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  1. Buddhaland Forum
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Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

  • Tim1
  • 29. November 2023 um 23:20
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  • Schneelöwin
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    • 10. Dezember 2024 um 11:16
    • #726

    Es geht mir ja nicht ums Köpfchen tätscheln oder glücklich schreiben. Es geht um angemessene Reaktionen für jemanden, der sich gerade in einem Ausnahmezustand befindet.

    Anderes könnte man ja durchaus später wieder diskutieren, mein Eindruck ist halt, dass hier alle Beiträge seit Beginn verwurschtelt und bewertet werden und dies im Ausnahmezustand zusammen betrachtet wird? Vergangenes ist das eine und der jetzige Zeitpunkt das andere.

    nuk ich erlebe Dich ja auch als mitfühlender Mensch und bin dem sogar gewiss, würde ich sagen und trotzdem kann ich ja den Jetzt-Zeitpunkt schildern und meine Empfindungen dazu. . . die zum Jetzt Zeitpunkt eher lesen . . . "Nur die Harten kommen in Garten :)

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Anna Panna-Sati
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    • 10. Dezember 2024 um 11:19
    • #727
    Schneelöwin:

    Ich finde es wirklich traurig, dass in einem Forum, welches sich mit buddhistischen Themen befasst, so wenig Mitgefühl gezeigt wird.

    Mitgefühl kann sich auf verschiedene Weise und in unterschiedlicher Tiefe zeigen, liebe Schneelöwin - letztlich praktiziert es jeder, wie er es vermag und für richtig/angebracht hält.

    nuk begibt sich auf eine tiefere Ebene, die natürlich auch riskant ist, weil er - wie wir alle - Tim nicht persönlich kennt und kein "therapeutisches Verhältnis" besteht.

    nuk:

    Die Sache ist nur die:

    Das Mitgefuehl ausdruecken, indem - allegorisch gesprochen - auf den Hinterkopf getaetschelt wird, mag zwar kurzfristig leidmildernd sein. Langfristig bringt es - zumindest im Falle von Tim - nicht wirklich was. Da denke ich, dass es wohl hilfreicher ist, einen gangbaren Weg aus der Leidenskrise aufzuzeigen. Und das ist eben MEIN wirken, von dessen Richtigkeit ich ueberzeigt bin.

    Das kann ich nachvollziehen und empfinde es auch als "buddhistisch" und als längerfristige Hilfe, die allerdings auch vom "Empfänger" als solche erkannt werden muss, um heilsam zu sein, während das natürliche zwischenmenschliche, empathische "Trösten" meist Sofortwirkung zeigt.

    Schneelöwin:

    Nur weil ein Einzelner "seinen" Weg hat, um mit gesundheitlichen Themen umzugehen, kann ich nicht erwarten, dass alle anderen Mitglieder / Personen sich genauso anschließen.

    Völlig richtig, aber das Thema lautet ja "Die Ignoranz und die Gelassenheit des Buddhismus" und nicht "Wie gehe ich mit den Missständen im Gesundheitswesen um?" oder "Wie bewältige ich körperliches Leid?"

    Das Thema dreht sich im Kreise - und zwar um das Leid eines Einzelnen, dem damit aber - augenscheinlich - nicht wirklich geholfen wird.

    Man spürt hier auch deutlich die Grenzen eines Internetforums...

    Schneelöwin:

    Klagen oder Jammern ist ein Ausdruck von Verzweiflung, Schmerz und Frustration. Und es ist gut, dass man seine Gefühle z.B. in der schriftlichen Äußerung erstmal aus dem Körper loslässt.

    Ja, da stimme ich dir grundsätzlich zu, wobei natürlich ein (analoges) Gespräch mit einem vertrauten Menschen hilfreicher wäre, aber woher nehmen...?

    Wichtig ist es auch, das Thema irgendwann wieder - oder wenigstens temporär - loslassen zu können, damit es nicht so das eigene Leben dominiert.

    Tim99:

    nuk

    Ich jammere? Wirklich?

    Du empfindest es nicht als Jammern, sondern als notwendiges Kundtun der Missstände im Gesundheitswesen, was du mit der Schilderung deiner Leiden gewissermaßen unterstreichst/belegst?

    Ich glaube, das haben mittlerweile alle insoweit verstanden.

    Schneelöwin:

    Tim, ich wünsche Dir viel Kraft ,Hoffnung und Heilung, dass Du bald eine hilfreiche Lösung findest und Besserung erfährst.

    _()_ :heart: Dem können sich wohl ALLE hier von Herzen anschließen!


    Liebe Grüße, Anna _()_ :heart: :)

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Tim1
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    • 10. Dezember 2024 um 11:38
    • #728

    Anna Panna-Sati

    Ich habe über verschiedene Themen geschrieben. Ich wusste nicht, dass das Thema Gesundheit jetzt so im Vordergrund stehen würde, nochmal es gab Komplikationen und die sind gravierend.

