertem Asylantrag:


    Asylentscheidungen und Klagen | Zahlen zu Asyl in Deutschland | bpb.de
    Wie viele Anträge, die beim BAMF gestellt werden, sind erfolgreich? Gegen wie viele Entscheidungen des BAMF wird geklagt und wie erfolgreich sind diese Klagen?
    www.bpb.de


    Nur 22,6% bekommen Asyl. Wenn in einem demokratischen Land ein großer Teil der Ansicht ist, dass der illegale Rest nicht hier herkommen oder hier leben sollte, dann gibt es Unmut, wenn die Regierung sich dem dauerhaft widersetzt. Das hat nichts mit Polemik oder Trump zu tun. Polemik sind "Doppelwumms" und "Herbst der Reformen".


    Aber wie ich beschrieb, liegen die großen Probleme woanders: Konsumismus. Ich glaube, wer bei pro oder contra AfD sein Glück sieht, hat sich an einer Idee festgekrallt, und steht noch vor unliebsamen Überraschungen durch die Wirklichkeit. Ich könnte noch endlos weiter Daten und Analysen zeigen, was wirklich passiert, aber ich glaube, es reicht.


    Migration zeigt immer signifikante Probleme und normalerweise sieht man mit erheblicher Verzögerung, dass es sich lohnte, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Was allen bekannt vorkommen dürfte, denn Buddha sagt, man ist für seine eigenen Handlungen und deren Konsequenzen verantwortlich, da nichts aus dem Nichts entsteht, was die Definition von Eigenverantwortung schlechthin ist. Seit ein paar Jahren haben wir zum ersten Mal in der Geschichte der BRD, aber zum zigsten Mal in der Geschichte Deutschlands, eine erhebliche Netto-Auswanderung gebürtiger Deutscher. Unsere Brandmauerparteien sehen das und haben nicht die Absicht eine Mauer zu bauen, sondern denken neben der Wegzugsbesteuerung noch über weitere Abgaben nach, wie man in den wenig gelesenen Parteiprogrammen der letzten jahre unverblümt erfährt. England ist da schon weiter und hat eine Liste attraktiver Länder, bei denen die Höhe des Rentenbezugs dauerhaft eingefroren wird, wenn man wagt, dorthin auszuwandern. Die Wirksamkeit lässt aber inzwischen nach.


    Wer sich Gedanken um die Zukunft macht, sollte weiter als pro/contra AfD denken.

  • chilli68
    Reaktionen
    102
    Punkte
    932
    Beiträge
    160
    Termine
    1
    Mitglied seit
    25. Januar 2024
    Buddh. Richtung
    Buddha, loving kindness
    • 6. Dezember 2025 um 23:09
    • #119

    Meine Tochter ist nach Norwegen und mein Sohn

    nach Thailand ausgewandert. Beide haben mittlerwiele

    die jeweilige Staatsangehoerigkeit.

    Beide sehr gut {auch in DL nachgefragt) studiert

    und ihr Wahllland keinen Cent gekostet.

    Wollen selbst zu Besuch nicht mehr nach DL.

    Dreckig (Fam. Grosstadtbewohner) und im Vergleich

    (z.Bsp oepnv) sehr gefaehrlich.

  • chilli68
    Reaktionen
    102
    Punkte
    932
    Beiträge
    160
    Termine
    1
    Mitglied seit
    25. Januar 2024
    Buddh. Richtung
    Buddha, loving kindness
    • 6. Dezember 2025 um 23:32
    • #120

    Zum Thread Thema:. Ich sehe keinerlei buddh. Werte

    im Einklang mit der AFD. Absolut das Gegenteil.

    Alle anderen Parteien sind aber auch extrem korrupt

    und unwaehlbar. Wenn auch nicht per se derartig

    Menschenfeindlich.

    Eventuelle Ausnahme ein kleiner Teil der Linken.


    My fucking humble opinion ...

