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  1. Buddhaland Forum
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Körper,Geist und Seele

  • Matthie
  • 4. August 2026 um 10:33
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  • Matthie
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    • 4. August 2026 um 10:33
    • #1

    Ich bin hier manchmal überrascht wie verschieden die Meinungen über das zusammenspielen von Körper und Geist sind.

    Noch mehr überrascht es mich, dass ein Teil der Buddhisten die Idee einer Seele ablehnt.

    Ich sah das das immer als Teil einer Trinität an.


    Geistige Probleme können zu körperlichen führen und Umgekehrt.

    Richtig trennen kann man da meiner Meinung nach nicht.

    In der Therapie macht es aber natürlich Sinn Körper und Geist zur Behandlung zu trennen.

    Physiotherapie für den Körper und Psychiotherapie für den Geist/Seele.(Psyche).

    Beider Therapieforrmen sagen aber das man die andere Seite auch anschauen muss bei der Behandlung.

    Mentaler,zwischenmenschlicher Schmerz lässt sich gut über die Seele ausdrücken.

    Die Seele vergisst diesen Schmerz nie. Der Geist vergisst viel 😂.


    Alles nur Wörter.

    Mich interessiert wie Ihr und der Buddhismus diese Trinität ( insofern sie eine ist )

    Von Körper, Geist und Seele seht.


    Vielleicht habe ich auch nur den einen oder andern
    Post missverstanden.🤷‍♂️

  • Wetering
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    • 4. August 2026 um 12:20
    • #2

    Im Buddhismus redet man auch von Körper und Geist (hier wird teils noch weiter unterteilt).

    Mentaler Schmerz gehört zum Geist; Gedanken gehören zum Geist, Gefühle auch.


    So weit ich es verstanden habe, überlebt nach buddhistischem Verständnis ein Teil des Geistes den Tod des Körpers, aber nicht als ewige Seele.

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    • 4. August 2026 um 12:28
    • #3
    Wetering:

    Im Buddhismus redet man auch von Körper und Geist (hier wird teils noch weiter unterteilt).

    Mentaler Schmerz gehört zum Geist; Gedanken gehören zum Geist, Gefühle auch.


    So weit ich es verstanden habe, überlebt nach buddhistischem Verständnis ein Teil des Geistes den Tod des Körpers, aber nicht als ewige Seele.

    So in etwa glaube ich es auch. Prägende Erlebnisse bzw. Erinnerungen bleiben demnach erhalten und sind vielleicht im jetzigen Körper als Deja vu zeitweise wiederzufinden :shrug:

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    • 4. August 2026 um 13:12
    • #4

    Der Buddha hat die Existenz einer Seele abgelehnt, weil damals bis heute die Hindus an Seelenwanderung glaubten.


    "Dem Körper geht der Geist voran" beweist, dass dieser nicht damit gemeint ist, aber Urheber all unserer Wünsche und Befürchtungen, Quelle des Leidens.


    _()_Monika ❤️

  • void
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    • 4. August 2026 um 13:15
    • #5
    Matthie:

    Alles nur Wörter.

    Mich interessiert wie Ihr und der Buddhismus diese Trinität ( insofern sie eine ist )

    Von Körper, Geist und Seele seht.

    Es sind Begriffe die so ähnlich in vielen Kulturen vorkommen. Die Kernidee der Trennung.. kommen denke ich hauptsächlich aus der Erfahrung des Todes. Jemand ist gestorben und man denkt:

    • "die Seele - das was jemand lebendig macht und ihn handeln lässt ist weg"


    • "Und der Geist ist weg - er kann nicht mehr denken der Arme".


    • "Was übrig bleibt ist der Körper und er müffelt schon".

    Und dann versucht man dies miteinander in Beziehung zu setzten und stellt sich so Sachen vor wie dass der Körper ein Gefäß für Geist/Seele ist aus dem diese manchmal entfleucht z.B in Traum oder Tod. Aus dem Traum weiß man ja das man da so eine Art geistigen Körper hat und man rumschweben kann. Von daher gibt es in fast allen Kulturen die Idee von Gespenstern - Geist ohne Körper.


