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  1. Buddhaland Forum
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Woran erkennt man spirituellen Fortschritt?

  • KarmaHausmeister
  • 22. Juli 2023 um 23:29
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  • Noreply
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    • 25. Juli 2023 um 13:45
    • #51
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Übersetzung der Begriffe von: https://www.wisdomlib.org/definition/sankhitta

    Zitat

    Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi), Ego-Glaube. Ditthi ist falsche Ansicht.

    Persönlichkeitsglaube rät dem Bewusstsein (Citta), Objekte anders zu sehen, anstatt sie als Realitäten zu sehen, so wie sie sind.

    Da falsche Ansicht (Ditthi), die Realität nicht sehen kann, sieht es alle wahrgenommenen Objekte (Dhamma) als Männer, Frauen, Tiere usw. usw.

    Diese falsche Sichtweise führt zu immer mehr Gier nach Reichtum (Lobha) der Persönlichkeit und kann in Wechselwirkung zu anderen unmoralischem oder ungeschicktem Bewusstsein durch Gier, Hass, Glaubenwollen (Akusala Citta) führen.

    Das Erkennen des PersönlichkeitsGLAUBENS ist die Übung. Es ist eine Übung, die nur die Verbindungen zu meine Skandha, mein Ich, mein Selbst unterbrechen soll, denn die Person kann nicht ausgelöscht werden. Es geht einzig um das Mein erkennen, das immer falsche Ansicht ist.

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    Jedenfalls ist da eine Anhaftung. Ob es falsche Ansicht ist in dem Sinne dass es was ist was einen zurückhält und nicht weiterbringt, das zeigt der Einzelfall.

    Das heisst es gibt heilsame Vereinnahmungen und heilsames Denken und Handeln.

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    Es heißt aber immer, dass wenn ich etwas als Mein festhalte, dass es nie hilfreich ist. Berühren, Anfassen, ergreifen kein Problem, aber festhalten wollen immer Dukkha.

  • Monikamarie
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    • 25. Juli 2023 um 14:02
    • #52
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Übersetzung der Begriffe von: https://www.wisdomlib.org/definition/sankhitta

    Zitat

    Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi), Ego-Glaube. Ditthi ist falsche Ansicht.

    Persönlichkeitsglaube rät dem Bewusstsein (Citta), Objekte anders zu sehen, anstatt sie als Realitäten zu sehen, so wie sie sind.

    Da falsche Ansicht (Ditthi), die Realität nicht sehen kann, sieht es alle wahrgenommenen Objekte (Dhamma) als Männer, Frauen, Tiere usw. usw.

    Diese falsche Sichtweise führt zu immer mehr Gier nach Reichtum (Lobha) der Persönlichkeit und kann in Wechselwirkung zu anderen unmoralischem oder ungeschicktem Bewusstsein durch Gier, Hass, Glaubenwollen (Akusala Citta) führen.

    Das Erkennen des PersönlichkeitsGLAUBENS ist die Übung. Es ist eine Übung, die nur die Verbindungen zu meine Skandha, mein Ich, mein Selbst unterbrechen soll, denn die Person kann nicht ausgelöscht werden. Es geht einzig um das Mein erkennen, das immer falsche Ansicht ist.

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    Jedenfalls ist da eine Anhaftung. Ob es falsche Ansicht ist in dem Sinne dass es was ist was einen zurückhält und nicht weiterbringt, das zeigt der Einzelfall.

    Das heisst es gibt heilsame Vereinnahmungen und heilsames Denken und Handeln

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    Ja, wenn ich das erste Mal von der Lehre höre oder lese und diese ergreife, ist das heilsam, auch wenn da noch - sogar Jahrzehnte noch - ein Ich und Mein zugreift und sich damit identifiziert.

    Nur über diesen o.ä. Weg ist das erkennbar. Ich muss ja erstmal davon erfahren, um mich dann mittels der Praxis dem Auflösen zu nähern.

    _()_

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 25. Juli 2023 um 14:40
    • #53
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Übersetzung der Begriffe von: https://www.wisdomlib.org/definition/sankhitta


    Das Erkennen des PersönlichkeitsGLAUBENS ist die Übung. Es ist eine Übung, die nur die Verbindungen zu meine Skandha, mein Ich, mein Selbst unterbrechen soll, denn die Person kann nicht ausgelöscht werden. Es geht einzig um das Mein erkennen, das immer falsche Ansicht ist.

    Jedenfalls ist da eine Anhaftung. Ob es falsche Ansicht ist in dem Sinne dass es was ist was einen zurückhält und nicht weiterbringt, das zeigt der Einzelfall.

    Das heisst es gibt heilsame Vereinnahmungen und heilsames Denken und Handeln.

    Es heißt aber immer, dass wenn ich etwas als Mein festhalte, dass es nie hilfreich ist. Berühren, Anfassen, ergreifen kein Problem, aber festhalten wollen immer Dukkha.

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    Was 'es' für dich auch heissen soll oder 'immer' heissen soll. Ich sage in verständlicher Sprache, dass es wohltuende und guttuende Beschäftigung und Vereinnahmung von Körper und Verstand gibt. Sport ist gesund - ganz einfach. Gehirntraining auch.

