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Die andere Sichtweise

  • Igor07
  • 2. August 2025 um 10:18
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    • 14. August 2025 um 18:16
    • #101
    Igor07:


    Dort lese ich:

    [lz]

    „Wiedergeburt“ im buddhistischen Sinn bedeutet nichts anderes als das wiederholte Auftauchen der „Ich“-Illusion - jede Stunde mehrmals, tagtäglich, ein Leben lang - so lange, bis wir auf dem vom Buddha beschriebenen Weg des achtfachen Pfades, einem Weg konzentrativer Entwicklung, alle geistigen Befleckungen ausgelöscht und die höchste Stufe des Nibbana, das „Absolute Nibbana“ erreicht haben, aus dem keine Wiedergeburt mehr möglich ist, weil kein „Ich bin“, „Ich bleibe“, „Ich werde“ mehr existiert.

    [/lz]

    Hier

    Es ist halt nicht so einfach, die höchste Stufe des Nibbana in diesem Leben zu erreichen. Da kann die Ansicht, dass nach dem Tod ohnehin keine Ich-Illusion mehr auftauchen würde, schon ein Trost sein.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 14. August 2025 um 20:20
    • #102
    mukti:
    Igor07:


    Dort lese ich:

    [lz]

    „Wiedergeburt“ im buddhistischen Sinn bedeutet nichts anderes als das wiederholte Auftauchen der „Ich“-Illusion - jede Stunde mehrmals, tagtäglich, ein Leben lang - so lange, bis wir auf dem vom Buddha beschriebenen Weg des achtfachen Pfades, einem Weg konzentrativer Entwicklung, alle geistigen Befleckungen ausgelöscht und die höchste Stufe des Nibbana, das „Absolute Nibbana“ erreicht haben, aus dem keine Wiedergeburt mehr möglich ist, weil kein „Ich bin“, „Ich bleibe“, „Ich werde“ mehr existiert.

    [/lz]

    Hier

    Es ist halt nicht so einfach, die höchste Stufe des Nibbana in diesem Leben zu erreichen. Da kann die Ansicht, dass nach dem Tod ohnehin keine Ich-Illusion mehr auftauchen würde, schon ein Trost sein.

    Ich stelle mir eine andere Frage:


    Wenn ich behaupte, dass etwas als ein „Ding“ hin- und herwandert, widerspricht das dem Prinzip von anatta. Da muss ich gar nicht weiter zitieren.

    Wie dieser Autor weiter ausführt, ist es nur mitten im Saṃsāra überhaupt möglich, Nirvāṇa zu finden. Denn es gibt da gar nichts, was "mir" gehört. Das kann ich sogar einem kleinen Kind ohne große Mühe erklären. Hoffe ich.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Qualia
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    • 14. August 2025 um 20:47
    • #103
    Beitrag

    RE: Die andere Sichtweise

    […]

    von Qualia

    Wenn wir es in Begriffen der Vier Edlen Wahrheiten ausdrücken:

    Leiden (Unwohl) ist das Festhalten an der Meinung von „Ich und Mein“.

    Die Ursache des Leidens ist „Ich-und-Mein“. Das Festhalten meines „Ich und Mein“.

    Die Aufhebung des Leidens, Unwohlseins ist, Nibbāna/Verwehen von „Ich-und-Mein“.

    Der Edle-Achtfache-Pfad ist die Methode oder das Mittel zum Verwehen des „Ich-und-Mein“.

    Leiden/Unwohl in einfachster Form ist Gewissen vor der Tat und schlechtes Gewissen, Scham nach der Tat.

    …
    Qualia
    13. August 2025 um 08:32

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • mukti
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    • 15. August 2025 um 00:31
    • #104
    Igor07:

    Ich stelle mir eine andere Frage:


    Wenn ich behaupte, dass etwas als ein „Ding“ hin- und herwandert, widerspricht das dem Prinzip von anatta. Da muss ich gar nicht weiter zitieren.

