Guten Morgen MaKaZen, ja, aber nicht hier im Forum. Da springen dann andere drauf und es geht nur noch in diese Richtung.
Du kannst Dich ja per PN mit LTH in Verbindung setzen, wenn er das auch will.
Schönen Sonntag ALLEN
Monika
Guten Morgen MaKaZen, ja, aber nicht hier im Forum. Da springen dann andere drauf und es geht nur noch in diese Richtung.
Du kannst Dich ja per PN mit LTH in Verbindung setzen, wenn er das auch will.
Schönen Sonntag ALLEN
Monika
Die Wut hängt damit zusammen so konditioniert zu sein und das nicht so weitergeben zu wollen (habe Kinder).
Mensch....deine eigenen Kinder sind Dir doch auch gute "Lehrer"......
Die Wut hängt damit zusammen so konditioniert zu sein und das nicht so weitergeben zu wollen (habe Kinder).
Mensch....deine eigenen Kinder sind Dir doch auch gute "Lehrer"......
Definitiv 😂
Die Besten 💛
Es kann ja vorkommen, dass man quasi in einer Sackgasse landet und nicht mehr weiter weiß, ist mir selber auch schon passiert. Ich habe dann jemanden gesucht, den ich nach dem Weg fragen kann und bin schließlich fündig geworden.
Es schien mir notwendig, die spezielle Situation in der ich mich befand, persönlich einer vertrauenswürdigen Person zu erklären, die weiter fortgeschritten ist als ich. Das erfordert regelmäßige Begegnungen über einen längeren Zeitraum.
Das war sehr erfolgreich, mittlerweile habe ich den Faden gefunden und bin aus dem Labyrinth hinausgekommen. Das würde ich also empfehlen.
Guten Morgen MaKaZen, ja, aber nicht hier im Forum. Da springen dann andere drauf und es geht nur noch in diese Richtung.
Du kannst Dich ja per PN mit LTH in Verbindung setzen, wenn er das auch will.
Schönen Sonntag ALLEN
Monika
Mit dem psychologischen Teil habe ich mich lange beschäftigt MaKaZen. Ich denke das ist mir soweit bewusst.
Ich würde mich freuen wenn du noch genauer darauf eingehen würdest!
Der Zen-Weg geht ja davon aus, dass wir in dem Augenblick zu unserer wahren Natur erwachen (Erleuchtung verwirklichen) in dem wir unsere permenente Anhaftung an unser begriffliches Denken mit den dazugehörigen Vorlieben und Abneigungen (Gier, Wut, Verblendung etc.) aufgeben bzw. loslassen.
Im Shikantaza wird dieser Weg durch Nur-Sitzen bzw. unmittelbares Loslassen gegangen; im Koan-Zen über das sich Einlassen auf die Koan-Frage. Selbstverständlich ist auch die Koan-Frage eine Form/Methode des Loslassens.
Von Augenblick zu Augenblick alles einfach loszulassen, ist für uns sehr schwer bis fast unmöglich. Reflexhaft greifen wir (gedanklich) doch immer wieder zu; auch wenn wir es nicht wollen. Und selbst die Absicht, alles loszulassen, ist in sich selbst erst mal auch wieder nur eine gedankliche Vorstellung. Hier setzt die Methode der Koan-Praxis an:
Bei der Arbeit mit der Koan-Frage geht es nicht darum, eine gedankliche oder assoziativ gefühlte Antwort zu finden. Es geht darum, die Frage im Geist als Frage bestehen zu lassen - von Augenblick zu Augenblick. An einer im Geist als Frage wachgehaltenen Frage, die nicht auf den Zug irgendeiner Antwort aufspringt, beißt sich der denkende Geist die Zähne aus. Eine angemessene "Antwort" auf die Koan-Frage kann immer nur die lebendige Soheit genau jetzt sein. An unseren Antworten im Dokuzan erkennt ein/e fähige MeisterIn, wie weit wir hierin gekommen sind und gibt uns gegebenenfalls Anstöße zur weiteren Praxis.
