1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhistische Praxis

Niederwerfungen

  • George
  • 21. April 2025 um 04:03
  • Zum letzten Beitrag
  • Samadhi1876
    Reaktionen
    882
    Punkte
    5.872
    Beiträge
    986
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 24. April 2025 um 20:33
    • #26
    Amdap:

    Ganzkörper wäre wie die vollständige Niederwerfung bei den Tibetern, sich mit der gesamten vollen Körperlänge auf den Boden "werfen". Dazu muss man allerdings erst die Hände vorstrecken. Geht ja nicht anders.

    Das habe ich mal in einer Doku gesehen:

    Da sind einige einen langen Weg so „gegangen“, nicht Schritt für Schritt, sondern Niederwerfung nach Niederwerfung…

    Und von daher kann ich auch die hohe Anzahl Niederwerfungen „auf der Stelle“, ganz gut nachvollziehen, nachempfinden…

  • Amdap
    Reaktionen
    1.243
    Punkte
    11.338
    Beiträge
    1.934
    Mitglied seit
    1. November 2012
    • 25. April 2025 um 06:35
    • #27
    Amdap:
    pano:
    Amdap:

    Wat is denn 'n Wat?

    Ein thailändischer Tempel.

    OH ! - Wat wär'n wir ohne Wat(t)-Würmer....

    Bei den Niederwerfungen könnte man ja auch denken: "Ich bin nur ein Wurm...."

    Aber Vorsicht!, denn wenn man schon angeknackst ist und mit Minderwertigkeitskomplexen beladen, sollte man doch lieber Abstand nehmen von solchen Methoden.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • chilli68
    Reaktionen
    96
    Punkte
    926
    Beiträge
    160
    Termine
    1
    Mitglied seit
    25. Januar 2024
    Buddh. Richtung
    Buddha, loving kindness
    • 25. April 2025 um 07:47
    • #28
    Amdap:
    Amdap:
    pano:

    Ein thailändischer Tempel.

    OH ! - Wat wär'n wir ohne Wat(t)-Würmer....

    Bei den Niederwerfungen könnte man ja auch denken: "Ich bin nur ein Wurm...."

    Aber Vorsicht!, denn wenn man schon angeknackst ist und mit Minderwertigkeitskomplexen beladen, sollte man doch lieber Abstand nehmen von solchen Methoden.


     

    Was ist falsch mit einem Wurm, ob nun im Garten oder Watt.

    Man könnte auch denken man / frau wäre eine Chillischote oder Apfel oder Kometenschweif ...

    Nur wozu und wie könnte dass das Selbstwertgefühl beeinträchtigen?

    Anmerkung:

    Der Begriff Wat im religiösen Sinne lässt sich oben anklicken und dann wird es dem Leser in wenigen Worten erklärt.

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    882
    Punkte
    5.872
    Beiträge
    986
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 25. April 2025 um 08:25
    • #29
    Amdap:

    Aber Vorsicht!, denn wenn man schon angeknackst ist und mit Minderwertigkeitskomplexen beladen, sollte man doch lieber Abstand nehmen von solchen Methoden.

    Die „normale Psyche“ sollte im Grunde gesund sein, d.h. von etwaiger Altlast aus Kindheit geheilt sein, ansonsten könnten sich daraus auch erneut innere Konflikte ergeben, oder ein Missverständnis, sich noch einmal mehr Zuviel für andere aufzuopfern, unter dem Aspekt, „das habe ich früher ja schon genauso erlebt“…

    Das darf jeder für sich selbst schauen, wie frei er sich mit Niederwerfungen wirklich fühlt…

    Der andere Aspekt der mir dabei einfällt ist der, der auch das Rezitieren von Sutras oder Mantras betrifft:

    Was ist wenn man jeden Tag Sutras oder Mantras rezitiert…

    Man kann dabei Gefahr laufen, nur noch automatisch etwas zu wiederholen, und die Achtsamkeit dabei aber zu verlieren…

    Jedes Rezitieren oder Wiederholen (auch die Meditation) oder andere Tätigkeiten sollte möglichst mit der gleichen Achtsamkeit erfolgen, immer mit demselben „Anfängergeist“ wie S.Suzuki es in „Zen Geist - Anfängergeist“ auch beschreibt…