    Vorstellungen die intuitiv einleuchten können aber auch ganz falsch sein. So haben wir ja die Intuition, dass sich die Sonne um die Erde dreht und eher klein ist. Und im Meer untergeht ohne nass zu werden.


    Und auch wenn ein Auto auf einmal nicht mehr fährt könnte man ganz intuitiv/primitiv denken: "Die Seele des Autos ist weg, es bewegt sich nicht mehr. Jemand sollte die Seele einfangen zurück in die Karosserie tun!" Ein Automechaniker würde sich da am Kopf kratzen. Er hätte da eine ganz andere Sicht, in der Worte wie "Seele" , "Geist";und "Körper" keine Rolle spielen und es eher darum geht, was wie funktioniert oder nicht. Welche Prozesse es gibt und wo diese fehlschlagen können..


    Ich würde sagen, die buddhistische Sich der Skadha ähndelt eher der des "Automechaniker" und betrachtet die unterschiedlichen Prozesse die in ihrem Zusammenspiel möglich machen das jemand lebt, fühlt und denkt.

  • Samadhi1876
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    • 4. August 2026 um 13:47
    • #6

    Zur Seele gibt es verschiedene Meinungen, auch das manche Kontakt zu verstorbenen Seelen haben (s.a. Film „Winna Weg der Seelen“). Die Seele die den Körper nach dem Sterben verlässt, …


    „Gemessen oder Gesehen hat sie aber noch niemand“

    Aber die Seele scheint etwas ganz einzigartiges zu sein, so einzigartig wie jeder Mensch, sein Fingerabdruck, oder Aussehen



    Letztens habe ich Otto Kernbergs ( Psychoanalytiker ) Meinung dazu gelesen, was eine Seele ausmacht.


    Zitiere das hier mal, da seine Aussage auch kostenlos in einem eBook Auszug gelesen werden kann:


    Manfred Lütz: Professor Kernberg, Sie behandeln seelische Erkrankungen. Was ist die Seele für Sie?


    Otto Kernberg: Für mich ist die Seele alles, was der Mensch erlebt, was er als etwas von ihm stammend erkennt, Gedanken, Wünsche, Fantasie, Erinnerungen, Gefühle, Pläne, moralische Einstellungen, Ideale ..


    Aber gibt es sie wirklich? Kann man sie fassen? Man hat sie ja mal im Zwerchfell lokalisiert oder im Gehirn ...


    Die Seele ruht auf biologischen Voraussetzungen, auf Gehirnstrukturen und Neurotransmittern, die in einem gegebenen Moment die Fähigkeit zeigen, zu fühlen. Also wir fühlen, und gleichzeitig entdecken wir im Laufe der Zeit, dass wir es sind, die da fühlen, dass dieses Gefühl nur uns gehört. Unser Gehirn hat aber die Fähigkeit, nicht nur innere Gefühle zu erkennen, sondern auch die äußere Realität, und zwar durch Sinnesorgane: Augen, Ohren, Nase, Mund, Haut. So bekommen wir einen Eindruck von der Welt, die uns umringt, und gleichzeitig erkennen wir, dass wir eine innere Welt haben, die auf Gefühlen basiert. Gefühle sind die grundlegenden Aspekte der Seele, auf die sich dann Beziehungen mit anderen Menschen aufbauen, realistische und fantastische, gute und böse. Und so erleben wir dann zwar uns selbst als von allen anderen unterschieden, zugleich aber erleben wir uns von vorneherein in Beziehung zu anderen wichtigen Personen unseres Lebens, sodass wir von einer inneren Welt umringt sind, die zu unserer Seele gehört.


    Dann würden Sie sagen, es gibt gar nicht die vereinzelte Seele, sondern es gibt eine Seele eigentlich nur in Beziehung.

