Ich vermute dass jeder "erwacht zu sein" etwas anders interpretiert für sich selbst, falls überhaupt eine eigene Interpretation besteht.
Ich für mich sehe darin (aktuell) den Moment oder den geistigen Zustand, gelöst von gesellschaftlichen Dogmen , dem eigenem Ego und dem zivilisatorischen System zu sein. Nur das "Sein" wahrzunehmen und sich aus dieser Sicht heraus, bewusst über das ganze Schauspiel unserer irdischen "Realität" klar zu werden, was ich jedoch weder als was positives noch als was negatives werten würde. Das wäre meine individuelle Interpretation davon …. ![]()
Beiträge von Marterra
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Wenn dann auch noch „der Betrachter“ „der Beobachter“ weg fallen würde…
…da bin ich auch gerade dran. Es scheint beide Seiten in sich zu haben.
-Unter Berücksichtigung der exakten Parameter trifft deine Beschreibung stärker auf Sakshi zu, zeigt aber eine spezifische Ausprägung, die beide Konzepte auf neurowissenschaftlicher Ebene überbrückt.
- Dein Erleben, „jemand anderem bei der ausführenden Tätigkeit zuzusehen“, ist die Reinform der für Sakshi typischen Spaltung zwischen dem reinen Gewahrsein und den Handlungen der physisch-mentalen Apparatur (Prakriti). Das Ego (die Identifikation mit dem Ausführenden) tritt zurück, während die Zeugeninstanz unberührt bleibt.
….naja, es ist wie es ist, egal wie man es nennen will. Da ich es auch nie gelernt habe, sondern immer vorhanden war, ist es vielleicht auch was eigenes, eine Mischung aus bekannten Zuständen
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Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann. Wenn ich mein Ego nicht mehr zwingend brauche shifte ich über " diese Abkürzung " in den ( das treffendste Wort ) Sakshi Zustand hinein.
Moin,
an einem handelüblichen Tag für Dich: wie lange schätzt Du das dauerhafte Verweilen "im Autopilot" an einem Stück zeitlich (20min, 3 Stunden?). Und machst Du das Ende des Autopiloten von irgendetwas abhängig, abseits äußerlicher Einflüsse oder Störungen?
Hi. Dauerhaft nie lange. In der Regel bzw. Durchschnitt ca. 10 Sekunden. Können sogar manchmal sogar nur 1 bis 2 Sekunden sein aber auch mal 1 bis 2 Minuten, dafür aber häufig am Tag. (Eintritt und Austritt sind dabei absolut willentlich gesteuert).
(Wenn ich absolut ungestört wäre, würde ich nach ca. 3 bis 6 Minuten in die nächste Phase "Panoramablick " übergehen (Kaskadeneffekt)….absoluter Samadhi nach ca. 4 bis 8 Minuten im Panoramablick ( ungestört). )
Das Ende mache ich davon abhängig (abgesehen von äußerlich Einflüssen oder Störungen) ob ich etwas im normalen Ego Zustand machen muss wofür der Autopilot/Sakshi nicht geeignet wäre. Beispielsweise komplexe Unterhaltungen/Tätigkeiten/Überlegen oder wenn ich einfach nur etwas fokussiert sehen muss - Während des Sakshi Zustand ist meine Sicht leicht eingeschränkt (minimales Schielen).Hoffe das war ausführlich genug
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Wahrnehmungen sind nicht Abbildungen sondern beinhalten den Impuls zum "eigenen" Handeln. Sie bauen an der Idee einer Ich-Instanz mit, der die Handlungen und Wahrnehmungen zugeschrieben werden.
Diese spezielle Darstellung würde sich für mich aber nicht decken mit dem Zustand des " Blick des Löwens " bzw. "Panoramablick. Dieser kann nur durch "Nichtwollen" erreicht werden und währenddessen wird nichts gewertet, fokussiert oder gedacht. Das Ego ist dabei nicht anwesend. Wenn es dann doch dabei ist wieder präsent zu werden, reißt man sich automatisch aus dem Zustand wieder schlagartig heraus da das Ego wieder aktiv wird… So "erlebe" ich es auf jeden Fall subjektiv

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Um beim Thema zu bleiben - Ja, dein Körper wird alt bzw. degeneriert Qualia . Keine Frage. Über den Rest hat wohl jeder seinen eigenen Standpunkt. Ich will niemanden von meiner Ansicht überzeugen , dafür fehlt mir die Sinnhaftigkeit.