    Ansonsten geht eine gewisse Achtsamkeit und Authentizität dabei auch verloren…

    Das sich Niederwerfen, bedeutet doch auch so etwas wie zu Vertrauen: sich selbst und dem größeren Ganzen dabei zu vertrauen, auch wenn man das größere Ganze nie ganz beschreiben, verstehen, oder ändern kann, so gibt man sich dem doch vertrauensvoll jeden Augenblick hin, und lässt dabei seine üblichen Vorstellungen fallen…

    Sich niederwerfen drückt sehr viel gleichzeitig aus, man kann damit bewusst sehr viel ausdrücken, auch wenn manche Außenstehende darin zuerst nur so etwas wie sich „unterwerfen“ erkennen:

    Weil diesen Außenstehenden, das tiefere Bewusstsein dafür (noch) fehlt, etwas das man selbst mit der Zeit, mit mehr Übung, aber immer besser versteht…

    Genauso wie mit der Meditation an sich…

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    882
    Punkte
    5.872
    Beiträge
    986
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 25. April 2025 um 08:40
    • #30

    Analog dazu fällt mir das Vorgehen in der Kirche dazu ein:

    Mir ist damals aufgefallen, das viele dorthin gehen, um irgendwie an „Gott“ zu glauben, um Vergebung zu bitten, oder um anderes zu bitten, auch durch Gebete, bestimmte Rituale.

    Es ist aber ein großer Unterschied, nur an „Gott“ zu glauben, auf etwas zu hoffen, damit irgendwie zu vertrauen, oder aber, etwas zu wissen, etwas zutiefst selbst zu erfahren, erfahren zu haben, und darin zu vertrauen:

    Denn das ist immer möglich, jeden Augenblick ist „Gott“ da…

    Ist auch Buddhanatur da…

    Man braucht sich nur dafür zu öffnen…

    Denn es ist ganz natürlich…

    Es ist Natur…

    Es ist immer Da…

    Und nicht etwas Künstliches oder von Gedanken Geschaffenes…

  • Qualia
    Reaktionen
    3.118
    Punkte
    22.613
    Beiträge
    3.821
    Blog-Artikel
    12
    Mitglied seit
    24. Oktober 2023
    Wohnort
    Essen Dellwig
    Buddh. Richtung
    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
    21. Mai 1954 (72)
    • 25. April 2025 um 09:00
    • #31

    Ich erfahre Sitzen, Mantra, Rezitation, Niederwerfungen sind bei mir Yoga als Handlungen meines Ichs. Besonders sind da Mantras. Diese, mit hoher Achtsamkeit durchgeführt, lässt Gedanken aufsteigen, die nicht von mir gemacht sind, das Ich macht sich Gedanken mit Mantra Rezitation. Beim Mantra bleiben und die Gedanken nicht ergreifen ist im Hier bleiben. Ich kann dann die Gedanken als sechste Sinnestätigkeit erkennen.

    Alle oben genannten Techniken haben nur ein Ziel: Die Skandha erkennen und dem Ich den Zugriff verweigern, nicht ergreifen und nicht festhalten. Das Ich ist vollauf damit beschäftigt, die Übung zu machen, das muss man ihm allerdings angewöhnen, um sich von den Geistesgiften zu befreien, denn dafür hat das Ich keine Zeit mehr.

    Ist die Übung beendet, hat das Ich einige Zeit keine Lust auf den Gedankenkreislauf und findet Wege da heraus. Erkennt, wie sinnlos diese sind.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Railex
    Reaktionen
    501
    Punkte
    2.796
    Beiträge
    454
    Mitglied seit
    21. März 2021
    • 25. April 2025 um 10:12
    • #32
    Samadhi1876:

    Analog dazu fällt mir das Vorgehen in der Kirche dazu ein:

    Mir ist damals aufgefallen, das viele dorthin gehen, um irgendwie an „Gott“ zu glauben, um Vergebung zu bitten, oder um anderes zu bitten, auch durch Gebete, bestimmte Rituale.

