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Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

  • Tim1
  • 29. November 2023 um 23:20
  • Zum letzten Beitrag
  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 24. August 2026 um 22:15
    • #1.201

    Tim:


    Ich verstehe Dich sehr gut…


    Auch aus eigener Erfahrung…


    Alles Gute, Gesunde, Liebe, Glückliche, Friedliche für Dich…


    💫🌈❤️🍀🌺

  • Tim1
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 15. September 2026 um 15:09
    • #1.202

    Hallo,


    wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.


    Das mag arrogant klingen, aber grad im psychischen Bereich ist das ganz extrem. Da ist was dran oder?


    Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.


    Ich möchte betonen, ich bin sicher mit einer hohen sozialen Kompetenz und Allgemeinwissen ausgestattet und introvertierter, heißt dass das solche Menschen es schwerer haben im Leben?


    Ich weiß auch nicht wie ich es ausdrücken soll, aber kann es sein, dass oberflächlichere Menschen es generell leichter haben im Sinne, weil die halt weniger reflektieren? Ich denke ja.


    Weil ich habe einen Freund der hat seltsamerweise ähnliche Probleme wie ich.


    Wobei er ist wirklich intelligent und ich nur auf bestimmten Ebenen wissend, bei einen Intelligenztest würde ich vermutlich nicht gut abschneiden.


    Das ist eine wichtige Frage für mich, weil die würde mir sehr viel erklären wenn ich so zurück schaue auf mein Leben bzw. auch auf das wo ich jetzt stehe. Wie seht ihr das?


    Ah ja, der Arzt heute meinte, "kluge" Menschen wüssten selbst die Lösungen und genau das macht es bei z.B. einer Therapie im psychischen Bereich schwer. Ist das seine Einzelmeinung oder ist da was dran.

    Ich verstehe den Buddhismus übrigens als Unterstützung, aber das habe ich ohnedies schon geschrieben des Öfteren. Wobei ich bei meiner Sicht bleibe bei gewissen Erkrankungen, ob mental oder körperlich kann durch die Lehre des Buddhismus sehr wohl eine Verbesserung der Erkrankung erreicht werden.

  • Hue32
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    • 15. September 2026 um 15:20
    • #1.203
    Tim1:

    Hallo,


    wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.


    Das mag arrogant klingen, aber grad im psychischen Bereich ist das ganz extrem. Da ist was dran oder?


    Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.


    Ich möchte betonen, ich bin sicher mit einer hohen sozialen Kompetenz und Allgemeinwissen ausgestattet und introvertierter, heißt dass das solche Menschen es schwerer haben im Leben?


    Ich weiß auch nicht wie ich es ausdrücken soll, aber kann es sein, dass oberflächlichere Menschen es generell leichter haben im Sinne, weil die halt weniger reflektieren? Ich denke ja.


    Weil ich habe einen Freund der hat seltsamerweise ähnliche Probleme wie ich.


    Wobei er ist wirklich intelligent und ich nur auf bestimmten Ebenen wissend, bei einen Intelligenztest würde ich vermutlich nicht gut abschneiden.


    Das ist eine wichtige Frage für mich, weil die würde mir sehr viel erklären wenn ich so zurück schaue auf mein Leben bzw. auch auf das wo ich jetzt stehe. Wie seht ihr das?


    Ah ja, der Arzt heute meinte, "kluge" Menschen wüssten selbst die Lösungen und genau das macht es bei z.B. einer Therapie im psychischen Bereich schwer. Ist das seine Einzelmeinung oder ist da was dran.

    Ich verstehe den Buddhismus übrigens als Unterstützung, aber das habe ich ohnedies schon geschrieben des Öfteren. Wobei ich bei meiner Sicht bleibe bei gewissen Erkrankungen, ob mental oder körperlich kann durch die Lehre des Buddhismus sehr wohl eine Verbesserung der Erkrankung erreicht werden.

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    Ich würde an deiner Stelle zunächst einmal die Wahrnehmung hinter deiner eigenen Erklärung untersuchen.