    Genau, das meine ich. Ich gestehe Ihnen, ich interessiere mich sehr für die biologischen Grundlagen der Entwicklung der Seele und für mich ist faszinierend, dass das Gehirn so gestaltet ist, dass wir schon genetisch den Drang oder die Versuchung spüren, die Welt um uns herum kennenzulernen und zu unterschei-den, was wir sind und was die für uns wichtigen anderen sind. Das heißt also, schon biologisch sind wir auf eine soziale Welt ausgerichtet. Das ist eine der interessantesten Erkenntnisse der Hirnforschung. Es ist also eine kreative Ent-wicklung, die vom Biologischen zum Seelischen führt, und dieses Seelische entwickelt sich dann weiter in tiefere Beziehungen zu anderen, in Veränderungen unserer selbst als eine Konsequenz aus diesen tiefen Beziehungen, in die Entwicklung des Verstehens für diese anderen, damit diese Beziehungen gut, gerecht, schön und wahr sein können. Also ausgehend von biologischen Grundlagen entwickelt sich eine rein innerpsychische Realität, die sich in sich selbst weiterentwickelt und schließlich zu Wertsystemen, philosophischen und religiösen Einstellungen führt.

  • Matthie
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    • 4. August 2026 um 14:09
    • #7

    OK das finde ich durchaus interessant.

    Ich persönlich mag den Begriff der Seele….

    Monikamarie:

    Der Buddha hat die Existenz einer Seele abgelehnt, weil damals bis heute die Hindus an Seelenwanderung glaubten.

    Kann es sein das Buddha sich auch einfach nur vom Hinduismus distanzieren wollte, da er diesen Glauben für nicht heilsam ansah ?
    Gibt es somit im gesamten Buddhismus keine Unterscheidung zwischen Seele und Geist ?

    void:

    Er hätte da eine ganz andere Sicht, in der Worte wie "Seele" , "Geist";und "Körper" keine Rolle spielen und es eher darum geht, was wie funktioniert oder nicht. Welche Prozesse es gibt und wo diese fehlschlagen können..

    Wörter sind ja dazu da um etwas auszudrücken.

    Auch wenn wir alle Wissen, das die Sprache oft an Ihre Grenzen kommt und man eben nicht alles in Worte fassen kann, finde ich es hilfreich verschiedene Worte zu haben .


    Prozesse können ja auf verschiedenen Ebenen stattfinden.

    Um im Bilde des KFZ Mechanikers zu bleiben.

    Auch er muss unterscheiden ob es sich um ein Mechanisches Problem oder ein Software Problem oder ein Elektronisches Problem handelt.

    Die Unterscheidung macht durchaus Sinn.


    Mich persönlich interessiert das Zusammenspiel.

    Starke Gefühle spürt man oft auch körperlich.

    Der Ausdruck : „Das tut mir in der Seele weh“ geht oft Hand in Hand als ob sich im Brustkorb etwas zusammenzieht.

    Im Yoga gibt es die Idee, dass man über Dehnen,Entspannen, Loslassen auch den Geist beruhigt.

    Loslassen ist ja ein schwieriges wie auch extrem wichtiges Thema.

    Vom Kopf her Sachen loslassen fällt mir oft schwer.

    Beim Liegen auf dem Boden wahrzunehmen wie ich manche Muskel anspanne und festhalte um sie dann bewusst loszulassen fällt mir leichter.


    Die Atmung ist da eine besondere Schnittstelle.

    Sie ist erstmal körperlich/ mechanisch .

    Aber besonders sensibel für Einflüsse wie Stress,Unruhe.. aber auch sensibel für positives wie Glück,Ruhe etc.


    Mein Analytischer Kopf möchte Körper Geist und Seele eher getrennt betrachten.

    Ein Anderer Teil in mir hält davon nichts und sieht die Trennung als verkopftes Konstrukt an und betont die Einheit.

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    • 4. August 2026 um 14:31
    • #8

    Hi Matthie , nein, die Abgrenzung zum Hinduismus war es für den Buddha offenbar nicht. Das hatte er gar nicht nötig ;)


    Desto mehr Du Dich mit der Lehre (Palikanon) beschäftigst, desto klarer wird auch, worum es geht.


    Der Buddha lehnte die Existenz einer "ewigen Seele" ab, weil er die Nichtexistenz eines unabhängigen ICHS erkannte. Diese Nichtexistenz zu begreifen erfordert ein intensives Einsteigen.