    Ich bitte dich um Verständnis, dass ich nicht jedes Mal ein neues Thema aufmachen kann und will und die Gesundheitsversorgung betrifft doch sehr Viele. Gewisse Themen gehören selbst, wenn sie die eigene Persönlichkeit betreffen in den öffentlichen Bereich und nicht in eine Chronik.

    Denn von mir gemachten Erfahrungen, können sich andere zumindest ein Bild machen, wie zumindest ein Mensch, es empfindet, wie sich die Dinge in gewissen Bereichen entwickeln, denn das Leben ist nicht immer gleich, es ist stetige Veränderung und so ändern sich auch in den verschiedenen Bereichen Sachen.

    Das heißt nicht, dass sie es als absolute Wahrheit annehmen sollen, es sind nur Erzählung und ich versuche trotz allem eine gewisse Sachlichkeit zu bewahren. Ob es gelingt sei dahin gestellt.

    Ich finde es durchaus wichtig, auch denen einen Stand zu geben, die dzt. nichts brauchen und nicht die Erfahrung machen, wie es ist, wenn man was braucht.

    Warum soll man in einem buddhistischen Forum nicht auch über globale Themen, Gesellschaftsthemen, Politik usw. schreiben können?

    Wobei ich das größtenteils ohnedies vermieden habe, aber meine Interessen gehen in diese Richtung. Das wäre allgemein und würde für Einige unpassend sein, weil sie darauf pochen, dass man ausschließlich über fachliche Aspekte des Buddhismus schreibt.

    Ich akzeptiere das sofort, ich habe mich nicht daran gehalten, das ist korrekt. Wenn ich Jemand oder Mehrere genervt habe, mit meinen doch sehr persönlichen Themen und Zugängen tut es mir leid, da möchte ich mich auch entschuldigen. Wie gesagt, jeder der das kritisiert, dem kann ich nichts als Entgegnung schreiben.

  • Qualia
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    • 10. Dezember 2024 um 12:45
    • #729

    Das unbedingt erkannt werden muss: Mitgefühl äußert sich einzig im Mitgefühl.

    Alles andere ist Mitleiden, Emotionalität, Sentimentalität, Bewerten, Beurteilen, Verurteilen, seiner eigenen Meinung folgen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Anna Panna-Sati
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    • 10. Dezember 2024 um 13:02
    • #730

    Hallo @Tim99 ,

    Tim99:

    Ich bitte dich um Verständnis, dass ich nicht jedes Mal ein neues Thema aufmachen kann und will und die Gesundheitsversorgung betrifft doch sehr Viele.

    Warum rechtfertigst du dich und möchtest "mein" Verständnis? Fühlst du dich von mir angegriffen?

    Dann entschuldige bitte, das war nicht meine Absicht...

    Ich denke nur, dass in einem derart "vollgestopften" Thread die Übersichtlichkeit verloren und daher Wichtiges untergehen könnte.

    Natürlich passt in dein - weit gefasstes - Thema all das von dir Angesprochene auch hinein und obendrein kann man sich - angesichts der vielen dargestellten Mangelhaftigkeiten, Widrigkeiten und Missstände - wunderbar in Gelassenheit/Gleichmut üben (nicht ironisch gemeint!)...

    Tim99:

    Gewisse Themen gehören selbst, wenn sie die eigene Persönlichkeit betreffen in den öffentlichen Bereich und nicht in eine Chronik.

    Die - von Qualia eingeführten? - Chroniken sind ja auch gewissermaßen "öffentlich" - nämlich für tausende Buddhaland-Mitglieder - , wäre das nicht ausreichend, für die, doch sehr private, Schilderung deiner Krankengeschichte?

    (Die fiesen Schmerzen durch einen Harnkatheter - da tust du mir echt leid! :( - hättest du leider wohl auch in einem optimal funktionierenden Gesundheitssystem, mit exzellenter Versorgung/Betreuung... Diese Details würden z.B. imho besser in eine Chronik passen...)

    Tim99:

    Warum soll man in einem buddhistischen Forum nicht auch über globale Themen, Gesellschaftsthemen, Politik usw. schreiben können?

    Das geschieht hier doch ständig und ist auch m.E. völlig in Ordnung, vielfach sogar hilfreich - insbesondere, wenn der buddhistische Blickwinkel nicht (ganz) aus den Augen verloren wird.


    Alles Liebe, vor allem gute Besserung für deine Beschwerden!


    Liebe Grüße, Anna _()_ :heart: :)

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Tim1
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    • 10. Dezember 2024 um 13:50
    • #731

    Qualia

    Ich bin in der Realität ein buddhistischer Laie und hier werden oft Ideale dargestellt, die ich zum Beispiel nicht erfüllen kann. Das gebe ich auch gerne zu.

    Weißt du Theorie und Praxis sind zwei Dinge für mich, deine Argumente sind korrekt, heißt aber nicht, dass sie jede/r leben bzw. praktizieren im täglichen Leben kann. Ich denke hier ist ein bunter Mix an Menschen, einige Ältere, Junge, Jüngere, Berufstätige, Selbständige usw.