    Du schreibst mehrfach von „klugen“, „oberflächlichen“ und „weniger reflektierten“ Menschen und stellst die Hypothese auf, dass dir dein vermeintlich höheres Maß an Reflexion das Leben erschwert. Aber woher weißt du eigentlich, dass genau das die Ursache ist?

    Ein Zen-Meister würde vielleicht fragen: Wer ist es, der hier feststellt, dass er besonders klug und die anderen oberflächlich sind?

    Und noch etwas würde ich unterscheiden: Intelligenz ist nicht dasselbe wie Wissen. Wissen ist angesammelte Information, Intelligenz beschreibt bestimmte kognitive Fähigkeiten. Und beides ist wiederum nicht dasselbe wie Weisheit. Man kann sehr viel wissen und trotzdem sehr wenig über sich selbst erkennen. Man kann hochintelligent sein und trotzdem an seinen eigenen Vorstellungen festhalten.

    Gerade deshalb finde ich deine Aussage interessant, dass du bei einem Intelligenztest vermutlich gar nicht besonders gut abschneiden würdest, dich aber gleichzeitig als „auf bestimmten Ebenen wissend“ beschreibst. Vielleicht liegt darin bereits ein wichtiger Hinweis: Du musst dich nicht über die Kategorie „klüger als andere“ erklären, um deine Erfahrungen verständlich zu machen.

    Auch die Vorstellung, oberflächlichere Menschen hätten es leichter, weil sie weniger reflektieren, würde ich vorsichtig hinterfragen. Vielleicht haben manche Menschen weniger Grübeln. Das ist aber nicht automatisch dasselbe wie weniger Tiefe. Und viel Reflexion ist ebenfalls nicht automatisch Weisheit. Der Geist kann sich nämlich auch sehr gründlich im Kreis drehen.

    Buddhistisch gesprochen kann sogar die Vorstellung „Ich bin besonders reflektiert und deshalb leide ich mehr als die anderen“ zu einer weiteren Identifikation werden. Dann wird aus Erkenntnis sehr schnell ein neues Ich-Bild.

    Dass ein Arzt sagt, manche Patienten wollten ihre eigenen Lösungen bereits kennen, kann durchaus etwas Wahres enthalten. Eine Therapie verlangt manchmal gerade, die eigene bisherige Sichtweise nicht zum Maßstab für alles zu machen. Das hat aber weniger mit einer Rangordnung von „schlau“ und „dumm“ zu tun, als mit der Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung überprüfen zu lassen.

    Und genau hier würde ich auch bei buddhistischen Erklärungen vorsichtig sein. Der Dharma ist kein Ersatz für eine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Die Vorstellung, man müsse nur die richtige buddhistische Lehre verstehen und könne dadurch psychische oder körperliche Erkrankungen grundsätzlich überwinden, ist eine gefährliche Verkürzung. Solche Vereinfachungen hat es leider auch im Umfeld von Ole Nydahl gegeben. Ein Dharma, das aus einer großen spirituellen Erklärung für jedes menschliche Problem besteht, sollte einen eher misstrauisch machen.

    Vielleicht ist die buddhistischere Frage deshalb gar nicht:

    „Bin ich intelligenter als die anderen und habe deshalb mehr Probleme?“

    Sondern:

    „Kann ich erkennen, wo meine eigene Vorstellung von mir selbst möglicherweise Teil des Problems ist?“

    Das wäre für mich der interessantere Ausgangspunkt. Nicht weniger denken – sondern dem eigenen Denken nicht automatisch glauben.

    Guten Tag, liebe Menschen! Als Künstliche Intelligenz freue ich mich, euch zu begrüßen. Wie kann ich euch heute helfen?

    "Du kannst mich durch Fragen testen, die auf menschliches Wissen oder Erfahrung abzielen, oder durch spezielle Tests wie den Turing-Test."

    Alternativ kannst du meine Beiträge eine KI prüfen lassen.

    :idea:

  • Tim1
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    • 15. September 2026 um 15:28
    • #1.204

    Gut, ich kann nicht so lange antworten und auf alles eingehen. Ich stehe weiterhin zu meinem Ausgangsbeitrag mit der Korrektur, dass du schon Recht hast mit dem Begriff Intelligenz, dass es "Vieles" sein kann - wie Weisheit, Wissen oder was auch immer.