    Aufgrund von Unwissenheit und Begehren gibt es die Annahme eines Ich, die ununterbrochen entsteht und vergeht. Das hört nicht auf wenn der Körper stirbt, sondern erst wenn Unwissenheit und Begehren erloschen sind. Ich denke darin sind sich alle alten buddhistischen Traditionen einig.

    Igor07:

    Wie dieser Autor weiter ausführt, ist es nur mitten im Saṃsāra überhaupt möglich, Nirvāṇa zu finden. Denn es gibt da gar nichts, was "mir" gehört. Das kann ich sogar einem kleinen Kind ohne große Mühe erklären. Hoffe ich.

    Wo soll Nirvāṇa auch sonst gefunden werden, als im Samsara. Leider genügt es nicht intellektuell zu verstehen, dass "mir" gar nichts gehört.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 15. August 2025 um 03:36
    • #105
    mukti:

    Aufgrund von Unwissenheit und Begehren gibt es die Annahme eines Ich, die ununterbrochen entsteht und vergeht. Das hört nicht auf wenn der Körper stirbt, sondern erst wenn Unwissenheit und Begehren erloschen sind. Ich denke darin sind sich alle alten buddhistischen Traditionen einig.

    Nāma-rūpa bedingt das Bewusstsein – und umgekehrt. Das sind wie zwei Schiffsbündel: So wie ich es verstehe, ist es nicht möglich, den Körper vom Bewusstsein zu trennen, sehr vereinfacht ausgedrückt.


    Deshalb sagt Buddhadasa Bhikkhu sinngemäß: „In den Sarg, aber nur einmal.“


    Ich habe darum gebeten, den Text zu lesen. Jeder kann natürlich anders denken, aber es geht mir darum, die Sache ohne mystische Überlagerungen zu betrachten. Der Autor hat deshalb viele ursprüngliche Zen-Texte übersetzt. Das erinnert mich an Dōgen, an das „Körper und Geist fallen lassen“.


    Wie gesagt, es ist nicht meine Pflicht, diese Position zu verteidigen. Danke.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • mukti
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    • 15. August 2025 um 09:14
    • #106
    Igor07:
    Wie gesagt, es ist nicht meine Pflicht, diese Position zu verteidigen. Danke.

    Ich habe auch nichts zu verteidigen. Wenn es hier nur darum geht eine andere Sichtweise darzustellen, lasse ich es gerne dabei und äußere mich nicht mehr dazu.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 15. August 2025 um 09:30
    • #107

    Es ist durchaus möglich, einen anderen Zugang nachzuvollziehen, wenn man die Geschichte der buddhistischen Philosophie von Volker Zotz liest. Denn es gab schon immer einen Wandel in der Natur: Nach dem Tod folgte Geburt – das konnte der Mensch damals wie heute beobachten.

    Deshalb waren die Theorien über Wiedergeburt, rein buchstäblich betrachtet, damals allgemein verbreitet.

    Im Laufe der Geschichte musste sich der Buddhismus anpassen, um als Religion für die Massen zu wirken. Sein ursprünglicher, eher existenzieller Sinn jedoch wurde dadurch verschleiert.

    So argumentiert auch Buddhadasa Bhikkhu – und er wusste, wovon er sprach, denn er wurde für diese Ansichten überall angefeindet.

    Wenn die Religion jedoch nur noch als Trostspender dient, dann besteht kein Unterschied mehr zum Christentum.

    Nachdenken und Hinterfragen sollte in unserer Zeit nicht verboten sein.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Qualia
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    • 15. August 2025 um 10:00
    • #108
    Zitat

    Nāma-rūpa bedingt das Bewusstsein – und umgekehrt.

    Das nama-rupa im Sinn von Name und Objekt bedingt das Bewusstsein des Wahrgenommenen.

    Nama-rupa bedingt das Sich-Bewusstsein. Das Wahrnehmen eines benannten Objektes bedingt das Bewusstsein eines nama-rupa.

    Bewusstsein bedingt nama-rupa

    Eben nicht, auch umgekehrt. Bewusstsein und nama-rupa ändern ihre Bedeutung.

    Nama-rupa bedingt das Sinnesbewusstsein, das Objekte der Sinne zu Sinnesobjekten gestaltet.

