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  1. Buddhaland Forum
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"Buddhismus entschlacken"

  • Punk
  • 21. Januar 2022 um 19:27
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Punk
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    • 21. Januar 2022 um 19:27
    • #1

    Meine Lieben

    Buddhismus ist fett und träge geworden, lasst ihn uns entschlacken.

    Keine Lehrer, keine Retreats, keine Gruppen, keine Räucherstäbchen, keine Mantras, keine philosophischen Grübeleien....

    Kein "Buddhismus", nur achtfacher Pfad im normalen Alltag !

  • Monikamarie
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    • 21. Januar 2022 um 19:36
    • #2

    Was versprichst Du Dir davon, Punk :?

    Wer sollte wen entschlacken wollen oder können?

  • Noreply
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    • 21. Januar 2022 um 20:22
    • #3

    Ich.

  • jianwang
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    • 21. Januar 2022 um 20:27
    • #4

    Ist es nicht Deine eigene SChuld, wenn DU fett und träge wirst ?

    Wer zwingt DIch dazu, so den dharma zu sehen ?

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Noreply
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    • 21. Januar 2022 um 21:13
    • #5

    Genau das ist entschlackter Buddhismus, der ganz normale Alltag, da gibt es keinen Buddhismus, nur Menschen und eventuell die Lehe des Buddha. Doch, wenn es Buddhismus wird, werde ich eingeengt. Mit jeder Interpretation, die ich aus dem Buddhismus annehme, werde ich weiter von der Lehre entfernt.

    Bis ich Buddhist bin und verfangen ich Regeln und Riten.

  • Aravind
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    • 21. Januar 2022 um 21:54
    • #6

    Hallo Punk ,

    Ich schreibe mal, wie es mir in den Kopf gekommen ist, vielleicht klingt es überheblich, ist aber ernst gemeint, eher als Anregung als zum beantworten:

    Was willst Du mit Buddhismus, reicht Dir der Buddha nicht?

    Liebe Grüße, Aravind.

  • User19823
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    • 21. Januar 2022 um 22:07
    • #7

    Für mich unterscheide ich gar nicht Buddhismus versus Dharma und Meditation versus Alltag.

    Für mich ist nur die Frage: "Was bedeutet die buddhistische Lehre für mein Leben? Was davon will ich leben, weil es für mich und andere heilsam ist?

    Und das ist so viel, dass ich mich mit großer Freude und Dankbarkeit als Buddhistin annsehe.

    Punk

    Was bedeutet ein buddhistisches Leben für dich? Was aus der buddhistischen Lehre ist für dein Leben relevant und wirklich wichtig?

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 22. Januar 2022 um 09:11
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    • #8

    Das ist so, als würde man die Physik entschlacken wollen, indem man sie auf die grundlegenden Naturgesetze reduziert. Der Buddhismus in seiner Vielfalt ist ja auch eine Vielfalt seiner Anwendungen.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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    • 22. Januar 2022 um 17:04
    • #9

    Das habe ich mir fast gedacht. Eine Entschlackung ist nicht erwünscht, Kein zurück zu den Wurzeln.

    Danke für Eure antworten

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 22. Januar 2022 um 17:56
    • Offizieller Beitrag
    • #10
    Punk:

    Kein zurück zu den Wurzeln.

    Man kann ja zu den Wurzeln zurückkehren, ohne den Baum bis auf die Wurzeln zu beschneiden.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

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  • Wildfeuer
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    22. Januar 2022
    • 22. Januar 2022 um 18:09
    • #11

    Es ist alles nur Konzept!

  • mukti
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    • 22. Januar 2022 um 18:43
    • #12
    Punk:

    Meine Lieben

    Buddhismus ist fett und träge geworden, lasst ihn uns entschlacken.

    Keine Lehrer, keine Retreats, keine Gruppen, keine Räucherstäbchen, keine Mantras, keine philosophischen Grübeleien....

    Kein "Buddhismus", nur achtfacher Pfad im normalen Alltag !