    Was ich für mich hier sagen kann, wenn man in der Arbeitswelt steht, sind gewisse Dinge doch deutlich schwerer umsetzbar, als das geschriebene Wort es vorgibt.

    Anna Panna-Sati

    Du hast Recht, gewisse Dinge über meine Gesundheit gehören definitiv nicht hier her, ich kann das jetzt nicht wegschieben, aber ich werde nicht mehr drüber schreiben.

    Ich fühle mich oft angegriffen, oft zu Recht, weil ich einfach ein Gefühl habe dafür, aber du hast mich nicht angegriffen. Selten wehre ich mich, meist versuche ich es mit Akzeptanz und denke mir, ich muss für mein Handeln Verantwortung zeigen, andere für Ihres.

    Was schon eine Botschaft von mir ist über das Gesundheitswesen ist, dass Ärzte und generell das Personal früher deutlich mehr Zeit hatten. Um es kritischer auszudrücken.

    Sie haben teils gar keine Zeit mehr und sind aggressiv und das hat meiner Ansicht nach bei "Einigen" zumindest mit Gier zu tun (also vorwiegend bei den Ärzten, wobei es gibt auch "Normale").

    Das Pflegepersonal meine ich nicht, aber einen größeren Teil der Ärzte, weil wenn ich sehe, dass die in Privatkliniken arbeiten, dort Privatpatienten betreuen ambulant neben ihrer Arbeit, denn sie sind bei der Klinik eigentlich angestellt und dann noch eine Privatpraxis oft haben, dann wundert mich nichts.

    Also, ich will nicht sagen, dass dies die Regel sei, aber bei vielen Privatärzten ist das so, zumindest, die ich viele Jahre kenne.

    Aber mein empathischster Arzt, der ist in einer Klinik angestellt 40 Stunden von Mo.-Fr. und macht sonst genau nichts, dem könnte man bieten was man will, den interessiert Geld nicht, er verdient genug und will sein Leben genießen.

    Auch Ärzte in Öffentlichen Krankenanstalten haben denke ich viel Druck und verdienen für das nicht genug, da verstehe ich auch den Frust und es gibt Personalnot überall. Natürlich nicht nur im Gesundheitswesen, in allen Berufen.

    Ich bin sogar von meinen Ärzten angesprochen worden, die mir gut gesinnt sind und die haben mir gesagt "Tim", wenn du Probleme hast, ist das nicht mehr so wie früher, dass du einfach einen Termin bekommst, außer es geht halt um Leben oder Tod, krass ausgedrückt.

    Aber hier sind wir schon wieder sehr weit im Persönlichen gelandet. So jetzt beende ich meinen Schreibmarathon mal für eine Zeit und lasse Euch in Ruhe, weil ich schließe nicht aus, dass ich auch hier nerve. Weil soziale Netzwerke sind auch wie im realen Leben, vielleicht sogar härter.

    Wobei ich bin hochgradig immer nett behandelt worden und das in Anbetracht meiner Themenwahl ist das doch eine Geduldsprobe für Einige, vielen Dank trotzdem fürs Zuhören und die genervt sind einfach ausblenden. Liebe Grüße und einen schönen Tag allen!

  • Qualia
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    • 10. Dezember 2024 um 14:08
    • #732

    Wenn du bei meinen Beiträgen einfach das scheinbar buddhistische weglässt das nur Realität und nicht verstehen bleibt. Nicht verstehen finde ich gut, das sorgt für Verwirrung und die muss entwirrt werden.

    Jedenfalls, wenn ich verwirrt bin und schwindelig, weiß ich sicher, dass ich mich irre und beschwindelt habe. Da hilft nur das Messer ziehen und abschneiden der Vorstellungen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Igor07
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    • 10. Dezember 2024 um 14:44
    • #733
    Tim99:

    Ich bitte dich um Verständnis, dass ich nicht jedes Mal ein neues Thema aufmachen kann und will und die Gesundheitsversorgung betrifft doch sehr Viele. Gewisse Themen gehören selbst, wenn sie die eigene Persönlichkeit betreffen in den öffentlichen Bereich und nicht in eine Chronik.

    Hallo, @Tim99 .

    Ich kann nur offen und ehrlich schreiben, also bitte nicht persönlich zu re-agieren. Danke.

    Mein Lieber, es scheint, dass es hier eigentlich! :? um Gelassenheit geht, ein sehr wichtiger Punkt im Anfängerbereich des buddhistischen Forums, oder? Doch bei dir ist immer jemand anderes schuld: sei es das schlechte Gesundheitswesen – also die Gier –, der Profit (so funktioniert der Kapitalismus), die schlechte Politik oder sogar der Taxifahrer, der nachts auf dich sauer reagiert.