    Wir wohnen direkt neben einer Kirche, Sonntagvormittags kann ich im Bett liegend dem Gottesdienst folgen, die Orgelmusik und das Gemurmel der Besucher; leider verstehe ich die Predigt nicht durch die Schlafzimmer/Kirchwand, aber das wäre dann wohl zuviel der Gottesdienstgemütlichkeit :)

    Die Christen, die ich hier kenne , gehen aber nicht dahin, um an Gott zu glauben, sondern glauben bereits an Gott und wollen ihm an diesem Ort besonders nahe sein.

    Und das gelingt durch die religiösen Rituale oft nur unzureichend und "befreit" oder "erlöst" sind sie nach dem Gottesdienst dann meist nicht viel mehr, als davor.

    Die Praxis "zündet" nicht, wie gewünscht oder erhofft.

    Samadhi1876:

    Es ist aber ein großer Unterschied, nur an „Gott“ zu glauben, auf etwas zu hoffen, damit irgendwie zu vertrauen, oder aber, etwas zu wissen, etwas zutiefst selbst zu erfahren, erfahren zu haben, und darin zu vertrauen:

    Denn das ist immer möglich, jeden Augenblick ist „Gott“ da…

    Ist auch Buddhanatur da…

    Man braucht sich nur dafür zu öffnen…

    Denn es ist ganz natürlich…

    Es ist Natur…

    Es ist immer Da…

    Und nicht etwas Künstliches oder von Gedanken Geschaffenes…

    Alles anzeigen

    Das spinozistische Verständnis "Deus sive Natura" , Gott=Natur , ist (leider) nicht sehr verbreitet, hat aber z.b. mir persönlich geholfen, die Vorstellung "Gott" in die Natur der wechselseitigen Abhängigkeit zu integrieren- muss man nicht- kann man aber mMn. ohne den Dharma zu "verletzen" , weil, wenn Gott=Natur ist, ist er dukkha,anicca und anatta.

    Außerdem kann in dieser, der Natur immanenten Gottesvorstellung, Geborgenheit empfunden werden, weil wir Teil der Natur sind.

    Aufgabe der Vorstellung von Selbstexistenz , als Niederwerfung vor der Natur.

    Sry, wenn es zu weit vom Thema oder Buddhismus ist _()_

  • Samadhi1876
    Reaktionen
    882
    Punkte
    5.872
    Beiträge
    986
    Mitglied seit
    29. Mai 2024
    Buddh. Richtung
    • 25. April 2025 um 11:56
    • #33
    Qualia:

    Alle oben genannten Techniken haben nur ein Ziel: Die Skandha erkennen und dem Ich den Zugriff verweigern, nicht ergreifen und nicht festhalten. Das Ich ist vollauf damit beschäftigt, die Übung zu machen, das muss man ihm allerdings angewöhnen, um sich von den Geistesgiften zu befreien, denn dafür hat das Ich keine Zeit mehr.

    Ist die Übung beendet, hat das Ich einige Zeit keine Lust auf den Gedankenkreislauf und findet Wege da heraus. Erkennt, wie sinnlos diese sind.

    Mir ist das Zähneputzen auch noch eingefallen:

    Oft tut man dies eher nur widerwillig, oder empfindet es als lästige Pflicht.

    (Kann ja mit der Zeit bei Mantras, Meditation, Niederwerfung genauso empfunden werden)

    Und während man putzt, denkt man weiterhin über etwas anderes nach oder fragt sich wann der Timer der Zahnbürste endlich klingelt. Statt ganz beim Zähneputzen zu sein, im Hier und Jetzt, und dadurch mal raus aus den üblichen Gedanken zu kommen.

    Viele gewöhnliche Tätigkeiten im Alltag können genauso gute Übungen sein…

  • ABC250507
    Reaktionen
    25
    Punkte
    395
    Beiträge
    69
    Mitglied seit
    24. April 2025
    Buddh. Richtung
    Zenbuddhismus
    • 29. April 2025 um 10:52
    • #34

    Hallo,ich finde die Hingabe durch Niederwerfungen schön.(

    Begann verstärkt damit als ich große Angstzustände hatte,gab auf dem Boden angelangt meine Angst a das große Ganze zur Transformation ab.Es half mir.

    Ich sah mal eine Doku:die Umrundung der Menschen des Kailash nur mit Niederwerfung.Ich kam mir angesichts dessen etwas “klein” da ich im Leben nicht sooo eine Hingabe aufbrächte.

