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Buddhismus und ökologisches Handeln und Buddhismus als ökologische Politik

  • Hans-Günter Wagner
  • 30. März 2026 um 14:47
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    • 15. April 2026 um 00:38
    • #26

    Sapiens hat sich mit seiner eigenen Evolution (Sesshaftigkeit, Besitz von Dingen und Menschen) von der Evolution abgekoppelt. Bis heute ist ihm das nicht bewusst.


    Die Evolution macht einfach weiter, alle Lebewesen vom Einzeller bis zu den Primaten wandeln sich in ihr, sie weiß nichts mehr von einem Sapiens, hat nie von ihm irgendwas gewusst und wird es auch nicht wissen.


    Die Evolution ist sich nicht einmal bewusst das sie Evolution ist, das weiß nur Sapiens und er fürchtet sie. Sapiens kämpft gegen die Evolution, denn sie gefährdet seit seinem Erscheinen seine Kultur-Evolution (Kulturevolution:grinsen:). Er wird gewinnen und damit seine Welt zerstören. Und selbst dann macht die Evolution weiter, wie seit 3 Milliarden Jahren, sie benötigt nur eine einzige lebende Zelle.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • pano
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    • 15. April 2026 um 18:19
    • #27

    Das lateinische Wort sapiens ist verwandt mit Pali „sapati“ (fluchen). Der fluchende Mensch passt irgendwie

  • void
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    • 16. April 2026 um 13:52
    • #28
    Qualia:

    Sapiens hat sich mit seiner eigenen Evolution (Sesshaftigkeit, Besitz von Dingen und Menschen) von der Evolution abgekoppelt.

    Der Mensch fügt sich gut in die Katastrophengeschichte der Welt ein. Die Idee der "Abkopplung" ergibt sich nur weil der Mensch Teil von gleich zwei Sprüngen sind, die der Status Quo zersprengen.


    Solche Sprünge sind zwar selten, aber durchaus legitimer Teil der Evolution. Der Evolutionsbiolog Stephen Jay Gould hat ja die Idee des Punktulismus populär gemacht, nach sich Evolution sich zwar manchmal in stetigen kleinen Schritten vollzieht aber es auch kurze Phasen gibt, in denen zu großen Umbrüchen kommt. So hat ja z.B die Erfindung der Photosynthese dazu geführt, dass die ganze Atmosphäre mit Sauerstoff vergiftet wurde. Und der Landgang der Pflanzen hat dann noch einmal so eine Katastrophe ausgelöst.


    Für den Menschen gibt es zwei solche Sprünge. Erstens der Übergang zur Landwirtschaft und zweitens ser Übergang zu fossilen Energiequellen.


    Erstere Geschichte fing ja mit dem aufkommen der blühenden Pflanzen an, die statt wahllos Pollen herumzuwerfen, anfingen Tiere für ihre Vermehrung ( zur Bestäubung und zur Verbreitung durch Früchte) Dies führte zum Aufstieg von Insekten, Vögeln und Säugetieren. Und darauf dann zum Aufstieg von ultasozialen Insekten wie Bienen und Ameisen ( die ja seit 66 Millionen Jahren Pilze anbauen)


    Menschen als ultrasoziale Säugetiere sind da die logische Folge und wenn man die Geschichte aus der Sicht von Reis, Weizen und Mais betrachtet, haben sie mit der Domestikation des Menschen gerade hinsichtlich der Biomasse einen riesigen Erfolg eingefahren.


    Aber noch wichtiger war der Sprung mit der Nutzung fossiler Energie. Hätte auch wer anders machen können. Hätte auch ein Ölwurm entwickelt, der durch spezielle Bakterien gut Ol verdauen kann und auch super graben kann, dann hätte dieser die Ölfelder leergeschluckt und die Atmisphäre mit alten CO2 ruiniert. Vielleicht etwas langsamer als wir.

  • Qualia
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    • 16. April 2026 um 14:06
    • #29

    Das mag ja alles sein, doch ich bleibe bei meinen Erfahrungen, dass der Mensch sich von der Evolution unabhängig gemacht hat, sein Ding macht, aber sehr wohl von der Evolution vernichtet werden kann. Er bestimmt seine eigene Evolution mit dem Sesshaftsein, unabhängig sein von zufälliger Nahrung und Schutz. Und die Evolution ist wie immer. Mit der Sesshaftigkeit des Menschen begann das Anthropozän.


    Kein anderes Lebewesen macht dinge wie sie der Mensch macht. Ein Tier kann sich Werkzeuge machen, doch nur der Mensch bewahrt sie auf, um sie zukünftig wieder zu verwenden, denn das Tier weiß nichts von Zukunft und wirft das Werkzeug weg. Der Mensch nimmt es mit in seine Gemeinschaft und verbessert es wärend er in seiner Hütte, seinem Dorf ist, das kein Nest mehr ist.


    Evolutionswissenschaftler wollen den Menschen als nur fühlendes Lebewesen sehen, eben nur als ein Tier, das etwas Besonderes kann. Denn wenn er das anders sehen würde kämme er mit der Bibel in Konflikt und Gläubige könnten ihn kritisieren. Dabei hat die Bibel doch recht: Der Mensch ist eben Mensch und Tier. Aber kein Tier hat die Macht, sich die Erde untertan zu machen, wozu auch: Für ein Tier ist alles so, wie es eben ist, nicht zu viel und nicht zu wenig. Macht euch die Erde untertan, aber versklavt sie nicht.


    Der Wissenschaftler versucht, den Menschen als normales Lebewesen der Evolution zu sehen, und vergisst dabei das er allein schon, weil er das aufschreiben kann, genau das selbst nicht sein kann.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    3 Mal editiert, zuletzt von Qualia (16. April 2026 um 14:22)

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 16. April 2026 um 16:29
    • #30

    Von Selbstkritik des Sapiens ist auch wenig zu hören oder zu lesen:

    Meist ist immer der andere Schuld…


    Habe letztens mal geschaut ob man etwas darüber findet ob der Sapiens (moderne Mensch heute) den Neandertaler nicht vielleicht ausgerottet hat der bis vor 40000 Jahren 300000-400000 Jahre anscheinend überleben konnte.

    Die heutigen Sapiens leben ja auch unterschiedlich:

    Viele wollen am liebsten den ganzen Tag nur chillen

    Des anderen große Lust ist viel Geld und Macht über andere zu haben


    Wiederum andere wollen ständig was Neues erfinden und deshalb auch ganz genau wissen wie die Natur und das Universum funktioniert:


    Das klingt bis hin zu absurd, als wäre die Natur und das Universum nicht gut genug oder müsste etwas immer weiter verbessert werden…


    Wo soll das Alles Enden?

    Wann und womit ist der heutige Sapiens zufrieden…


    Und damit schließt sich auch wieder der Kreis hin zu der Frage was sind die Ursachen von Leiden und wie kann ich nachhaltigen (inneren) Frieden für mich allein oder für andere finden…


    Allein ist manches einfacher als in einer Gruppe.

    In einer Gruppe ist manches einfacher als Allein.


    Je größer aber die Gruppe und unterschiedlicher die Interessen umso schwieriger wird es wieder…

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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