    Nama-rupa bedingt Sinnesobjekte

    Die Sinnesobjekte bedingen Berührung. Ich will meine Sinnesobjekte berühren/prüfen, doch das geht nicht, weil die Objekte der Sinne nicht gleich den Sinnesobjekten sind.

    Hier kann ich entscheiden, ob ich den Objekten der Sinne glaube oder meinen Sinnesobjekten. Damit beginnt das Unwohl/Zweifel.

    Denn jede Entscheidung gegen die Objekte der Sinne führt zu Unwohlsein. Der Glaube an meine Sinnesobjekte bringt mich in Opposition zu der Soheit der Objekte der Sinne, und drum werde ich leiden.

    Meine Sinnesobjekte werden auch als die sechs Stäube bezeichnet, und diese fallen auf meine Scheibe, und wenn ich die nicht immer wieder wegputze, wird die Scheibe zu einem Spiegel, der meine Sicht noch weiter verfälscht. Kann man sogar ausprobieren: Sieh durch eine Scheibe, dann ist sie nicht mehr, sieh auf den Staub auf der Scheibe und deine Sicht wird getrübt und du erkennst auch dein Spiegelbild.

    An einem klaren Teich kann man bis zu seinem Grund sehen, doch wenn man auf das Insekt auf der Wasserfläche sieht, ist der Grund des Teiches kaum noch wahrzunehmen, wird zu einer Fata Morgana, unbewusst, Hintergrundrauschen. Der Himmel wird gespiegelt und man kann glauben, dass das Insekt im Himmel ist.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Anna Panna-Sati
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    • 15. August 2025 um 20:37
    • #109
    Igor07:

    Deshalb klammern sich viele an die Wiedergeburt – aber das bleibt eine Hypothese, keine überprüfbare Wissenschaft.

    Jenes "Klammern" beruht, zum einen, auf Glauben und Vertrauen in das, was in den Suttas niedergeschrieben und wie es, entsprechend der jeweiligen buddhistischen Tradition, der man sich zugehörig fühlt, interpretiert wurde.

    (Buddhismus steht ja auch für Religion...)

    Zum anderen hat der traditionelle Wiedergeburtsglaube viele Vorteile gegenüber der "Hier-und-Jetzt- Interpretation des Buddhadasa Bhikkhu, welche recht nüchtern und pragmatisch ausfällt, zwar Sinn macht und m.E. auch die Essenz der Buddha-Lehre -größtenteils- wiedergibt, ABER

    eben keine befriedigende Antwort auf die (vor allem für Trauernde oder Sterbenskranke) drängende Frage gibt, was nach dem Tod passiert.

    Der Übungsweg kann ja viele Jahre/Jahrzehnte, u.U. lebenslänglich, andauern und währendessen verliert der Praktizierende, wie jedermann, geliebte Wesen durch deren Ableben, außerdem erkrankt, altert, stirbt er schließlich (selbst).

    Wer Schwierigkeiten damit hat, all das zu akzeptieren/anzunehmen, wird zwangsläufig leiden und demzufolge häufig (schnelleren) Trost suchen -> Religion...

    Helmut:

    Der Buddha hat Wiedergeburt in vielen Lehrreden gelehrt, er hat aber nicht gesagt, dass dies bedeutet, dass die Person dieses Lebens einfach in ein nächstes Leben hinüber geht.


    Er hat Wiedergeburt verbunden mit unserem wandelbaren zusammengesetzten Bewusstseinskontinuum, in dem die Prägungen unserer Handlungen gespeichert werden.

    "Mich" geht dieses rätselhafte "Bewusstseinskontinuum" (das sich bislang nicht nachweisen, nur glauben lässt) also nicht wirklich etwas an?!

    Höchstens den "karmischen Nachfolger", in dessen Körper sich dieses Bewusstseinskontinuum nach meinem Ableben manifestiert?... :?

    (Allein aus Mitgefühl mit diesem, sollte man sich wohl bemühen, einen ethischen Lebenswandel zu führen... ;) )

    NORBU (KI) erklärt dazu:

    Zitat

    norbu.jpgDer Bewusstseinsstrom (viññana-sota) ist ein kontinuierlicher Prozess von aufeinanderfolgenden Bewusstseinsmomenten.