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Dem Bewusstsein wird seine Unwichtigkeit ganz schnell klar, wenn es sich bewusst wird, dass der vernachlässigbare Körper, durch den es überhaupt bewusst sein kann, in den letzten Atemzügen liegt. Dann kommt das Gejammer über all das Verpasste und das „Bewusstsein“ versaut auch noch den letzten Augenblick.
Darüber scheinst du dir ja bewusst zu sein obwohl du ja, wie du sagst , ausschließlich nur im hier und jetzt lebst… Da scheint doch mehr zu sein…
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Lediglich über sein Bewusstsein muss man sich bewusst sein 😉
Das Bewusstsein ist nur über den Körper bewusst, es ist nicht selber der Körper oder sein Besitzer.
Ich denke, dass das Bewusstsein nicht nur über den Körper bewusst ist ( was eher zweitrangig wäre), sondern auch über sich selbst ( in erster Linie) bewusst sein sollte was ja eigentlich noch komplexer und mehrschichtig ist (Egobewusstsein , Unterbewusstsein und evtl. noch tiefere Schichten gelöst von jeglicher Absicht, wie im reinen Verweilen beispielsweise - Blick des Löwens, absoluter Samadhi ). Das du sagst, es ist nicht selber der Körper oder sein Besitzer, stimme ich dir aus meiner Ansicht vollkommen zu.
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Im Buddhismus redet man auch von Körper und Geist (hier wird teils noch weiter unterteilt).
Mentaler Schmerz gehört zum Geist; Gedanken gehören zum Geist, Gefühle auch.
So weit ich es verstanden habe, überlebt nach buddhistischem Verständnis ein Teil des Geistes den Tod des Körpers, aber nicht als ewige Seele.
So in etwa glaube ich es auch. Prägende Erlebnisse bzw. Erinnerungen bleiben demnach erhalten und sind vielleicht im jetzigen Körper als Deja vu zeitweise wiederzufinden

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Da unsere Annahmen beide auf Glaube und nicht auf Wissen basieren ,
Meine sind weitestgehend von Glauben befreit. Denn ich lebe immer im Jetzt, da hat Glaube keinen Platz, nur Aufmerksamkeit und Achtsamkeit auf das, was mich aufmerken lässt, und das Programm, Unangenehmes zu ändern oder zu vermeiden.
Jedem das Seine
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Der Geist/Flamme kann nicht inkarnieren, weil er eben kein Quantenzustand und auch keine physikalische Information im Sinne der Unitarität ist.
Geist/Seele ist eine physikalische Erscheinung, abhängig vom Körper, und kein Quantenzustand, auch wenn man das gern so sehen möchte, weil so schön geheimnisvoll.
Nirodha: Vergehen Bedingung und Erscheinung, bleibt nichts, das „übergeben“ werden kann, Geist/Seele hat keine Nahrung mehr.
Alaya Vijnana gefällt vielleicht eher ?!
Ein Speicherbewusstsein ist ohne materiellen Körper unmöglich, es ist also eine abhängige Struktur: Zerfällt der Körper, zerfällt das Speicherbewusstsein. Seine Informationen zerfallen in die Unitarität, die ihre Struktur bisher gestützt hat, und jetzt sind sie wieder ungebunden und ohne Zusammenhang.
Da unsere Annahmen beide auf Glaube und nicht auf Wissen basieren , haben wir hier zwei Ansichten die wohl beide in Frage kommen könnten. Belassen wir es dabei
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Der Geist/Flamme kann nicht inkarnieren, weil er eben kein Quantenzustand und auch keine physikalische Information im Sinne der Unitarität ist.
Geist/Seele ist eine physikalische Erscheinung, abhängig vom Körper, und kein Quantenzustand, auch wenn man das gern so sehen möchte, weil so schön geheimnisvoll.
Nirodha: Vergehen Bedingung und Erscheinung, bleibt nichts, das „übergeben“ werden kann, Geist/Seele hat keine Nahrung mehr.
