Liebe Forumsmitglieder,
Ich Frage mich gerade wie die buddhistischen Strömungen Nächstenliebe betrachten bzw.leben.
Natürlich ein Begriff aus dem Christentum, der mir aber sehr gut gefällt und mir das Synonym im Buddhistentum fehlt. Mitgefühl trifft es nicht ganz finde ich.
Wenn man sich die Frage nach seiner Aufgabe in diesem Leben stellt, kommt zumindest bei mir auch ein sozialer Gedanke mit durch.
Etwas bewegen, verändern wollen oder einfach nur helfen.
Bei einem Zen-Sesshin oder anderen Retreat geht es ja in erster Linie um einen Selbst.
Der Zusammenhang das ich erst einmal selbst heilen muss um heilsam wirken zu können liegt da aber auf der Hand.
Bei aller Kritik an der Kirche sehe ich aber das soziale Engagement als sehr positiv dieser Institution an. Sei es in Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen oder Obdachlosenhilfe… Dieses Argument ist mir allerdings schon öfters um die Ohren geflogen 😂. Aber das ist gerade nicht mein Thema.
Ich Frage mich wie buddhistische Institutionen Nächstenliebe Leben und natürlich auch wie es die praktizierenden Buddhisten für sich betrachten?