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Warum der Buddhismus in Indien verschwand

  • stefanchy
  • 14. Februar 2026 um 14:37
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  • stefanchy
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    • 14. Februar 2026 um 14:37
    • #1

    Der Buddhismus hat bekannterweise seinen Ursprung in Indien, ist dort aber überraschenderweise mit einem Anteil von heute nur noch 0,7% der Bevölkerung fast verschwunden. Ich habe mal recherchiert warum das so ist:


    1. Der Einfluss von Kaiser Ashoka


    Kaiser Ashoka (268-232 v. Chr.) spielte eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Buddhismus im gesamten indischen Subkontinent. Ashoka baute Klöster und unterstützte buddhistische Mönche und Nonnen. Er gab dem Buddhismus eine hohe gesellschaftliche Stellung und ermöglichte es ihm, sich in der indischen Gesellschaft weiter zu etablieren. Er entsandte buddhistische Missionare in weit entfernte Regionen, darunter Sri Lanka und sogar in das hellenistische Griechenland. Nach seinem Tod jedoch verlor der Buddhismus die politische Unterstützung. Die folgenden Dynastien, insbesondere die Shunga-Dynastie, standen dem Buddhismus oft negativ gegenüber und förderten verstärkt den Hinduismus.


    2. Die institutionelle Schwäche


    Der Buddhismus setzte stark auf eine klösterliche Lebensweise, die sich auf Meditation, Studium und die Verbreitung der Lehren des Buddha konzentrierte. Dies führte zu einer gewissen Isolation von der breiten Gesellschaft und einer Abhängigkeit von den lokalen Herrschern für die materielle Unterstützung. Das Fehlen eines festen sozialen Netzwerks oder eines integrativen Tempelsystems wie beim Hinduismus machte den Buddhismus anfällig für den religiösen und politischen Wandel im Land. Im Laufe der Jahrhunderte verschmolzen viele buddhistische Ideen mit hinduistischen Praktiken, sodass die Unterscheidung zwischen beiden Religionen zunehmend unscharf wurde.


    3. Die Wiederbelebung des Hinduismus


    Philosophische Schulen wie Vedanta und Bewegungen wie Bhakti gewannen an Popularität. Diese neuen religiösen Strömungen im Hinduismus sprachen viele Menschen an und boten mehr Flexibilität im Vergleich zum monastischen und asketischen Leben, das im frühen Buddhismus vorherrschte. Die Gupta-Dynastie (4.-6. Jahrhundert n. Chr.) unterstützte den Hinduismus aktiv und trug zur Verdrängung des Buddhismus bei.


    4. Zerstörung buddhistischer Klöster


    Im 5. Jahrhundert n. Chr. begannen Hunnen-Invasionen und später muslimische Eroberungen das Land zu destabilisieren und führten zur Zerstörung vieler buddhistischer Klöster und Universitäten. Besonders berüchtigt ist die Zerstörung der Universität Nalanda im 12. Jahrhundert durch die Armee von Bakhtiyar Khilji.


    5. Die Ausbreitung des Islams


    Ab dem 12. Jahrhundert begann der Islam mit der Gründung des Delhi-Sultanats und später des Mughal-Reiches, sich in Indien auszubreiten. Während der Islam nicht den Buddhismus direkt verdrängte, schwächte er doch den Einfluss der bestehenden religiösen Traditionen.

  • pano
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    • 14. Februar 2026 um 15:40
    • #2

    stefanchy sollte der Text maschinell / AI generiert sein, hier der kleine Hinweis darauf dass er dann entsprechend gekennzeichnet sein sollte.

  • stefanchy
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    • 14. Februar 2026 um 16:28
    • #3

    Danke für den Hinweis, ich habe hier verschiedene Quellen genutzt, aber ChatGPT war auch dabei...

  • pano
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    • 14. Februar 2026 um 18:54
    • #4

    Ich glaube es gibt noch einen Punkt der in deiner Aufzählung so nicht vorkommt, und zwar dass der Buddhismus von religiös-praktizierenden ganz passabel in anderen Religionen aufgehen kann. Der buddhistische Mönch kann - nach Konversion zum Islam - Kontemplation in muslimischer Gebetspraxis üben, -nach Konversion zum Hinduismus - eben im Hinduistischen Frame.


    Nach 2-3 Generationen ist natürlich das Dharma nicht mehr im eigentlichen Sinne überliefert, aber so ein Subtrat bleibt dann schon noch übrig. Im indischen Islam z.B. nicht-dualistische theologische Lehren, im Hinduismus die Advaita.


