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Beiträge von Marterra

  • Vorteile der Meditation

    • Marterra
    • 3. Juni 2026 um 18:01
    mooncake:

    Als Kind waren diese "Tagtraum" Zustände für mich eine Rettung vor der Überforderung durch meine Familiensituation. Es drangen durch die Erziehung und Schelte zu viele widersprüchliche Emotionen auf mich ein, das "Tagträumen" war der einzige kleine Ausweg für mich, und die Möglichkeit das Ganze zu sortieren.

    Das war so auch bei mir der Fall, nur das ich annehme das ich mich in den Zustand zurückgezogen habe (in Gedankenlosigkeit) statt es darin zu verarbeiten. Selbst heute verweile ich oft hintereinander, in kürzeren Phasen , darin um mein Umfeld herauszufiltern zu können um in meiner inneren Ruhe/Leerlauf verweilen zu können. So wie ich das bis jetzt im Bezug auf Buddhismus/Meditation festmachen konnte, entspricht es in etwa den Zuständen von : Sakshi / Wu Wei / Rigpa / Mushin…

  • Vorteile der Meditation

    • Marterra
    • 3. Juni 2026 um 14:34
    Amdap:

    Zum "Träumen" kam es bei mir seitdem nie wieder.

    Dann hast du das "Ursprüngliche" wohl verlernt bzw. wurde wegkonditioniert.
    Ich selbst bin mir auch erst seit ca. 2 Monaten darüber bewusst geworden, dass es nie Tagträumerei bei mir war, da ich in diesen Zuständen komplett gedankenlos bin und immer war. Ich dachte alle Menschen die "Tagträumen" würden an absolut nichts denken, bis ich mich kürzlich darüber belesen hatte. In ruhigen Momenten geht es dann bei mir auch noch in den Panoramablick (Blick des Löwens) über. Als ich 16/17 Jahre alt war bin ich auch einmalig in den totalen Samadhi übergegangen, was mir damals jedoch eine Todesangst einjagte da Sicht und Gehör abschalteten und ich es nicht einordnen konnte. Ich dachte ich werde krank, Hirntumor oder Ähnliches und habe es bis vor 8 Wochen immer versucht nicht wieder erleben zu müssen ( durch zu langen verweilen im Blick des Löwens). Erst seit 8 Wochen weiß ich das es nie was bedrohliches war und ist. Nun versuche ich meine Amygdala so zu trainieren um diesen Adrenalinschub im Griff zu bekommen im Übergang vom Blick des Löwens in den absoluten Samadhi.
    Ich habe auch herausgefunden das ich in meiner Kindheit (erste 6 Jahre) die Zustände relativ einfach einleiten konnte da ich sehr viel alleine war mit mir selbst und dadurch nie dazu übergegangen bin sprachlich zu denken. Von daher habe ich auch kein "Gedankenkarussel".

    Im Nachhinein bin ich jedoch froh, dass sich dadurch das Ursprüngliche in mir gehalten hat, wovon ich heute für mich massiv profitiere.
    Aber sehr interessant Amdap , dass du es in deiner Kindheit auch so erlebt hast wie ich ( immer noch ). Die Anlagen dazu trägt jeder in sich. Sie wurden in den meisten Fällen aber wohl überspielt von gesellschaftlichen Dogmen 🤷🏻‍♂️

  • Der Neue wollte nur kurz "Hallo" sagen.

    • Marterra
    • 1. Juni 2026 um 18:23

    Hallo Amdap ,


    die Ähnlichkeit ist tatsächlich seeehr vorhanden !!!

    Amdap:

    Ich sehe natürlich, dass Dein Logo keine zwei Raben enthält, sondern zwei andere Vögel.

    Auch sehe ich, dass die Abbildung bei Dir von einem Spruch eingefasst ist, aber der ist zu klein, ich kann das leider nicht lesen.

    Das Bild zeigt eine berühmte Allegorie aus den altindischen Schriften (insbesondere der Rigveda und den Upanishaden, wie der Mundaka-Upanishad).