Für diese Art der Praxis muss allerdings zuerst vor allem eine geeignete Frage gefunden werden. Nicht irgendeine beliebige Frage, sondern eine Frage, die sich auf dasjenige richtet, das fragt. Das gilt für das Koan "Was ist dies?" und auch für das Koan "Mu". Und ehrlich gesagt gilt es auch für die vielen anderen Koans, die unsere Lehrer uns im Dokuzan geben mögen - auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht immer für jede/n so leicht erkennbar ist.
Es schien mir notwendig, die spezielle Situation in der ich mich befand, persönlich einer vertrauenswürdigen Person zu erklären, die weiter fortgeschritten ist als ich. Das erfordert regelmäßige Begegnungen über einen längeren Zeitraum.
Und genau deswegen habe ich ja hier angefragt, auch wenn ich es sehr theoretisch formuliert habe. 🙏
Unbegreiflich ist dann, dass man nichts mehr sagen kann. Auch das hier ist für mich Selbst, einfach nur sinnloser Unsinn.
Wenn ich nur betrachte, kann ich nicht sprechen oder jemandem zuhören. Das was ich in der Betrachtung erfahre, kann ich nicht wirklich in Worte fassen. Das Nicht-in-Worte-fassen-können nennt man auch Qualia.
Es schien mir notwendig, die spezielle Situation in der ich mich befand, persönlich einer vertrauenswürdigen Person zu erklären, die weiter fortgeschritten ist als ich. Das erfordert regelmäßige Begegnungen über einen längeren Zeitraum.
Und genau deswegen habe ich ja hier angefragt, auch wenn ich es sehr theoretisch formuliert habe. 🙏
Ja, ich habe allerdings eine persönliche Beziehung vorgezogen, wo man sich vollständig von Mensch zu Mensch kennenlernt. Über das Internet wollte ich das nicht machen.
Ja mukti, aber dieses Glück hat nicht Jede/r ![]()
Alles anzeigenIch würde mich freuen wenn du noch genauer darauf eingehen würdest!
Der Zen-Weg geht ja davon aus, dass wir in dem Augenblick zu unserer wahren Natur erwachen (Erleuchtung verwirklichen) in dem wir unsere permenente Anhaftung an unser begriffliches Denken mit den dazugehörigen Vorlieben und Abneigungen (Gier, Wut, Verblendung etc.) aufgeben bzw. loslassen.
Im Shikantaza wird dieser Weg durch Nur-Sitzen bzw. unmittelbares Loslassen gegangen; im Koan-Zen über das sich Einlassen auf die Koan-Frage. Selbstverständlich ist auch die Koan-Frage eine Form/Methode des Loslassens.
Von Augenblick zu Augenblick alles einfach loszulassen, ist für uns sehr schwer bis fast unmöglich. Reflexhaft greifen wir (gedanklich) doch immer wieder zu; auch wenn wir es nicht wollen. Und selbst die Absicht, alles loszulassen, ist in sich selbst erst mal auch wieder nur eine gedankliche Vorstellung. Hier setzt die Methode der Koan-Praxis an:
Bei der Arbeit mit der Koan-Frage geht es nicht darum, eine gedankliche oder assoziativ gefühlte Antwort zu finden. Es geht darum, die Frage im Geist als Frage bestehen zu lassen - von Augenblick zu Augenblick. An einer im Geist als Frage wachgehaltenen Frage, die nicht auf den Zug irgendeiner Antwort aufspringt, beißt sich der denkende Geist die Zähne aus. Eine angemessene "Antwort" auf die Koan-Frage kann immer nur die lebendige Soheit genau jetzt sein. An unseren Antworten im Dokuzan erkennt ein/e fähige MeisterIn, wie weit wir hierin gekommen sind und gibt uns gegebenenfalls Anstöße zur weiteren Praxis.
Für diese Art der Praxis muss allerdings zuerst vor allem eine geeignete Frage gefunden werden. Nicht irgendeine beliebige Frage, sondern eine Frage, die sich auf dasjenige richtet, das fragt. Das gilt für das Koan "Was ist dies?" und auch für das Koan "Mu". Und ehrlich gesagt gilt es auch für die vielen anderen Koans, die unsere Lehrer uns im Dokuzan geben mögen - auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht immer für jede/n so leicht erkennbar ist.