    Es gibt durchaus interessante "Phasenübergänge" bei der religionsgeschichtlichen Entwicklung, bei Religionen wie auch religiösen Gebräuchen. Die Polytheistischen Religionen des Mittelmeers wichen erstaunlich schnell dem Christentum, und - was beeindruckt - ohne viele Enklaven zu hinterlassen. Der Islam schaffte es ganze Landstriche mit einem Steuersystem zu bekehren (Muslim zu sein bedeutete Steuerersparnis). Der Weihnachtsbaum war eine lokaltradition die in kaum 200 Jahren die Welt erobert hat. In meiner Kindheit ging noch niemand rum um Süßigkeiten zu erbetteln -- für die Kinder der Nachbarschaft ist Halloween so verständlich wie der Osterhase (vielleicht sogar das relevantere Fest).

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 14. Februar 2026 um 20:53
    • #5

    Manchmal neigt man dazu, geschichtlichen Entwicklung eine gewisse Zwangsläufigkeit zuzuschreiben.


    Aber es ist ja interessant, dass es ja an den Rändern Indien ja durchaus immer Herrschaftsbereichen gab, in denen es den Buddhismus weiterbestand. Im Gurkha Königreich aus dem dann Nepal wurde. In Ladakh wo man den tibetischen Buddhismus pflegte. Im Bagan Reich und später dann im Pegu Reich in Birma und eben auch in Sri Lanka. Warum gab es da - und bei Khmers und Thai oder in Tibet einen Aufstieg des Buddhismus?

  • Samadhi1876
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    Buddh. Richtung
    • 14. Februar 2026 um 23:53
    • #6
    void:

    Aber es ist ja interessant, dass es ja an den Rändern Indien ja durchaus immer Herrschaftsbereichen gab, in denen es den Buddhismus weiterbestand. Im Gurkha Königreich aus dem dann Nepal wurde. In Ladakh wo man den tibetischen Buddhismus pflegte. Im Bagan Reich und später dann im Pegu Reich in Birma und eben auch in Sri Lanka. Warum gab es da - und bei Khmers und Thai oder in Tibet einen Aufstieg des Buddhismus?

    Vielleicht weil es dort noch keine große Konkurrenz, oder andere Widerstände gab…


    Der eigentliche „Witz“ ist, wieviel wahres Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus wird weltweit eigentlich noch von wievielen praktiziert, bzw. wieviel ist von der ursprünglichen reinen Lehre noch übrig geblieben…


    Vieles ist anscheinend auch mehr kulturell bedingt…

    Oder schon immer gewesen…

    Oder abhängig von Marktwirtschaft, Mächtigen, Herrschenden…

  • pano
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    • 15. Februar 2026 um 00:36
    • #7

    Die Idee einer reinen Lehre ist die erste Illusion. Das gibt es und gab es nie.

  • stefanchy
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    • 15. Februar 2026 um 15:05
    • #8
    void:

    Aber es ist ja interessant, dass es ja an den Rändern Indien ja durchaus immer Herrschaftsbereichen gab, in denen es den Buddhismus weiterbestand. Im Gurkha Königreich aus dem dann Nepal wurde. In Ladakh wo man den tibetischen Buddhismus pflegte. Im Bagan Reich und später dann im Pegu Reich in Birma und eben auch in Sri Lanka. Warum gab es da - und bei Khmers und Thai oder in Tibet einen Aufstieg des Buddhismus?


    Ich habe den Eindruck, dass politisch bedingte Fluchtbewegungen bei der Verbreitung von Religionen und insbesondere beim Buddhismus eine große Rolle gespielt haben oder noch spielen: Vermutlich ist ein Teil der buddhistischen Mönche und Nonnen in die angrenzenden Gebiete geflohen ähnlich der Unterdrückung/Vertreibung aus Tibet in unserer Zeit.

  • Railex
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    • 15. Februar 2026 um 15:09
    • #9

    Samadhi1876 , vielleicht wirklich was dran, weil es in diesen südostasiatischen Ländern oder Tibet etc. keine so starke Konkurrenz gab, wie den Hinduismus in Indien.


    Der Buddha hat zudem den Hindus ihren geliebten Eternalismus genommen : Atman=Brahman, das wahre Selbst, identisch mit der absoluten,ewigen Realität- stattdessen Shunyata.bzw Nicht-Selbst.


    Im Buddhismus gibt es diesen Anker in der Ewigkeit für das "Ich" nicht mehr, das kann ängstigen, die Menschen suchen aber Trost und Halt.

    Außerdem ist Buddhismus anstrengend, weil man persönlich an seinem Geist arbeiten muss, Rituale bei Brahmanen und Gebete zur Erlösung sind bequemer.


    pano ,ich halte die reine Lehre nicht für eine Illusion.

