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  1. Buddhaland Forum
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Befreiung durch Erinnern

  • Hingabe
  • 15. Mai 2024 um 13:37
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    • 16. Mai 2024 um 12:48
    • #26

    @Martin_1980, das ist wirklich ein hilfreicher Text und geht ins Herz. Da braucht sich keiner mehr ein Buch kaufen, sondern braucht nur deine Zeilen lesen :D :

    Martin_1980:

    Es ist ein Weg der Liebe, Geduld und dem erlauben des Scheiterns .

    Martin_1980:

    Himmel und Hölle, Samsara und Nibbana gibt es in keiner Zukunft, sondern immer nur jetzt und nur in deinem Herzen.

    Martin_1980:

    Mach dein Leben zur Meditation, und bedenke dass der Weg in den Himmel und die Hölle, und schlußendlich in die Freiheit, nur in deinem Herzen beginnt und endet.

    Martin_1980:

    viel Liebe (die auf dieser Ebene auch für dich gelten sollte), Ausdauer und Wunschlosigkeit sollte dein ständiger Begleiter sein, während du Vipassana praktizierst. Die Praxis ist das Ziel, und das Ziel ist die Praxis.

    :heart: Danke dir.

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



    Einmal editiert, zuletzt von Hingabe (16. Mai 2024 um 12:55)

  • Metta
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    • 16. Mai 2024 um 12:56
    • #27
    mukti:
    Metta:

    M38:

    Dieses Kind nun, ihr Mönche, entwickelt sich nach und nach, reift nach und nach heran und pflegt alle die Spiele und Übungen seiner Genossen, als wie Verstecken und Fangen, Klettern und Springen, Schleudern, Wagenlenken, Bogenschießen.

    ....

    Da ist die Frage ob das Ich "durch einen Prozess von spezifischer Aneignung je nach Vorliebe und Ablehnung" im Kind entsteht, oder ob das Ich bereits da sein muss, um etwas lieben oder ablehnen zu können. Jedenfalls steht das Ich in einem Bedingungszusammenhang mit dem Ergreifen (mit Vorliebe oder Abneigung). Ohne Ergreifen kein Ich, ohne Ich kein Ergreifen.

    Dem Buddhadharma sind seriell-monokausalen Ursachen-Ketten (nach dem Motto, was war eher da: Huhn oder Ei) fremd, stattdessen gilt das Prinzip der "Zusammen-Entstehens" oder "Gemeinsamen Entstehens" oder Entstehen auf gemeinsamen Grundlage (eines Dritten). Das Fühlen oder Ergreifen sind einfach Prozesse, die keinerlei "Ich" benötigen, jedoch formen sie in ihrer Individualität Bilder von einem "Ich", die dann die Grundlage für "Benennungen" sind.

  • pano
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    • 16. Mai 2024 um 13:27
    • #28

    Das ich gibt es schon, es ist eben bedingt entstanden und hat keine Essenz. Das gegen Modell wäre sozusagen, dass es in unserem ich so eine Art ewigen Kern gibt. Nach der Beschäftigung mit dem Herz sutra (name & Form) frage ich mich ob die Einsicht “anatta” nicht auch etwas verkürzt wiedergegeben ist. Denn die eine Illusion ist dass es ein permanentes Atman gibt, die andere dass das ich trennscharf abgesondert werden kann, von allem was nicht-ich ist.

    Ich und du wir sind in Abhängigkeit entstanden. Aber wo du aufhörst und ich anfange, das kann man garnicht so recht sagen und es ist auch nicht notwendig, weil wir keine Länder sind, die eine Außengrenze benötigen. ( 🤯 die Gedanken reifen noch)

  • Igor07
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    • 16. Mai 2024 um 13:31
    • #29
    Metta:
    mukti:
    Metta:

    M38:

    Dieses Kind nun, ihr Mönche, entwickelt sich nach und nach, reift nach und nach heran und pflegt alle die Spiele und Übungen seiner Genossen, als wie Verstecken und Fangen, Klettern und Springen, Schleudern, Wagenlenken, Bogenschießen.

    ....

    Da ist die Frage ob das Ich "durch einen Prozess von spezifischer Aneignung je nach Vorliebe und Ablehnung" im Kind entsteht, oder ob das Ich bereits da sein muss, um etwas lieben oder ablehnen zu können. Jedenfalls steht das Ich in einem Bedingungszusammenhang mit dem Ergreifen (mit Vorliebe oder Abneigung). Ohne Ergreifen kein Ich, ohne Ich kein Ergreifen.