    Mich gibt es nur aufgrund der von Geburt an konstruierten Persönlichkeit. Sie hing und hängt von vielen Faktoren ab.


    Und ja, sie ist notwendig zur Kommunikation und dergleichen. Aber sie ist ein Konstrukt, kein freies Wesen.


    Durch das Durchschauen dieses "Aufbaus" und Erkennen der Zusammenhänge zwischen Wunsch und Wirklichkeit (Gier und Hass) verschwindet die Verblendung.

    Ich sehe, dass ich kein beständiges ICH BIN.


    Erst dadurch bin ich in der Lage, Leid zu erkennen und zu vermeiden. Denn es geht nicht um das unvermeidliche Leiden wie z.B. Schmerzen, Krankheit etc., sondern um das, was in unserer Welt z.B unter Spaß und Wohlstand fällt. Dies verursacht anderen Menschen meist Leid.


    Es gibt unsägliche Beispiele ...


    Des einen Freud, des anderen Leid ...


    Nichts ist beständig, alles fließt, stirbt, wird geboren ...


    ❤️ Monika _()_

  • Matthie
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    • 4. August 2026 um 15:00
    • #9

    Monikamarie

    Danke für Dein Antwort.

    Ich kann das noch nicht ganz erfassen.

    Monikamarie:

    Mich gibt es nur aufgrund der von Geburt an konstruierten Persönlichkeit. Sie hing und hängt von vielen Faktoren ab.

    Ich komme ja ursprünglich nicht vom Buddhismus.

    Aber klar ich weiß das man im Leben viele Rollen spielt.

    Monikamarie:

    Ich sehe, dass ich kein beständiges ICH BIN.

    Ich habe da ein kleines Problem.
    In meinem Leben ging es ja erstmal um die Frage:

    Wer bin Ich ?


    Ich stellte sie mir oft, denn ich wollte wissen wer ich bin, welcher Beruf der meine ist und was für eine Persönlichkeit ich habe.


    All dieses Fragen hat mein Ich, meine Persönlichkeit geprägt.

    Aber auch : All das Fragen hat dazu geführt mich erstmal kennenzulernen.

    Durch Hingabe versuchte ich so gut wie möglich eins zu werden mit meinem Beruf und meiner Persönlichkeit.

    Da ich schon Anfang 50 bin sind die großen Fragen ein Stück weit beantwortet und die Weichen auch gestellt.


    Meinst Du mit „ ich bin kein beständiges Ich“

    eher einen ständigen Wandel ?

    Man kann sich ja auch nicht ständig neu erfinden.

    Der Kennenlernprozess hört ja nie auf und eine starke Persönlichkeit ist doch erstmal positiv.

    Dieses Ich (an dem ich hart gearbeitet habe) loszulassen fühlt sich an wie das Beste Stück der Torte hergeben zu müssen.

    Monikamarie:

    Desto mehr Du Dich mit der Lehre (Palikanon) beschäftigst, desto klarer wird auch, worum es geht

    Vielleicht bin ich da etwas zu faul.

    Ich habe aber immer lieber von Menschen gelernt wie von Büchern.


    @ all

    Danke für die Anregungen 🙏

  • fotost
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    • 4. August 2026 um 15:08
    • #10
    Matthie:

    Noch mehr überrascht es mich, dass ein Teil der Buddhisten die Idee einer Seele ablehnt.

    Ich sah das das immer als Teil einer Trinität an.

    Ganz ehrlich, wie Du es siehst ist ziemlich unwichtig (für mich). Das gleiche gilt für Trinität Gehört für mich eher zur katholischen oder orthodoxen Lehre als zu der, der ich folge.


    Viel interessanter wäre wär eine in sich geschlossene Definition. Was ist eine 'Seele?'


    Wie kann man beweisen, daß es so etwas gibt. Was sind die Eigenschaften? Gibt es messbare Qualitäten? Wie viele Seelen gibt es? Wir können wiegen, was ein durchschnittliches menschliches Herz oder ein Gehirn wiegt - was wiegt eine Seele? Falls ich eine Seele habe, wo ist die jetzt und was macht die?