    Im Dharma Mudra ist mit anicca, dukkha und anatta, seit ingang setzen des Dhammas, alles klar und ausreichend dargelegt, was bei hinreichendem Verständnis zur Befreiung vom Leiden notwendig ist.:rad:

    Einmal editiert, zuletzt von Railex (15. Februar 2026 um 15:16)

  • Railex
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    • 16. Februar 2026 um 07:54
    • #10

    Der von mir sehr geschätzte Indologe und Religionswissenschaftler Dr.Hans Wolfgang Schuhmann, der einige sehr fundierte Bücher zum Buddhismus veröffentlichte, schreibt im Nachwort seines Buches "Auf den Spuren des Buddha Gotama- Eine Pilgerfahrt zu den historischen Stätten" :


    "Woher rührt es, dass das Wort des Buddha für so viele Millionen Menschen zum heiligen Wort wurde?

    Wie ist Gotamas Botschaft beschaffen, dass sie noch nach zweieinhalbtausend Jahren die Herzen zum Leuchten bringt?


    Gewiss spielten für ihren Erfolg die sozialen und politischen Gegebenheiten der Buddhazeit eine Rolle, aber ebenso war es der Zauber der Persönlichkeit des Meisters, der sein Wirken zum Ereignis machte.

    Wer immer ihm begegnete, war vom Adel seines Denkens und seiner Erscheinung und von der Rationalität seiner Lehre fasziniert und geneigt in die Lobesformel seiner Anhänger einzustimmen: "Er ist der Erhabene, Heilige, Vollkommen Erwachte- in Wissen und Praxis zu Hause, wohlgewandert und welterfahren, unübertrefflich als Lenker und Menschenzähmer, ein Lehrmeister für Götter und Menschen, (kurzum) ein Buddha Vollendeter!" ( D3.1Ip.87)


    Den Spuren des historischen Buddha nachzureisen, ist eine Freude, die mit Wehmut gemischt ist, denn wo der Meister einst wanderte, findet man zumeist Trümmer und Verlassenheit.

    Aber war nicht die Vergänglichkeit der Wesen und Dinge seine Botschaft gewesen?

    Hatte er nicht betont, dass auch der Dhamma dereinst vergessen, aber später aufs neue entdeckt würde?


    Mag Indien seinen großen Sohn aus dem Gedächtnis verloren haben, anderswo in Asien, aber auch bei vielen Menschen in Europa und Amerika, ist seine Botschaft lebendig.

    Freuen wir uns daran, wie ein überlegener Geist das Leiden der Welt und seine Ursachen durchschaute und aufzeigte, dass die Erlösung in uns selber liegt."


    :buddha::rad:

  • JoJu91
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    • 16. Februar 2026 um 08:56
    • #11
    Railex:

    Der Buddha hat zudem den Hindus ihren geliebten Eternalismus genommen

    Kommt auf die Perspektive an.

    Ein Hindu würde vielleicht argumentieren, dass Zeit und Ewigkeit zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ewigkeit ist unveränderlich und gleichzeitig.


    Anicca, anatta, dukkha gehören zum Reich der Formen innerhalb von Raum und Zeit.

    Atman und Brahman sind ewig jenseits von Raum und Zeit, reines Bewusstsein bevor die Formen geboren wurden.


    :?

  • Railex
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    • 16. Februar 2026 um 09:20
    • #12
    JoJu91:

    Ein Hindu würde vielleicht argumentieren, dass Zeit und Ewigkeit zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ewigkeit ist unveränderlich und gleichzeitig.

    Diese Argumentation verstehe ich leider nicht, wie kann Ewigkeit von Zeitlichkeit getrennt sein, wenn sie auch noch gleichzeitig existieren soll?

    Ich sehe da eine untrennbare Verbindung.


    Ich kenne leider keine Hindus, die ich fragen könnte, warum sie den Buddhismus ablehnen bzw. den Hinduismus bevorzugen, es gibt bestimmt viele, auch ganz persönliche Gründe.

    Bzgl. des Eternalismus habe ich nur angenommen, dass sich da das menschliche Bedürfnis, bzw. die Gier nach Sein darstellt, woran sich das Ich binden möchte.


    Aber habe ich auch nur vermutet:?


    Wenn man natürlich sich als Hindu ,als reines Bewusstsein, jenseits von Raum und Zeit versteht :om:, dann ist der Buddhismus in seiner Phänomenologie:rad: ,wahrscheinlich gar nicht notwendig.

  • JoJu91
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    • 16. Februar 2026 um 09:37
    • #13
    Railex:

    Wenn man natürlich sich als Hindu ,als reines Bewusstsein, jenseits von Raum und Zeit versteht :om: , dann ist der Buddhismus in seiner Phänomenologie :rad: ,wahrscheinlich gar nicht notwendig.