    Dem Buddhadharma sind seriell-monokausalen Ursachen-Ketten (nach dem Motto, was war eher da: Huhn oder Ei) fremd, stattdessen gilt das Prinzip der "Zusammen-Entstehens" oder "Gemeinsamen Entstehens" oder Entstehen auf gemeinsamen Grundlage (eines Dritten). Das Fühlen oder Ergreifen sind einfach Prozesse, die keinerlei "Ich" benötigen, jedoch formen sie in ihrer Individualität Bilder von einem "Ich", die dann die Grundlage für "Benennungen" sind.

    Durch den Prozess des Ergreifens entsteht die Illusion, als ob der Lenker der Herrscher sei. Genau deswegen läuft der Prozess weiter ab; er wird sozusagen noch mehr zementiert und verfestigt sich. So kann man es auch ausdrücken, scheint mir.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • U123N
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    • 16. Mai 2024 um 18:32
    • #30
    Rigpa:

    Sich befreien von der Ich- Anhaftung / Illusion durch das Erinnern. Das habe ich schon öfter gehört, dass dies möglich ist. Woran erinnern ?

    Daran, dass wir dies nicht sind, kein festes Ich oder eine feste Persönlichkeit haben, dass wir nicht getrennt sind von den anderen, sondern eine Einheit und die bedingungslose....... :hug:

    So in der Art wurde es immer erklärt von verschiedenen Menschen, was sich erinnern, meint.

    Das habe ich noch nicht gehört und vielleicht weisst Du noch wo es Dir erklärt wurde?

    Sich erinnern könnte in dem Zusammenhang bedeuten, sich an die Lehre des Buddha zu erinnern, an das bedingte Entstehen und Vergehen, wie Metta das schon erläutert hat.

    Man kann sich ja mit oder ohne Meditation daran erinnern, dass man mal ein bedürftiges Kleinkind war, ein ABC Schütze, an peinliche Momente in der Pubertät oder der Ausbildung, daran, dass man mal für Brad Pitt geschwärmt hat oder wie man sich den/die Partner/in seiner Träume vorgestellt hat. Auch daran, dass man mal gesund war und nicht jeden Tag Medikamente brauchte. Im Prinzip kann man sich wenn man will an viele vergangene Ichs erinnern. Dieses Denken kann bei der Befreiung helfen, kann aber auch dazu führen, das man an seinem alten und neuen Ich anhaftet.

    Bei mir half letztlich nur Meditation zu einer tatsächlichen Erfahrung der Befreiung. Und leider ist diese Befreiungserfahrung bei mir auch nur bedingt entstanden und nicht unendlich. Ich arbeite jeden Tag weiter daran....

    Good Luck! :buddha:

  • Hingabe
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    • 17. Mai 2024 um 12:55
    • #31
    Rigpa:

    Manche haben auch hier im Forum gemeint, Manche können ohne formal zu meditieren ( was heißt das ? Das heißt für mich sich im Sitzen oder extra achtsamen Gehen,

    Ich habe vorgestern noch gelesen, dass es die methodische ja was war es denn noch ? Achtsamkeit, glaube ich, die methodische Achtsamkeit, gibt. ( Das sollte ich nochmal raussuchen ob es das war oder doch was anderes gemeint war ).

    Statt formal wurde in dem Text methodisch gesagt, das fand ich hilfreich, dass dies beides dasselbe meint. Formal heißt methodisch.

    void:

    Ich kann mir vorsagen dass alles vergänglich ist, dass ich sterben werde, dass Gier unheilsam ist usw, ohne dass das tiefer sickert. Verinnerlicht habe ich es aber gerade dann, wenn es nichts mehr äußeres ist, sondern bei allen was ich tue dabei ist -wenn es in Mark und Bein übergegangen ist.

    Liebe U123N so meinte dies wohl die Menschen von denen ich es aufgeschnappt habe. Und auch so wie Monika das erklärt hat.

    Monikadie4.:

    wenn Erinnern der Zustand des Ver-Innerlichen geworden ist, also in Fleisch und Blut, dann braucht es keinerlei formeller Meditation mehr. Das ist dann so sehr Teil meines Lebens geworden, dass ich zu jeder Gelegenheit "nach INNEN gehen kann", in der Warteschlange an der Haltestelle, im Wartezimmer beim Arzt ... - sogar inmitten einer Diskussion "einen Schritt zurücktreten".