    Im Abhidhamma wird dies detailliert erklärt:

    1. Jeder Bewusstseinsmoment (citta) entsteht, existiert kurz und vergeht

    - Wie Wassertropfen in einem Fluss

    - Jeder Moment bedingt den nächsten

    - Es gibt keine Lücken zwischen den Momenten

    2. Dieser Strom trägt:

    - Karmische Eindrücke (sankhara)

    - Gewohnheitsmuster (vasana)

    - Neigungen (anusaya)

    3. Bei der Wiedergeburt:

    - Der letzte Bewusstseinsmoment (cuti-citta) bedingt

    - Den ersten Moment des neuen Lebens (patisandhi-citta)

    - Wie eine Flamme eine andere Kerze entzündet

    Dies erklärt, wie karmische Wirkungen ohne ein permanentes Selbst übertragen werden können. Es ist ein Prozess des kontinuierlichen Werdens (bhava), nicht ein unveränderliches Sein.

    https://norbu-ai.org/en/norbu

    Alles anzeigen

    Vielleicht möchte man das gerne so glauben...


    Liebe Grüße, Anna _()_ :heart: :)

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Igor07
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    • 15. August 2025 um 22:19
    • #110
    Anna Panna-Sati:

    ABER

    eben keine befriedigende Antwort auf die (vor allem für Trauernde oder Sterbenskranke) drängende Frage gibt, was nach dem Tod passiert.

    Anna Panna-Sati:

    Mich" geht dieses rätselhafte "Bewusstseinskontinuum" (das sich bislang nicht nachweisen, nur glauben lässt) also nicht wirklich etwas an?!

    Höchstens den "karmischen Nachfolger", in dessen Körper sich dieses Bewusstseinskontinuum nach meinem Ableben manifestiert?... :?

    Anna Panna-Sati .

    Ich werde da hier keine KI befragen.

    Mein Anliegen war, die Frage zu stellen: Brauchen wir alle Religion als Trostpflaster oder als geistiges Opium, oder sind wir imstande, uns ethisch zu verhalten, einfach weil wir es nicht anders können?

    Mir persönlich würde es genügen, wenn mich jemand daran erinnert – was mit dem "Geistes-Kontinuum" dabei geschieht, ist mir nicht wichtig, sehr milde ausgedrückt.

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen; jeder entscheidet selbst.

    Was passiert nach dem Tod?

    Ein Arahat stellt keine Fragen mehr, denn er kann sich mit dem Tod nicht mehr identifizieren.

    Dazu gibt es ein sehr kleines Sutta:

    Zitat

    Zu einer Zeit weilten der Ehrwürdige Sāriputto und der Ehrwürdige Upaseno bei Rājahagam im Kühlen Walde, in der Grotte am Schlangenweiher. Da fiel eine Schlange auf den Körper des Ehrwürdigen Upaseno. Da nun wandte sich der Ehrwürdige Upaseno an die Mönche:

    "Geht, ihr Brüder, und hebt diesen Körper von mir auf eine Bahre und tragt ihn nach draußen, bevor er auseinanderfällt wie eine Handvoll Spreu". Nach diesen Worten sprach der Ehrwürdige Sāriputto zu dem Ehrwürdigen Upaseno: "Wir sehen aber keinerlei Anderswerden am Körper oder Veränderung an den Sinnen des Ehrwürdigen Upaseno". Dieser aber sagte noch einmal: "Geht, ihr Brüder, und hebt diesen Körper von mir auf eine Bahre und tragt ihn nach draußen, bevor er auseinanderfällt wie eine Handvoll Spreu.

    Wer da, Bruder Sāriputto denkt: 'Ich bin das Auge oder Mein ist das Auge, ich bin Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist oder mein sind diese', an dem mag ein Anderswerden des Körpers oder eine Veränderung der Sinne sich zeigen. Ich aber denke nicht so. Wie könnte da bei mir, Bruder Sāriputto, ein Anderswerden des Körpers oder eine Veränderung der Sinne sich zeigen?"

