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Sinn des Zazen/eine Sammlung

  • Qualia
  • 9. Januar 2024 um 19:46
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  • Qualia
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    • 9. Januar 2024 um 19:46
    • #1

    Zazen (Meditation im Sitzen) im Gehen?

    War für mich in meiner Verblendung ein Widerspruch, bis ich erkannte, dass ich das schon lange mache. Gehen ist ein Weg zu einem Ziel, auch wenn dieses Ziel der Ausgangspunkt ist. Auch wenn scheinbar ein Ziel dazwischenliegt, ist das Ziel immer mein Ausgangspunkt.

    Ein Alter Gedanke taucht auf: Ich stehe nach dem Aufwachen auf und gehe, um später am Abend wieder im Bett zu liegen.

    Den „Tag“ könnte ich auch im Bett verbringen, wenn ich ohnehin wieder dahin gehe. Den Tag könnte ich in heutiger Zeit fast ganz im Bett verbringen, zwischendurch benötige ich nur Zeit und Aktivitäten, damit ich den Körper am Leben halte. Doch die meiste Zeit kann ich heute im Bett verbringen. Meine Mutter war ein sehr gutes Beispiel, dieses zu erkennen.

    Für Zen/Die Kunst sein Leben zu leben, ist ritualisiertes Sitzen nur hilfreich, wird es nicht zu einem dogmatischen Ritual, dann ist es ein Hindernis.

    Shikantaza ist kein Zazen oder Zen, es ist eine Anweisung, hier, für Zazen und für alle möglichen Tätigkeiten nur dieses zu tun: „Nur Hinsetzen, Nur Sitzen, Nur Aufstehen, Nur Gehen“. Zazen kann nur wirken, wenn man Zazen immer anwenden kann. Zazen überall und immer machen zu können, lernt man durch Erlernen des ritualisierten Sitzes, eigentlich die sequenzierten Handlungen des Zazen. Oder durch sein Hanwerken.

    Das „Nur Das tun“ Shikantaza, wird dann übertragen auf alles Tun.

    Die Sequenz des Zazen: Hinsetzen, Sitzen, Aufstehen, Gehen. Eine komplette Sequenz des Rituals besteht immer aus diesen vier Tätigkeiten. Es können mehrere Sequenzen des Rituals hintereinander gemacht werden.

    Das soll so geübt werden, bis keine Gedankenfolge sich mit dieser Sequenz beschäftigt, von Anfang bis zum Ende. Das abschließende Wegehen ist der Beginn der auch gedanklichen Tätigkeiten mit den Anforderungen der Umwelt.

    Das ist die Technik Soto, die für alle Zenschulen gilt und damit für alle Schulen des Buddhismus.

    Hinsetzen, Sitzen, Aufstehen, Gehen ohne jeden Gedanken an Hinsetzen, Sitzen, Aufstehen, Gehen. Während des Zazen werden keine Gedanken gemacht oder gar nachgedacht, kontempliert. Natürlich kann man das beim Sitzen in der Haltung des Zazen machen, aber das ist nicht Zazen. Zazen ist Konzentration auf die Handlung und ihre Wirkungen.

    Diese Tätigkeiten des Zazen, sind absolut individuell an einen Körper und seinen Möglichkeiten anzupassen. Jeder Zwang ist zu vermeiden, alles, was zu Schmerzen führt, ist verboten. Wenn Schmerzen auftreten, muss der Meister sich um mögliche Haltungsfehler oder ein sich in eine Haltung zwingen, des Schülers kümmern. Da ist kein Schüler, sondern ein individuell gebauter Körper, der zu einem Hinsetzen, Sitzen, Aufstehen, Gehen verholfen werden muss, wie er diese schmerzfrei ausführen kann.

    Wenn ein Meister das System seines eigenen Körpers, auch nur ansatzweise, durchsetzen will, ist er kein Meister, sondern ein Zuchtmeister. Verblendet ist ein Schüler, der einer Haltungsanweisung aus Schriften unbedingt folgen will, denn dieser Schüler erschafft sich selbst einen Diktator seines Körpers.

    Auch die Anmerkungen des Buddha zu seiner angemessenen Haltungen sind niemals auf einen anderen Körper zu übertragen, jeder Körper hat seine angemessenen Haltungen, die im Laufe der Übung immer besser werden. Natürlich kann jeder diese Haltung anstreben, aber wenn es nicht weitergeht, muss man den Wunsch aufgeben und zufrieden den eigenen Weg gehend finden.