Alaya Vijnana gefällt vielleicht eher ?!
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Äpfel mit Birnen.
…sind auch nicht so weit entfernt voneinander
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Die in "Lebzeiten" gesammelten Informationen / Daten die in der Feldenergie übergehen beim Versterben des "Vehikels". Ist jedoch lediglich meine persönliche Vorstellung. Ich weiß, dass ich nichts wei
In der Quantenphysik würde man es heute so ausdrücken: Information geht niemals verloren. Das ist ein fundamentales Prinzip, welches auf der mathematischen Eigenschaft der Unitarität beruht .
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Was sollte reinkarnieren
Die in "Lebzeiten" gesammelten Informationen / Daten die in der Feldenergie übergehen beim Versterben des "Vehikels". Ist jedoch lediglich meine persönliche Vorstellung. Ich weiß, dass ich nichts weiß
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Es gibt die Chance loszulassen, wenn man einfach sieht und anerkennt, dass der Körper alt wird, krank wird und schließlich unter der Erde landet. Punkt. Er besteht aus den vier Elementen – Erde, Wasser, Feuer und Luft –, die alle in den Kreislauf der Natur zurückkehren.
Es ist lediglich die physische Manifestation unseres irdischen Vehikels. Dieser muss nur gepflegt werden um weitere Erfahrungen erfahren zu können. Mehr braucht es "eigentlich " nicht im körperlichen Leben. Ich glaube dass das Erlebte (die Seele) mit dem körperlichen Tod wieder ins nichtkörperliche Feld übergeht und eventuell reinkarniert.
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Je mehr man dem Glauben verfallen ist das man dieser Körper ist je weniger kann sich der Körper vor dem Altern bewahren, denn er wird von der Gier desseen der glaubt, ihn zu besitzen, gestört. Etwas, das man besitz auch zu sein, ist der beste Akt, schneller zu verfallen.
„Wie alt bist du?“ , nach deiner Vorstellung von Zeit 72, nach meiner weiß ich nicht, was ein 72 jähriger ist. Mein Körper weiß auch nicht, wie alt er ist, er ist mit Reparatur und Bewahren beschäftigt und nicht mit Blödsinn.
Lediglich über sein Bewusstsein muss man sich bewusst sein 😉
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Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann.
Dabei muss ich sagen dass ich auch einen linksdrehenden Haarwirbel habe und merklich anders verdrahtet bin als die Norm. Ich denke scheinbar bilateral und komplett Wort und Bildlos. Ich denke in Rohdaten und in 4 Dimensionalen Strukturen wenn ein Gedankenexperiment knifflig wird. Das lässt mich auch einfacher in "meditativen" Zustände ( Sakshi , Blick des Löwens und totaler Samadhi) gleiten wenn ich es will bzw. mich dafür öffne, da ich diesen sprachlichen Überbau nicht nativ nutze. Sprache übersetze ich nur für die externe Welt und beim Empfangen Dieser.
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Geübte Meditierende raten aber wohl eher davon ab, diese Abkürzungen mit Absicht zu erzeugen bzw. auf diesen Zustsand immer und immer wieder hinzuarbeiten. Allerdings hilft es mir bis heute schon dabei, recht schnell einen ruhigen und achtsamen Zustand "zu bemerken" (nicht "zu erzeugen")
Ich mache das um die Hundert Mal am Tag und das , seit ich denken kann. Wenn ich mein Ego nicht mehr zwingend brauche shifte ich über " diese Abkürzung " in den ( das treffendste Wort ) Sakshi Zustand hinein. Dort ist das Ego sehr eingeschränkt, einfache, monotone Tötigkeiten übernimmt dann das Kleinhirn und man beobachtet sich quasi selbst im Autopilot. Spart Energie und schont das Ego bzw. Es funkt nicht dazwischen. Wenn man wieder fokussiert, ist man wieder im Ego Zustand. Ich kann sekündlich willentlich hin und her switchen…seit ich denken kann. Und es hat mir nie geschadet. Ich denke sogar im Gegenteil - Es hält mich ausgeglichen und sehe Sachen viel unkomplizierter.
