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Festgefahren in der Praxis – wie geht es weiter?

  • LastTrainHome
  • 6. August 2025 um 17:25
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    • 11. August 2025 um 00:01
    • #76

    Als Kind bekam ich Spielzeug. Weil ich der Ältere war, hatte ich das Einsehen zu haben, dass ich mit meinem Bruder zu teilen habe. Mein Spielzeug war also nur so lange meins, bis mein Bruder es sich nahm und mir nicht wiedergab. Es war mein Spielzeug, natürlich, und doch habe ich es nicht wieder als meines an mich genommen, auch wenn man es mir wiedergab. Das hat sich nie wieder geändert. Wenn ich etwas als meins ansah, habe ich es so versteckt, dass niemand drankam. Heute ist mein Besitz Wissen.

    Von Jugend an waren Bücher meine Schätze, die wollte keiner teilen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • LastTrainHome
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    • 11. August 2025 um 01:01
    • #77
    Qualia:

    Als Kind bekam ich Spielzeug. Weil ich der Ältere war, hatte ich das Einsehen zu haben, dass ich mit meinem Bruder zu teilen habe. Mein Spielzeug war also nur so lange meins, bis mein Bruder es sich nahm und mir nicht wiedergab. Es war mein Spielzeug, natürlich, und doch habe ich es nicht wieder als meines an mich genommen, auch wenn man es mir wiedergab. Das hat sich nie wieder geändert. Wenn ich etwas als meins ansah, habe ich es so versteckt, dass niemand drankam. Heute ist mein Besitz Wissen.

    Von Jugend an waren Bücher meine Schätze, die wollte keiner teilen.

    Ich verstehe. Besitz sind nur vom Menschen juristisch oder theoretisch festgelegte Regel.

    Aber: Dein Wissen ist doch auch nicht dein, sonder gespeichert in deinem Gehirn. Solltest du an Demenz erkranken oder sterben, ist das auch futsch?

  • Qualia
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    • 11. August 2025 um 08:23
    • #78
    LastTrainHome:
    Qualia:

    Als Kind bekam ich Spielzeug. Weil ich der Ältere war, hatte ich das Einsehen zu haben, dass ich mit meinem Bruder zu teilen habe. Mein Spielzeug war also nur so lange meins, bis mein Bruder es sich nahm und mir nicht wiedergab. Es war mein Spielzeug, natürlich, und doch habe ich es nicht wieder als meines an mich genommen, auch wenn man es mir wiedergab. Das hat sich nie wieder geändert. Wenn ich etwas als meins ansah, habe ich es so versteckt, dass niemand drankam. Heute ist mein Besitz Wissen.

    Von Jugend an waren Bücher meine Schätze, die wollte keiner teilen.

    Ich verstehe. Besitz sind nur vom Menschen juristisch oder theoretisch festgelegte Regel.

    Aber: Dein Wissen ist doch auch nicht dein, sonder gespeichert in deinem Gehirn. Solltest du an Demenz erkranken oder sterben, ist das auch futsch?

    Das weiß ich, dass auch Wissen kein Besitz ist, der mir sicher ist. Ich weiß, dass alle gespeicherten Informationen unbeständig (annica), unvollkommen (dukkha) und ohne jeden Geist (anatta) sind.

    Materie, bedingt durch ihre Zusammensetzung/Zusammensetzungen, Leben und Leben bedingt Bewusstsein und dieses ein wissendes Ich.

    Mein Leben habe ich damit zugebracht, zusammengesetztem in jeder Form meine Gefolgschaft zu verweigern, aber es immer so für mich zu nutzen das Leben, Bewusstsein und Ich die Angst verlieren, ohne Gefahren zu missachten.

    Wenn mir jemand den Finger abschneidet, werde ich, wenn der Schmerz einigermaßen erträglich geworden ist, lachen und gehen.

    (Das fehlt in jedem Koan: Was der gerade Erleuchtete getan hat, oder wenn es doch da steht, wird es zur Relativierung genutzt, um Meisterschaft zu festigen.)

    Nein, ich werde nicht sagen: Viel Spaß mit dem Besitz meines Fingers.

    Einfach meinen Namen ändern. Ich bettle doch nicht um Rechte, die ohnehin nur unbeständige, unvollkommene, geistlose Informationen sind, von denen der Besitzer glaubt, dass sie, weil sie als Texte irgenwo aufgeschrieben sind, ihre daseins-Art geändert haben.

    In diesem Thread und vielen anderen Texten/Büchern kann ich schon sehr lange erkennen (seit 1972), dass die Antworten, die Leidende erhalten, nicht helfen sollen. Sie sollen an Institutionen binden. Ein Arzt, der seine Patienten gesund macht, entzieht sein Einkommen. Ein Meister der Erleuchtete erschafft, muss ja nicht ganz dicht sein, denn sein Kloster/Dojo wird sich leeren, wenn er nicht die gerade erschienenen Meister korumpiert und an das Kloster bindet.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (11. August 2025 um 08:32)

  • JoJu91
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    • 11. August 2025 um 09:38
    • #79
    LastTrainHome:

    Ein Koan während dem Sesshin ist klar, wird das dann mit nach Hause genommen? Was wenn das nächste Sesshin erst 1 Jahr später ist? Beschäftige ich mich dann immer nur mit dem Koan?

    So einfach wie möglich.

    Vielleicht steckt in Dir ein Naturtalent.

    Ein einfacher Test:

    Deine Gedanken kreisen um was-auch-immer.

    Du setzt Dich auf den Sessel, die Parkbank, ...

    Du gehts körperlich in den Katzenmodus, jeder Muskel völlig entspannt.

    Du lässt Deinen Blick schweifen und hörst ganz einfach auf zu denken.

    Das ist alles.

    Du bist die wache, entspannte Katze, die nicht denkt, aber alles wahrnimmt.

    Eine Minute genügt fürs erste.

    Dann Pause, tanzen, lockern, dann nochmal eine Minute ...

    Gerne kannst Du vorher oder nachher wie Gutei den Finger heben, hellwach und ohne zu denken

    Wenn Du ein wirklich existenzielles Koan im Hintergrund Deines Lebens hast, kommt vielleicht in einer Minute wachen entspannten Nicht-Denkens eine unerwartete seltsame Antwort ...

    :angel:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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