    Der Schüler soll angeleitet werden, sich in den Sequenzen nur um die jeweilige Tätigkeit zu kümmern. Hinsetzen, Sitzen, Aufstehen, Gehen. Genaues Betrachten des Körpers IM Körper, um alle seinem Körper unangemessenen Haltungen zu erkennen. Damit Schmerzen durch Zazenübung/Tätigkeitsausübung vermindert und vermieden werden können.

    Einen Schmerzen aushalten müssen, der durch Übung entsteht, ist barbarisch und verhindert durch Schmerzunterdrückung das handeln gegen organisch und geistig begründete Schmerzen. Dass es immer Schmerzen beim Zazen gibt, die man eben aushalten muss, ist eines der schädlichsten Dogmen von Zuchtmeistern des Zen, aller Meister.

    Verachtung des Körpers und Geistes ist Verachtung des Lebens an sich. Verblendung zu Selbstverachtung, Unterwerfung, Harakiri und Kamikaze, Selbstmord führend.

    Ein Lehrer der ein Zuchtmeister ist weiß, dass er einen Schüler, der sich nicht an Schmerz gewöhnen will, niemals beherrschen kann, er wird ihn zu einem verachtenswerten Menschen machen und öffentlich verbannen und den, der sich dem Schmerz unterwirft, mit Ehren überschütten.

    Da taucht die Frage auf: wie erkenne ich meine angemessene Haltung?

    An der ersten Übung des Satipatthana.

    Zazen ist die zweite Stufe des Satipatthana, die erste Stufe ist überhaupt das Erkennen des Atems, durch Betrachten des Atems im Atem.

    Der universellen Zen-Übung. Der Betrachtung des Atems im Atem. Die einzige Übung, die ohne jede andere Anweisung auskommt; als Atmen des Atems.

    Jedes, wirklich jedes über die Betrachtung hinaus gehendes Verhalten ist den Atem behindernd. Zählen, tief oder flach oder so einatmen, so Pause machen, so Ausatmen behindert den Atem und führt zu einem Verlassen des Objektes des Interesses: Die Sequenz des Zazen, die Tätigkeiten ganz Jetzt tun. Atmen ist nie, absolut nie eine gewollte geistige Tätigkeit! Atmen ist die Natur jedes Lebewesens. Nur der Mensch kann in seinen Atem, durch Wollen eingreifen.

    Meine Haltung kann ich dadurch angemessener machen, wenn ich spüre, dass der Atem freier wird. Der Atem erfüllt dann wirklich den ganzen Körper, bleibt weder in der Nase, Hals, Lunge, Zwerchfell, Bauch, Tandem noch am After hängen. Jeder Versuch auf eines dieser Gebiete zu atmen, ist Atem-Behinderung durch Gier, Hass, Verblendung/Ignoranz der eigenen Natur.

    Die Handlungen im Zazen, Hinsetzen, Sitzen, Aufstehen, Gehen, sollen sich niemals mit dem Atmen zentrieren, die Atemkonzentration ist ungeheuer wichtig außerhalb der Sequenzen des Zazen, also im Zen, der Meisterung des Lebens. Kann ich die Atem-Betrachtung im Handeln mit der Umwelt erkennen und üben, so stört sie nicht bei den Zazen-Sequenzen-Übungen. Zazen wird so natürlich wie jede andere Handlung. Zazen ist nichts Besonderes mehr, wenn sie vom Atmen getrennt wird.

    Schmerzen unterbrechen den freien Atem und lenken die Gedanken auf den Schmerz und nicht auf die Ursache des Schmerzes, der nur eine Wirkung der Fehlhaltung dieses Körpers, durch Zwang, Geistesgifte zu einer bestimmten, nicht angemessenen Haltung bewirkt wird.

    „Haltung“ bezieht sich hier auf körperliche und geistige Haltungen.

    Zum Urgedanken.

    Zwischen Aufstehen und dem Hinlegen: Geburt, Altern, Krankheit, Sterben.

    Vor dem Start Leerheit, nach dem Ziel Leerheit.

    Bewusstlosigkeit, Aufwachen, Tätig sein, Hinlegen, Bewusstlosigkeit.

    Aus der Leerheit heraus Geburt, die Geburt bedingt das Altern, Krankheit, Sterben, das Sterben bedingt den Tod.