Vielen Dank dafür lieber Tai
Im groben war mir das so bewusst.
Sehr theoretisch allerdings:
1. Wie genau wird das Koan im Geist geführt? Wabbelt es einfach so nebenher oder setze ich da wirklich einen Laserfokus drauf? Auf das gesamte Koan, oder nur die Frage? Ununterbrochen?
2. Ein Koan während dem Sesshin ist klar, wird das dann mit nach Hause genommen? Was wenn das nächste Sesshin erst 1 Jahr später ist? Beschäftige ich mich dann immer nur mit dem Koan?
Danke 🙏
Lustigerweise ( Qualia) habe/hatte ich momentan Mumonkan Fall 3. 😂
Unbegreiflich ist dann, dass man nichts mehr sagen kann. Auch das hier ist für mich Selbst, einfach nur sinnloser Unsinn.
Wenn ich nur betrachte, kann ich nicht sprechen oder jemandem zuhören. Das was ich in der Betrachtung erfahre, kann ich nicht wirklich in Worte fassen. Das Nicht-in-Worte-fassen-können nennt man auch Qualia.
Danke. 💛
Heute Nacht um 2 Uhr habe ich es dann doch noch „verstanden“.
Lustigerweise ( Qualia) habe/hatte ich momentan Mumonkan Fall 3
Das ist jetzt garnicht lustig.
Wieso stellst du dann noch derart merkwürdige Fragen?
Die gehören doch in das Koanstudium an die Adresse des Lehrers, der dir das Koan gibt. Und der muss auch wissen, wie das bei dir passt. Es gibt nämlich viele, die nicht damit klar kommen und dann wird das beendet.
Was glaubst du eigentlich, was wir hier machen? Dieses Elitäre brachte jemanden zu der Aussage: Zen ist die größte Lüge aller Zeiten.
Was glaubst du eigentlich, was wir hier machen? Dieses Elitäre brachte jemanden zu der Aussage: Zen ist die größte Lüge aller Zeiten.
ich weiß nicht was du hier machst.
Aber Kodo Sawaki muss man natürlich mit dieser Aussage auch verstehen. Im Prinzip ist es sein Finger, den er hier hochhält und du solltest ihn abschneiden.
Lustigerweise ( Qualia) habe/hatte ich momentan Mumonkan Fall 3
Das ist jetzt garnicht lustig.
Wieso stellst du dann noch derart merkwürdige Fragen?
Die gehören doch in das Koanstudium an die Adresse des Lehrers, der dir das Koan gibt. Und der muss auch wissen, wie das bei dir passt. Es gibt nämlich viele, die nicht damit klar kommen und dann wird das beendet.
Zerpflücke doch nicht immer meine Worte. Das lustig war auf einen Thread von Qualia bezogen, der davon handelt und war überleitend gemeint.
Wieso bist du so ernst? Es hatte auch einen Grund warum ich hier Frage.
Keiner wird gezwungen mir hier auf irgendetwas zu antworten.
Trotzdem, nochmal Danke, ich verstehe deine Aussagen an sich. 💛
1. Wie genau wird das Koan im Geist geführt? Wabbelt es einfach so nebenher oder setze ich da wirklich einen Laserfokus drauf? Auf das gesamte Koan, oder nur die Frage? Ununterbrochen?
2. Ein Koan während dem Sesshin ist klar, wird das dann mit nach Hause genommen? Was wenn das nächste Sesshin erst 1 Jahr später ist? Beschäftige ich mich dann immer nur mit dem Koan?
Sehr gute und wichtige Fragen. So pauschal lassen sie sich hier allerdings nicht beantworten. Es hängt stark vom jeweiligen Koan ab und davon, ob du mit einem Haupt-Koan arbeitest oder nicht. Natürlich spielt auch der Rahmen eine Rolle; die Praxis im Sesshin ist eine andere als z.B. die Alltagspraxis im täglichen Leben. Viel hängt auch von der Herangehensweise des/der Praktizierenden ab. Für Menschen, die sich in die Praxis verkrampfen, mag eine gelöstere Herangehensweise hilfreich sein und für fahrige Geister eine fokussiertere.