    Nanu:

    Sich erinnern könnte in dem Zusammenhang bedeuten, sich an die Lehre des Buddha zu erinnern, an das bedingte Entstehen und Vergehen, wie Metta das schon erläutert hat.

    Könnte sein, dass das damit gemeint ist, es wäre aber mehr verinnerlicht als bei Anderen, so dass es ein Teil ist von einem, wie Monika das schön erklärt hat. Jederzeit nach innen gehen können, das hört sich ja gut an, oder ? Das ist sicher möglich bei genügend Übung.

    Nanu:

    Das habe ich noch nicht gehört und vielleicht weisst Du noch wo es Dir erklärt wurde?

    Wie die hießen weiß ich nicht mehr, aber danke dass du nochmal nachgefragt has wo ich es her habe und dir Gedanken gemacht hast was mit Erinnern gemeint sein könnte.

    Es ist wohl dies was Monika erklärt hat und Void, wenn man so weit ist, dann braucht man keine Methode mehr anwenden, man wäre dann sobald man merkt man kommt aus dem inneren Frieden heraus oder der Leichtigkeit, dann erinnert man sich, dass man zB nicht diese Gedanken ist und lässt sie los oder ersetzt sie oder erinnert sich wer man nicht ist. So ungefähr liebe U123N war es von den beiden gemeint. Mir helfen die Antworten der beiden weiter, weil ich daran sehe, dass es die Methoden dann nicht mehr braucht, sondern es ist so verinnerlicht worden ( durch den Klarblick, Weisheit, denke ich ), dass man eben dann keine Methode mehr braucht und das ist das Erinnern von dem Manche sprachen. Danke nochmal @Monika und void.

    Das andere was mal jemand hier meinte, andere hätten sich ohne Meditation befreit, nur durch Erforschen, verstehe ich aber nicht. Das wäre nicht das Erinnern, sondern schon mehr eine

    Gedankenmachen Methode, sozusagen als Gegensatz zu der Methode in Samadhi zu gehen ?

    Es wäre nur eine sehr hohe Achtsamkeit notwendig und eine gewisse Intelligenz ?

    Wie auch immer. Das könnte ich sicher irgendwo nachlesen. Es gab ja einiges was ich noch nachlesen konnte, sollte es wirklich mal machen, der Artikel zu Sati der über den Link von Sati dahin führt ( also noch ein anderer ) ist schon gut gewesen. Ich werde es später mal versuchen, ich schreibe es mir mal auf.

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    • 18. Mai 2024 um 19:22
    • #32
    Rigpa:

    Das andere was mal jemand hier meinte, andere hätten sich ohne Meditation befreit, nur durch Erforschen, verstehe ich aber nicht. Das wäre nicht das Erinnern, sondern schon mehr eine

    Gedankenmachen Methode, sozusagen als Gegensatz zu der Methode in Samadhi zu gehen ?

    Keine Ahnung ob in Samadhi zu sein überhaupt notwendig ist um sich zu befreien bzw um Achtsamkeit und den Klarblick zu bekommen. Ob es überhaupt die gegenteilige Methode zu nur Erforschung wäre.

    Und ich glaube inzwischen, dass das Igor mal meinte, mit dem jemand konnte sich oder Einige ohne zu meditieren befreien. Was auch immer das heißt- sich befreien.

    Er meinte es gibt sogar ein Buch darüber. Das hatte mich interessiert, aber ich habe nicht nachgeforscht ( es gab da schon so viele andere Bücher, welche ich gerne haben wollte ).

    Einen Link dem ich vor ein paar Tagen gefolgt bin, konnte ich leider nicht mehr finden- ich dachte er wäre in der Merkliste meines Browsers oder wie auch immer man es nennt. Aber da hatte ich ihn nicht ( es war doch nicht der Link der über den Begriff sati den man hier anklicken kann, führte ).

    Ich glaube inzwischen, dass es in dem Buch darum geht, dass man sich ohne formal zu meditieren befreien kann. Aber ganz ohne Meditation nicht.

    Aber es gibt auch Menschen, die haben eine spontane Vertiefungs- Erfahrung gehabt, oder sich sogar spontan befreit ? Das weiß ich nicht, ob dies ginge- also ohne eine Methode.