    (( „leer“ ist hier nicht angemessen, dieser ist nur dort hilfreich, wenn es um das Leer sein aller Dhamma von einem unveränderlichen Selbst/Ich geht.))

    Wo, wer oder was bist du, wenn du schläfst?

    Es kann in der Leerheit keinen Ort, keine Zeit, kein Sein geben.

    Leerheit gleich Bewusstseinslosigkeit.

    Dieses Verborgene ist nicht von Interesse im Zen. Zen ist die Kunst sein Leben mit so wenig geistiges Leid wie möglich zu leben.

    Dogen, Genjokoan: Leben ist ein Zustand und Tod ist ein Zustand, beide haben ein Vorher und nachher, jeder für sich. Leben ist nur Leben und Tod ist nur Tod.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Bebop
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    • 10. Januar 2024 um 12:19
    • #2

    Danke für Deine Übersicht.

    Das Genjokoan-Zitat habe ich kürzlich hier auch bemüht. Man kann aber "im Leben" durchaus feststellen, dass da immer wieder aufkommende Kräfte, die Joshu Sasaki gern als Plus und Minus bezeichnete, miteinander abwechseln und nicht unbedingt klar getrennt sind. Für Leben und Tod find ich die Metapher treffender.

    Seltsam fand ich heute erneut die wie selbstverständliche Gleichsetzung von Muho in seinem aktuellen Video, wo er die Frage beantworten sollte, was Zen sei. Er meinte, im Zen habe man sich wieder darauf besonnen, sich wie der Buddha hinzusetzen (dabei sitzen doch die Theravadins etc. auch). Das ist natürlich seiner Fixierung auf Dogen geschuldet, sowie der Legende von Bodhidharma und seinen neun Jahren vor einer Höhlenwand bei Shaolin. Aber tatsächlich wendete sich das schon mit den folgenden Generationen und klar bei Huineng in eine stärkere Betonung der Geistesübung. Man sollte die Frage, was Zen sei, nicht mit "Zazen" beantworten. Zazen ist Zazen. Ansonsten z.B.: "Zen ist Leben", wie ausgerechnet ein lebender Shaolin-Meister sagte.

    Der Buddha sagte an mehreren Stellen, warum er noch saß. Man solle bloß nicht glauben, ihm fehle noch was (d.h.: einmal erwacht, für immer erwacht - was im Zen nicht gelten muss). Und er wolle für zukünftige Generationen ein Vorbild sein. Er sagte also weder, sein Sitzen sei nötig zum Erwachen, noch, das Sitzen symbolisiere Erwachen (da er ja deutlich machte, dieses bereits "hinter sich" zu haben). Man kann diesen Buddha aus dem Palikanon also gar nicht für ein solches Verständnis von Zazen heranziehen, ohne den komplizierten Umweg über Metaphern, Allegorien usw.

  • Wetering
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    • 1. Februar 2026 um 08:04
    • #3

    Der Körper ist der Bodhi-Baum.

    Der Geist ist ein großer, klarer Spiegel.

    Jeden Tag musst du ihn polieren,

    damit sich kein Staub auf ihm absetzt.


    (Shen Hsiu)


    Dieses Gedicht ist sehr gut, was die Übung angeht. Unser Geist neigt dazu, von Verlangen, Wut, Ängsten und Sorgen verdunkelt zu werden. Praktizierende wissen, wie sie sich um ihren Geist zu kümmern haben, damit er nicht von Staubschichten bedeckt wird.

    (Thich Nhat Hanh)

  • Qualia
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    • 1. Februar 2026 um 08:31
    • #4
    Wetering:

    Der Körper ist der Bodhi-Baum.

    Der Geist ist ein großer, klarer Spiegel.

    Jeden Tag musst du ihn polieren,

    damit sich kein Staub auf ihm absetzt.

    (Shen Hsiu)

    Das ist der Antrieb zum Zazen. Die große Frage: Ist das wirklich so?

    Shen Hsiu wird als Patriarch die Sangha erhalten, doch keinen befreien.

    Zitat

    Im Grund gibt es keinen Bodhi-Baum
    Da ist kein klarer Spiegel auf einem Gestell
    Im Ursprung ist da kein Ding
    Worauf soll sich Staub legen?

    (Hui Neng)

    Das ist die vollkommen unerwartete Wort- und Gedankenlose Antwort durch Zazen.