    Der Buddhismus aber lädt eher zu einer Selbstreflexion ein, einem Blick nach innen. Was draußen in der Welt passiert, mag existieren, aber für den eigenen inneren Frieden spielt es keine entscheidende Rolle. Deine Gedanken, die immer im Kreis drehen und das Außen beklagen, bieten keine Lösung. Das Rad des Leidens dreht sich weiter.

    Und wie viele Menschen haben dir hier bereits geantwortet? Alle – wirklich alle – tragen ihr eigenes Päckchen. Der Buddhismus, wie ich ihn verstehe, löst keine gesellschaftlichen Krisen. Er beschäftigt sich mit existenziellen Fragen, mit den großen Wahrheiten: den „drei Himmelsboten“. (Alter, Krankheit, Tod) Das ist das Gesetz der Natur. Niemand kann dem entkommen. Wir alle werden alt, dann krank, und am Ende bleibt nur Staub und Asche.

    Man hat zwei Möglichkeiten: Entweder man akzeptiert das Leben, wie es ist, oder man macht sich das Leben selbst schwer. Es gibt im Leben nichts, das wirklich unser Eigentum ist. Alles müssen wir eines Tages zurücklassen. Wie es im Majjhima-Nikaya (MN 82) heißt:

    • „Jegliche Welt hat nichts von wirklich eigenem Besitz; man muss alles zurücklassen und weitergehen.“
    • „Jegliche Welt ist instabil, sie wird hinweggefegt.“
    • „Jegliche Welt ist ohne Schutz und ohne Beschützer.“

    Das ist der Kern des Buddhismus: Man kann lernen, mit der eigenen Vergänglichkeit umzugehen, anstatt die eigene Unfähigkeit, das Leben zu meistern, immer wieder auf äußere Umstände oder Instanzen zu schieben. Denn das zementiert nur das eigene Leid.

    Denke einmal darüber nach, wie viele Menschen gerade jetzt unter unvorstellbarem Schmerz leiden. Menschen, die an schweren Krankheiten sterben, Kinder, die im Mutterleib sterben, Menschen in Kriegsgebieten, die keine Zeit mehr für ein letztes Gebet haben. Du oder ich sind nicht das Zentrum der Welt. Es gibt keinen Herrscher, der alles kontrollieren oder unsere Wünsche erfüllen könnte.

    Ich rufe mir das immer wieder in Erinnerung und wünsche dir, dass auch du darin eine Quelle der Gelassenheit findest, um das Leiden zu mildern. Aber der Schmerz wird immer bleiben – so wie der erste und der zweite Pfeil .

    Zum Schluss noch Nietzsche: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“

    Alles Gute! _()_ :) :taube:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Monikamarie
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    • 10. Dezember 2024 um 15:55
    • #734

    Danke Igor, wunderbar klar ausgedrückt.

    ❤️ Monika

  • Tai
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    • 10. Dezember 2024 um 20:34
    • #735
    Tim99:

    ... weil ich schließe nicht aus, dass ich auch hier nerve.

    Da würde ich mir an deiner Stelle keine großen Gedanken zu machen. Das Forum ist riesig und deckt sehr unterschiedliche Interessensgebiete ab. Wer keine Lust hat auf persönliche Berichte, muss hier ja nicht mitlesen und wird das auch nicht tun - so einfach ist das.

    Tim99:

    Du hast Recht, gewisse Dinge über meine Gesundheit gehören definitiv nicht hier her, ich kann das jetzt nicht wegschieben, aber ich werde nicht mehr drüber schreiben.

    Du hast dich hier sehr geöffnet, hast Persönliches preisgegeben und von anderen, wie ich finde, viel Zuspruch erfahren. Teils in Form von Zustimmung, teils in Form von hilfreich gemeinten Ratschlägen (beides entspringt einer empathischen Grundhaltung). Auch andere haben sich im Zuge dieses Threads geöffnet und haben ebenfalls persönlich über sich berichtet - nuk z.B.

    Ich finde nicht, dass diese Dinge hier nicht hingehören würden bzw. es hängt jeweils von der Person ab, die schreibt: Wenn du etwas hier teilen willst, dann gehört es auch hierhin (sofern es nicht die Regeln des Forums verletzt, was du meines Wissens nicht getan hast). Manches, was du z.B. über das Gesundheitssystem zum Ausdruck bringst, macht aus meiner Perpektive auch erst Sinn, gerade weil es mit persönlichen Beispielen unterlegt ist.

    Natürlich ist es ganz und gar deine Entscheidung, wie weit du Details hier teilen willst oder ob es vielleicht Dinge gibt, die du lieber in einem der Bereiche des Forums ansprechen möchtest, die nur für Mitglieder zugänglich sind.

