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Wut, Zorn

  • Zomp
  • 2. November 2024 um 14:45
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  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 18. November 2024 um 19:31
    • #26
    Zomp:

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man Leuten, die nicht mehr am Leben sind, vergeben kann.

    Wenn Du damit meinst, Ihnen das „persönlich“ sagen zu wollen, oder es schwer fällt „ohne sie“:

    Das kann man zB in einer Familienaufstellung oder Aufstellung mit anderen Personen über Stellvertreter machen.

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    • 11. Juni 2025 um 07:08
    • #27
    Zomp:

    Ich habe Zorn.

    Ich habe Wut.

    Es bricht aus mir heraus, ehe ich einen klaren Gedanken fassen kann.

    ...

    Was kann ich tun, wenn mich Wut, Zorn und Hass überkommen?

    Ponlop Rinpoche

    Emotionale Befreiung

    1. Auf die Lücke gerichtete Aufmerksamkeit

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    • 12. Juni 2025 um 14:28
    • #28

    Ergänzung

    S. 67

    Wenn die Emotion zuschlägt...

    Fühlen / Halten / Schauen

    (gerade eine "blöde" Nachricht von einer Kollegin, die ich eigentlich ganz gern mag :( muss feststellen, dass die Übung nicht ganz einfach ist, Mist)

  • DollesLama
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    • 24. April 2026 um 03:15
    • #29

    Was mir geholfen hat:

    Hinter der Wut und dessen Ausdruck steckt der Wunsch Dinge zu seinem Vorteil zu ändern oder zumindest auszugleichen. Sich zu rechtfertigen und etwas dem Unrecht entgegenzusetzen.


    Die Gedanken kreisen um mögliche Ausgänge. Was wäre wenn und was hätte man anders oder besser machen können.
    Wie verteidige ich mich und am Ende verurteilt man sich selbst.


    Schuld kann ein effektives Mittel sein um andere zu kontrollieren und gerade diese Kontrolle seines Umfeldes ist es was alles schwieriger macht.
    Ein ziemliches kaum enden wollendes hin und her.


    Um das Gedankenkarusell abzustellen waren viele Momente der Reflexion nötig. Doch es lohnt sich und am Ende wartet Stille, Ruhe und Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit ist es definitiv Wert. Man sieht vieles klarer; man bemerkt Dinge die man vorher übersehn hat - ohne viel darüber nachdenken zu müssen.


    Zuerst löste ich mich davon es jedem recht machen zu wollen und ich hörte auf mich für alles Mögliche erklären zu müssen.
    Ich fing an die Dinge so hinzunehmen wie sie mir begegneten ohne darüber zu urteilen oder reflexartig darauf zu reagieren.

    Viele Dinge verletzen mich erst dadurch, dass ich es selbst zugelassen hatte. Es gibt da einen inneren Richter und einen Beobachter der über jeden Gedanken wacht und ihn aufwiegt. Das ist der eigentliche Übeltäter.


    So begann ich, mich ganz ungeniert in meiner eigenen Haut wohl zu fühlen.


    Ich hoffe, diese kleine Anekdote war hilfreich.


    In der Ruhe liegt die Kraft.

  • Qualia
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    21. Mai 1954 (71)
    • 24. April 2026 um 08:49
    • #30
    DollesLama:

    Zuerst löste ich mich davon es jedem recht machen zu wollen und ich hörte auf mich für alles Mögliche erklären zu müssen.

    Zuerst löste ich mich davon, es jedem recht machen zu wollen, denn ich erkannte das ich mein Leben mehr liebe als alles andere. Mehr als dass was ich glaubte, lieben zu müssen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 24. April 2026 um 09:17
    • #31

    Herzlich willkommen DollesLama

    _()_Monika

  • DollesLama
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    • 24. April 2026 um 16:03
    • #32
    Qualia:
    DollesLama:

    Zuerst löste ich mich davon es jedem recht machen zu wollen und ich hörte auf mich für alles Mögliche erklären zu müssen.

    Zuerst löste ich mich davon, es jedem recht machen zu wollen, denn ich erkannte das ich mein Leben mehr liebe als alles andere. Mehr als dass was ich glaubte, lieben zu müssen.

    Hatte PM's nicht gefunden, möchte den Thread nicht allzu sehr störn.
    Weder bin ich in Selbstliebe noch ist mir mein Umfeld gleich.
    Es soll ja nicht heißen, dass einem der Nächste egal sei, aber eben nicht so, dass es einem selbst zum Problem wird.


    In der Ruhe liegt die Kraft.

  • Tim1
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 4. Mai 2026 um 09:25
    • #33

    Der Weg auch hier führt leider immer über einen selbst - ich habe mein Leben lang gedacht, ich könnte etwas bewegen bei Anderen, bei vielen Themen, irgendwann habe ich verstanden, das klappt nicht.


    Ob das eine befriedigende Antwort für dich ist, kann ich nicht sagen, aber ich muss mich dem Thema auch immer wieder stellen und mit etwas Abstand sehe ich die Dinge oft anders, heißt der Faktor Zeit und des Reflektierens ändert oft die Sicht auf Wut und Zorn.


    Da denke ich mir dann zum Beispiel, warum habe ich so aggressiv agiert.


    Eine Regel versuche ich auch zu lernen, je höher der Druck wird, desto langsamer versuche ich zu reagieren und dadurch entsteht einfach mehr Kontrolle.


    Wenn du impulsiven Ärger meinst dann gilt auch hier, nicht sofort reagieren. Mir fiel auf als ich mich stärker mit Kommunikation beschäftigt habe, wie unglaublich schnell manche Menschen sprechen und da ist es schwer sein eigenes Tempo zu halten, weil ich sehe schon einen Zusammenhang bei der Art der Kommunikation und wie dann das Resultat ist.


    Möglicherweise ein seltsamer Ansatz, aber ich versuche es damit, wobei das kann nur ich aktiv beeinflussen.


    Ich habe mir auch angewöhnt in der Arbeit nicht mehr mich auf Gespräche einzulassen sondern nur aufzunehmen um was es geht und dann sage ich, sie bekommen eine Rückmeldung und die ist meist schriftlich.


    Wie gesagt, oft ist es auch wichtig sich abzugrenzen und sich zu fragen, ist es mein Thema, meine Zuständigkeit?


    Wichtig ist zu verstehen, egal welche Wege du suchst, es ist immer ein Prozess, heißt auf Klick wird man kein anderer Mensch.

  • Tai
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    • 4. Mai 2026 um 20:09
    • #34
    Tim1:

    Eine Regel versuche ich auch zu lernen, je höher der Druck wird, desto langsamer versuche ich zu reagieren und dadurch entsteht einfach mehr Kontrolle.

    Sehr interessanter Ansatz. Vielen Dank dafür. :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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