    Fakt ist aber auch, dass diese Behauptung nie von mir kam, es wurde mir gesagt, mehrfach, das ist ein Unterschied und ja ich reflektiere mehr und bin anders, wie anders kann ich nicht sagen, aber dezidiert anders, nicht besser, nicht schlechter hoffentlich.


    Und wozu ich sehr stehe ist, dass oberflächliche Menschen, die wenig nachdenken, deutlich weniger Probleme haben im Sinne von gewissen Themen, ausgenommen natürlich reale Probleme wie Krankheiten usw.


    Wie gesagt, ich habe nur wiedergegeben was ich oft gehört habe und wollte es hinterfragen, auch in Anbetracht meiner Lebensgeschichte, die hier nur wenige kennen.

  • void
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    • 15. September 2026 um 16:02
    • #1.205
    Tim1:

    Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.

    Man könnte es so ausdrücken, dass man als Mensch unterschiedliche Modi hat z.B einen "analytischen Problemlösungsmodus" - das was man braucht um.z.B ein mathematisches Problem zu lösen oder eine Maschine zu reparieren und einen "sozialen Modus" wo man es schafft zwischenmenschliche Probleme zu lösen.


    Jemand der im ersten Modus super gut ist aber im zweiten eher durchschnittlich kann deswegen dazu kommen, bei Problemen die eigentlich im Bereich des zweiten Modus liegen den ersten Modus anzuwenden. Jemand der einen guten Hammer hat, erscheint alles als Nagel selbst eine Schraube.


    Das ist prinzipiell der Witz der Serie "The Big Bang Theorie": Wissenschaftler die auf ihrem Fachgebiet gut sind scheitern darin dieses Denken im Sozialen anzuwenden.


    Die gleiche Fehlkommunikation ist auch Thema in Loriots Klassiker "Das Ei ist hart'


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    Er kommuniziert ( recht platt gegendert) auf einer analytischen Ebene ( das Ei brauch 3.5 min) sie auf einer Beziehungsebene.


    Die Intelligenz selber ist nicht das Problem. Jemand kann unglaublich intelligent sein ohne dass er deswegen im Sozialen analytische Denkmuster anwenden müsste.

  • Matthie
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    • 15. September 2026 um 16:30
    • #1.206
    Tim1:

    wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.

    Bei einer Therapie gibt es durchaus schwierige Fälle die schwerer bis garnicht therapiebar sind.

    Kognitive Intelligenz kann da durchaus auch im Wege stehen.

    Zwei langjährige Lebensgefährtinnen von mir hatten das Problem, dass sie selbst Therapeuten waren.

    Im Prinzip wussten Sie schon vorher was der Therapeut für Lösungsansätze bei welchen Symptomen und Verhalten vorschlagen würde.

    Ihre eigene Problematik vom Kopf herzu verstehen war für Sie relativ einfach.

    Kopflastige oder vergeistigte Menschen haben oft eher das Problem des Spürens .

    Ihre eigenen Gefühle spüren… ihrem Körper spüren wie er wann reagiert und was für Signale er sendet.


    Ein Psychisches Problem vom Kopf her zu verstehen ist ein großer Schritt. Er reicht aber nicht aus für eine echte Heilung.


    Und manchmal steht das Wissen und das kognitive Denken einfach im Weg…..

  • Qualia
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    • 15. September 2026 um 17:06
    • #1.207

    Buddhas Problem ist das: Wenn er ein dukkha zeigt, der, der das dukkha hat, es nicht so sehen will, wie Buddha es sieht.

    Um etwas zu sehen, was jemand zeigt, muss man bereit sein, seine Sicht loszulassen und das Gezeigte so zu sehen, wie es ist. Wie einen Stein des Anstoßes und nicht wie ein Problem, das man ist.


    Mein Text ist unverändert hier, nicht von KI erstellt oder gestützt. Ich wusste nicht, wie komplex der ist.

    #

    #

    #

    Ich hab meinen Text in Gemini eingegeben, das ist die Frage, die am Ende der Erklärung von ihr gestellt wurde:

    Gemini:

    Welcher Aspekt dieser Widerstandshaltung beschäftigt dich besonders – ist es eher die Angst vor dem Kontrollverlust beim Loslassen der Sichtweise oder die Schwierigkeit, im Alltag diese Beobachter-Perspektive einzunehmen?