  • laienbruder
    Reaktionen
    579
    Punkte
    5.184
    Beiträge
    885
    Termine
    1
    Mitglied seit
    26. Juni 2022
    Wohnort
    Vorwiegend Thailand (seit 2012), Steuerzahler und gemeldet in Deutschland
    Buddh. Richtung
    Chan
    • 7. Dezember 2025 um 01:55
    • #121
    pano:

    Deutschland steht vor großen demographischen Problemen. Es füttern etwa 2 Beitragszahler einen Rentner durch. 1965 waren es 5.5, in den Neunzigern noch knapp 3.

    Wenn 22 Prozent Rentner sind und 8 Prozent Biergeldempfänger, dann füttern außerdem noch einige diejenigen durch, die nicht mal in die Rente eingezahlt haben.

    pano:

    weil es eines der klar benennbaren Probleme ist die Deutschland bewältigen muss, für die die AFD keine Antwort hat,

    "Die AfD ist die einzige Partei, die sich in ihrem Programm unter „Die demographische Krise und ihr Ursachen“ mit Gründen für die demographische Entwicklung in Deutschland auseinandersetzt und diese erklärt. Um der „demographischen Krise“ entgegenzuwirken, setzt sie vor allem auf monetäre Anreize für Familien. Sie ist mittlerweile die einzige Partei, die noch ein Familiensplitting befürwortet."


    Es ist absehbar, dass sie sich ausserdem auf den Kurs qualifizierte Einwanderer einlassen wird, entsprechende Aussagen gab es u.a. bei Lanz

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    650
    Punkte
    4.350
    Beiträge
    729
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 7. Dezember 2025 um 05:09
    • #122
    Michael Haardt:

    Aber wie ich beschrieb, liegen die großen Probleme woanders

    Im Grunde geht es erst einmal um Grundversorgung der Menschen. Ohne die sie gar nicht leben können. Wie Nahrung und Dach über dem Kopf. Um möglichst dauerhaften Frieden miteinander. Und wie man das herstellen oder bewahren kann.

    Ohne es allzu kompliziert zu machen:
    Es gibt eine Vielzahl von Gesetzen, notwendige wie auch überflüssige.


    Ich glaube am Einfachsten kann man sich Ungleichgewicht und Unfrieden vorstellen, oder wie das entsteht, wenn man sich eine kleine autonom lebende Gruppe („Land“) vorstellt:


    Einige gehen den ganzen Tag arbeiten und sammeln viele Früchte und Nüsse und Holz in einem kleinen Wald der jedes Jahr von Natur aus auch immer nur eine maximal begrenzte schwankende Zahl Früchte und Nüsse und Holz abwerfen kann und legen sie zu Hause ab.

    Ein anderer Mächtigerer wartet nur auf sie ,zählt alles, nimmt sich das Beste und Meiste und hortet es für sich und legt den Rest soviel wie er meint für andere hin.

    Ein Kranker und ein ganz Alter können nicht arbeiten. Und können nur darauf hoffen das man ihnen was schenkt.

    Wieder ein anderer tut gar nichts und bestiehlt die Anderen.

    Noch ein Anderer Neuer kommt auf einmal hinzu. Und noch einer. Und noch einer.

    Dann ist ein Jahr die Ernte nicht so gut.
    Und alle beginnen sich irgend wann um den Rest zu streiten.

    Und irgend wann ist Alles zu wenig, das Leid wird immer größer, und es kommt zum Aufstand gegen den Mächtigeren.


    Klingt irgendwie auch wie der König und das Volk.


    Der „König“ war zumindest oft der mit der meisten Macht, mit eigenem „Heer“, um sie durchzusetzen, und manchmal auch mit Weisheit oder eben gar keiner.


    Auch wenn heute alles viel moderner und komplizierter und schneller geworden ist.


    Sind manche Prinzipien für besseres Gleichgewicht, Harmonie und Frieden im Grunde immer gleich.

