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Vorteile der Meditation

  • lotusbomber
  • 23. März 2025 um 13:29
  • Zum letzten Beitrag
  • lotusbomber
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    • 23. März 2025 um 13:29
    • #1

    Die meisten Leute hier, sind sicher aus spirituellen Gründen zur Meditation gekommen. "Rechte Meditation" ist immerhin Teil des achtfachen Pfades und damit tägliches Brot eines praktizierenden Buddhisten.Die tägliche Praxis ist am Anfang aber oft auch ein täglichers Ärgernis. Spoiler Alert: Es wird besser und irgendwann ist die Meditationspraxis so selbstverständlich (und notwendig) wie Zähne zu putzen. (Hoffe zumindest, das es auch die nächsten 10 Jahre so bleibt.) Jedenfalls lohnt es sich, früh(er) aufzustehen, um zu meditieren. Nicht nur wegen der Erleuchtung. Ich habe einen Artikel über die Vorteile der Meditation gefunden, der den Stand der Forschung im Zusammenhang mit Meditation ganz gut zusammenfasst. Vielleicht motiviert einen das ja zusätzlich, neben dem Fernziel der Erleuchtung – also an diesen Tagen, wo man sich lieber noch mal umdrehen möchte, anstatt sich aufs Kissen zu setzen.

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 19. April 2025 um 07:40
    • #2

    Habe einen schönen Satz gelesen:

    Wer Zeit im Hier und Jetzt zubringt, schafft glückliche Erinnerungen an die Vergangenheit.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Qualia
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    • 19. April 2025 um 09:27
    • #3

    Meditieren am Morgen, nach dem wieder Erwachen ist so sinnlos wie Frühstück.

    Aus dem Schlaf erwachen ist nach einer „Meditation“ alles ist schon still, wenn ich nicht mein Verlangen nach Meditation, Tagesplanung da reinschiebe.

    Frühstück ist, wie der Löwe, der vor der Jagd erst mal etwas isst. Essen ist das Ernähren NACH Tätigkeit. Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen.

    An Regelmäßigkeit von Meditation festhalten ist sich eine Fessel erschaffen, die man auch noch für Frieden hält.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • pano
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    • 19. April 2025 um 12:32
    • #4

    Jeder soll nach meiner Façon selig werden oder garnicht..

  • SoftBand14163
    Gast
    • 5. August 2025 um 23:54
    • #5
    pano:

    Jeder soll nach meiner Façon selig werden oder gar nicht..

    😂

  • Beitrag von SoftBand14163 (6. August 2025 um 00:19)

    Dieser Beitrag wurde von KarmaHausmeister gelöscht (3. Juni 2026 um 09:36).
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    • 6. August 2025 um 07:48
    • #7

    Der Vorteil einer Mediation bei der Meditation ist, dass zwischen dem Geist und Ich vermittelt wird, wenn ich meditieren möchte. Der Mediator ist der Körper, der zwischen meinem Geist und meinem Ich mediativ tätig wird. Nur der Körper kann vermitteln, der Geist und ich haben immer etwas mit dem Körper vor. Wenn der Körper alles tun wollen von Geist und ich vermindern kann, meditieren wir.

    Habe den Titel falsch gelesen. :shrug: _()_

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Marterra
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    • 29. Mai 2026 um 18:29
    • #8

    Ich habe dazu wohl nochmals eine andere Ansicht. Es gibt meiner Meinung nach verschiedene Stufen der "Meditation".

    Im Alltag bewege ich mich oft in einem Zustand indem ich meine Augen entspanne, leicht verschwommen sehe und dabei rein an garnichts mehr denke, wobei ich monotone, einfache Tätigkeiten trotzdem weiter ausführe, wie in einem Autopilot. Ich beobachte mein Handeln dabei passiv. Es ist währenddessen tief entspannend und hat auch nach diesem Zustand ein bleibenden Erholungswert für die Psyche/den Geist.
    Somit meditiere ich mehrfach im Alltag und in absoluter Ruhe noch zusätzlich in noch tiefere Zustände.