    Falls Du antworten möchtest, ein paar Links zu den Standard buddhistischen Quellen wären wirklich hilfreich Hat Buddha etwas zum Thema Seele gesagt, das über eine Reaktion zum Früh-Hinduismus hinaus geht==

  • Matthie
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    • 4. August 2026 um 15:34
    • #11

    Hallo Fotost

    Andere Sichtweisen sind für einen selbst nicht wichtig, können aber durchaus interessant sein.
    Eine Trinität gibt es zum Beispiel auch im Hinduismus.

    Da wird Sie Trimurti genannt.


    fotost:

    Viel interessanter wäre wär eine in sich geschlossene Definition. Was ist eine 'Seele?'


    Wie kann man beweisen, daß es so etwas gibt. Was sind die Eigenschaften? Gibt es messbare Qualitäten? Wie viele Seelen gibt es?


    Ich bin ein stark wissenschaftlich denkender Mensch. Vondem her begrüße ich wissenschaftliche Erklärungsversuche.

    Dinge die man nicht erklären kann intellektuell über Quantenmechanik zu konstruieren ist fragwürdig.


    Seele ist ja erstmal nur ein Wort und da gibt es verschiedene Bedeutungen.

    Ich persönlich tendiere dazu die Seele eher mit der Psyche gleichzusetzen.


    Den Begriff der Psyche gibt es im Buddhismus vermutlich auch nicht ?


    Wie definiert man den Geist ?

    Ein Naturwissenschaftlicher würde sich da wohl auf das Gehirn und das Neuronale Netz stürzten.

    Auch hier gibt es verschiedene Bedeutungen.


    Aus dem Palikanon kann ich nicht zitieren, da ich Ihn nicht ausreichend kenne.

    Aber vielleicht redete Buddha ja von etwas was man heute als Psyche bezeichnen würde.

    Es dieses Wort aber noch nicht gab.

    Alte Schriften muss man ja oft anders Interpretieren, da wir ja nicht 500 v.Chr. leben.

  • Qualia
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    • 4. August 2026 um 15:56
    • #12
    fotost:

    Wie kann man beweisen, daß es so etwas gibt. Was sind die Eigenschaften? Gibt es messbare Qualitäten?

    Seele ist eine Funktion, ein Prozess ohne Ort, ohne Zeit, ohne Ich. Seele kann nicht gemessen werden und hat keine Eigenschaften, denn nur Messbares hat Eigenschaften, Ort, Zeit.


    Natürlich kann man der Seele Eigenschaften zusprechen, doch sie sind nur Zuschreibungen, um über „Seele“ zu kommunizieren: den andauernden psychischen Prozess des inneren Erlebens: Wahrnehmung, in Resonanz mit Gefühlen sein, Interpretation und Selbstmodellierung, eben alles, was der individuelle Mensch als seine Seele empfindet.


    Der Beweis einer Seele kann nicht erbracht werden, doch Seele als Prozess ist für jeden, der diesen Prozess empfindet, keines Beweises nötig.

    Ich habe eine Seele und doch bin ich diese Seele nicht.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Samadhi1876
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    • 4. August 2026 um 16:14
    • #13

    Neben Körper, Geist, und Seele sehe ich persönlich auch die Körpermitte („Herz“) als wichtig an um „ins Gleichgewicht zu kommen“


    Seele mag für manche auch mehr verbunden sein mit emotionaler Traurigkeit, Schmerz, Sehnsucht, … und die gefühlt erst in solchen Momenten einem gefühlt bewusster erscheint, als etwas Anders, weil sie sich von dem normalen Denken und Fühlen im Alltag unterscheidet.


    Und dann gibt es da noch den „Atman“, wo manche meinen das wäre „die ewige Seele“, etwas das schon immer mit dem Universum verbunden war.


