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  1. Buddhaland Forum
  2. Mahasi

Beiträge von Mahasi

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 7. Juli 2026 um 23:28
    Igor07:
    Mahasi:
    Igor07:

    Das ist jetzt so...


    Bei meiner Frage bezog ich mich doch direkt auf deine Aussage des aggressiven Vorgehens gegen den Theravada. Ich kann nicht erkennen wie deine Antwort darauf eingeht.

    Vajrayana scheint dem historischen Buddha etwas zuzuschreiben, was er niemals gelehrt habe.

    Das war von mir gemeint...

    Okay. Das hat aber nichts mit einem aggressiven Vorgehens gegen den Theravada zu tun. Die haben halt nur eine andere Meinung.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 7. Juli 2026 um 23:11
    Igor07:
    Mahasi:

    Ist das so - jetzt oder in der Vergangenheit? Was sind da deine Belege und Quellen?

    Das ist jetzt so...


    Bei meiner Frage bezog ich mich doch direkt auf deine Aussage des aggressiven Vorgehens gegen den Theravada. Ich kann nicht erkennen wie deine Antwort darauf eingeht.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 7. Juli 2026 um 22:14
    Igor07:

    ... Deswegen ist es klar, warum dieses Fahrzeug so aggressiv gegen den Theravada vorgeht.


    Ist das so - jetzt oder in der Vergangenheit? Was sind da deine Belege und Quellen?


    Und Theravada ist nicht ursprünglicher Buddhismus.

    GermanViking:

    Theravada ist doch aber auch nicht der Buddhismus von Buddha...


    Korrekt.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 6. Juli 2026 um 13:34

    Aber auch die Begriffe Sutrayana/Theravada sind nicht wertfrei, wenn sie einfach als Ersatz für Mahayana/Hinayana dienen. Sie verschleiern das nur.


    Schreibt man aus Sicht des Mahayana hält man sich zwingend für die Besseren; schreibt man aus Sicht des Theravada hält man sich auch für die Besseren. Sonst würde man ja der anderen Praxis folgen. Damit habe ich zumindest kein Problem.


    Nimm wieder den Dalai Lama, hier aus The Foundation of Buddhist Practice. Da spricht er darüber, dass die Praktizierenden, die in das Vajra-Fahrzeug eintreten ein außerordentlich starkes Mitgefühl haben oder er verweist auf die drei Stufen der Wesen und wie nur die Höchsten Bodhicitta kultivieren und sich in den Bodhisattva-Taten üben. Das ist ein Überlegenheitsdenken und -dünkeln egal wie du es benennst. Und warum auch nicht.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 6. Juli 2026 um 11:38
    mukti:

    Vielleicht hilft das weiter


    Da dies keine seriöse Quelle ist, ist es für mich nicht hilfreich.


    Analayo in The Hīnayāna Fallacy schreibt, dass der Begriff Hīnayāna aus dem Kontext der Polemiken des Mahayana gegenüber anderen Konfessionen kommt und es Probleme bereitet, ihn als historisch-klassifizierendes Konzept zu verwenden. Ebenfalls bei Analayo in A Note on the Term Theravada macht er klar, dass Hīnayāna klar abwertend gemeint ist. So auch bei Asanga Tilakaratne in Theravada Buddhism. Da schreibt er, dass der Mahayana den Begriff Hinayana nicht als "kleines Fahrzeug" verwendet, sondern als "niedriges Fahrzeug". Die Konfessionen, die historisch so bezeichnet wurden, sind die Vaibashika und Sautrantika. Tilakaratne meint für mich fehlerhaft, dass der Theravada aufgrund seines Heilziels auch als Hinayana qualifiziert werden könnte.


    Der Dalai Lama in Searching for the Self macht deutlich, dass obwohl viele Tibeter glauben der heutige Theravada stimmt mit Vaibashika/Sautrantika überein, dies falsch ist. Eben dort sagt er explizit, dass der Theravada nicht Teil hat an den 4 tenet systems wie sie im tibetischen Buddhismus behandelt werden: Vaibashika/Sautrantika als Hinayana und Cittamatra/Madhyamaka als Mahayana. Es ist daher falsch, Theravada mit Vaibashika oder Sautrantika gleichzusetzen.