    Hui Neng hat die Sangha entwickelt und viele befreit, die in ihr geblieben sind oder sie verlassen haben.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (1. Februar 2026 um 08:37)

  • Mentus
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    • 5. März 2026 um 05:39
    • #5

    Der Sinn des Zazen.

  • Wetering
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    • 9. April 2026 um 17:26
    • #6

    Was ist die Lehre des Zen?

    Wenn es jemand ist, der gar nichts oder wenig weiß, könntest du ihm von der Sitzhaltung beim Zazen erzählen oder davon, wie wichtig es ist, den Tag über achtsam zu sein.


    (Albert Low; Wo bist du, wenn ein Vogel singt)

  • SWAN
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    • 12. April 2026 um 09:14
    • #7
    Qualia:
    Wetering:

    Der Körper ist der Bodhi-Baum.

    Der Geist ist ein großer, klarer Spiegel.

    Jeden Tag musst du ihn polieren,

    damit sich kein Staub auf ihm absetzt.

    (Shen Hsiu)

    Das ist der Antrieb zum Zazen. Die große Frage: Ist das wirklich so?

    Shen Hsiu wird als Patriarch die Sangha erhalten, doch keinen befreien.

    Zitat

    Im Grund gibt es keinen Bodhi-Baum
    Da ist kein klarer Spiegel auf einem Gestell
    Im Ursprung ist da kein Ding
    Worauf soll sich Staub legen?

    (Hui Neng)

    Das ist die vollkommen unerwartete Wort- und Gedankenlose Antwort durch Zazen.

    Hui Neng hat die Sangha entwickelt und viele befreit, die in ihr geblieben sind oder sie verlassen haben.

    Alles anzeigen

    Wow, das hilft mir gerade sehr. Das bringt einen Konflikt, mit dem ich schon lang kämpfe, so ziemlich auf den Punkt. Ich fühle mich hin- & hergerissen zwischen dem Wunsch, die Dinge so zu kontrollieren, dass es mir gut geht und dem Wunsch, dieses ewige, mich sehr müde machende Streben nach Zufriedenheit endlich aufzugeben und wirklich loszulassen, von Allem. Ich habe nur keine Ahnung, wie das gehen soll.

  • Qualia
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    • 12. April 2026 um 10:44
    • #8
    SWAN:

    Ich fühle mich hin- & hergerissen zwischen dem Wunsch, die Dinge so zu kontrollieren, dass es mir gut geht und dem Wunsch, dieses ewige, mich sehr müde machende Streben nach Zufriedenheit endlich aufzugeben und wirklich loszulassen, von Allem.

    Das Problem sind die beiden Wünsche und das Loslassenwollen von allem.
    Du hast sicher schon festgestellt, dass es eine Qual ist. Es kommt immer wieder dieses Unangenehme. Das hat Buddha nie abgestritten und es ist eben das „Leiden“, nicht Dukkha aller Lebewesen.


    Ohne „unangenehm“ gäbe es kein Leben, denn genau dieses führt dazu, dass sich Lebewesen bewegen und ernähren. Das ist das Grundleiden: Hunger, Durst, Müdigkeit, dieses Unangenehme, das beendet werden muss, ist die Triebfeder der Evolution.


    Buddha würde sagen: Dieses Unangenehm ist nicht meines, dieses Unangenehm bin nicht ich, dieses Unangenehm ist nicht meine Selbstidentität.


    Dukkha erscheint, wenn ich dieses Unangenehm persönlich nehme. Wenn ich zwischen meinen Wünschen stehe und sogar noch von allem loslassen möchte. Verlange, dass es mir in Zukunft besser geht und nichts Unangenehmes mehr erscheint. Der Traum wird wahr! Erkenne das notwendige Unangenehme und erzeuge nicht auch noch Unangenehmes, das noch gar nicht da ist.


    Das vergangene Unangenehme ist nicht mehr und das zukünftige könnte erscheinen, doch das sind alles nur deine Fata Morganas. Interessant und wichtig für Planung, aber doch jetzt keines der Grundleiden. Du bist hellwach und hast keinen Hunger oder Durst, und doch leidest du.


    (Shen Hsiu) zeigt ganz deutlich, dass man seinen Spiegel immer wieder von seinen unrealen Wünschen reinigen muss.
    (Hui Neng) zeigt ganz deutlich, dass das Spiegelputzen keinen Sinn hat, weil der nur in deinen Wünschen existiert. Mache das, was dein jetziges Unangenehm wendet, und alles ist gut.