    Dieser Aufforderung werde ich nicht nachkommen, weil Lehrer, Retreats und Gruppen für mich keine Schlacken sind. Bei Mantras kommt es darauf an was man darunter versteht, ich kenne den Begriff vor allem aus dem Hinduismus. Räucherstäbchen sind wohl nicht so das große Problem. Philosophie bedeutet Liebe zur Weisheit, ja die kann man durch Grübeln alleine eher nicht erlangen.

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (22. Januar 2022 um 18:56)

  • Helmut
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    • 22. Januar 2022 um 19:02
    • #13
    Punk:

    Meine Lieben

    Buddhismus ist fett und träge geworden, lasst ihn uns entschlacken.

    Du kannst ja gerne das was du für einen fetten und trägen Buddhismus hältst für dich entschlacken. Vielleicht findest du ja hier User, die deine Meinung teilen. Aber niemand ist verpflichtet sich deiner Auffassung vom fetten und träge gewordenen Buddhismus anzuschließen.

    Wir haben es heutzutage vielmehr mit einem lebendigen, vielgestaltigen Buddhismus zu tun; gerade auch hier im Westen.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • CCC
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    • 22. Januar 2022 um 19:06
    • #14

    Gehts nicht eher darum, sein Ego zu entschlacken? 🤔

  • Online
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    Buddh. Richtung
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    • 22. Januar 2022 um 19:28
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    • #15
    Punk:

    Das habe ich mir fast gedacht. Eine Entschlackung ist nicht erwünscht, Kein zurück zu den Wurzeln.

    Um was zu reinigen, muss man ja sehr gut wissen was "essentiell" und hilfreich ist und was man weglassen und ausmisten kann. Dies ist keine leichte Entscheidung und schon bei einer Person kann das was an einem Punkt hilfreich ist, später Hindernis sein.

    Buddhas Weg fing damit an, dass er sich aus der Welt zurückzug ( Retreat) und sich Lehrern anschloss.

    Zwei Sachen die du auf dem zu überwindenden anführt. Und natürlich hat Buddha dann seine Lehrer überwunden und auch ein Anhaften an einem Ideal der Askese ( Retreat) hat er überwinden. Aber eben erst danach.

    Läuterung:

    Die Läuterung (zu lauter „rein“) bedeutet, etwas von Schlacken oder Verunreinigungen zu befreien und es auf diese Weise zu reinigen.

    Ich schätze es ist besser man fängt damit an dass der Dharma den Geist läutert und dann kann man aus diesem geläuterten Geist heraus alles mögliche an Drumherum weglassen.

    Die Idee mit ungeläuterten Geist wie Don Quicotte alle möglichen heiligen Kühe aufs Korn zu nehmen scheint mir nicht so erfolgsversprechend.

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  • Kaiman
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    • 22. Januar 2022 um 20:34
    • #16
    Punk:

    Buddhismus ist fett und träge geworden, lasst ihn uns entschlacken

    Mir gehts eigentlich umgekehrt. Ich versuch die ganze Zeit noch mehr rauszuholen aus dem Buddhismus als vielleicht möglich ist.

    Der Buddhismus ist mit seiner Methode (Meditation ) relativ übersichtlich und leicht zu erschöpfen. So zumindest mein Gefühl.

    VG

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    • 22. Januar 2022 um 20:41
    • #17

    void

    Du meinst man soll Buddhismus um des Buddhismus willen praktizieren ? Ich kann mir vorstellen, dass dies einige tun, deshalb vielleicht die Missverständnisse. Jetzt begreife ich, dass manche heiligen Kühen anhaften

    Ich jedenfalls praktiziere Buddhismus der Befreiung willen und möchte andere aus Mitgefühl animieren es mir gleich zu tun :).

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    • 22. Januar 2022 um 20:51
    • #18
    jianwang:

    Ist es nicht Deine eigene SChuld, wenn DU fett und träge wirst ?

    Wer zwingt DIch dazu, so den dharma zu sehen ?

    Buddhismus ist Religion, Dharma ist Lehre.

    Ich will nicht dharma entschlacken, ich will die Religion Buddhismus entschlacken damit dharma, wie im Palikanon vermittelt, wieder mehr hervortritt.