    Das Nördliche Chan hat Hinayana verwendet, um auf chinesische Buddhisten zu verweisen, die ihrer Meinung falsche Meinungen/Ziele vertraten (Zeuschner, Robert: The Meaning of Hinayana in Northern Ch'an).


    In The Hīnayāna Fallacy schreibt Analayo weiter, dass die Verwendung von Hinayana vor dem Auftreten des Mahayana sinnlos ist, da beide Begriffe zusammengehören. Ebenso ist nach ihm die Verwendung Hinayana für die buddhistischen Traditionen in Sri Lanka und Südostasien falsch.


    Natürlich ist alles noch viel komplizierter. Will man die Diskriminierungen alle gegen alle im Buddhismus unter den Tisch kehren, dann wird man der Sache nicht gerecht. Das ist einfach Teil der buddhistischen Geschichte und Philosophie.

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 5. Juli 2026 um 17:34
    lotusbomber:
    Mahasi:

    Mal sehen wofür der Theravada bei dir überall herhalten muss

    Am liebsten so, dass Anfänger*innen nicht völlig verwirrt werden, es trotzdem nicht ganz falsch ist und dabei möglichst die Begriffe verwendet werden, die in der Literatur auftauchen.

    Zitiere doch bitte die Literatur, die Theravada mit Hinayana gleichsetzt.


    In der Einführung zum Kathāvatthuppakaraṇa-aṭṭhakathā heißt es zum Beispiel, dass es 17 schismatische Sekten gibt, die dort nicht unter dem Begriff Hinayana laufen, und eine nicht-schismatische: nämlich den Theravāda. Der Theravāda ist wie der große Banyanbaum und die anderen Schulen sind wie Dornen auf diesem Baum. Das Werk Kathāvatthu und sein aṭṭhakathā wurden dann verfasst, um die schismatischen Lehrmeinung zurückzuweisen. Und jetzt doch wieder alles eins :?

  • Ist "Theravada" das bessere Hinayana?

    • Mahasi
    • 5. Juli 2026 um 11:55
    lotusbomber:

    Ich bleibe jetzt bei "Sutra-" und "Theravada". "Hinayana" und "Mahayana" trägt durch "kleines" und "großes" Fahrzeug zu viele wertende Konnotationen.

    Wenn ich das so frei heraus sagen darf: Das ist Blödsinn. Weder gilt Theravada = Hinayana noch Sutrayana = Mahayana. Mal sehen wofür der Theravada bei dir überall herhalten muss :shrug:

  • Mißstände in kambodschanischen Klöstern

    • Mahasi
    • 3. Juli 2026 um 11:28
    Matthie:

    Mahasi

    Diese Aussage macht auch nach 3-maligen Durchlesen irgendwie keinen Sinn.


    Kannst Du das nochmal verständlicher Ausdrücken was Du sagen möchtest ?


    So wie es geschrieben ist, ist es auch nicht sinnvoll. Anstatt: "... sich im Buddhismus zu meistern, sind die Leben recht" lies "... sich im Buddhismus zu meistern, sind die Lehren recht".


    Ansonsten geht es in die Richtung von void in #14. Ist es klarer geworden?

  • Mißstände in kambodschanischen Klöstern

    • Mahasi
    • 2. Juli 2026 um 17:07
    fotost:

    Vielleicht sollte man nicht fragen, ob die zugrunde liegenden Lehren falsch sind, sondern eher, ob einige aus diesen Lehren abgeleitete Forderungen wie Keuschheit und Verzicht auf Besitz von einem falschen Menschenbild ausgehen.

    Dass das Menschenbild nicht falsch ist, zeigt sich gerade daran, dass so viele am Buddhismus scheitern. Und weil es immer noch einige schaffen, sich im Buddhismus zu meistern, sind die Leben recht.

  • Wie ich den sB (derzeit) verstehe

    • Mahasi
    • 18. Mai 2026 um 11:51
    Aravind:

    Der Test aus Sicht der Praxis ist: Ist das heilsam? Im Sinne von: Verringert diese Ansicht Dhukka.


