Auch hier möchte ich an die RECHTE REDE erinnern.
Zen-Zitate die mich berühren
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nikaya -
24. Dezember 2007 um 14:12
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Was beuetet die RECHTE REDE für Dich ?
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Dass einer angibt, woher er seine Texte bezieht.
Z.B. hier:
Das Geheimnis der Zufriedenheit aus Sicht eines Zen-MeistersWenn Zen-Meister Klartext reden, heißt das noch lange nicht, dass wir es verstehen. Eine kleine Geschichte kann dabei helfen...tomoff.de -
Was ist denn mit denen, die keine Quellen angeben können, weil sie die Quelle sind? Buddha fragst du auch nicht nach seiner Quellenangabe.
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Was ist denn mit denen, die keine Quellen angeben können, weil sie die Quelle sind? Buddha fragst du auch nicht nach seiner Quellenangabe.
Dann bist du selbst der Urheber des Zitats und gibst dich als Quelle an. Wo ist das Problem? Ach so - Rechte Rede heißt auch nicht Lügen - also es muss dann schon von dir selbst sein - das ist bei deinen Beiträgen doch leicht zu erkennen.
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Rechte Rede beudeutet aber auch, andere der Lüge nicht zu bezichtigen.
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Was beuetet die RECHTE REDE für Dich ?
Ganz abgesehen davon, was sie aus buddhistischer Sicht bedeuten, möchte ich auf die Nutzungsbedingungen verweisen.
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Was ist denn mit denen, die keine Quellen angeben können, weil sie die Quelle sind? Buddha fragst du auch nicht nach seiner Quellenangabe.
Das war ein absolutes k.o. Argument. Weiter so, liebe(r) Qualia 😂
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Was ist denn mit denen, die keine Quellen angeben können, weil sie die Quelle sind? Buddha fragst du auch nicht nach seiner Quellenangabe.
Dann bist du selbst der Urheber des Zitats und gibst dich als Quelle an. Wo ist das Problem? Ach so - Rechte Rede heißt auch nicht Lügen - also es muss dann schon von dir selbst sein - das ist bei deinen Beiträgen doch leicht zu erkennen.
Wenn ich keine Quelle angebe, ist doch alles klar. Buddha gibt auch keine Quelle an.
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Meister Munan (1603-1676) sagte:
"Obwohl unsere Schule Erwachen (satori) als wesentlich ansieht, bedeutet dies nicht, dass du alles erledigt hast, sobald du erwacht bist. Es ist unabdingbar, dein Verhalten gemäß der Lehre zu kultivieren, um den Weg zu vollenden. 'Gemäß der Lehre' heißt, die Grundlagen deines Geistes zu verstehen. 'Verhalten kultivieren' heißt, Einsicht und Wissen zu nutzen, um Hindernisse eingefahrener Verhaltensweisen zu beseitigen. Darum hält man es auch für verhältnismäßig leicht, zum Weg zu erwachen, während das Umsetzen in die Praxis als enorm schwierig gilt. Bodhidharma sagte: 'Es gibt viele, die den Weg kennen, aber nur wenige, die ihn praktizieren.'"
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Man entscheidet sich für den Weg des Buddhas und beschließt, ihn bis zum
Ende zu gehen. Dabei kommt leicht ein Geist auf Stolz basierend hervor,
daß man sich so einen guten Weg ausgesucht hat. Natürlich ist dieses
nicht die rechte Weise auf dem Weg des Buddhas. Wir sollten unseren
Geist betrachten und eine Beichte ablegen, unseren Geist unter alle
anderen stellend. Wie im Hokkekyo Sutra der Bodhisattva Jofukyo
beschrieben wird. Jener ging zu allen Menschen und sagte: „Du wirst auf
je dem Fall ein Buddha werden. Ich werde nie über dich urteilen. Du bist
mit dem Geist eines Buddhas geboren worden." So sprach er zu vielen
Menschen und verbeugte sich vor ihnen. Es ist dieser Geist des Bodhisattvas Jofukyo, den man auf dem Weg des Buddhas finden sollte.
(Dies ist eine Stelle aus einem Text über die vier großen Gelübde, ich weiß aber nicht mehr, von wem der Text ist)
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Wenn der Geist glaubt, daß das Ich existiert, dann betrachte man den
Geist der Erleuchtung, den guten, reinen Geist.
Wir säubern unseren Geist indem wir all die Gedanken, die aufkommen, betrachten und dann
wieder loslassen. Das ist die wahre Befreiung der Menschen.
Natürlich heißt es, daß man alle Wesen befreien sollte, doch wenn man nicht ernst an sich selber arbeitet, dann ist es unmöglich, denn man erschöpft sich
selber schnell und es erscheint sinnlos. Und wenn man ermüdet ist,
dann wird auch dieses Gelübde der Befreiung aller Menschen
geschwächt. Man wird es kaum vervollkommnen können.