    Siehe auch Urvölker: Bevor Du etwas nimmst, teile etwas. Oder gib etwas Anderes zurück. Nimm Dir nur so viel wie Du wirklich brauchst.

    Einmal editiert, zuletzt von Samadhi1876 (7. Dezember 2025 um 05:18)

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    650
    Punkte
    4.350
    Beiträge
    729
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 7. Dezember 2025 um 06:04
    • #123
    chilli68:

    Meine Tochter ist nach Norwegen und mein Sohn

    nach Thailand ausgewandert. Beide haben mittlerwiele

    die jeweilige Staatsangehoerigkeit.

    Kultur und Mentalität einer Bevölkerung spielen auch eine nicht Unwesentliche Rolle für ein besseres Miteinander.


    In Skandinavien kennt eigentlich jeder das Janteloven Prinzip:


    Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.

    Du sollst nicht glauben, dass du uns ebenbürtig bist.

    Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.

    Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.

    Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.

    Du sollst nicht glauben, dass du mehr wert bist als wir.

    Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.

    Du sollst nicht über uns lachen.

    Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.

    Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.


    Auch wenn es in Norwegen reiche Kapitalisten in Oslo gibt die Grundstücke immer teurer machen, oder Menschen wie Breivik gibt.

  • Qualia
    Reaktionen
    2.632
    Punkte
    18.522
    Beiträge
    3.138
    Blog-Artikel
    7
    Mitglied seit
    24. Oktober 2023
    Wohnort
    Essen Dellwig
    Buddh. Richtung
    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
    21. Mai 1954 (71)
    • 7. Dezember 2025 um 09:05
    • #124
    Samadhi1876:
    chilli68:

    Meine Tochter ist nach Norwegen und mein Sohn

    nach Thailand ausgewandert. Beide haben mittlerwiele

    die jeweilige Staatsangehoerigkeit.

    Kultur und Mentalität einer Bevölkerung spielen auch eine nicht Unwesentliche Rolle für ein besseres Miteinander.


    In Skandinavien kennt eigentlich jeder das Janteloven Prinzip:


    Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.

    Du sollst nicht glauben, dass du uns ebenbürtig bist.

    Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.

    Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.

    Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.

    Du sollst nicht glauben, dass du mehr wert bist als wir.

    Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.

    Du sollst nicht über uns lachen.

    Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.

    Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.


    Auch wenn es in Norwegen reiche Kapitalisten in Oslo gibt die Grundstücke immer teurer machen, oder Menschen wie Breivik gibt.

    Alles anzeigen

    Buddha macht das wesentlich einfacher: Du sollst, nachdem du erkannt hast, dass du die Sila zu deinem Vorteil gebeugt, gebrochen oder ignoriert hast, davon Abstand nehmen, die Sila zu verletzen.

    Die Sila werden verletzt, wenn du vergangenes Glück erhalten willst oder für vergangenes Leid Schuldige verfolgst.


    Um die jeweiligen Bereiche, in denen du die Sila verletzt hast, zu erkennen, gibt es den achtfachen Weg. Wie Leiden ursprünglich verursacht und vermindert wird, sagt die Kette des bedingten Entstehens von Leiden. An dieser Kette hat Buddha sieben Nächte und Tage im Allein-Sitzen und Gehen gearbeitet.

    Warum war das notwendig? Er erkannte die Leiden, die durch das Sich-Gleichmachen mit dem Ergriffenen entstehen. Dem: Das bin ich und das gehört mir und das gehört zu mir. Er musste diese Arbeit für sich machen, weil er den Satz „Leben ist Leiden“ nicht beweisen konnte, denn er hatte beobachtet, dass das Leben bei NichtMenschen einfach nur Leben ist.

    Beim Menschen erscheinen Leiden durch das Ergreifen von vergangenen und zukünftigen Glück oder Trauer, glücklicher Trauer (Vergänglichkeit) oder traurigem Glück (Bedauern).