    Es gilt jedoch, dass nicht alles, was heilsam ist, buddhistisch ist.

  • Nächstenliebe im Buddhismus

    • Mahasi
    • 10. Mai 2026 um 18:22
    pano:
    Matthie:

    Nächstenliebe betrachten bzw.leben.

    Natürlich ein Begriff aus dem Christentum, der mir aber sehr gut gefällt und mir das Synonym im Buddhistentum fehlt

    Der Begriff ist Metta / maitrī und ist im Buddhismus sehr präsent allgemein. Mit Mitgefühl , mitfreude und Gleichmut bildet Metta (liebe/ Liebende Güte ) dann die vier unermesslichen Tugenden

    Die Brahmavihara sind Geistesschulung und daher primär geistig-passiv. Die aktive Seite von Mitgefühl (karuṇā) ist anukampā. Siehe zum Beispiel Bodhis Anmerkungen zu seiner AN-Übersetzung (Anmerkungen 328, 1616) oder bei Anālayo Compassion and Emptiness in Early Buddhist Meditation, Compassion in the Agamas und How Compassion Became Painful.


    Aktives Mitgefühl im Buddhismus nimmt häufig auch merkwürdige Formen an wie im Vessantara Jātaka.

  • Ich bin der Baum, den ich wahrnehme?

    • Mahasi
    • 7. Mai 2026 um 10:04
    JoJu91:

    Das ist einer der berühmten "Finger, die zum Mond zeigen".

    Wer auf Monde zeigt, hat noch nicht verstanden, was (er)leuchtet.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Mahasi
    • 1. Mai 2026 um 12:41
    Ochse:

    Natürlich besteht im säkularen, 'westlichen' Buddhismus immer die Gefahr eines 'Dharma light'


    Darin liegt keine Gefahr, sondern eine Notwendigkeit. Ein Buddhismus, der das Überweltliche verneint, ist "light".

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Mahasi
    • 30. April 2026 um 11:13
    Matthie:

    zu einer Situation geführt, die oft als die „zwei Buddhismen“ im Westen beschrieben wird...


    Die Bedürfnisse und Ausdrucksformen beider Gruppen sind fundamental verschieden...


    schatztruhe-palikon.net

    Das ist doch alles ziemlich grobschlächtig, ebenso wie der Faden zum westlichen und östlichen Denken, wo man eher aufpassen sollte, kolonialistisches Denken nicht einfach fortzuschreiben.


    Als ob asiatische Buddhisten, egal wo, nicht meditieren würden, siehe zum Beispiel Jordts Burma's Mass Lay Meditation Movement.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Mahasi
    • 20. April 2026 um 16:58
    Monikamarie:

    Hab ich auch nicht behauptet, Mahasi.


    Aufmerksam und unvoreingenommen lesen gehört, auch zur Achtsamkeit.

    _()_


    Und ich habe nicht behauptet, dass du das behauptet hast :angel: Du kannst das ja nochmal aufmerksam und unvoreingenommen lesen. Ich habe deinen, dahingehend unkonkreten, Beitrag kommentiert, damit andere nicht denken, dies wäre ein repräsentatives Beispiel für rechte Sammlung. Ich habe aber nirgendwo behauptet, dass du dein Beispiel als rechte Sammlung dargestellt hast.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Mahasi
    • 20. April 2026 um 13:29
    Monikamarie:

    Deshalb beginnt der 8fache Pfad mit der "Rechten Ansicht", geht weiter über all das, was mit unserem Alltagsleben zu tun hat. Die Meditation schließt das ab...


    Das geht in Fleisch und Blut über. Ich nenne das in die Stille gehen, z.B. auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn, im Wartezimmer etc.


    Später kann die Stille sofort abgerufen werden, denn Du bist mit dem inneren Ort verbunden, so dass Du innerhalb von Sekunden aufkommende unheilsame Gedanken und Gefühle verabschieden kannst.