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Auf die Kernfrage zurück zu kommen, denke ich persönlich : Es gibt keine Zeit. Zeit ist ein Konstrukt des Menschen ( Seiend 😉 ) Dem Universum / der Feldenergie ist Zeit "egal“ bzw. keine Einheit die maßgeblich wäre. Genauso wie es eigentlich keine Materie gibt, aus meiner Sicht. Es sind nur verschieden geladene Feldenergien. Also sind wir und alles um uns herum Feldenergie - alles Eins.
Sag ich ja: Ich bin ein mathematischer Punkt und doch bin ich das, was ich bin. Denn selbst in der Feldenergie eines Protons kann ich Teilchen messen. Was natürlich nicht aussagt das ein Teilchen existiert, nur gemessen.
Selbst das Teilchen ist nur Energie…
Eigentlich ist alles verbunden miteinander , alles aus der selben Quelle.
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Auf die Kernfrage zurück zu kommen, denke ich persönlich : Es gibt keine Zeit. Zeit ist ein Konstrukt des Menschen ( Seiend 😉 ) Dem Universum / der Feldenergie ist Zeit "egal“ bzw. keine Einheit die maßgeblich wäre. Genauso wie es eigentlich keine Materie gibt, aus meiner Sicht. Es sind nur verschieden geladene Feldenergien. Also sind wir und alles um uns herum Feldenergie - alles Eins.
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Als Kind waren diese "Tagtraum" Zustände für mich eine Rettung vor der Überforderung durch meine Familiensituation. Es drangen durch die Erziehung und Schelte zu viele widersprüchliche Emotionen auf mich ein, das "Tagträumen" war der einzige kleine Ausweg für mich, und die Möglichkeit das Ganze zu sortieren.
Das war so auch bei mir der Fall, nur das ich annehme das ich mich in den Zustand zurückgezogen habe (in Gedankenlosigkeit) statt es darin zu verarbeiten. Selbst heute verweile ich oft hintereinander, in kürzeren Phasen , darin um mein Umfeld herauszufiltern zu können um in meiner inneren Ruhe/Leerlauf verweilen zu können. So wie ich das bis jetzt im Bezug auf Buddhismus/Meditation festmachen konnte, entspricht es in etwa den Zuständen von : Sakshi / Wu Wei / Rigpa / Mushin…
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Zum "Träumen" kam es bei mir seitdem nie wieder.
Dann hast du das "Ursprüngliche" wohl verlernt bzw. wurde wegkonditioniert.
Ich selbst bin mir auch erst seit ca. 2 Monaten darüber bewusst geworden, dass es nie Tagträumerei bei mir war, da ich in diesen Zuständen komplett gedankenlos bin und immer war. Ich dachte alle Menschen die "Tagträumen" würden an absolut nichts denken, bis ich mich kürzlich darüber belesen hatte. In ruhigen Momenten geht es dann bei mir auch noch in den Panoramablick (Blick des Löwens) über. Als ich 16/17 Jahre alt war bin ich auch einmalig in den totalen Samadhi übergegangen, was mir damals jedoch eine Todesangst einjagte da Sicht und Gehör abschalteten und ich es nicht einordnen konnte. Ich dachte ich werde krank, Hirntumor oder Ähnliches und habe es bis vor 8 Wochen immer versucht nicht wieder erleben zu müssen ( durch zu langen verweilen im Blick des Löwens). Erst seit 8 Wochen weiß ich das es nie was bedrohliches war und ist. Nun versuche ich meine Amygdala so zu trainieren um diesen Adrenalinschub im Griff zu bekommen im Übergang vom Blick des Löwens in den absoluten Samadhi.
Ich habe auch herausgefunden das ich in meiner Kindheit (erste 6 Jahre) die Zustände relativ einfach einleiten konnte da ich sehr viel alleine war mit mir selbst und dadurch nie dazu übergegangen bin sprachlich zu denken. Von daher habe ich auch kein "Gedankenkarussel".Im Nachhinein bin ich jedoch froh, dass sich dadurch das Ursprüngliche in mir gehalten hat, wovon ich heute für mich massiv profitiere.