    Mein Abstandnehmen vom wiederholten Beugen, Brechen, Ignorieren der zehn Gebote habe ich geübt, als ich sie auswendig gelernt habe und mich mit dem beschäftigte: Was heißt das?

    Als Jugendlicher habe ich gelernt, dass ich keinem Menschen zeigen kann, dass er leidet, weil er die zehn Gebote in seinem Sinn auslegt. Als Erwachsener wurde ich depressiv, weil ich erkannte, dass Menschen glaubten, dass sie die Umwelt (Natur) durch Kultur vollkommen unterjochen könnten.

    Dieser Prozess wäre zu verändern gewesen, wenn die Menschen erkannt hätten, dass sie die Sila aus Gewohnheit nicht mehr erkennen. Sie hatten das Recht darauf, sie zu brechen, in Anspruch genommen. Gier, Ablehnung und seine Meinung zu glauben und in Gruppen zu verteidigen wurden zu: Wir haben Recht und ihr seid im Unrecht. Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlage ich dir den Schädel ein. Dass die Natur der Totschläger sein könnte, kommt auch heute noch nur einer Minderheit in den Sinn.


    Als Alter habe ich die vier Brahmavihāra verwirklicht.

    Ich zeige durch mein Leben und meine Erfahrung, wie es geht, doch belehren ist als Bodhisattva-Ideal vollkommen aufgegeben. Mein Leben ist mein Leben, das keinen Einfluss auf andere Leben hat und doch in der wechselseitigen Abhängigkeit der Bedingungen ist. Mein Leben ist atta wie alle Leben jeweils ein atta sind, atta lebt im anatta der Natur. Mehr ist nicht zu erkennen, um den Sila gemäß zu leben. atta ist immer wieder mit anatta ins Gleichgewicht der Neutralität zu bringen. Wer will schon auf sein Recht verzichten, wirklich atta und Herr seiner Welt zu sein?

    Wenn es eine Quelle gibt, bin ich es.

    Ich lebe. Im inneren bedingten Entstehen und im äußeren bedingten Entstehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (7. Dezember 2025 um 09:13)

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    650
    Punkte
    4.350
    Beiträge
    729
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 7. Dezember 2025 um 11:03
    • #125
    Rechtsextremismus beunruhigt Deutsche mehr als Zuwanderer
    Wie sind die Sichtweisen von Deutschen mit und ohne Migrationsgeschichte sowie von ausländischen Zuwanderern auf die Dinge? Einer Studie der…
    www.n-tv.de


    In dieser Meinungsfrage erkennt man auch, das Empfinden unterschiedlich, unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Und das sich grundlegende Meinungen auch ändern können:


    ZB Homosexualität: das ist noch nicht so lange her das das innerhalb der Gesellschaft nun mehr akzeptiert wird.


    Direkt nach dem zweiten Weltkrieg konnte man auch nicht so einfach alles vergessen. Der Krieg war noch Jahrzehnte weiterhin in den Köpfen. Demokratie war neu. Jüngere sind damit problemloser aufgewachsen. Währende Ältere noch an … dachten.


    Dh. Ansichten können sich auch ändern oder mehr Akzeptanz finden.


    Anfangs ist es auch die Angst vor dem Neuen die dahinter steckt.

    Lieber Festhalten wollen an Vertrauterem.


    Wie man nun zb „wer soll die Rente finanzieren“ löst, ist eigentlich ein „technisches Problem“, oder wie gehe ich mit dem Geld um. Wie plane ich mit dem Geld. Das muss man auch schon länger gewusst haben. Aber das Problem wurde aufgeschoben. An etwas wurde lieber weiter festgehalten. Der Rentenempfänger solle sich lieber selbst zusätzlich absichern. Und am Beamtentum wird weiter festgehalten.


    Andere Länder haben sich leichter mit Veränderungen getan, wahrscheinlich auch weil kleinere Bevölkerung und nicht Wirtschaftsgrossmacht sein zu wollen.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.15
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download