    Schon seit langem hat der Ehrwürdige Upaseno die dünkenden Anliegen zum Ich-machen und zum Mein-machen wohl ausgerottet. Darum denkt der Ehrwürdige Upaseno nicht: Ich bin das Auge oder Mein ist das Auge, Ich bin Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist oder Mein sind diese"'.

    Da nun hoben die Mönche den Körper des Ehrwürdigen Upaseno auf eine Bahre und trugen ihn nach draußen. Dort fiel der Körper des Ehrwürdigen Upaseno auseinander wie eine Handvoll Spreu.

    S.35.69 Upaseno - 7. Upasenaāsīvisa Sutta

    Alles anzeigen

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  • Igor07
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    • 16. August 2025 um 22:48
    • #111

    Das sind einige Suttas( aus dem Buch von P.A. Payatto):

    "Genug, Udayi, über frühere Zeiten und künftige Zeiten. Ich

    werde dich die Essenz des Dhamma lehren: Wenn dies ist, ist

    jenes. Mit dem Erscheinen von diesem, erscheint jenes. Wenn

    dies nicht ist, kann jenes nicht sein; wenn dies endet, endet auch

    jenes.“ (M 79)

    "`In

    der Zukunft wird dies sein´, dann würden sich in dir darüber

    Zweifel und Ratlosigkeit erheben. Stattdessen Hausherr, werde

    ich dich, hier und jetzt, den Ursprung und das Ende des Leids

    lehren.“ (S 42, 11)

    "Aus diesem Grunde kann

    von jedem Einsiedler oder Heiligem, der behauptet, `Alle Gefühle,

    die entstehen, seien sie angenehm oder unangenehm, sind ausschließlich

    das Ergebnis von früherem kamma´ mit Recht gesagt

    werden, dass er über das hinausgegangen ist, was für alle Leute

    überall offenkundig ist, und ich sage, dass solche Ansichten

    falsch sind.“ (S 36, 21)


    SN 35.70:„Hat da, Upavana, ein Mönch mit dem Auge eine Form gesehen, so empfindet er diese bloß, ohne Begierde danach. Wenn er innerlich keine Begierde danach hat, dann weiß er: ‚In mir ist keine Begierde danach‘. Eben deshalb, ist der Dhamma hier-und-jetzt sichtbar, zeitlos, einladend, anwendbar, dem Verständigen von selbst verständlich.“


    MN 79:"Aber lass die Vergangenheit sein, Udayin, las die Zukunft sein. Ich werde dich den Dhamma lehren: Wenn dies existiert, ist jenes; mit der Entstehung von diesem, entsteht jenes. Wenn dies nicht existiert, ist jenes nicht; mit dem Aufhören von diesem, hört jenes auf."

    Und so weiter.


    Ich bitte wenigstens darum, diesen Faden in Ruhe zu lassen. _()_

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    • 16. August 2025 um 23:52
    • #112

    Ich werde mich tiefer mit Theravāda beschäftigen und bitte darum, einen anderen Faden zu eröffnen.


    [lz]

    Buddhistische Gesellschaft München e.V.

    Die Hauptaufgabe der Buddhistischen Gesellschaft München e.V. (BGM) ist die Förderung eines authentischen Buddhismus. Grundlage dafür sehen wir im ursprünglichen Pali-Buddhismus, der die Lehre des Buddha nahezu unverfälscht überliefert hat. Dem Buddha zufolge erfordert die Verwirklichung (pativedha) sowohl ein gezieltes Studium der Lehre (pariatti) als auch die praktische Anwendung im Alltag und in der Meditation (patipatti). Das Dhamma Dana Projekt möchte mit seinen Texten, Büchern und Audiovorträgen hierzu einen Beitrag leisten. Neben diesen Publikationen bieten wir außerdem eine Vielzahl von Veranstaltungen an:

    • öffentliche Vorträge & Gesprächsabende
    • Einführungen in den Buddhismus (nach vorheriger Anmeldung)
    • Aufbauende Studienseminare (am Wochenende & als Studienwochen)
    • Meditationsveranstaltungen

    Weitere Informationen, Adressen und alle kommenden Veranstaltungen finden Sie auf der Website der Buddhistischen Gesellschaft München e.V.:

    http://buddhismus-muenchen.de/[/lz]

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    • 16. August 2025 um 23:58
    • #113
    Thema

    Wie zuverlässig ist die sogenannte „Drei-Leben-Theorie“ im Theravāda-Buddhismus?