    Aber ohne eine Methode sich in einer Vertiefung wiederzubefinden, das ginge sicherlich. Darauf könnte man ja aufbauen und alles selbst erforschen ? Ohne Methode zum meditieren lernen und ohne Meditieren.

    Nachdem man mal eine Vertiefungs- Erfahrung hatte. Ohne Sammlung sozusagen oder ohne Samadhi danach. Diese Begriffe wieder, ich kann sie mir einfach nie merken, was was heißt.

    Edit : Vertiefung ist ja in Meditation zu sein. Darum habe ich da was in dem Satz gelöscht.

    LG

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    3 Mal editiert, zuletzt von Hingabe (18. Mai 2024 um 19:59)

  • pano
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    • 18. Mai 2024 um 19:38
    • #33
    Rigpa:

    Keine Ahnung ob in Samadhi zu sein überhaupt notwendig ist um sich zu befreien bzw um Achtsamkeit und den Klarblick zu bekommen. Ob es überhaupt die gegenteilige Methode zu nur Erforschung wäre.

    Samadhi ist im theravāda buddhismus einer der 7 Faktoren des Erwachens (bojjhaṅgā). Ein weiterer Faktor ist sati (Achtsamkeit). rob Burbea sprach mal davon wie ein Akrobat den er im TV sah ein Musterbeispiel von Achtsamkeit und konzentration war, aber - wie man im darauffolgenden interview merken konnte - weit entfernt davon war erwacht zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von pano (18. Mai 2024 um 19:43)

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    • 18. Mai 2024 um 19:43
    • #34
    pano:

    Samadhi ist einer der 7 Faktoren des Erwachens (bojjhaṅgā).

    Oh danke. Diese sieben sollte ich mal auswendig lernen, ich versuche es, sobald ich wieder mehr Zeit habe, wie heute. Dann schreibe ich sie mir auf oder ich gehe sie ausdrucken. Vielen Dank, Pano.

    Zitat

    Im Buddhismus sind die sieben Faktoren des Erwachens ( Pali : satta bojjha ṅ gā oder satta sambojjha ṅ gā ; Skt.: sapta bodhyanga ):

    • Achtsamkeit ( sati , Sanskrit smṛti ). Sich der Realität bewusst zu bleiben, insbesondere der Lehren ( Dhamma ).
    • Untersuchung der Natur der Realität ( dhamma vicaya , Skt. dharmapravicaya ).
    • Energie ( viriya , Skt. vīrya ), auch Entschlossenheit, Anstrengung
    • Freude oder Verzückung ( pīti , Skt. prīti )
    • Entspannung oder Ruhe ( passaddhi , Skt. prashrabdhi) von Körper und Geist
    • Konzentration ( samādhi ) ein ruhiger, auf einen Punkt gerichteter Geisteszustand, [1] oder „die vergrabenen Latenzen oder Samskaras in die volle Sichtbarkeit bringen“ [2]
    • Gleichmut ( upekkhā , Skt. upekshā ). Die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist ( yathā-bhuta ), ohne Verlangen oder Abneigung.

    Diese Bewertung von sieben Erwachensfaktoren ist eine der „Sieben Gruppen“ von „Erwachensbezogenen Zuständen“ ( Bodhipakkhiyadhamma ).

    Das Pali-Wort bojjhanga ist eine Verbindung aus bodhi („Erwachen“, „Erleuchtung“) und anga („Faktor“).

    Seven Factors of Awakening - Wikipedia
    en.wikipedia.org

    Zu einer meiner Fragen passt ja dies gut :

    Zitat

    Sieben Sätze mit siebenunddreißig Qualitäten [ Bearbeiten ]

    Im Bhāvanānuyutta sutta („Diskurs über geistige Entwicklung“, [Anmerkung 1] AN 7.67) des Pali-Kanons wird über den Buddha berichtet, dass er sagte:

