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  1. Buddhaland Forum
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Bevorzugte Meditationsstellung

  • pano
  • 14. Januar 2025 um 19:52
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  • IsegrimRukipe
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    • 20. Januar 2025 um 19:35
    • #26

    Um Sesshins mal etwas differenzierter zu betrachten:

    Es gibt welche mit morgens 1 oder 2 bis zu 3 Sitzperioden zu 50 - 40min und dazwischen Kinhin, sowie abends zwei Sitzperioden zu 30 - 45min und dazwischen Kinhin. Am Tage ist einerseits Samu geplant und andererseits individuelle Beschäftigung möglich.

    Es gibt aber auch Sesshins wo der "Tag" gegen 3 Uhr mit ZaZen beginnt und abends um 21:30 endet mit insgesamt 15 Sitzperioden und Kinhin, sowie Essen und Rezitationen.

    Der Einsteiger wird sich nicht gleich das superintensive Sesshin mit den 15 Sitzperioden aussuchen bzw. wird er wahrscheinlich gar nicht zugelassen vom Veranstaltungsort. Die wollen auch nicht, dass Leute direkt vergrault werden. Man trägt als Veranstalter auch eine Verantwortung.

    Ich denke intensives Üben bedeutet schon über Grenzen zu gehen, aber auch liebevoll mit dem Körper umzugehen. In Japan war das sehr harte üben ggf. mit langfristigen Folgen früher normal(er), das wandelt sich wahrscheinlich alles ebenso wie bei uns. Ich meine Muhos Verletzung hat er sich in einem Rinzai Kloster eingehandelt, wo das Bett auch nicht ausreichend lang für ihn war usw. usf.

    Solche Verhältnisse wie in Japan mit sehr kalten Meditationshallen usw. haben wir in Europa nicht, soviel ich weiß. Das halte ich auch für vernünftig.

    Natürlich tut irgendwann auch mal etwas weh. Meistens erkennt man jedoch die Qualität der Schmerzen. Es gibt diejenigen, die auf eine richtige Verletzung hindeuten und welche die zwar durch die Belastung auftreten, aber wieder komplett ausheilen.

    Hier soll jeder seine Praxis so ausführen, wie er möchte. Bei jedem Unwohlsein direkt die Haltung zu ändern ist für mich persönlich (!) nicht die gewünschte Praxis. Das ist genauso wie ein juckendes Gefühl an der Nase, das versuche ich auch erstmal auszuhalten. Und dann muss ich mich dem ganzen vielleicht doch ergeben :)

    Hier sind Dogmen natürlich unangebracht und jeder ist für seine Praxis verantwortlich.

    In diesem Sinne, keine Angst vor einem Sesshin, denn die Tagesabläufe sind vorher einsehbar bei den meisten Anbietern.

  • Christopher
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    • 20. Januar 2025 um 20:01
    • #27

    Ich möchte nicht behaupten, dass sowas schlecht wäre, aber ich habe noch nie von einem "Sesshin" gehört, wo man tagsüber Samu macht oder sich einfach selbst beschäftigt. Das klingt eher nach einem ganz normalen Tag im Kloster.

    Aber um zurück zum Thema zu kommen, wundert es mich schon ein Bisschen, dass ich anscheinend immer noch der einzige bin, der hier im vollen Lotus sitzt. Das nenne ich westlicher Sittenverfall :)

  • JoJu91
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    • 21. Januar 2025 um 15:34
    • #28
    Christopher:

    Aber um zurück zum Thema zu kommen, wundert es mich schon ein Bisschen, dass ich anscheinend immer noch der einzige bin, der hier im vollen Lotus sitzt.

    Den vollen Lotus-Sitz habe ich mit Mitte Vierzig erstmals ausprobiert, nachdem ich schon einige Jahre nicht mehr klassisches Zazen praktiziert hatte.

    Das Aha-Erlebnis war: Der Sitz klappt dann, wenn ich VORHER in dem meditativen Bewusstseinszustand war, den ich früher durch Zazen erreicht hatte: Waches, entspanntes Nicht-Denken. Wahrscheinlich ist das das Geheimnis des (Hatha-)Yoga ?

    :?

  • IsegrimRukipe
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    • 22. Januar 2025 um 08:49
    • #29

    Ob der (volle) Lotus funktioniert ist vor allem eine Frage der Hüftbeuger, soviel ich weiß, oder man zwingt sich in die Position und zerstört den Meniskus ;)

    Ich übe an der Hüftbeugung, bin dort aber tatsächlich nicht so (über)beweglich wie sonst. Schon als Kind war mir, im Gegensatz zu manchen Klassenkameraden, diese Position nicht zugänglich.

    Der Kniesitz mit dem Bänkchen ist für mich ein adäquater Ersatz. Letztlich muss jeder nach seinen Möglichkeiten eine adäquate Position einnehmen und üben, so wie es halt geht.

    Interessant wäre, wer denn eine Lotusposition anstrebt und weshalb.

    Ich übe daran und möchte das ggf. andere Körpergefühl dieser klassischen Position erfahren. Jedoch nicht auf Kosten der Kniegesundheit.

  • Amdap
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    • 22. Januar 2025 um 09:03
    • #30

    Mit dem Meniskus habe ich damals nie Schwierigkeiten bekommen.

    Allerdings hat der halbe Lotossitz langfristig, da ich immer das rechte Bein über das linke gelegt habe, eine Arthrose im rechten Hüftgelenk verursacht. Das kommt wohl von der ständigen Überspannung.