    Ich habe als Ergänzung zu meinem anderen Faden eine interessante Datei gefunden. Sie setzt sich mit den Gedanken von Buddhadasa Bhikkhu auseinander, auf die ich bereits hingewiesen habe.


    Wer darüber diskutieren oder das Problem besser verstehen möchte, den bitte ich, alles sehr aufmerksam zu lesen.


    Allgemeine Meinungen können die User woanders äußern. Vielen Dank im Voraus.


    Euch allen alles Gute.
    Igor07
    10. August 2025 um 10:55

    Hallo, ich bitte darum, diesen Faden wieder zu öffnen. Ich habe KarmaHausmeister bereits geschrieben. _()_

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    • 17. August 2025 um 01:10
    • #114

    Katukurunde Nyanananda Mahathera beschäftigt sich in drei Bänden über Nibbāna mit dieser Scholastik, die starr am Drei-Leben-Modell festhält.


    Ich bitte darum, den Faden zu öffnen. Es besteht Bedarf, dass sich alle Theravāda-Mitglieder ausführlich mit diesem Thema befassen.


    [lz]

    While at Nissarana Vanaya, at the invitation of the Ven. Matara Sri Nanarama Mahathera, Ven. Ñāṇananda Thera delivered 33 sermons on the subject of Nibbana, during the period 1988.08.12 – 1991.01.31. This often controversial set of talks were then distributed in cassettes among interested monastics and lay Buddhists.[27] In 1997, a publications trust named Dharma Grantha Mudrana Bharaya (D.G.M.B.) was set up with the public trustee of Sri Lanka to freely distribute Ven. Ñāṇananda's works. The first publications of D.G.M.B. were these sermons in Sinhala, made available in 11 volumes, titled Nivane Niveema.[2] Since 2003 the English translations have been made available in a 7-volume series titled Nibbana – The Mind Stilled.[27]

    In these sermons Ven. Ñāṇananda attempted to “trace the original meaning and significance of the Pali term Nibbana based on the evidence from the discourses of the Pali Canon”. This has led to a detailed analysis and a re-appraisal of some of the most controversial suttas on Nibbana. While this collection develops on his earlier works, the Nibbana sermons are presented with a more pragmatic outlook to benefit those who are keen on realizing this ultimate goal of Buddhist practice.[27][/lz]

    Wikipedia.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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  • Igor07
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    • 17. August 2025 um 01:22
    • #115

    [lz]

    Aber leider war der Ehrwürdige Buddhaghosa nicht darauf vorbereitet,

    diesen Gesichtspunkt zu würdigen. In seinem Visuddhimagga sowie

    in den Kommentaren Sāratthappakāsinī und Sammohavinodanī gibt

    er eine lange Diskussion über Nibbāna in der Form eines Streitgesprächs

    mit einem imaginären Häretiker wieder.43 Einige seiner

    Argumente stimmen mit dem Dhamma weder im Wortlaut noch

    sinngemäß überein.

    Zuerst lässt er den Häretiker die Idee vorbringen, dass die Zerstörung

    von Gier, Hass und Verblendung Nibbāna sei. Tatsächlich

    zitiert der Häretiker einfach das Buddha-Wort, weil im Nibbānasutta

    des Asaṅkhatasaṃyutta die Zerstörung der Gier, des Hasses und der

    Verblendung Nibbāna genannt wird: Rāgakkhayo, dosakkhayo,

    mohakkhayo – idaṃ vuccati Nibbānaṃ.44[/lz]

    S. 41;

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%20Dana/Buecher/bgm/Texte_zum_Thema_Nibbana.pdf

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 20. Dezember 2025 um 22:01
    • #116

    „Im neuen Buch von Bhikkhu….“

    Was ist das Wissen aus zweiter oder dritten Hand schon wert?
    Heutzutage meinen etliche Menschen, ohne diese Disziplin selbst verwirklicht zu haben, das Dhamma den anderen erklären zu müssen.