    Ursula (rinzai14)

  • lotusbomber
    Reaktionen
    51
    Punkte
    241
    Beiträge
    31
    Mitglied seit
    22. März 2025
    Buddh. Richtung
    Sutrayana
    • 30. April 2025 um 14:34
    • #35

    Je länger ich Niederwerfungen "stiefmütterlich" behandelt habe, desto besser sind sie inzwischen. Ich bin alle Jahre wieder über Niederwerfungen gestolpert und fand sie einfach nur anstrengend. Andererseits hörte ich immer wieder, wie elementar sie in Kombination mit der Zuflucht sind. Die habe ich aber auch nicht so richtig verstanden, "gefühlt", wie man heute sagen würde. Inzwischen bin ich im Camp, der sich niederwerfend Zufluchtnehmenden: Sich das Leiden Samsaras vorzustellen, dabei niederzuwerfen, den Zufluchtsbaum vor Augen, gemeinsam mit allen anderen fühlenden Wesen – erzeugt schon eine ziemlich Motivation und "verkörpert" sie vor allem. War aber ein Prozess, der sich über Jaaaaaaahre hinzog.

  • Wetering
    Reaktionen
    203
    Punkte
    2.763
    Beiträge
    494
    Mitglied seit
    1. April 2011
    • 20. August 2026 um 11:45
    • #36

    When we bow, we live in this world. When we bow,
    we learn that life is all about falling down and getting back
    up again and again.


    Bowing is like this:

    Fall down
    Let go
    Stand up
    Hapchang
    Do it again


    (von der Kwan Um Zen Seite)

  • Waldschrat
    Reaktionen
    3
    Punkte
    23
    Beiträge
    3
    Mitglied seit
    22. August 2021
    • 21. August 2026 um 15:51
    • #37

    von Taitetsu Unno

    Das Nichtwissen ist der wahre Meister (Seung Sahn)

  • Mentus
    Reaktionen
    111
    Punkte
    1.021
    Beiträge
    169
    Mitglied seit
    8. Februar 2021
    • 28. August 2026 um 04:21
    • #38

    Der TE ist seit 2019 registriert, und macht 2025 seinen ersten und bisher einzigen Beitrag, mit dem Thema Niederwerfungen. Er reagiert auch sonst nicht weiter auf die mittlerweile 37 Reaktionen.


    Ich hab übrigens letztens das Rätsel mit den 3 :nosee::nospeak::nohear: geknackt!

    Als ich beim Asiaten gehockt bin, hab ich mir die so angeschaut...


    _()_

  • Qualia
    Reaktionen
    3.118
    Punkte
    22.613
    Beiträge
    3.821
    Blog-Artikel
    12
    Mitglied seit
    24. Oktober 2023
    Wohnort
    Essen Dellwig
    Buddh. Richtung
    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
    21. Mai 1954 (72)
    • 28. August 2026 um 10:37
    • #39

    Nicht nur Böses sehen, nicht nur Böses hören, nicht Böses sagen und was darüber schwebt, ist nicht böses Denken. Dann braucht man das Bild der Affen nicht mehr, der Affengeist ist im Wald verschwunden.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Qualia
    Reaktionen
    3.118
    Punkte
    22.613
    Beiträge
    3.821
    Blog-Artikel
    12
    Mitglied seit
    24. Oktober 2023
    Wohnort
    Essen Dellwig
    Buddh. Richtung
    Lehre Buddha, Chan
    Geburtstag
    21. Mai 1954 (72)
    • 28. August 2026 um 10:56
    • #40

    Nichts Böses hören, sehen, sprechen führt zu Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Gedanken.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

30-cover-uw-137-png

Ähnliche Themen

  • Gute Lehrer / schlechte Lehrer

    • KarmaHausmeister
    • 15. Februar 2025 um 04:07
    • Buddhismus kontrovers
  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • Elliot
    • 30. Dezember 2024 um 20:23
    • Buddhismus kontrovers
  • Einsamkeit

    • Anna-Lyse Dhamma
    • 17. Juni 2024 um 14:10
    • Allgemeines zum Buddhismus
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.6
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download