    So könnte es sein.

    Und umgekehrt, wer sich als Buddhist als reines Bewusstsein jenseits von Raum und Zeit erlebt hat, benötigt nicht den Hinduismus in seiner Phänomenologie.


    In der Meditation zeigt sich Zeit als Unterschied zwischen dem Gedanken, der gerade vergangen ist, und dem Gedanken, der gerade entstanden ist. Da ist eine Differenz, ein vorher und nachher.

    Es gibt aber keine Differenz zwischen den wachen Lücken zwischen den Gedanken eins, zwei, drei, vier ...

    Die Erfahrung des "leeren Raumes" zwischen den Gedanken ist zeitlos, auch wenn die Uhr weiterläuft. Zeitlos, aber nicht bewusstlos.

  • Railex
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    • 16. Februar 2026 um 10:04
    • #14

    Ich glaube auch mal gehört zu haben, dass Hindus den Buddha in ihrem Kosmos einfach als eine Heiligenerscheinung von vielen ihrer Götter/Erwachten etc. integriert haben und akzeptieren und respektieren, aber nicht hauptsächlich verehren oder gar speziell ablehnen.


    Ähnlich wie im Islam, wo man ja auch Jesus als einen von vielen Propheten kennt, aber sich auf Mohammed spezialisiert hat.

  • Railex
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    • 16. Februar 2026 um 14:51
    • #15
    Railex:

    Ich glaube auch mal gehört zu haben, dass Hindus den Buddha in ihrem Kosmos einfach als eine Heiligenerscheinung von vielen ihrer Götter/Erwachten etc. integriert haben und akzeptieren und respektieren, aber nicht hauptsächlich verehren oder gar speziell ablehnen.

    Dr. Hans Wolfgang Schuhmann schreibt dazu in seinem Buch" Buddhismus-Stifter,Schulen und Systeme" :


    " Im 9.Jahrhundert unternahm der Hinduismus eine Gegenmission. Buddhistisches Gedankengut wurde in den Hinduismus aufgesogen und der historische Buddha Gautama zur Neunten Inkarnation (avatāra) des Gottes Viṣņu erklärt.

    Was einst am Buddhismus angezogen hatte, war weitgehend nun im Hinduismus zu finden.


    "Den Todesstoß erhielt der indische Buddhismus vom Islam. Während der Hinduismus, der seinen Rückhalt im häuslichen Ritual hat, aufgrund seiner Diffusität nicht zu treffen war, wurde der Buddhismus um das Jahr 1300 herum durch das Abbrennen seiner Klöster und Bibliotheken und durch das Hinmorden seiner Mönche zerstört.

    In Indien ist er seitdem nicht mehr zu Hause."


    :rad:


    Edith: und noch zur Ergänzung für Pilgerreisende-" Das am vollständigsten erhaltene buddhistische Textdokument, der Kanon in der Pāli-Sprache, nennt (in D 16,5,8 und A 4,118) nur 4 "sehenswürdige und ergreifende" Orte, die der Pilger besuchen sollte, nämlich die Geburtsstätte des Buddha (Lumbinī), der Ort seiner Erleuchtung (Bodh Gayā), die Stätte seiner ersten Predigt (Sārnāth) und den Platz seines Paranibbāna (Kusināra)."

    "Auf den Spuren des Buddha Gotama" Dr. Schuhmann


    Ich war 1997 in Sārnāth, dem Ort seiner ersten Predigt, unweit von Varanasi und war zwar beeindruckt an diesem Ort zu weilen, aber spürte den Schmerz, dass dies eben auch nur ein vergänglicher Ort ist, sehr deutlich.


    :rad:

    Einmal editiert, zuletzt von Railex (16. Februar 2026 um 15:06)

  • stefanchy
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    • 16. Februar 2026 um 15:04
    • #16

    Ja, das passt gut in das Bild meiner Recherche:

    stefanchy:

    Im Laufe der Jahrhunderte verschmolzen viele buddhistische Ideen mit hinduistischen Praktiken, sodass die Unterscheidung zwischen beiden Religionen zunehmend unscharf wurde.

    stefanchy:

    ... und führten zur Zerstörung vieler buddhistischer Klöster und Universitäten. Besonders berüchtigt ist die Zerstörung der Universität Nalanda im 12. Jahrhundert durch die Armee von Bakhtiyar Khilji.

    Die Ruinen von Nalanda sind heute noch beeindruckend!

  • stefanchy
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    • 17. Februar 2026 um 14:40
    • #17

    Ich habe gesehen, dass es 2018 bereits einen ähnlichen Post gab, der noch andere Aspekte beleuchtet:


    Indischer Spät-Buddhismus

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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