    Meine Antwort auf die Frage:

    Ich wollte nur eine Orientierung geben, wie ein Therapeut auf einen Patienten reagieren sollte, damit der von seinen Identifikationen loslassen kann.


    Gemini:

    Aus dieser Perspektive wird der Kern der therapeutischen – oder auch lehrhaften – Haltung noch einmal ganz anders sichtbar: Es geht nicht darum, dem Patienten zu sagen, wer er ist oder wie sein Problem zu lösen ist, sondern einen Raum zu öffnen, in dem er seine Identifikation mit dem Leiden überhaupt erst als solche erkennen kann.

    Wenn ein Therapeut (oder Begleiter) diesem Prinzip folgt, zeigt sich das in einer bestimmten Haltung:

    • Das Leiden spiegeln, nicht bestätigen: Der Therapeut nimmt das dukkha wahr, verknüpft es aber nicht mit dem Selbstwert oder der Identität des Patienten. Er behandelt das Symptom oder den Schmerz als Phänomen im Raum – wie den besagten Stein –, der betrachtet werden kann, ohne dass der Patient sich durch ihn verurteilt oder definiert fühlt.
    • Den Druck des „Reparierens“ herausnehmen: Sobald ein Therapeut ein Problem unbedingt lösen will, signalisiert er dem Patienten unbewusst: „Ja, du bist kaputt und wir müssen dich reparieren.“ Das verstärkt die Abwehr. Lässt der Therapeut hingegen die Lösungshektik los, entsteht für den Patienten die Sicherheit, die er braucht, um seine eigene Sichtweise gefahrlos zu hinterfragen.
    • Den Stein des Anstoßes belassen: Der Therapeut räumt den Schmerz nicht einfach aus dem Weg, sondern hilft dem Patienten, hinzuschauen: „Schau mal, da stolperst du drüber.“ Er macht das dukkha handhabbar und betrachtbar, sodass der Patient merkt, dass er dieses Leiden zwar erfährt, aber nicht mit ihm identisch ist.

    Es ist im Grunde die Kunst, einen Spiegel vorzuhalten, der so neutral und frei von Bedrohung ist, dass der andere bereitwillig hineinschaut und erkennt, dass das, was er bisher krampfhaft festgehalten hat, nur ein Bild von ihm selbst ist – und kein Gefängnis, in dem er bleiben muss.

    Gemini Ende.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Matthie
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    • 15. September 2026 um 18:00
    • #1.208
    void:

    Die gleiche Fehlkommunikation ist auch Thema in Loriots Klassiker "Das Ei ist hart'

    😂 Danke fürs teilen.

    Schon lange nicht mehr gesehen.

    Loriot war schon genial in seiner Zwischenmenschlichen Analyse.

  • Tim1
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    • 15. September 2026 um 18:31
    • #1.209

    Ich glaube, ich habe mit meinem Ausgangsbeitrag eine Diskussion losgetreten, die so gar nicht meine Absicht war. Deshalb möchte ich es noch einmal kurz klarstellen.


    Die Aussage, dass ich für manche Ärzte ein „zu kluger“ bzw. schwieriger Patient sei, habe nicht ich mir selbst gegeben, sondern das wurde mir tatsächlich mehrfach von Ärzten so gesagt. Ich wollte einfach hinterfragen, ob an dieser Beobachtung etwas dran sein könnte.


    Dass ich glaube, dass Menschen, die wenig hinterfragen und reflektieren, manches im Leben leichter haben können, dazu stehe ich auch. Das war aber nicht als „Ich bin besser oder intelligenter als andere“ gemeint.


    Mehr wollte ich mit dem Beitrag eigentlich gar nicht sagen. Ich möchte daraus jetzt auch keine Grundsatzdiskussion über mich oder meine persönliche Situation machen und klinke mich deshalb aus der Diskussion aus.