    Der Bauch ist sozusagen auch ein Gehirn. S.a. nach Bauchgefühl oder Inutitiv handeln. Und Bauch und Gehirn sind über den Atem verbunden. Und wenn man nicht mehr tief genug atmet ist man uU auch im inneren Ungleichgewicht. Die Lebensenergie Ki kann nicht mehr frei fließen…


    KI:


    Der Begriff Hara bedeutet im Japanischen wörtlich Bauch oder Unterleib, bezeichnet in der fernöstlichen Kultur jedoch vor allem die Körpermitte als spirituelles und energetisches Zentrum des Menschen. Er liegt etwa zwei bis drei Fingerbreiten unterhalb des Bauchnabels. [1, 2, 3, 4]

    Bedeutung und Herkunft

    • Körperlicher Schwerpunkt: In japanischen Kampfkünsten (wie Aikido oder Karate) gilt das Hara als physischer Mittelpunkt für Balance und Stabilität. [1, 2]
    • Quelle der Lebenskraft: In der Traditionellen Japanischen Medizin und im Zen-Buddhismus wird der Unterbauch als Speicher für die Lebensenergie (Ki oder Qi) angesehen. [1, 2, 3]
    • Innere Haltung: „Im Hara sein“ bedeutet, geerdet, ruhig, zentriert und mental stark zu sein, anstatt nur kopflastig zu agieren. [1, 2, 3]
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    • 4. August 2026 um 16:35
    • #14
    Matthie:
    Monikamarie:

    Ich sehe, dass ich kein beständiges ICH BIN.

    Ich habe da ein kleines Problem.
    In meinem Leben ging es ja erstmal um die Frage:

    Wer bin Ich ?


    Ich stellte sie mir oft, denn ich wollte wissen wer ich bin, welcher Beruf der meine ist und was für eine Persönlichkeit ich habe.


    All dieses Fragen hat mein Ich, meine Persönlichkeit geprägt.

    Aber auch : All das Fragen hat dazu geführt mich erstmal kennenzulernen.

    Durch Hingabe versuchte ich so gut wie möglich eins zu werden mit meinem Beruf und meiner Persönlichkeit.

    Da ich schon Anfang 50 bin sind die großen Fragen ein Stück weit beantwortet und die Weichen auch gestellt.


    Meinst Du mit „ ich bin kein beständiges Ich“

    eher einen ständigen Wandel ?

    Man kann sich ja auch nicht ständig neu erfinden.

    Der Kennenlernprozess hört ja nie auf und eine starke Persönlichkeit ist doch erstmal positiv.

    Alles anzeigen

    Bei der Frage "Wer bin ich?" ging es Marharshi aber eben genau darum, zu erkennen, dass ich nicht die Teile der Persönlichkeit bin, sondern das, was übrigbleibt, wenn ich dieser Persönlichkeit akribisch wie ein Detektiv auf die Schliche komme.


    Wer hat Angst, dabei das beste Stück von der Torte zu verlieren? Das Ego, also ein Etwas, das es gar nicht wirklich gibt ... wobei es natürlich einen Zweck erfüllt, das hat der Buddha auch bestritten.


    Tatsache jedoch ist, Du bist weitaus mehr als das. Und Du hast nichts zu verlieren, ausser völlige Freiheit zu gewinnen.

    Freiheit vom Zwang was zu sein, zu werden, zu bleiben, anderen zu gefallen usw.

    Nur das Ego will sich wohlfühlen mit HABEN anstatt SEIN.


    Ein völlig integriertes Wesen ist davon frei.

    _()_Monika

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    • 4. August 2026 um 16:41
    • #15

    Samadhi , die Seele ist nicht Traurigkeit, Schmerz, Freude. Wir glauben, sie sei das Empfindende, in Wirklichkeit werden diese Gefühle produziert durch unser Denken.


    Was mich freut, macht jemand anderen vielleicht traurig - und umgekehrt.


    Wenn ich meinen Mann hasse, freue ich mich, wenn er stirbt, wenn ich ihn liebe, trauere ich sehr um den Verlust.


    Womit hat das zu tun? Mit Gier und Hass.

    Diese werden nur durch Gedanken (Konditionierung) hervorgerufen und können durch Geistesschulung erlöschen.

    Wo bleibt da die Seele?

    _()_Monika :heart:

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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