Aber sehr interessant Amdap , dass du es in deiner Kindheit auch so erlebt hast wie ich ( immer noch ). Die Anlagen dazu trägt jeder in sich. Sie wurden in den meisten Fällen aber wohl überspielt von gesellschaftlichen Dogmen 🤷🏻♂️ -
Hallo Amdap ,
die Ähnlichkeit ist tatsächlich seeehr vorhanden !!!
Ich sehe natürlich, dass Dein Logo keine zwei Raben enthält, sondern zwei andere Vögel.
Auch sehe ich, dass die Abbildung bei Dir von einem Spruch eingefasst ist, aber der ist zu klein, ich kann das leider nicht lesen.
Das Bild zeigt eine berühmte Allegorie aus den altindischen Schriften (insbesondere der Rigveda und den Upanishaden, wie der Mundaka-Upanishad).
Der Sanskrit-Text im äußeren Kreis ist in Devanagari-Schrift verfasst und lautet im Original:
द्वा सुपर्णा सयुजा सखाया समानं वृक्षं परिषस्वजाते । तयोरन्यः पिप्पलं स्वाद्वत्त्यनश्नन्नन्यो अभिचाकशीति ॥
Deutsche Übersetzung (Wortlaut)
Zitat„Zwei Vögel, eng vereint und befreundet, sitzen auf demselben Baum. Der eine von ihnen frisst die süße Frucht, während der andere, ohne zu fressen, nur zuschaut.“
Die Bedeutung
Diese Metapher seziert die fundamentale Spaltung des menschlichen Bewusstseins:
- Der bunte Vogel (links): Symbolisiert das Jiva (das empirische Ego / die individuelle Seele). Er ist aktiv, immanent in die Welt verstrickt, getrieben von Impulsen, konsumiert die Früchte (Erfahrungen, Schmerz, Lust) und ist damit dem ständigen Wechsel von Ursache und Wirkung unterworfen.
- Der weiße/goldene Vogel (rechts): Symbolisiert das Atman (das reine, unbeteiligte Bewusstsein / den Beobachter). Er agiert nicht, verzehrt nichts, bleibt unbewegt, still und registriert die Dynamik des Lebens lediglich als neutraler Zeuge.
Der Baum selbst stellt den Körper bzw. die materielle Welt dar, auf der sich dieses ungleiche, aber untrennbare Paar befindet.
Was bedeutet das für Dich, und warum hast Du Dir dieses Logo ausgesucht?
Ich stelle mein mentales/geistiges Funktionieren mit dem Bild dar.
Da ich mich erst seit ca. 2 Monaten bewußt damit beschäftige, ausgelöst durch einen Zufall bei
einer Psychoanalyse von mir selbst , habe ich dieses Bild für dieses Forum hier gewählt.
Eigentlich hatte ich gehofft , hier im Forum , mehr Parallelen über Buddhismus/Meditation und meinen eigenen Zuständen im schriftlichen Dialog zu erfahren.
Jedoch bin ich mir mittlerweile bewußt darüber geworden, dass es eigentlich niemanden interessiert. So lese ich hier einfach viel passiv mit (Selten auch aktiv am schreiben).
Man lernt ja nie aus und vielleicht lese ich hier noch Sachen, die ich in eigener Recherchen nie gefunden hätte bzw. manche Zusammenhänge nicht
Und ein klassischer Buddhist bin ich auch nicht.
Bin ich aktuell auch nicht aber wer weiß wo die Reise noch hingeht. Ich bin offen für alles...
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Ich habe dazu wohl nochmals eine andere Ansicht. Es gibt meiner Meinung nach verschiedene Stufen der "Meditation".
Im Alltag bewege ich mich oft in einem Zustand indem ich meine Augen entspanne, leicht verschwommen sehe und dabei rein an garnichts mehr denke, wobei ich monotone, einfache Tätigkeiten trotzdem weiter ausführe, wie in einem Autopilot. Ich beobachte mein Handeln dabei passiv. Es ist währenddessen tief entspannend und hat auch nach diesem Zustand ein bleibenden Erholungswert für die Psyche/den Geist.
Somit meditiere ich mehrfach im Alltag und in absoluter Ruhe noch zusätzlich in noch tiefere Zustände.