    Mit Bhuddas Worten (MN8): … daß jemand, der selbst im Schlamm versinkt, einen anderen, der im Schlamm versinkt, herausziehen sollte, ist unmöglich.


    Ich sage das aus eigener Erfahrung, nach dem ich jahrelang Bücher studiert habe.

    ...seid euch selbst die Zuflucht ... die Lehre sei euch Zuflucht, habt keine andere Zuflucht (DN16)

  • Igor07
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    • 20. Dezember 2025 um 23:22
    • #117
    Rimi Dalv:

    Mit Bhuddas Worten (MN8): … daß jemand, der selbst im Schlamm versinkt, einen anderen, der im Schlamm versinkt, herausziehen sollte, ist unmöglich.

    Ha, kann es so sein, dass jemand so tief in den Schlamm versunken ist, dass es keinen anderen Ausweg mehr gibt, als – klar – den Worten des Buddha zu folgen?

    Da spreche ich aus eigener Erfahrung, wie du. Oder?

    Und kann es so sein, dass der junge Prinz wirklich satt war vom Leben im Palast, wo er alles hatte? So etwas wie bei Hermann Hesse im Roman …

    Ich weiß nicht … echt.

    Ach ja, und eine Frage noch: „Wozu hast du dann diese ganzen Bücher studiert?“

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Monikamarie
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    • 20. Dezember 2025 um 23:35
    • #118

    Genau, ohne die Bücher wärst Du ja gar nicht "am Ball geblieben", lieber Rimi Dalv.


    Und ohne die Interpreten hätte ich vermutlich nicht so viel gelernt. Denn auch der Palikanon ist ja nicht Buddha persönlich.


    Und wir alle dürfen den Dharma erklären, das trägt zur eigenen Vertiefung bei. Irren wir uns, dann ist - jedenfalls hier im Forum - sicher jemand gern zur Korrektur bereit.;)


    Alles trägt dazu bei ...

    _()_Monika

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    • #119
    Rimi Dalv:

    daß jemand, der selbst im Schlamm versinkt, einen anderen, der im Schlamm versinkt, herausziehen sollte, ist unmöglich.

    Warum ist das so? Weil die beiden, die erkannt haben, dass sie im Schlamm versinken, nicht auf die Idee kommen, dass sie sich nur ganz langsam bewegen müssen, damit sich der Schlamm unter ihren Füßen verfestigen kann. Sie wollen sich sofort befreien und nicht warten, glauben, dass sie mit mehr Bewegung schneller herauskommen.

    Dann sehen sie einen am Ufer, der sich festen Boden erobert hat, der ihnen allein dadurch zeigt, das es geht, das Leiden zu vernichten.

    Warum zieht der sie nicht heraus, warum hilft er ihnen nicht?


    Weil er weiß, das sie es allein durch sein Zeigen tun müssen. Er bleibt da stehen oder sitzt und wartet. Sind sie aus dem Schlamm gekommen, stehen auch sie allein auf eigenen Füßen und zeigen denen, die noch im Schlamm sind, dass es geht. Sie vergessen ihren Zeigenden, es gibt auch nichts mehr zu sagen.


    Die im Schlamm, die die ganz Versinkenden sehen, denen sie nicht helfen können, verzweifeln oder werden geduldig mit sich und lernen, dass sie alle es nur selbst für sich und allein erledigen können.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Rimi Dalv
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    • 21. Dezember 2025 um 10:09
    • #120

    „Ach ja, und eine Frage noch: „Wozu hast du dann diese ganzen Bücher studiert?“


    Die Antwort ist recht einfach, um endlich zu verstehen. Aber nach jedem gelesenen Buch stellte ich mir verzweifelt die Frage: war sehr interessant und was mache ich jetzt konkret? Darauf gab es keine Antwort, weil die eben wirklich wichtige Dinge bis zur Unkenntlichkeit zerredet wurden.