Der Ausganspunkt für das Wohl der Gesellschaft liegt darin, daß man sich
sowohl um sich selber als auch um andere Menschen kümmert.
(gleicher Text wie oben)
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Wenn der Geist glaubt, daß das Ich existiert, dann betrachte man den
Geist der Erleuchtung, den guten, reinen Geist.
Der, der den guten, reinen Geist betrachtet, muss dann der schlechte, unreine Geist sein.
Der vergangene, der gegenwärtige, der zukünftige Geist. Die Frau gibt dem hungernden Mönch nur dann den Kuchen, wenn er ihr sagen kann, mit welchem Geist er den Kuchen isst. Zu blöd, dass er nicht gesagt hat: Mit meinem Mund. Er musste hungernd zum Kloster gehen.
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Man sagt im ersten Gelübde, ich gelobe all die unzähligen Wesen zu befreien. Man sagt auch, daß zuerst die noch nicht befreiten Wesen im eigenen Geist befreit werden müssen.
Doch dieser Punkt sollte genauer
betrachtet werden. Wir alle denken, daß wir etwas besonderes seien,
daß unser eigenes Selbst existiert.
Dieses ist wahrlich ein Geist voller
Zweifel und Unwissenheit.
Wir denken, daß das Selbst und das Ich real seien.
Doch erst wenn man sich selbst vergißt, dann kann die rechte Denkweise hervorkommen.
Sobald man versteht, daß das eigene Selbst nicht getrennt existiert, dann hat man somit all die Wesen im eigenen
Geist befreit.
(gleicher Text wie oben)
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"Den Buddhismus studieren, ist das Selbst studieren.
Das Selbst studieren, ist das Selbst vergessen.
Das Selbst vergessen, ist mit anderen eins sein."
Zen-Meister Dogen
(gefunden im Büchlein "Der kleine Taschenbuddhist" von Bettina Lemke)
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Es ist so, wie Dogen Zenji sagt:
"Den Buddhaweg zu gehen bedeutet, sich selbst zu erfahren; sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen ist, sich selbst wahrnehmen -
in allen Dingen, von allen Dingen erleuchtet werden."
(Oi Saidan Roshi)
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Es ist so, wie Dogen Zenji sagt:
"Den Buddhaweg zu gehen bedeutet, sich selbst zu erfahren; sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen ist, sich selbst wahrnehmen -
in allen Dingen, von allen Dingen erleuchtet werden."
(Oi Saidan Roshi)
Dieser Satz geht in unheimliche Tiefen der Dunkelheit, darum gehen ihn so wenige, sie wissen, dass sie nie wieder das sein können, was sie glaubten, zu sein. Die Hölle ist, in die unfassbare Tiefe zu gehen, sich Mara zu stellen, nicht so schlimm, aber Mara zu befreien ist die Hölle, das Vernichten des Beraters.
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Ich möchte, daß ihr alle es einmal bedenkt. Wieviele Wesen, die weinen
gibt es wohl? Wieviele Wesen voller Schmerz gibt es wohl im eigenen
Geist? Wieviele Wesen voller Verlangen und Wünschen gibt es wohl?
All diese Wesen müssen befreit werden. Das Befreien aller Wesen hängt auch im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Gelübde des Ablegens
aller egozentrischen Wünschen und Lüste. In dem man von den eigenen
Lüsten abläßt, befreit man andere Menschen.
(gleicher Text wie oben)
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Die Frau gibt dem hungernden Mönch nur dann den Kuchen, wenn er ihr sagen kann, mit welchem Geist er den Kuchen isst. Zu blöd, dass er nicht gesagt hat: Mit meinem Mund. Er musste hungernd zum Kloster gehen.
"Mund" ist auch wieder nur so ein Name - Ausdruck des begrifflichen Denkens. Mit einer solchen Antwort hätte sie ihm keinen Krümel von dem Kuchen gegeben.
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Die Frau gibt dem hungernden Mönch nur dann den Kuchen, wenn er ihr sagen kann, mit welchem Geist er den Kuchen isst. Zu blöd, dass er nicht gesagt hat: Mit meinem Mund. Er musste hungernd zum Kloster gehen.
"Mund" ist auch wieder nur so ein Name - Ausdruck des begrifflichen Denkens. Mit einer solchen Antwort hätte sie ihm keinen Krümel von dem Kuchen gegeben.
Du selbstverständlich nicht, denn du bist kein einfacher Mensch, der weiß, was Einfältigkeit ist. Selbst wenn der Kuchengeber der Buddha gewesen wäre, hätte er den Kuchen bei dieser Antwort mit einem Lächeln bekommen, ganz umsonst, und er hätte sicher nicht mit Ontologien um sich geworfen.
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