Sich befreien von der Ich- Anhaftung / Illusion durch das Erinnern. Das habe ich schon öfter gehört, dass dies möglich ist. Woran erinnern ?
Daran, dass wir dies nicht sind, kein festes Ich oder eine feste Persönlichkeit haben, dass wir nicht getrennt sind von den anderen, sondern eine Einheit und die bedingungslose.......
So in der Art wurde es immer erklärt von verschiedenen Menschen, was sich erinnern, meint.
Manche haben auch hier im Forum gemeint, Manche können ohne formal zu meditieren ( was heißt das ? Das heißt für mich sich im Sitzen oder extra achtsamen Gehen, Schritt für Schritt in die Befreiung zu bewegen, sich und seine Gedanken und Wirkungen kennenzulernen, Achtsamkeit aufbauen auf Gefühle, Gedanken, Körper und das andere ist wohl auch wichtig, aber ist mir wohl noch nicht oft gelungen, weswegen es in meiner Aufzählung fehlt und mir nicht einfällt ). Das brauchten Manche nicht, sie dachten drüber nach, oder könnte man sagen sie haben einfach so viel Achtsamkeit gehabt auf diese vier ( Daseinsgruppen ? ) ohne das üben zu müssen, so dass sie die Illusion eines festen Ichs durchschauen konnten und sich dann in wenigen Sekunden befreit haben- ganz und gar- für immer also ?
Muss man dazu besonders intelligent sein, oder hat es nur mit sehr viel Achtsamkeit zu tun, dass dies bei Manchen möglich war ?
Bei mir merke ich, das ich es genieße mich fallen zu lassen in das Nicht- Anhaften, in ganz kleinen Schritten, in die Leerheit fallen zu lassen.
Und das macht für mich diesen Weg aus, dieses langsame sich darein begeben. Das andere so denkt mein Verstand, wäre mehr so grob und würde über das Denken und Analysieren geschehen, oder doch Achtsamkeit, und auch das wäre ein schönes sich langsam hinein bewegen darin und auch für immer von heute auf morgen oder doch auch in kleinen Schritten, nur mussten Andere dabei nicht sitzen, sondern es geschah beim Angeln oder bei was auch immer.
Eher frage ich mich, wenn es durch das Denken möglich wäre, dass es dann doch konstruierte Befreiung sein müsste- die nur über das Denken / Nachdenken über die Zusammenhänge - Ursache - Wirkung der Gedanken zu Gefühlen oder auch dass man nicht ein festes ich ist und anderes- aufrecht erhalten wird.
Aber das Denken / Nachdenken für den Moment ( oder später für immer ? ) aufzugeben ist doch notwendig, um überhaupt in so eine Klarheit zu gelangen, in die Leerheit / in einen meditativen Zustand, denke ich.
Also ich mag lieber ohne Denken mich versuchen zu befreien , aber wahrscheinlich rafft mein Verstand das gar nicht, dass dies nichts mit Denken / Nachdenken zu tun hat, sondern mit Achtsamkeit, warum das Manche auch so konnten, ohne sich tagelang , wochenlang alle paar Tage oder täglich in die Stille oder Leerheit begeben zu müssen.
Oder es war auch das, nur eben brauchten sie dafür nicht sitzen und das still werden üben, sondern dies war ihnen auch während Bewegung möglich, während des Gehens oder eben angeln oder spazieren gehen. Dieses aufmerksam sein und das durschauen der 12 Glieder abhängigen entstehens oder der vier Achtsamkeitsfelder, meint das Erinnern.
Und Achtsamkeit ist dasselbe wie Gewahrsein, oder doch etwas anderes ?
Das war mal mein Gedankensalat dazu aber auch eine Herzenangelegenheit, weil ich es mal mitteilen wollte, wieso es mir Spaß macht mich zum meditieren üben hinzusetzen, weil es ein gutes Gefühl ist Schritt für Schritt von sich loszulassen, von dem Denken und Bewerten, vom sich selbst erhöhen, oder haben wollen, nicht haben wollen.
Liebe Grüße OM