    Ich habe es so verstanden, dass es dir gut tut, hier über deine Nöte und Anliegen zu sprechen; dann solltest du das meiner Meinung nach auch weiter tun. Es ist übrigens ja auch nicht so, dass hier seitenlang offtopic dikutiert worden wäre. Im Gegenteil: Die buddhistische Perspektive zum Umgang mit schwierigen Lebenssituationen wird immer wieder angesprochen. (Only my two Cents)

  • Tim1
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    • 11. Dezember 2024 um 13:51
    • #736

    Danke Tai, danke Schneelöwin, danke Anna, danke Michael - das sind die mir auf die Schnelle einfallen, die einen respektvollen, wertschätzenden und vor allem gutmütigen Umgang pflegen. Bitte liebe andere Mitglieder, wenn ihr genervt seid, bitte einfach meine Beiträge ausblenden, vielen Dank, das wäre eine große Hilfe, weil Probleme habe ich genug, auch ohne ironische bzw. kritisierende Statements. Wisst Ihr mir gefällt auch Vieles nicht, aber ich versuche mich trotzdem gutmütig gegenüber anderen zu äußern bzw. ja egal.

    Ich nehme aber Eure Kritik zur Kenntnis, wobei ich halt ein anderes Verständnis von Buddhismus habe scheinbar.

    Es ist halt eine andere Zeit und da gibt es Menschen wie mich, wobei nochmal klar, es gibt immer welche, denen es deutlich schlechter noch geht oder die wo anders leben, aber nichts desto trotz in einer Zeit, wo es wirklich für die, die allein sind bzw. noch im öffentlichen Leben stehen oder krank sind schwer ist, bitte ich Euch um Verständnis, Geduld und manchmal um Hilfe, auch wenn es mal persönliche Themen sind. Dankeschön!!!

  • nuk
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    • 11. Dezember 2024 um 19:19
    • #737

    Tim, ein Sozialsysem - ich meine nicht nur 'DAS' Staatssystem, sondern gerade vor allen Dingen soziale Wechselwirkungsnetzwerke - besteht aus Geben und Nehmen. Letztendlich ist es so, dass nur das genommen werden kann, was ein/e Andere/r gibt.

    Aus eigener Erfahrung gibt es genug Menschen, die immer forden, forden. Dies stuende ihnen zu und Jenes. Gleichzeitig sind sie aber nicht bereit, sich sellbst fuer sozial Benachteiligte zu engagieren. Gerade alte Menschen hier im Osten, also ehemalige DDR. Wozu auch. Der Staat kuemmerte sich frueher um alle sozialen Belange, niemand wurde in Not zurueckgelassen. Heute ist das leider anders.

    Es ist eben so, dass fast alle Menschen aus einer Egoperspektiver heraus denken. Das Selbst, in Abrgrenzung zur Umwelt. Und dabei ist immer das Selbst der Mittelpunkt der ganzen Welt. Das ist bei mir auch nicht anders. Ich nehme diesen Mittelpukt in etwa kurz hinter meinen Augen wahr.

    Daraus ergibt sich fast zwangslaeufig, dass es milliarden von menschlichen Egos gleichzeitig auf der Welt gibt. Ind jedes Ego fuehlt sich als Zentrum.

    Tim, eine rethorische Frage:

    Angenommen, du wuerdest im Winter durch eine Bahnhofshalle gehen. Und dann wuerdest du jemanden mit rotem Kopf sehen, der anscheinend Fiber hat und vielleicht friert. Du hingegen haettest eine ausreichend dicke Jacke, genug zuesssen und zuhause ein warmes Dach. Wie wuerdest du reagieren?

    Hint:

    Ich z.B. wuerde achtlos vorbei gehen. Zwar mit schwerem Herzen, aber dennoch.

  • Bernd
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    • 11. Dezember 2024 um 19:54
    • #738
    Igor07:

    Und wie viele Menschen haben dir hier bereits geantwortet? Alle – wirklich alle – tragen ihr eigenes Päckchen. Der Buddhismus, wie ich ihn verstehe, löst keine gesellschaftlichen Krisen.

    Hallo, ich hänge mich in die Mitte der Diskussion ein.

    Vielleicht ist es auch Schwachsinn..

    Seit ich regelmäßig meditiere, (Vipassana) bin ich öfters gelassener. (und ja, ich haber auch noch meine Trigger) Ich konsumiere auch weniger.

    Wenn der Buddhismus den Menschen dazu bringt, gelassener und mit weniger Konsum zu leben...

    ja dann, löst er einige gesellschaftliche Probleme.

    Denkansatz.

    Liebe Grüße

  • Bernd
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    Vipassana
    • 11. Dezember 2024 um 20:05
    • #739
    nuk:

    Tim, ein Sozialsysem - ich meine nicht nur 'DAS' Staatssystem, sondern gerade vor allen Dingen soziale Wechselwirkungsnetzwerke - besteht aus Geben und Nehmen. Letztendlich ist es so, dass nur das genommen werden kann, was ein/e Andere/r gibt.

    Es kann nur das genommen werden, was andere geben..

    Korrekt.

    Aber Achtung. Wenn in einem sozialen System mehrere geben, kann es sein, dass am Ende ein paar oder alle mehr haben.