    Zitat
    Mönche, obwohl ein Mönch, der sich nicht der meditativen Entwicklung seines Geistes widmet [ Bhavana [Anmerkung 1] ], sich vielleicht wünscht: „Oh, dass mein Geist frei von den Makeln sein möge, indem er nicht anhaftet!“, wird sein Geist es dennoch tun nicht befreit werden. Aus welchem Grund? „Weil er seinen Verstand nicht entwickelt hat“, muss man sagen. In was wurde es nicht entwickelt? In den vier Grundlagen der Achtsamkeit, den vier richtigen Arten des Strebens, den vier Grundlagen des Erfolgs, den fünf spirituellen Fähigkeiten, den fünf spirituellen Kräften, den sieben Faktoren der Erleuchtung und dem Edlen Achtfachen Pfad. [4] [Anmerkung 2]

    https://en.wikipedia.org/wiki/Bodhipakkhiy%C4%81dhamm%C4%81

    :grinsen:

    Oh nein, so viele :eek: 37 Eigenschaften, die man entwickeln muss ? :lol:

    Reichen denn nicht die sieben Erleuchtungsfaktoren ? Ich finde ja. :)

    Ok, da steht ja auch :

    Zitat


    An anderer Stelle im Kanon [5] und an zahlreichen Stellen in den āgamas anderer früher Schulen [6] werden diese sieben Sätze von siebenunddreißig Qualitäten, die der Erleuchtung förderlich sind, wie folgt aufgezählt:

    Sie sind förderlich, aber nicht das alle 37 notwendig sind. :D

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    3 Mal editiert, zuletzt von Hingabe (18. Mai 2024 um 19:53)

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    • 18. Mai 2024 um 19:50
    • #35

    Tatsächlich gibt es im Buddhaland Lexikon auch keinen Eintrag zu "Erleuchtung".

    Hier habe ich etwas gefunden: https://buddhismus-austria.at/die-lehre-des-buddha/erleuchtung/

    Das hilft vielleicht bei der Frage, was das eigentlich sei?

    Ich denke bei dieser Frage oft an das Vorwort zu Shunryu Suzukis "Anfängergeist", in dem der Schüler, der diese Vorträge veröffentlicht hat, Suzuki kurz vor seinem Tod noch fragte, warum Satori nie in seinen Vorträgen erwähnt wurde. Da Suzuki schon sehr krank war und nur noch lächeln konnte, antwortete seine Frau für ihn: "weil er es nie erlebt hat". War ein Scherz, aber auch ein bemerkenswerter.

  • mukti
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    • 18. Mai 2024 um 19:59
    • #36
    Rigpa:
    Rigpa:

    Das andere was mal jemand hier meinte, andere hätten sich ohne Meditation befreit, nur durch Erforschen, verstehe ich aber nicht. Das wäre nicht das Erinnern, sondern schon mehr eine

    Gedankenmachen Methode, sozusagen als Gegensatz zu der Methode in Samadhi zu gehen ?

    Keine Ahnung ob in Samadhi zu sein überhaupt notwendig ist um sich zu befreien bzw um Achtsamkeit und den Klarblick zu bekommen. Ob es überhaupt die gegenteilige Methode zu nur Erforschung wäre.

    Da gibt es wohl verschiedene Meinungen, wichtiger finde ich wie man selber weiterkommt mit der Befreiung von Unwissenheit. Meistens macht man alles zusammen, analysieren, meditieren, kontemplieren, Entwicklung von Metta, Geduld, Freigebigkeit, usw. Wozu man eine besondere Neigung hat, dort hat man dann seinen Schwerpunkt.

    Mit Metta, mukti.


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    • 18. Mai 2024 um 20:11
    • #37
    mukti:

    Befreiung von Unwissenheit

    Danke, du hast mir ja auch noch die Frage beantwortet, was befreien meint. :grinsen:

    mukti:

    Meistens macht man alles zusammen,analysieren, meditieren, kontemplieren, Entwicklung von Metta, Geduld, Freigebigkeit, usw.

    Ja, das stimmt wohl, ich würde sagen da hast du Recht.

    mukti:

    . Wozu man eine besondere Neigung hat, dort hat man dann seinen Schwerpunkt.

    Da kann sein, weiß ich nicht.

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

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    • 18. Mai 2024 um 20:24
    • #38
    Rigpa:
    mukti:

    Befreiung von Unwissenheit

    Danke, du hats mir ja auch noch die Frage beantwortet, was befreien meint. :grinsen:

    Alles Leid entsteht ja aus dieser Unwissenheit:

    Zitat

    avijjā

    'Nichtwissen, Unwissenheit, Verblendung', gilt als die Grundwurzel alles Übels in der Welt, da sie eben den Erkenntnisblick der Wesen verschleiert und sie die wahre Natur der Dinge nicht erkennen läßt.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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