Genau hier kommt der/die persönliche LehrerIn ins Spiel. Ein kompetenter Zen-Meister kann (hoffentlich) erkennen, wo es bei dir im Koanverständnis "harkt" und welche Art der Herangehensweise hilfreich für dich ist.
Pauschal lässt sich allerdings festhalten, dass es Formen der Koanpraxis gibt, die ein ununterbrochens Halten der Koan-Frage anstreben (siehe z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Hua_Tou).
[lz][lz]
Fundsache. Nur ein falsches Wort.[/lz]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hua_Tou
Ein Hua Tou kann ein kurzer Satz oder ein einzelnes Wort sein, der in der Meditation als Subjekt verwendet wird, um den Geist zu fokussieren.[/lz][lz]
Ein Hua Tou kann ein kurzer Satz oder ein einzelnes Wort sein, der in der Meditation als Objekt verwendet wird, um den Geist zu fokussieren.[/lz]
Ein Hua Tou kann ein kurzer Satz oder ein einzelnes Wort sein, der/das in der Meditation als Geistes-Objekt verwendet wird, um den Geist/ Bewusstsein zu fokussieren, um achtsam zu sein.
Es gibt nur Bewusstsein und das kann nur auf Objekte fokussieren. Auch wenn ich das Ich nenne, ist es kein Subjekt, sondern immer Bewusstsein.
MU ist ein Objekt, auch wenn es ein Geistes-Objekt ist, kein Subjekt fokussiert sich.
Dass sich ein Subjekt fokussiert, ist ein Glaube, der seinen Grund im Sein eines Ichs hat.
Die Basis/Ursache des Persönlichkeitsglaubens ist, dass ich ein Subjekt bin, das einem Objekt gegenübersteht. Es ist aber immer nur Objekt(e) gegenüber Bewusstsein.
1. Wie genau wird das Koan im Geist geführt? Wabbelt es einfach so nebenher oder setze ich da wirklich einen Laserfokus drauf? Auf das gesamte Koan, oder nur die Frage? Ununterbrochen?
2. Ein Koan während dem Sesshin ist klar, wird das dann mit nach Hause genommen? Was wenn das nächste Sesshin erst 1 Jahr später ist? Beschäftige ich mich dann immer nur mit dem Koan?
Sehr gute und wichtige Fragen. So pauschal lassen sie sich hier allerdings nicht beantworten. Es hängt stark vom jeweiligen Koan ab und davon, ob du mit einem Haupt-Koan arbeitest oder nicht. Natürlich spielt auch der Rahmen eine Rolle; die Praxis im Sesshin ist eine andere als z.B. die Alltagspraxis im täglichen Leben. Viel hängt auch von der Herangehensweise des/der Praktizierenden ab. Für Menschen, die sich in die Praxis verkrampfen, mag eine gelöstere Herangehensweise hilfreich sein und für fahrige Geister eine fokussiertere.
Genau hier kommt der/die persönliche LehrerIn ins Spiel. Ein kompetenter Zen-Meister kann (hoffentlich) erkennen, wo es bei dir im Koanverständnis "harkt" und welche Art der Herangehensweise hilfreich für dich ist.
Pauschal lässt sich allerdings festhalten, dass es Formen der Koanpraxis gibt, die ein ununterbrochens Halten der Koan-Frage anstreben (siehe z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Hua_Tou).
Wo wie wieder beim Punkt wären.
Das was du schreibst war mir alles nicht bewusst und hat mir so noch niemand erklärt. Mein letztes (und erstes „richtiges“) Koan war/ist Mumonkan Fall 3, dass mir seit dem letzten Sesshin im Kopf rum schwirrt.
Aber ich sehe schon. Ich brauche jemanden der sich Zeit für mich nimmt und mir mal eine ordentliche „Einweisung“ gibt.
Mir wird auch immer mehr bewusst warum ich nach 6 Jahren noch nicht „weiter“ bin liebe Leonie und das macht mich ziemlich stinkig.