    Du kochst gerne, schnell und gut.

    Ich mache gerne Excel Tabellen, schnell und gut.

    Wenn wir beide essen möchten und Excel brauchen und wir beide leben in einer einsamen Welt,

    dann

    hast du ein gutes Essen, und schlechte Excel Tabellen

    ich ein schlechtes Essen und gute Excel Tabellen. (ok, deine Welt ziehe ich vor :-))

    Wenn du für uns beide kochst und ich für uns beide Excel Tabellen mache,

    dann haben wir beide mehr.

    Schöne Grüße

  • Tai
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    • 11. Dezember 2024 um 20:43
    • #740
    Tim99:

    Danke Tai

    _()_ :)

    Tim99:

    ... weil Probleme habe ich genug, auch ohne ironische bzw. kritisierende Statements.

    Ich habe den Eindruck, dass du dich momentan in einer schwierigen Lage befindest - in solchen Lebenssituationen ist das Ausmaß dessen, wass man an Kritik einstecken kann und will, i.d.R. verständlicher Weise nicht so groß.

    Dennoch habe ich hier einige kritische Statements gelesen, die sich für mich (und ich kann da natürlich nur für mich sprechen) nach sehr liebevollen Ratschlägen anhören, trotz der Kritik.

    Manchmal ist es vielleicht ein bisschen so wie der Unterschied zwischen einem guten Bekannten und einem Freund. Der gute Bekannte wird mir meist eher Dinge sagen, von denen er glaubt, das ich sie hören möchte. Der Freund aber zeichnet sich dadurch aus, das er mich auch kritisiert, wenn er glaubt, mir damit helfen zu können - selbst auf die Gefahr hin, dass ich das nicht hören will und ihm vielleicht sogar übel nehme. Er tut es trotzdem, weil er davon überzeugt ist, dass es wichtig für mich ist, diese Wahrheiten zu hören. Das ist meist kein einfacher Weg. Es erfordert Mut und drückt einen Respekt mir gegenüber aus, der den des freundlichen Bekannten, welcher mir nur nette Dinge sagt, letztlich bei Weitem übersteigt.

    Ich will damit nicht sagen, dass man jetzt zwangsläufig jede Kritik annehmen und wertschätzen muss. Aber manchmal enspringt die Kritik einer liebevollen Haltung und auch einer Weisheit und im Nachhinein sind es oft solche kritischen Worte, die mich im Leben weitergebracht haben.

  • Tim1
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    Zen
    • 12. Dezember 2024 um 05:26
    • #741

    nuk

    Ich arbeite seit über 40 Jahren durch - zur Zeit bezahle ich rund 10.000 Euro pro Jahr an div. Kranken-, Renten und Sozialversicherung. Ich denke, ich habe meinen Beitrag geleistet, dass ich auch manchmal etwas in Anspruch nehmen darf.

    Wobei wie schon mehrfach erwähnt, ich führe Buchhaltung über meine Ausgaben, von 2007-2024 habe ich privat für Gesundheitsversorgung rund 79.000 Euro ausgegeben siehe Anhang. Ich denke, ich habe weder das Sozial noch das Gesundheitssystem ausgenutzt sondern eher geholfen, denen die eben nicht in der Lage sind einzuzahlen, aber das spielt keine Rolle.


    Nur den Vorwurf, dass ich zu viel fordere lasse ich nicht stehen.

    Zu deiner 2. Frage, ich habe mein Leben lang Menschen geholfen, nicht jedem, das ist nicht möglich, aber doch Einigen. Wobei das eine ziemlich blöde Diskussion ist, aufzuzählen, was man getan hat und was nicht.

    Ich habe auch fremden Menschen immer wieder geholfen, auch manchmal in einem Café gesagt, ich bezahle z.B. 10,- Euro der Rechnung der 2 Menschen, die dort sitzen, aber ich habe gebeten es nicht zu sagen, dass ich es war oder wenn ich an der Supermarktkasse stehe und jemand fehlt Geld, dann zahle ich es sofern es sich im Rahmen befindet, heißt nicht 100te Euro, aber je nachdem wie die Person aussieht im Sinne, ob sie arm aussieht oder nicht, ob es ein Kind ist oder nicht, habe ich das oft gemacht.

    Was ich selten gemacht habe, ist Spenden an Organisationen gegeben.

    Ich hoffe das beantwortet deine Frage. Wobei ich will mich nicht mit Menschen wie Jesus vergleichen, die quasi alles hergaben.

    Ich habe auch meine Frauen massiv unterstützt während der Ehe und auch danach, wo keinerlei Verpflichtung mehr bestand.

    Darüber spreche ich normal nicht, wozu auch? Ich muss nicht anderen sagen, was ich getan habe oder nicht. Es gibt definitiv gierigere Menschen. Das Einzige wofür ich Geld in den letzten Jahrzehnten ausgegeben habe, war für existentielle Bedürfnisse, Gesundheit und andere Menschen. Ich war ein paar Mal auf Urlaub als junger Erwachsener das ist 35 Jahre her, seitdem gar nichts mehr. Ich habe nur das was ich unbedingt zum Leben brauche.