    Obiges wird in der Regel nicht unter rechte Sammlung, dem achten Pfadglied, verstanden. Typischerweise, aber nicht ausschließlich, wird die rechte Sammlung verstanden als die vier Vertiefungen. Und die vier Vertiefungen sind übermenschliche Erreichungszustände - kaum etwas für die U-Bahn oder das Wartezimmer.


    Aufkommende unheilsame Gedanken - Gefühle (vedanā) sind nie unheilsam - verabschieden fällt unter das sechste Pfadglied rechte Anstrengung.

    void:

    Und da ist es ja der letzte Punkt "Rechte Sammlung" die mit Meditation assoziiert wird. Aber es ist halt nur ein Punkt von 8.


    Rechte Anstrengung finde ich ist vorbereitende Geistesarbeit, rechte Achtsamkeit ist tatsächliche Meditationspraxis und rechte Sammlung, dann die Frucht von allem, was davor kam.

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Mahasi
    • 19. April 2026 um 11:20
    Aravind:
    Matthie:

    Nachweislich das limbische System beruhigen und warum dieses Wissen nicht nutzen.

    Hm, weil es, wie hier schon mehrfach gesagt wurde, nicht darum geht, irgendwas zu beruhigen. Sondern um Beobachtung und Einsicht. Und zwar in das, was gerade da ist. Ungeschminkt.


    Das Ana Pana Sati-Sutra wurde als Beispiel ja schon zitiert:

    "1. Bei langem Einatmen weiß ich: »Ich atme lang ein.« Bei langem Ausatmen weiß ich: »Ich atme lang aus.«

    2. Bei kurzem Einatmen weiß ich: »Ich atme kurz ein.« Bei kurzem Ausatmen weiß ich: »Ich atme kurz aus.«"


    Da wird nichts beruhigt, sondern so beobachtet, wie es ist...

    Alles anzeigen


    Aber gerade im Ānāpānassatisutta geht es doch weiter mit:

    Zitat

    - Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ (Sabbamitta)


    - Er übt sich so: ,Ich werde einatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen‘; er übt sich so: ,Ich werde ausatmen und dabei die Gestaltung des Körpers beruhigen.‘ (Mettiko)


    Wie das zu interpretieren ist, ist sicherlich diskussionswürdig.

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Mahasi
    • 16. April 2026 um 12:21
    Monikamarie:

    Ich schreibe aus Erfahrung ... denn nur der Widerstand ist Leiden... Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!


    Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Interpretation der Erfahrung richtig ist?

  • Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

    • Mahasi
    • 16. April 2026 um 12:18
    Matthie:

    Ist die buddhistische Praxis nicht zwangsläufig verknüpft mit der Meditation?

    Ist sie nicht. Die grundlegende buddhistische Praxis ist das Einüben in den 5 Tugendregeln. Formale Meditation kann irgendwann in die eigene buddhistische Praxis integriert werden, aber falls nicht ist es auch gut.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Mahasi
    • 28. Februar 2026 um 14:56
    Igor07:

    Respekt gegenüber allen anderen Meinungen oder Positionen, Wohlwollen und freundlicher Umgang miteinander gehören zu den Grundlagen der menschlichen Kommunikation. Und das ist auch die rechte Rede. Ich habe hier keine Person belehrt oder gesagt, dass ich es besser wisse. Das ist niemals passiert...


    Dass du dir hier schon wieder den Heiligenschein aufsetzen möchtest, stört mich schon ein wenig. Hier hatte ich bereits eine Anthologie deines Respekts gegenüber dem Theravada zusammengestellt. Liest sich für mich ziemlich vergiftet. Und du machst in diesem Faden genauso weiter:

    Igor07:

    Es wundert mich nicht, dass diese Wiedergeburt im Volksbuddhismus tief verwurzelt ist. Ich mache etwas Schlimmes, dann werde ich dafür büßen, also es wird mir vergolten. Das ist aber echter Unsinn und hat mit dem ursprünglichen Buddhismus nichts zu tun.

    Igor07:

    Ich lasse die Orthodoxie in Ruhe. Sie bringt das lebendige Individuum um ...