    Obwohl ich schon vor mittlerweile fast 9 Jahren das Sitzen aufgegeben habe, bin ich nun deswegen in Behandlung.

    Das habe ich nun davon.

    IsegrimRukipe:

    Der Kniesitz mit dem Bänkchen ist für mich ein adäquater Ersatz. Letztlich muss jeder nach seinen Möglichkeiten eine adäquate Position einnehmen und üben, so wie es halt geht.

    Kniesitz geht auch sehr gut auf einem Basketball, mit zusätzlich einem Kissen obendrauf.

    Oder 2-3 Medi-Kissen übereinander.

    Aber das mache ich auch nicht mehr; trotzdem dieses als Tipp hier.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • JoJu91
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    • 22. Januar 2025 um 15:45
    • #31
    IsegrimRukipe:

    Interessant wäre, wer denn eine Lotusposition anstrebt und weshalb.

    In der Rückschau bin ich der Meinung, der "Schneidersitz" (also der Lotus ohne Fuss auf dem gegenüberliegenden Oberschenkel) hätte genügt und den selben Zweck erfüllt, nämlich eine aufrechte stabile Sitzhaltung für die Meditation.

  • Aravind
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    • 22. Januar 2025 um 16:08
    • #32
    IsegrimRukipe:

    Interessant wäre, wer denn eine Lotusposition anstrebt und weshalb.

    Weil es so cool aussieht! (Keine Ironie, kein Sarkasmus).

  • Christopher
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    • 22. Januar 2025 um 16:23
    • #33

    Ohne hier irgendjemanden direkt widersprechen zu wollen, finde ich gerade den Schneidersitz (zB wie man Sri Chinmoy immer abgebildet sieht) Sri Chinmoy

    nicht besonders glücklich. Eventuell kann man damit gut und stabil sitzen, aber es fehlt gerade die Streckung der Wirbelsäule und die öffnende Wirkung im Lendenbereich, die beim vollem Lotus so wunderbar sind. Nur so können sich die untere Rücken- und Beckenmuskulatur sowie Zwerchfell frei bewegen und eine ungestörte und richtig fließende Atmung stattfinden. Und wer das einmal erlebt hat, wird nie wieder zurückkehren wollen.

    Ich finde also, wenn kein Lotussitz, dann eher Burmesisch oder Bänkchen, weil dann dieser Effekt am (zweit-) besten zu erreichen ist. Ich lese gerade Omori Sogen und bin erfreut zu lesen, dass er das ähnlich sieht, und er sagt dazu, dass man dabei immer auch eine für Außenstehende angenehme und nicht zwanghafte (sprich "coole" :)) Ausstrahlung bewahren soll.

  • Zomp
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    Buddh. Richtung
    noch am testen
    • 22. Januar 2025 um 16:45
    • #34

    Ich bin oft zu hibbelig zum Sitzen und versuche es mit Gangmeditation.

  • Amdap
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    • 22. Januar 2025 um 18:57
    • #35
    JoJu91:
    IsegrimRukipe:

    Interessant wäre, wer denn eine Lotusposition anstrebt und weshalb.

    In der Rückschau bin ich der Meinung, der "Schneidersitz" (also der Lotus ohne Fuss auf dem gegenüberliegenden Oberschenkel) hätte genügt und den selben Zweck erfüllt, nämlich eine aufrechte stabile Sitzhaltung für die Meditation.

    Bei mir nicht, denn dabei sind mir immer die Beine eingeschlafen, und es war schwieriger, den Rücken gerade zu halten.

    Beim Lotossitz dagegen nicht.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Railex
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    • 17. Februar 2026 um 17:17
    • #36

    Sukhasana/Schneidersitz in Kombination mit einem erhöhten und abgeschrägtem Meditationskissen.

    2x45 Minuten/Tag ,ohne Schmerzen mit geradem Rücken und angekipptem Becken- wunderbar, kann diese Kissen nur empfehlen, hab früher echt sinnlos gelitten.....

  • Matthie
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    27. Februar 2026
    • 28. Februar 2026 um 16:51
    • #37

    Hallo erstmal. Bin Neu hier und lese sehr interessiert, manchmal auch amüsiert hier die Beiträge im Forum….


    Ich habe von Beginn an im 1/4 Lotussitz meditiert. Das Dreieck aus Sitzhöcker und Knie ist für mich am stabilsten. Vor einem halben Jahr nach etwas intensiveren Einheiten hatte Ich das Gefühl eine leichte Schiefstellung zu bekommen.

    Seid dem wechsle Ich den Fuß der oben liegt täglich ab. Hat ein bisschen gedauert ( ja und auch a bisserl weh getan 🤣)

    Bei längeren Übungstagen bei Kursen, habe Ich mir angewöhnt die letzten Einheiten auf den Fersensitz ( mit Kissen zw. den Beinen ) zu wechseln. Hat ein bisschen Überwindung gekostet bis Ich es mir erlauben konnte 😜.

    Wie blöd das Ich da nicht früher draufgekommen bin😂.

    Will sagen : Sitzposition und Haltung wechseln und experimentieren schadet nicht !

  • Kianga
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    Offen für alles Gute
    • 1. März 2026 um 18:04
    • #38
    Matthie:

    Will sagen : Sitzposition und Haltung wechseln und experimentieren schadet nicht !

    👍 👍👍

    In welcher Welt ist das, was der andere mir gerade sagt, wahr? In welche Welt passt es hinein und ist es plausibel?

    Aus einem Gespräch mit Bernhard Pörksen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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