    Wobei dass ich das hier aufzählen "muss" finde ich mehr als entbehrlich.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Tim1 (12. Dezember 2024 um 05:58)

  • Tim1
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    • 12. Dezember 2024 um 05:32
    • #742

    Tai

    Kritik ist in Ordnung, es kommt immer auf den Ton darauf an. Ich empfinde es nicht immer als gutmütig und dann ist es für mich nicht mehr okay.

    Unabhängig, ob Buddhismus oder nicht erwarte ich mir das, was ich selbst auch bereit bin zu sein, nämlich respektvoll, wertschätzend und gutmütig, das ist eine Wiederholung.

    Ich erwarte mir immer eine gewisse Form der Höflichkeit, weil ich diese auch bereit bin zu geben, ohne Zwang, das ist eine Form von Credo für mich.

    Im Gegensatz zu Einigen hier bleibe ich dabei, dass der Buddhismus unabhängig davon, dass es eine Religion ist, die Intention haben sollte generell Menschen, die Hilfe brauchen zu helfen.

    Aber mir ist klar, dass das nicht alle so sehen, ich sehe es so und lebe es auch bei anderen. Denn unabhängig von meinen eigenen Problemen habe ich keinerlei Defizite in Bezug auf Hilfe für Andere, also ich lebe das auch bei anderen, liebe Grüße.

    PS: Und ich kenne auch einige Menschen, die ähnlich wie ich sind bzw. die den Menschen dienen und nicht von Gier getrieben sind, viel mehr als ich dachte, wenn ich nachdenke.

    Das ist nicht auf dich bezogen Tai, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich muss mich hier permanent rechtfertigen, das verstehe ich nicht, weil man fordert mich förmlich heraus persönliche Dinge zu schreiben, um mich zu verteidigen und das möchte ich eigentlich nicht, auch ich habe eine Privatsphäre bzw. ein Recht auf eine gewisse Anonymität - was ich selbst Preis gebe ist etwas Anderes.

    Ich mag auch im Gegensatz zu dem was manche glauben, weder Endlosbeiträge noch, dass ich Endlosdiskussionen gerne führe, weil es gibt ja immer Menschen die anderer Meinung sind, das hört nie auf und ich habe auch ein Leben abseits dem Internet - wie gesagt all das ist keine Botschaft an dich. Mein Lebensmittelpunkt ist nicht die Welt der sozialen Medien.

  • nuk
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    • 12. Dezember 2024 um 07:41
    • #743

    Tim, was hat dein vorvoriger Beitrag mit meinem zu tun? Wirfst du mir etwa vor, ich haette dich persoenlich gemeint? Ja, das denke ich. Und es saege wohl viel ueber deine Minderwertigkeitsprobleme aus. Denke mal darueber nach.


    Tim99:

    von 2007-2024 habe ich privat für Gesundheitsversorgung rund 79.000 Euro ausgegeben siehe Anhang.

    Ja. Das ist viel, in der tat. Dafuer bekommt man ca. 100.000 Brote (also als mit Mengenrabatt). Aber ich denke, alleine durch den letztten Satz fuehlst du dich wieder angegriffen.

    Tim99:

    Ich denke, ich habe weder das Sozial noch das Gesundheitssystem ausgenutzt sondern eher geholfen, denen die eben nicht in der Lage sind einzuzahlen, aber das spielt keine Rolle.

    Da kannst du stolz darauf sein. Musst es aber nicht.

    Ich wuensche dir das Beste. Sagte ich bereits. Und ja, ich mag keine Ironie.

    Einmal editiert, zuletzt von nuk (12. Dezember 2024 um 07:53)

  • Tim1
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    • 12. Dezember 2024 um 08:40
    • #744

    nuk

    Minderwertigkeitskomplexe? Wieder eine Wertung, wobei ich ich frage auf welcher Basis und eine gewisse Ironie über meine Aussagen erkenne ich schon, als ob ich das zu meiner persönlichen Freude gemacht hätte, aber ich sehe schon, wir kommen da nicht zusammen.

    Ein Missverständnis jagt das Nächste, danke für deine Wünsche, die ich gerne erwidere, LG

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    • 12. Dezember 2024 um 09:15
    • #745
    Tim99:

    Ein Missverständnis jagt das Nächste, danke für deine Wünsche, die ich gerne erwidere, LG

    Das schließt dein Missverstehen ein. Das Missverstehen, ob bewusst oder unbewusst, muss erkannt werden, sonst endet es wie hier in andauerndem Kreislauf durch das Gestrüpp der Gedankenwelten jedes Einzelnen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

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  • Tim1
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    • 12. Dezember 2024 um 10:59
    • #746

    Ich werde einfach weniger bis Nichts schreiben, außerdem ist ohnedies alles gesagt zur Zeit und so erspare ich mir und anderen Ärger, was nicht heißt, dass ich beleidigt von dannen ziehe.