    Igor07:

    Das ist echt intellektuell erbärmlich, wenn jemand behauptet, diese Wiedergeburt nur dank Jhana als echten, authentischen Beweis zu erreichen.

    Igor07:

    Er kritisiert die Drei-Leben-Theorie und den ganzen Irrsinn des Visuddhi-Magga

    Igor07:

    Die traditionelle Interpretation ist nicht nur verwirrend, sondern irreführend.


    Anscheinend schreibst du dies alles in der Erwartungshaltung, dass niemand widerspricht. Du stellst hier eben nicht nur einfach andere Meinungen vor, sondern tust dies immer wieder auch mittels Abwertung anderer Meinungen.


    Der Theravada definiert sich nun einmal primär durch seine Orthodoxie und Orthopraxie und nicht mittels irgendwelcher Fringe-Erscheinungen.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Mahasi
    • 22. Februar 2026 um 19:11
    Igor07:
    Zitat

    Die Drei-Leben-Theorie findet im Dhammavinaya keine Stütze

    https://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m009z.html#f7


    Würde dies nicht bedeuten, dass der Theravada (zumindest in diesem Punkt) nicht Dhammavinaya ist? Das würde aber doch im Theravada-Bereich niemand behaupten wollen. Schon gar kein Theravadin ;)

  • Rechte Rede

    • Mahasi
    • 22. Februar 2026 um 18:13

    Der Leser selbst steht jedoch ebenso in der Verantwortung, nur zu lesen, was auch geschrieben ist, ohne (zu viel) hineinzulesen zu wollen.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Mahasi
    • 22. Februar 2026 um 15:57
    Igor07:
    Mahasi:

    Keines der Zitate sagt aus,

    Ob er der beste ist oder nicht, steht nicht zur Debatte.


    Zur Debatte steht deine Aussage, dass Nanavira für Mettiko "der beste Lehrer überhaupt ist, was Dharma anbelangt" – in deinem Original gar mit Fettschrift und Ausrufezeichen. Und jetzt einfach egal? Es geht mir damit auch um deine Arbeit am Text und inwieweit man deinen Aussagen Glauben schenken sollte.

    Igor07:

    Die Drei-Leben-Theorie ist wirklich ein Dorn im Auge der Orthodoxie


    Hier hast du dich wohl verschrieben. Die DLT ist ein Dorn im Auge der Heterodoxie oder nicht?

  • Rechte Rede

    • Mahasi
    • 22. Februar 2026 um 15:24
    KarmaHausmeister:

    Oft entstehen epische Diskussionen ... weil die Diskutanten vor allem ein Ziel haben: Ihre Position durchsetzen. Die Diskussionen sind nicht ergebnisoffen. Es geht nicht darum, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, sondern einzig darum, die eigenen Ansichten zu schützen, die im Leben der Diskutanten oftmals eine große Rolle spielen, ja sinngebend werden können. Gerade wegen letzterem fällt es uns oft schwer, uns auf die Sicht des anderen einzulassen. So werden Diskutanten zu Duellierenden. Ich wünsche mir, dass dies anders wäre.


    In dieser Allgemeinheit kann ich mit Obigen gar nichts anfangen – es klingt mir so fürchterlich postfaktisch. So als ob der Historiker dem Holocaustleugner irgendwie ergebnisoffenen entgegentreten sollte und man sich auf die Sicht des Anderen einzulassen hat. Ich nicht.


    Nun ist hier die Allgemeinaussage durch den Kontext des Forums glücklicherweise eingeschränkt, aber auch dies führt nicht zum obigen Wunsch. Manche Sachen sind einfach richtig und manche falsch. Dies nicht sagen zu dürfen – und auch dafür "kämpfen" – ist keine rechte Rede.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Mahasi
    • 22. Februar 2026 um 15:14
    Igor07:

    Sollte ausreichen, scheint mir.


    Erst einmal danke Igor07 für deine Mühe. Aber nein, ausreichend ist es nicht. Keines der Zitate sagt aus, was du ihnen zuschreibst: "ist der beste Lehrer überhaupt, was Dharma anbelangt".

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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