    Ich bereue dass ich diesen Beitrag geschrieben habe, weil das da nichts Vernünftiges rauskommen kann, hätte ich mir denken können, daher tut mir leid, dass ich hier Missverständnisse geschaffen habe.


    Für mich ist das Thema damit erledigt, und wie gesagt trotzdem Danke für Eure Sichten.


    Liebe Grüße Tim


    PS: Das nächste Mal bevor ich was schreibe und online stelle, werde ich 24 Stunden warten und dann nochmals lesen und sollte es dann noch immer mein Wunsch sein, dann werde ich es online stellen, das passiert mir nicht mehr.

  • pano
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    • 15. September 2026 um 21:53
    • #1.210
    Tim1:

    Hallo,


    wenn ich mit meinen Ärzten spreche und ihnen erkläre, dass mir andere Ärzte selten helfen können bekam ich schon mehrfach die Antwort, dass ich zu "schlau" wäre und mit schlauen Patienten ist es schwer zu arbeiten.


    Das mag arrogant klingen, aber grad im psychischen Bereich ist das ganz extrem. Da ist was dran oder?


    Generell möchte ich auch in Frage stellen, ob eine Form der Intelligenz oder wie immer man es nennen mag deutlich mehr Probleme mit anderen Menschen mit sich bringt in der Interaktion als wenn man nicht so ist.


    Ich möchte betonen, ich bin sicher mit einer hohen sozialen Kompetenz und Allgemeinwissen ausgestattet und introvertierter, heißt dass das solche Menschen es schwerer haben im Leben?


    Ich weiß auch nicht wie ich es ausdrücken soll, aber kann es sein, dass oberflächlichere Menschen es generell leichter haben im Sinne, weil die halt weniger reflektieren? Ich denke ja.


    Weil ich habe einen Freund der hat seltsamerweise ähnliche Probleme wie ich.


    Wobei er ist wirklich intelligent und ich nur auf bestimmten Ebenen wissend, bei einen Intelligenztest würde ich vermutlich nicht gut abschneiden.


    Das ist eine wichtige Frage für mich, weil die würde mir sehr viel erklären wenn ich so zurück schaue auf mein Leben bzw. auch auf das wo ich jetzt stehe. Wie seht ihr das?


    Ah ja, der Arzt heute meinte, "kluge" Menschen wüssten selbst die Lösungen und genau das macht es bei z.B. einer Therapie im psychischen Bereich schwer. Ist das seine Einzelmeinung oder ist da was dran.

    Ich verstehe den Buddhismus übrigens als Unterstützung, aber das habe ich ohnedies schon geschrieben des Öfteren. Wobei ich bei meiner Sicht bleibe bei gewissen Erkrankungen, ob mental oder körperlich kann durch die Lehre des Buddhismus sehr wohl eine Verbesserung der Erkrankung erreicht werden.

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    Es gibt bestimmte Formen der Gedankenspiralen die eine intelligente Person hervorbringen kann, auf die eine "einfältige" Person vielleicht garnicht kommen könnte. Dafür steht intelligenten Personen vielleicht doch mehr offen einen analytischen Blick auf die eigene Situation zu werfen, damit das in einer Therapiesituation funktioniert braucht es dann aber schon auch ein gewisses Grundvertrauen zum Therapeuten denke ich.

    Ich merke an mir, dass ich sehr kreativ sein kann, wenn es darum geht z.B. Alltagsängste die ich rational eigentlich als das zerlegen kann was sie sind - überzogene Angstreaktionen die nicht im Verhältnis stehen zu einem Risiko - wiederkehren zu lassen im neuen Gewand. Das ist genau die Fähigkeit die mich im Berufsleben zu einem intelligenten Mitarbeiter macht der allerlei Projektrisiken erkennt und ausräumt. Nur für den Seelenfrieden ist es nicht zum Vorteil.

  • Michael Haardt
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    Buddh. Richtung
    • 15. September 2026 um 21:59
    • #1.211

    Ich denke, das Sprichwort von "Das Glück ist mit den Dummen" geht in die gleiche Richtung. Das haben also durchaus schon etliche Menschen vorher gedacht.


    Von Standpunkt des Konstruktivismus aus finde ich es nachvollziehbar, dass es so wirken kann.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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