    Aber es gibt für mich zur Zeit keine Themen, Persönliches ist nicht wirklich erwünscht bzw. subjektiv, Globales auch und zur Lehre ist zu sagen, da habe in insofern wenig Fragen, weil da gilt es die Aufgaben zu machen, die anstehen und wenn dann Fragen auftreten, dann werde ich dankbar sein.

    Endlosdiskussionen über Nichts braucht Niemand und es ärgert mich, vielleicht andere auch, und es soll ja Freude bereiten und nicht Ärger.

    Ich habe auch Verständnis, dass es ist wie es ist und ich kann die kritischen Stimmen durchaus nachvollziehen, weil mir bewusst ist, was das Hauptthema hier sein sollte, nämlich sich über Fragen, die bei der Praxis auftreten auszutauschen, das verstehe ich.

    So gesehen waren meine Beiträge zu persönlich und teils komplett am Thema vorbei. Ich bin ja dankbar trotzdem viel Echo bekommen zu haben, damit die Dankbarkeit hier auch erwähnt wird, die nicht unwichtig ist finde oder Wertschätzung gegenüber den Anderen, weil sie haben sich auch Zeit genommen.

    Wie gesagt, ich habe sehr viele Themen mal aufzuarbeiten, ohne dass ich jeden Tag über ein neues Problem schreibe, möglicherweise mit gewissen Fortschritten gibt es dann auch keine Probleme mehr.

    Wenn ich in die Welt raus sehe, denke ich mir sowieso klagen auf sehr hohem Niveau nach wie vor, trotzdem nicht alles großartig ist.

    Wobei auch das ist eine Wiederholung, die ich mehrfach geschrieben habe. Ich muss einfach lernen, die Dinge mit mir auszumachen und an mir zu arbeiten und nicht die halbe "Welt" zu belästigen - das sehe ich auch so, nur habe ich es nicht gemacht, leider, tut mir leid.

  • Qualia
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    • 12. Dezember 2024 um 11:50
    • #747
    Tim99:

    Ich werde einfach weniger bis Nichts schreiben, außerdem ist ohnedies alles gesagt zur Zeit und so erspare ich mir und anderen Ärger, was nicht heißt, dass ich beleidigt von dannen ziehe.

    Und doch ziehst du beleidigt von Dannen. :grinsen: :lol: :rofl:

    Frag mal die schon sehr lange hier seienden, wie oft mir das passiert ist. :virus: :party: :rofl:

    Von Dannen ziehen ist ja ein erhebender Moment, doch bald stellte ich fest, dass ich ganz einfach nur fest gemauert war, nick's da von von Dannen ziehen. Heute könnte ich, aber, warum sollte ich???

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Igor07
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    • 12. Dezember 2024 um 13:05
    • #748

    "Der Buddhismus ignoriert schon viele Dinge, wobei kommt darauf an, wie man sich mit ihm beschäftigt, es ist ja eine Religion und keine Politik, Soziologie etc.."

    Hi, @Tim99 , das ist dein Zitat , Beitrag 716.

    Das stimmt aber nicht, meine eigene Meinung, siehe z. B. hier:


    [lz]

    „Die moderne Welt kann viele von uns länger am Leben erhalten und den Tod manchmal körperlich weniger schmerzhaft machen, doch sie hat keine Antwort auf die Haltlosigkeit, die uns individuell und kollektiv quält, denn nichts in der Welt kann das bodenlose Loch in unserem Inneren füllen. Wenn wir nicht verstehen, was uns antreibt, werden wir uns letztlich festklammern – nicht nur an physische Objekte, sondern auch an Symbole und Ideologien, was meist am problematischsten ist.“ (David R. Loy)[/lz]


    Geld, Sex, Krieg, Karma

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Tim1
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    • 12. Dezember 2024 um 14:53
    • #749

    Mit von Dannen ziehen meinte ich nicht, dass ich nie mehr schreibe oder mich löschen lasse.

    Mir ist klar, dass es JEDER/JEDEM hier egal ist, ob ich Mitglied bin oder nicht, also ein Zeichen mit Austritt zu setzen, das wäre etwas vermessen zu glauben, dass man damit irgendjemand beeindrucken könnte, weil es einfach egal ist.

    Ich arbeite 28 Jahre bei einer Firma, wenn ich todkrank wäre oder tot, das wäre auch egal, einige würden sich freuen sogar.

    Ich bin da mittlerweile wirklich illusionslos, dass irgendwer irgendwem abgehen würde. Früher war ich so naiv und dachte ein Menschenleben hätte auch für andere Bedeutung, ist aber nicht so.

    Gut, ich denke, damit ist klar was ich meinte, hätte ich auch in einem Satz schreiben können.

  • Monikamarie
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    • #750

    Ohje, Du spinnst Dir was zurecht ...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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