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    void
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    Buddh. Richtung
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    • 22. Januar 2022 um 21:04
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    • #19
    Punk:

    void

    Du meinst man soll Buddhismus um des Buddhismus willen praktizieren ?

    Das sage ich nicht. Ich sage, dass es im Buddhismus darum geht den Geist zu läutern. Sich davon durch Drumherum ablenken zu lassen ist falsch. Aber wenn man sich nicht durch Drumherum ablenken lässt, dann stört es einen vielleicht auch nicht, dass es Rezitationen, Statuen oder Titel gibt.

    So wie es einen Mathematiker der für die Mathematik brennt, vielleicht egal ist ob er sich im 18 Jh befindet wo Professoren Puderperücken trägt oder im 20 Jh wo man Powerpoint braucht. Es sind halt so Sitten und Umstände die die Kreiszahl Pi in keiner Nachkommastelle verändern.

    Ich denke nicht viel über Räucherstäbchen nach und ich würde wenig Zeit mit ihrer Anschaffung oder Abschaffung verbringen.

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  • Leonie
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    • 22. Januar 2022 um 21:04
    • #20
    Punk:

    Buddhismus ist Religion, Dharma ist Lehre.

    Ich will nicht dharma entschlacken, ich will die Religion Buddhismus entschlacken damit dharma, wie im Palikanon vermittelt, wieder mehr hervortritt.

    Und wer hält dich davon ab? Mach' es doch einfach.

    :zen:

  • Punk
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    • 22. Januar 2022 um 22:08
    • #21
    Leonie:

    Und wer hält dich davon ab? Mach' es doch einfach.

    Mitgefühl

  • User19823
    Gast
    • 22. Januar 2022 um 22:13
    • #22

    Versteh ich nicht.

    Dich hält Mitgefühl davon ab, die für dich geeignete Form des Buddhismus zu leben?

  • Noreply
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    • 22. Januar 2022 um 23:34
    • #23
    Punk:
    Leonie:

    Und wer hält dich davon ab? Mach' es doch einfach.

    Mitgefühl

    Das gefällt mir wirklich! Mitgefühl hält mich auch sehr oft auf, auch wenn ab und zu mal der Verstand gewinnt.

  • Xyz
    Gast
    • 23. Januar 2022 um 07:33
    • #24
    Punk:

    ....Ich will

    nicht dharma entschlacken,

    ....ich will

    die Religion Buddhismus entschlacken damit dharma, wie im Palikanon vermittelt, wieder mehr hervortritt.

    Ich will...Ich will...🤔

    So bin ich noch immer am überlegen was mit Religion Buddhismus eigentlich inhaltlich von Dir gewillt ist das Du dies so dringend loswerden willst.

    Die Anweisungen des Buddhas sind doch klar formuliert.

    So kannst Du diese doch ganz für Dich freiwillig ausführen oder es sein lassen.

    Weshalb möchtest Du neue schaffen und überhaupt weshalb benötigst Du uns dafür?

    Die meisten hier sind sehr zufrieden und sehr vertraut im Umgang mit den Erklärungen in ihren Linien oder eben Allein durch die eigenen Erfahrungen und geben sich diesen sehr gerne hin.

    Auch Lehrern gegenüber, in Retreats, in Sanghas, in Konzentrationsübungen der Gesänge usw. weil es zum heilsamen und friedvollen führt.

    Und so wie es der Buddha zur Unterstützung auf dem Pfad auch empfahl.

    Kann es sein das Du Dich unklar ausgedrückt hast und das Du eigentlich sagen willst das Dir die Anweisungen des Buddhas

    ‚auf den Zeiger gehen‘ und Du im Moment eigentlich keinen Sinn darin findest?

    Nur ne Frage bzw.Antwort die ich auch sehen könnte...

    In Metta🙏


  • froggy
    Gast
    • 23. Januar 2022 um 07:46
    • #25
    Punk:
    Leonie:

    Und wer hält dich davon ab? Mach' es doch einfach.

    Mitgefühl

    Was ist für dich Mitgefühl?

    Für mich gehören Ratschläge (vor allem je unbekannter die Gesamtsituation die man mit einer scheinbar einfachen Lösung zu klären sucht) eher in den Topf Abwehr.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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