Als Anfänger ist es ziemlich übel an einen Ort zu kommen, wo einem Honig ums Maul geschmiert wird, Anreiz zum Aufsteigen in einer Hierarchie geschürt wird und die vergangen Traumata wunderschön bedient werden.
Bin froh das ich aufgewacht bin…
Danke Tai 🙏
[lz][lz]Alles anzeigenFundsache. Nur ein falsches Wort.
[/lz]https://de.wikipedia.org/wiki/Hua_Tou
Ein Hua Tou kann ein kurzer Satz oder ein einzelnes Wort sein, der in der Meditation als Subjekt verwendet wird, um den Geist zu fokussieren.
[/lz][lz]Ein Hua Tou kann ein kurzer Satz oder ein einzelnes Wort sein, der in der Meditation als Objekt verwendet wird, um den Geist zu fokussieren.
[/lz]Ein Hua Tou kann ein kurzer Satz oder ein einzelnes Wort sein, der/das in der Meditation als Geistes-Objekt verwendet wird, um den Geist/ Bewusstsein zu fokussieren, um achtsam zu sein.
Es gibt nur Bewusstsein und das kann nur auf Objekte fokussieren. Auch wenn ich das Ich nenne, ist es kein Subjekt, sondern immer Bewusstsein.
MU ist ein Objekt, auch wenn es ein Geistes-Objekt ist, kein Subjekt fokussiert sich.
Dass sich ein Subjekt fokussiert, ist ein Glaube, der seinen Grund im Sein eines Ichs hat.
Die Basis/Ursache des Persönlichkeitsglaubens ist, dass ich ein Subjekt bin, das einem Objekt gegenübersteht. Es ist aber immer nur Objekt(e) gegenüber Bewusstsein.
„Selbst wenn du „Ich“ denkst, ist dieses „Ich“ nur ein Objekt, das im Bewusstsein auftaucht – es ist nicht der, der schaut.“
Das wurde mir gerade ausgeworfen als ich deinen Post in ChatGPT geworfen habe (ich sollte das Ding glaube ich weniger nutzen, schlecht für meinen Geist).
Ich verstehe zwar nicht, wie ICH nicht existieren kann/oder nur als Objekt im Bewusstsein, aber, bei dem Satz kommen mir irgendwie die Tränen…
Bewusstsein (*keine Artikel, keine Pronomen) weiß vom Finger, sogar wenn er abgeschnitten ist.
Das Ich sagt: „Das ist mein Finger“ und ist erschrocken, wenn dieser in Guteis Hand ist.
Darum geht es: Mein Finger ist nicht mehr mein Finger, weil er nicht mehr an mir ist.
„Selbst wenn du „Ich“ denkst, ist dieses „Ich“ nur ein Objekt, das im Bewusstsein auftaucht – es ist nicht der, der schaut.“
Wenn du „Ich“ denkst und „Ich“ weißt, ist dieses Ich das Objekt von Bewusstsein.
Ich ist nicht Bewusstsein* und Bewusstsein* ist nicht ich. Bewusstsein* betrachtet das Objekt ICH.
Das ist der Grund, warum Bewusstsein* nicht sagen kann, dass es Ich ist. Ich kann immer behaupten, dass es ein Bewusstsein hat, doch dieses Bewusstsein, das ich habe, ist nicht Bewusstsein*, sondern Selbst-Bewusstsein.
Bewusstsein (*keine Artikel, keine Pronomen) weiß vom Finger, sogar wenn er abgeschnitten ist.
Das Ich sagt: „Das ist mein Finger“ und ist erschrocken, wenn dieser in Guteis Hand ist.
Darum geht es: Mein Finger ist nicht mehr mein Finger, weil er nicht mehr an mir ist.
Aber es kann doch trotzdem noch mein Finger sein, auch wenn er nicht mehr an mir ist. Ich hab ihn halt verloren und er wird wieder zu Erde. Wenn ich mein Smartphone verliere ist es ja trotzdem noch meines? Außer ich gebe es freiwillig her.