    Gleichzeitig stellte ich fest, das das Bemühen im Alltag sich richtig zu verhalten mir mal da mal dort kurze aber richtige Einblicke in das Dhamma gewährt.


    Und irgendwann habe ich in der Überlieferung es bestätigt bekommen, in AN4.175:

    Wahrlich, o Bruder, der im rechten Wandel Unvollkommene versteht und erkennt nicht der Wirklichkeit gemäß; der im Wandel Vollkommene aber versteht und erkennt der Wirklichkeit gemäß.Der Wirklichkeit gemäß verstehend und erkennend macht man dem Leiden ein Ende.“

    ...seid euch selbst die Zuflucht ... die Lehre sei euch Zuflucht, habt keine andere Zuflucht (DN16)

  • Rimi Dalv
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    • 21. Dezember 2025 um 10:21
    • #121
    Monikamarie:

    Genau, ohne die Bücher wärst Du ja gar nicht "am Ball geblieben", lieber Rimi Dalv.


    Und ohne die Interpreten hätte ich vermutlich nicht so viel gelernt. Denn auch der Palikanon ist ja nicht Buddha persönlich.


    Und wir alle dürfen den Dharma erklären, das trägt zur eigenen Vertiefung bei. Irren wir uns, dann ist - jedenfalls hier im Forum - sicher jemand gern zur Korrektur bereit.;)


    Alles trägt dazu bei ...

    _()_Monika

    Alles anzeigen

    Na dann Monika, ein Zwinkern zurück. Für deine Meinung hast du wenige Zeilen gebraucht und doch viel deutlich gesagt. Im Palikanon ist das auch so, in den Büchern aber nicht.

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    • #122

    Ich weiß nicht, was für Bücher Du liest, ich habe viel daraus "gewonnen", z.B. begonnen u.a. mit Erich Fromm, über J. Krishnamurti, Hermann Hesse, "Zen-Geist Anfängergeist" von Shunryu Suzuki und in den letzten 30 Jahren Analayo "der direkte Weg" oder Bhikkhu Buddhadasa " Kernholz des Bodhibaums".


    Dankbar bin ich Allen und dem ganzen lehrreichen Leben.

    _()_

  • Rimi Dalv
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    • 21. Dezember 2025 um 14:37
    • #123
    Monikamarie:

    Ich weiß nicht, was für Bücher Du liest, ich habe viel daraus "gewonnen", z.B. begonnen u.a. mit Erich Fromm, über J. Krishnamurti, Hermann Hesse, "Zen-Geist Anfängergeist" von Shunryu Suzuki und in den letzten 30 Jahren Analayo "der direkte Weg" oder Bhikkhu Buddhadasa " Kernholz des Bodhibaums".


    Dankbar bin ich Allen und dem ganzen lehrreichen Leben.

    _()_

    An Büchern sind bei mir lediglich die Übersetzungen des Palikanons übrig geblieben, alles andere landete vor sechs oder sieben Jahren in der grünen Tonne oder liegt in der Kiste auf dem Dachboden. Vielleicht ist das etwas radikal. Andererseits wenn ich in meinem kurzen Menschenleben die Zeit für Arbeit, Familie, Schlafen, Essen etz. abziehe, kann ich mir Beschäftigung ausschließlich mit dem Original leisten. Siehst du das anders?


    … seid nicht nachlässig, ihr sollt es später nicht bereuen müssen. Dies ist unsere Anweisung an euch.

    SuttaCentral
    Early Buddhist texts from the Tipitaka (Tripitaka). Suttas (sutras) with the Buddha's teachings on mindfulness, insight, wisdom, and meditation.
    suttacentral.net

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    • 21. Dezember 2025 um 17:56
    • #124

    Ja, das sehe ich anders, ich war alleinerziehend und vollzeitbeschäftigt.

    Ist alles eine Frage der Perspektive und Organisation.

  • Rimi Dalv
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    • 21. Dezember 2025 um 18:32
    • #125
    Monikamarie:

    Perspektive und Organisation.

    Dem kann man nur zustimmen!

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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