    Der Sanskrit-Text im äußeren Kreis ist in Devanagari-Schrift verfasst und lautet im Original:

    द्वा सुपर्णा सयुजा सखाया समानं वृक्षं परिषस्वजाते । तयोरन्यः पिप्पलं स्वाद्वत्त्यनश्नन्नन्यो अभिचाकशीति ॥

    Deutsche Übersetzung (Wortlaut)

    Zitat

    „Zwei Vögel, eng vereint und befreundet, sitzen auf demselben Baum. Der eine von ihnen frisst die süße Frucht, während der andere, ohne zu fressen, nur zuschaut.“

    Die Bedeutung

    Diese Metapher seziert die fundamentale Spaltung des menschlichen Bewusstseins:

    • Der bunte Vogel (links): Symbolisiert das Jiva (das empirische Ego / die individuelle Seele). Er ist aktiv, immanent in die Welt verstrickt, getrieben von Impulsen, konsumiert die Früchte (Erfahrungen, Schmerz, Lust) und ist damit dem ständigen Wechsel von Ursache und Wirkung unterworfen.
    • Der weiße/goldene Vogel (rechts): Symbolisiert das Atman (das reine, unbeteiligte Bewusstsein / den Beobachter). Er agiert nicht, verzehrt nichts, bleibt unbewegt, still und registriert die Dynamik des Lebens lediglich als neutraler Zeuge.

    Der Baum selbst stellt den Körper bzw. die materielle Welt dar, auf der sich dieses ungleiche, aber untrennbare Paar befindet.


    Amdap:

    Was bedeutet das für Dich, und warum hast Du Dir dieses Logo ausgesucht?

    Ich stelle mein mentales/geistiges Funktionieren mit dem Bild dar.

    Da ich mich erst seit ca. 2 Monaten bewußt damit beschäftige, ausgelöst durch einen Zufall bei

    einer Psychoanalyse von mir selbst , habe ich dieses Bild für dieses Forum hier gewählt.

    Eigentlich hatte ich gehofft , hier im Forum , mehr Parallelen über Buddhismus/Meditation und meinen eigenen Zuständen im schriftlichen Dialog zu erfahren.

    Jedoch bin ich mir mittlerweile bewußt darüber geworden, dass es eigentlich niemanden interessiert. So lese ich hier einfach viel passiv mit (Selten auch aktiv am schreiben).

    Man lernt ja nie aus und vielleicht lese ich hier noch Sachen, die ich in eigener Recherchen nie gefunden hätte bzw. manche Zusammenhänge nicht ;)


    Amdap:

    Und ein klassischer Buddhist bin ich auch nicht.

    Bin ich aktuell auch nicht aber wer weiß wo die Reise noch hingeht. Ich bin offen für alles...:)

  • Vorteile der Meditation

    • Marterra
    • 29. Mai 2026 um 18:29

    Ich habe dazu wohl nochmals eine andere Ansicht. Es gibt meiner Meinung nach verschiedene Stufen der "Meditation".

    Im Alltag bewege ich mich oft in einem Zustand indem ich meine Augen entspanne, leicht verschwommen sehe und dabei rein an garnichts mehr denke, wobei ich monotone, einfache Tätigkeiten trotzdem weiter ausführe, wie in einem Autopilot. Ich beobachte mein Handeln dabei passiv. Es ist währenddessen tief entspannend und hat auch nach diesem Zustand ein bleibenden Erholungswert für die Psyche/den Geist.
    Somit meditiere ich mehrfach im Alltag und in absoluter Ruhe noch zusätzlich in noch tiefere Zustände.

  • Der Neue wollte nur kurz "Hallo" sagen.

    • Marterra
    • 29. Mai 2026 um 15:52
    Monikamarie:

    Herzlich willkommen Marterra

    Monika ❤️

    Vielen Dank , Monika.

  • Der Neue wollte nur kurz "Hallo" sagen.

    • Marterra
    • 29. Mai 2026 um 12:53

    Hallo liebe Community.


    Habe soeben erst die Anmeldung abgeschlossen und im Vorfeld schon interessante Themen entdecken dürfen.
    Ein klassischer Buddhist bin ich nicht. Allerdings trage ich nativ viele Einstellungen und Praktiken in mir die sich im Buddhismus widerspiegeln. Ich hoffe Gleichgesinnte zu finden um interessante Dialoge zu führen.
    Das war’s vorerst von meiner Seite da ich mich als "Neuer" nur kurz vorstellen wollte.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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