    Versuche nicht, ein bestimmtes Wohl oder Neutral oder von allem losgelöst, zu erreichen, sei zufrieden, wenn du dich nicht unwohl fühlst.


    Dukkha ist, sich in Gedankengebäuden zu verlieren durch Verlangen, Ablehnung und sich gegen das Reale zu verblenden.

    Versuche dein jetzt Unangenehmes zu beenden. Wenn es weg ist, hattest du Erfolg, wozu sich auch noch besonders wohlfühlen wollen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (12. April 2026 um 10:50)

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    • 12. April 2026 um 13:35
    • #9

    "Versuche Dein Dich jetzt Unangenehmes anzunehmen"


    Denn es ist JETZT das, was da ist. Wenn Du es annimmst, entspannst Du Dich.


    "Warum gebt Ihr Euch nicht hin an die UNVERMEIDLICHKEIT Eures SEINS"

    Da-loveAnanda


    Ich muss aber zugeben, dass das in manchen Situationen äußerst schwierig ist.

    Aber es ist die einzige Möglichkeit zur Befreiung.

    _()_

  • Qualia
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    • 12. April 2026 um 13:42
    • #10

    Das Sichhingeben an das Unangenehme ist genau die falsche Einstellung, die das Leiden noch verstärkt. Das Unangenehme muss aktiv beendet werden, egal welche Folgen sich mein Verstand ausdenkt.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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  • Monikamarie
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    • 12. April 2026 um 14:37
    • #11

    Ich schreibe aus Erfahrung, lieber Qualia , denn nur der Widerstand ist Leiden.


    Die Hingabe erfolgt nicht aufgrund von "Ich will das loswerden", sondern lässt einfach los - frei von Wünschen und Befürchtungen.


    Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!

    _()_Monika

  • Igor07
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    • 12. April 2026 um 16:38
    • #12
    Monikamarie:

    Die Hingabe erfolgt nicht aufgrund von "Ich will das loswerden", sondern lässt einfach los - frei von Wünschen und Befürchtungen.

    Alles, was bedingt entstanden ist, ist vergänglich, also dem Zerfall unterworfen. Gefällt es mir oder nicht, angenehm oder sehr schmerzhaft, so ist es einfach der Lauf der Natur: Alles, was entsteht, ist dazu verdammt zu vergehen. Die einzige Lösung ist, was ich ändern kann, korrekt zu erkennen und was nicht, recht einzuschätzen, und dazu gehört die Portion der Weisheit, das Erste vom Zweiten zu unterscheiden.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Wetering
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    • 13. April 2026 um 08:08
    • #13

    Sowohl bei "unangenehm" im Sinne von Vedana als auch bei dukkha (wenn es erst mal entstanden ist) kann man "nichts machen".

    Sondern bei den Ursachen von dukkha.


    Von Ponlop Rinpoche:

    Hingegen pflegen wir oft eine interessante Beziehung zu unserem Schmerz und unserem Leid. Wir hassen sie, fühlen uns aber auch zu ihnen hingezogen, zumindest zu ihren Ursachen. Wir wollen Schmerz und Leid loswerden, halten aber weiterhin die Verhaltensmuster aufrecht, die sie erst erschaffen.

  • Qualia
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    • 13. April 2026 um 09:09
    • #14

    Das Problem mit vedanā in der Kette des bedingten Entstehens ist, dass es davon zwei gibt. Einmal vedanā und einmal skandha-vedanā. Das in der Kette ist Gefühl, die Bedingung für ein Selbst-Erscheinen, und das in den Skandha ist das für das Fühlen ohne jede Form eines Selbst.

    Man weiß nie, wovon die Interpreten sprechen. Bei den Worten des Buddha ist es immer klar.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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  • Wetering
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    • 13. April 2026 um 09:26
    • #15

    Oh, jetzt verstehe ich zumindest mal diesen Punkt. Ich rede bei Vedana als eines der fünf Skandhas (Gefühlstönung, instinktive Grundempfindung).

    Im Rahmen der zwölf Glieder des abhängigen Entstehens ist es für mich (ganz naiv) eine Veranschaulichung des Prozesses Kontakt, Vedana, Verlangen, Ergreifen und ungeschickter und geschickter Umhang damit.