  • Amdap
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    • 3. Juni 2026 um 06:30
    • #9

    Ich bin ganz überrascht, lese die Überschrift: "Vorteile der Mediation",

    und stattdessen geht es hier um Meditation.(???)


    Aber es kann sein, dass regelmäßige Meditation ein Vorteil ist, wenn es zu einer Mediation kommen muss.

    Es ist besonders von Vorteil, allerdings ohne Garantie, wenn der Mediator, der als dritte Person so eine Art Moderator zwischen zwei Konfliktparteien ist, meditiert.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Amdap
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    • 3. Juni 2026 um 06:43
    • #10
    Marterra:

    Ich habe dazu wohl nochmals eine andere Ansicht. Es gibt meiner Meinung nach verschiedene Stufen der "Meditation".

    Im Alltag bewege ich mich oft in einem Zustand indem ich meine Augen entspanne, leicht verschwommen sehe und dabei rein an garnichts mehr denke, wobei ich monotone, einfache Tätigkeiten trotzdem weiter ausführe, wie in einem Autopilot. Ich beobachte mein Handeln dabei passiv. Es ist währenddessen tief entspannend und hat auch nach diesem Zustand ein bleibenden Erholungswert für die Psyche/den Geist.
    Somit meditiere ich mehrfach im Alltag und in absoluter Ruhe noch zusätzlich in noch tiefere Zustände.

    Das war für mich als Kind eine liebgewordene Verhaltensweise und ich empfand das als ganz natürlich.

    Aber meine Eltern haben mir das gründlich ausgetrieben. Wenn ich am Essenstisch saß und in diesen Zustand fiel, wie von Dir beschrieben, wurde ich sofort nach Bemerken in die Seite gestoßen: "Träum' nicht!!!".

    Als ich dann in die Schule kam, hatte ich eine Heidenangst, was da wohl auf mich zukommen würde. Man hatte mir vorher auch schon manchmal gedroht, wenn ich in die Schule kommen würde, dann würde man mir dort schon dies und das austreiben, auch das "Träumen".

    Die ersten drei Schultage zitterte ich, daran kann ich mich noch lebhaft erinnern; dann ebbte das langsam ab.

    Zum "Träumen" kam es bei mir seitdem nie wieder.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2026 um 09:36

    Hat den Titel des Themas von „Vorteile der Mediation“ zu „Vorteile der Meditation“ geändert.
  • Marterra
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    • 3. Juni 2026 um 14:34
    • #11
    Amdap:

    Zum "Träumen" kam es bei mir seitdem nie wieder.

    Dann hast du das "Ursprüngliche" wohl verlernt bzw. wurde wegkonditioniert.
    Ich selbst bin mir auch erst seit ca. 2 Monaten darüber bewusst geworden, dass es nie Tagträumerei bei mir war, da ich in diesen Zuständen komplett gedankenlos bin und immer war. Ich dachte alle Menschen die "Tagträumen" würden an absolut nichts denken, bis ich mich kürzlich darüber belesen hatte. In ruhigen Momenten geht es dann bei mir auch noch in den Panoramablick (Blick des Löwens) über. Als ich 16/17 Jahre alt war bin ich auch einmalig in den totalen Samadhi übergegangen, was mir damals jedoch eine Todesangst einjagte da Sicht und Gehör abschalteten und ich es nicht einordnen konnte. Ich dachte ich werde krank, Hirntumor oder Ähnliches und habe es bis vor 8 Wochen immer versucht nicht wieder erleben zu müssen ( durch zu langen verweilen im Blick des Löwens). Erst seit 8 Wochen weiß ich das es nie was bedrohliches war und ist. Nun versuche ich meine Amygdala so zu trainieren um diesen Adrenalinschub im Griff zu bekommen im Übergang vom Blick des Löwens in den absoluten Samadhi.
    Ich habe auch herausgefunden das ich in meiner Kindheit (erste 6 Jahre) die Zustände relativ einfach einleiten konnte da ich sehr viel alleine war mit mir selbst und dadurch nie dazu übergegangen bin sprachlich zu denken. Von daher habe ich auch kein "Gedankenkarussel".