  • Qualia
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    • 13. April 2026 um 09:40
    • #16

    skandha-vedanā ist nur das Wahrnehmen von Unangenehm.


    vedanā der Kette ist Gefühl von Wohl, Unwohl, weder wohl noch unwohl.

    Ab hier beginnt das Wahrnehmen eines Selbst, das sich Wohl wünschen kann, oder eben neutral, wenn das Unwohl schon nicht zu beenden ist.


    Ab hier beginnt der Mensch, der sich das Dukkha erobert, und endet die Linie der anderen fühlenden Wesen, denn sie wünschen sich kein Wohl oder Neutral, können es aber erkennen.

    Jeder Primat erkennt Wohl und weder Wohl noch Unwohl, der Homo erectus bis Homo sapiens sapiens wünschen sich Wohl oder Neutral und verabscheuen Unwohl.


    Beitrag

    RE: Notizen über die Dhammas.

    4 rūpa-nāma

    Alle Lebewesen, müssen einen Körper, rupa, haben und bekommen nun Sinnesorgane, Sinneswahrnehmungen und Sinnesbewusstsein, nama. Es müsste rupa nama heißen, denn ohne Körper, rupa kein wahrnehmendes Sinnesbewusstsein/ Skandha , nama. Dieses Bewusstsein ist kein reflektierendes. rupa nama ist für das Erfahren der Umwelt da, weil sich das Lebewesen frei bewegen kann, um sich zu ernähren. Es muss sich nicht kennen sondern seine Umwelt.



    rupa: die Sicht der Anhäufungen im Sinn von…
    Qualia
    12. April 2026 um 13:46
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Damit kann ich endlich weitermachen. Ohne Durchschauen von rupa-nama ist alles nur Irrsal und Wirrsal. Wichtig ist nur, dass es meine Interpretation ist, die oft im Widerspruch steht zur vorherrschenden Meinung, doch nicht zu der Lehre des Buddha.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    5 Mal editiert, zuletzt von Qualia (13. April 2026 um 10:00)

  • SWAN
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    • 13. April 2026 um 15:42
    • #17
    Monikamarie:

    "Versuche Dein Dich jetzt Unangenehmes anzunehmen"


    Denn es ist JETZT das, was da ist. Wenn Du es annimmst, entspannst Du Dich.


    "Warum gebt Ihr Euch nicht hin an die UNVERMEIDLICHKEIT Eures SEINS"

    Da-loveAnanda


    Ich muss aber zugeben, dass das in manchen Situationen äußerst schwierig ist.

    Aber es ist die einzige Möglichkeit zur Befreiung.

    _()_

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    Ja, das ist das, was ich mit Loslassen meine. Dieses immer irgendwo hin müssen. Dieses Hinterherjagen eines Ideals. Der ständige Fokus weg von da, wo man jetzt ist. Der Blick immer, wo man hin soll. Der Wunsch, irgendjemand zu werden, irgendwie zu sein. Was auch immer man sich davon verspricht. Was du da vorschlägst, ist genau das Gegenteil: Das sich Widmen zum Hier und Jetzt und darin verweilen, um zu entspannen. Du sagst, nur Widerstand sei Leiden. Diesem Gedanken werde ich mal weiter folgen. Danke dir.

  • SWAN
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    • 13. April 2026 um 15:49
    • #18
    Wetering:

    Von Ponlop Rinpoche:

    Hingegen pflegen wir oft eine interessante Beziehung zu unserem Schmerz und unserem Leid. Wir hassen sie, fühlen uns aber auch zu ihnen hingezogen, zumindest zu ihren Ursachen. Wir wollen Schmerz und Leid loswerden, halten aber weiterhin die Verhaltensmuster aufrecht, die sie erst erschaffen.

    Das erinnert mich an den Begriff "Trauma-Bindung" aus der Psychologie. Soweit ich verstehe, geht es dabei um eine Dynamik, in der sich jemand immer wieder in Situationen begibt, die ihm nicht gut tun, weil er diese Situationen zumindest kennt und sich sozusagen zuhause fühlt, also weiß, was ihn erwartet. Die Angst vor Ungewissheit und Kontrollverlust kann manchmal so groß sein, dass man lieber in der Hölle bleibt als einen unbekannten Weg einzuschlagen. Man könnte es auch als Angst vor der Freiheit bezeichnen.