    Im Nachhinein bin ich jedoch froh, dass sich dadurch das Ursprüngliche in mir gehalten hat, wovon ich heute für mich massiv profitiere.
    Aber sehr interessant Amdap , dass du es in deiner Kindheit auch so erlebt hast wie ich ( immer noch ). Die Anlagen dazu trägt jeder in sich. Sie wurden in den meisten Fällen aber wohl überspielt von gesellschaftlichen Dogmen 🤷🏻‍♂️

  • mooncake
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    • 3. Juni 2026 um 17:37
    • #12
    Marterra:

    Aber sehr interessant Amdap , dass du es in deiner Kindheit auch so erlebt hast wie ich ( immer noch ). Die Anlagen dazu trägt jeder in sich. Sie wurden in den meisten Fällen aber wohl überspielt von gesellschaftlichen Dogmen 🤷🏻‍♂️

    Als Kind waren diese "Tagtraum" Zustände für mich eine Rettung vor der Überforderung durch meine Familiensituation. Es drangen durch die Erziehung und Schelte zu viele widersprüchliche Emotionen auf mich ein, das "Tagträumen" war der einzige kleine Ausweg für mich, und die Möglichkeit das Ganze zu sortieren.


    Früher trieb man den Kindern das aus, heute weiss man zu Glück, dass sie evtl. hochsensibel sind oder ADS haben. Einen Freund von mir haben sie vor 50 Jahren als Kind deswegen zum Psychologen geschickt, obwohl ganz klar war, dass die Eltern/Stiefeltern ihn missbräuchlich behandelt haben. Zum Glück geht das heute auch anders und wird eher noch akzeptiert.


    Und, ja, es hilft sich zu zentrieren um wieder mehr bei sich selbst zu landen.

  • Marterra
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    • 3. Juni 2026 um 18:01
    • #13
    mooncake:

    Als Kind waren diese "Tagtraum" Zustände für mich eine Rettung vor der Überforderung durch meine Familiensituation. Es drangen durch die Erziehung und Schelte zu viele widersprüchliche Emotionen auf mich ein, das "Tagträumen" war der einzige kleine Ausweg für mich, und die Möglichkeit das Ganze zu sortieren.

    Das war so auch bei mir der Fall, nur das ich annehme das ich mich in den Zustand zurückgezogen habe (in Gedankenlosigkeit) statt es darin zu verarbeiten. Selbst heute verweile ich oft hintereinander, in kürzeren Phasen , darin um mein Umfeld herauszufiltern zu können um in meiner inneren Ruhe/Leerlauf verweilen zu können. So wie ich das bis jetzt im Bezug auf Buddhismus/Meditation festmachen konnte, entspricht es in etwa den Zuständen von : Sakshi / Wu Wei / Rigpa / Mushin…

  • mooncake
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    • 3. Juni 2026 um 19:05
    • #14

    Bei mir war es wohl eher unbewusst der Grund, viele Jahre später mit Zazen zu beginnen.

    Nach einigen Jahren täglicher Übungen und Auseinandersetzungen mit mir selbst, fand ich einen stillen Raum auf dem Kissen. Eine Freiheit von meinem eigenen kleinen Geist und eine tiefe Ruhe.

    Inzwischen ist die Zazen Übung für mich körperlich etwas mühsam geworden, aber da ist etwas durch meinen Körper und Geist gesickert, das nicht verloren geht.

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von mooncake (3. Juni 2026 um 19:20)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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