  • Wetering
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    • 13. April 2026 um 16:07
    • #19

    Soweit ich es verstehe werden Ursachen von Leid teilweise als "angenehm" empfunden. Soweit ich mich erinnere "wie Honig auf einer Rasierklinge" (etwas drastisch ausgedrückt, aber anschaulich).

  • Mahasi
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    • 16. April 2026 um 12:21
    • #20
    Monikamarie:

    Ich schreibe aus Erfahrung ... denn nur der Widerstand ist Leiden... Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!


    Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Interpretation der Erfahrung richtig ist?

  • Monikamarie
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    • 16. April 2026 um 14:57
    • #21

    Wie wohl :?

  • pano
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    • 16. April 2026 um 20:19
    • #22
    Mahasi:
    Monikamarie:

    Ich schreibe aus Erfahrung ... denn nur der Widerstand ist Leiden... Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!


    Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Interpretation der Erfahrung richtig ist?


    Monika schreibt ja auch dass geprüft werden sollte. Das gilt fürs Hörensagen und für die eigene Erfahrung gleichermaßen.

    Die eigene Erfahrung Könnte ein Trugbild sein, aber das kann auch jede andere Erfahrung sein die nicht die eigene ist. Sprich : die eigene Erfahrung ist garnicht so schlecht, man sollte aber etwas vorsichtig sein die Erwartung zu haben dass auch andere gleiche Erfahrungen machen.

  • Samadhi1876
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    • 16. April 2026 um 22:32
    • #23

    Es ist eine Selbsterfahrung…


    Jenseits dessen…


    Was man bisher kannte…


    Oder glaubte oder meinen zu kennen oder zu wissen…


    Und…

    Wenn es so weit ist…


    Dann weiß man es einfach…


    Das es Das ist…


    Wonach man solange woanders vergeblich auserhalb gesucht hat..


    Es ist eine innere ganz tiefe innere Erfahrung…


    Jenseits von Gedanken, Worten, oder Anderen…


    Ein Begegnung mit seinem wahren Selbst…


    Und dem Universum selbst…


    Wo es auch keinen Ort und keine Zeit mehr gibt…

    2 Mal editiert, zuletzt von Samadhi1876 (16. April 2026 um 22:41)

  • Monikamarie
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    • 17. April 2026 um 09:13
    • #24
    pano:
    Mahasi:
    Monikamarie:

    Ich schreibe aus Erfahrung ... denn nur der Widerstand ist Leiden... Glaubt nicht aufgrund von Hörensagen, sondern prüft!!!


    Wie kannst du dir sicher sein, dass deine Interpretation der Erfahrung richtig ist?


    Monika schreibt ja auch dass geprüft werden sollte. Das gilt fürs Hörensagen und für die eigene Erfahrung gleichermaßen.

    Die eigene Erfahrung Könnte ein Trugbild sein, aber das kann auch jede andere Erfahrung sein die nicht die eigene ist. Sprich : die eigene Erfahrung ist garnicht so schlecht, man sollte aber etwas vorsichtig sein die Erwartung zu haben dass auch andere gleiche Erfahrungen machen.

    Danke pano ,

    natürlich kann ich nur von mir und denen sprechen, die "meine Erfahrung" teilen.

    Aber dass sie "richtig" ist, zeigen fast 40 Jahre Beob-Achtung, was geschieht, wenn ich Widerstand leiste und was geschieht, wenn ich ihn loslasse und mich entspannen.


    Und natürlich kommt es auf das Ereignis an. Wenn mein Haus brennt, schaue ich nicht entspannt zu, oder wenn Gewalt im Spiel ist.

    _()_ Monika

  • SWAN
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    • 17. April 2026 um 12:31
    • #25
    Monikamarie:

    Aber dass sie "richtig" ist, zeigen fast 40 Jahre Beob-Achtung, was geschieht, wenn ich Widerstand leiste und was geschieht, wenn ich ihn loslasse und mich entspannen.

    Das könnte eine selbsterfüllende Prophezeiung sein. Ob dem so ist und welchen Unterschied es letztlich macht, spielt für denjenigen, der das Leben hier und jetzt meistern will, keine große Rolle. Für den Philosophen hingegen schon, und deshalb kommt dieser nicht selten mit einem recht unglücklichen Gesicht daher.


    Ich bin leider einer, aber ich hoffe, dass es sich irgendwann bezahlt machen wird... (:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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