  • Helmut
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    • 25. Juli 2023 um 14:49
    • #54
    eitelpfuetze:

    Ich sage in verständlicher Sprache, dass es wohltuende und guttuende Beschäftigung und Vereinnahmung von Körper und Verstand gibt. Sport ist gesund - ganz einfach. Gehirntraining auch.

    Man kann das eigene Gehirn auch dadurch trainieren, dass man kriminelle Taten plant und durchführt. Das ist dann ganz gewiss kein heilsames Gehirntraining.

    Gehirntraining ist also nicht per se gesund oder heilsam. Ob es gesund oder heilsam ist, hängt eben von der Motivation ab, die dem Gehirntraining zugrunde liegt.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Monikamarie
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    • 25. Juli 2023 um 15:02
    • #55

    Für das Organ Gehirn ist es auf jeden Fall gut. Genauso wie gesunde Ernährung einen Kriminellen ernährt, ernährt sie auch einen Mönch.

    Ich empfinde das als Haarspalterei und letztlich als Geschwätz, denn es nährt nur das Ego.

  • Christopher
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    • 25. Juli 2023 um 15:07
    • #56

    Zur Anfangsfrage hier der Monatsspruch für August im Zen Dojo am Ostbahnhof:

    „Ich kümmere mich nicht mehr um Erleuchtung den ganzen Tag, und daher kommt es: Am morgen wach' ich ausgeschlafen auf!“ - Bankei

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 25. Juli 2023 um 15:08
    • #57
    Helmut:
    eitelpfuetze:

    Ich sage in verständlicher Sprache, dass es wohltuende und guttuende Beschäftigung und Vereinnahmung von Körper und Verstand gibt. Sport ist gesund - ganz einfach. Gehirntraining auch.

    Man kann das eigene Gehirn auch dadurch trainieren, dass man kriminelle Taten plant und durchführt. Das ist dann ganz gewiss kein heilsames Gehirntraining.

    Gehirntraining ist also nicht per se gesund oder heilsam. Ob es gesund oder heilsam ist, hängt eben von der Motivation ab, die dem Gehirntraining zugrunde liegt.

    Ich sprach vom Gehirntraining. Also zB Meditation - damit meine ich explizit nicht Zen (nur sitzen) oder zB auch Logikaufgaben. Ein Verbrechen ist für manche evtl nur eine Logikaufgabe oder Gehirntraining ich finde diese Konnotation nicht besonders weise, aber manche denken wohl so: Verbrechen als intellektueller Sport.

  • Noreply
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    • 25. Juli 2023 um 16:07
    • #58

    Zazen oder nur sitzen, also nichts anderes machen als nur sitzen ist Körper und Geisttraining.

    Wer Zazen als nur sitzen glaubt, wird wohl wirklich mindestens zehn Jahre Kloster brauchen, um mit nur Sitzen anfangen zu können.

  • Igor07
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    • 25. Juli 2023 um 16:22
    • #59
    Ellviral:
    eitelpfuetze:
    Igor07:

    Darf ich dich fragen, wer? hatte das bestimmt? , sehr liebe @eitelpfuetze ?

    Du darfst. Es ist eine Theravadaüberlieferung die mir sinnvoll erscheint 10 Daseinsfesseln. die ersten drei sind die fundamentalsten. Die erste heisst wohl besser Persönlichkeitsglaube - das heisst nicht das Wissen um und Erkennen des bedingten Entstandenseins und fortwährenden Entstehens und Vergehens der Skandhas.


    https://www.palikanon.com/wtb/samyojana.html

    Die zweite und dritte habe ich verwechselt und die Zweifelsucht bezieht sich gar nicht auf die Lehre da war ich vorschnell, es machte so aber auch weniger Sinn wenn es sich auf einen konkreten Bewusstseinsinhalt bezöge (zB eine Lehre) denn es (die sogenannte Fessel) ist ja eine gedanken und handlungsgebende bzw anleitende Anlage des Geistes.

    Übersetzung der Begriffe von: https://www.wisdomlib.org/definition/sankhitta

    Zitat

    Persönlichkeitsglaube (sakkāya-ditthi), Ego-Glaube. Ditthi ist falsche Ansicht.

    Persönlichkeitsglaube rät dem Bewusstsein (Citta), Objekte anders zu sehen, anstatt sie als Realitäten zu sehen, so wie sie sind.

    Da falsche Ansicht (Ditthi), die Realität nicht sehen kann, sieht es alle wahrgenommenen Objekte (Dhamma) als Männer, Frauen, Tiere usw. usw.

    Diese falsche Sichtweise führt zu immer mehr Gier nach Reichtum (Lobha) der Persönlichkeit und kann in Wechselwirkung zu anderen unmoralischem oder ungeschicktem Bewusstsein durch Gier, Hass, Glaubenwollen (Akusala Citta) führen.

    Das Erkennen des PersönlichkeitsGLAUBENS ist die Übung. Es ist eine Übung, die nur die Verbindungen zu meine Skandha, mein Ich, mein Selbst unterbrechen soll, denn die Person kann nicht ausgelöscht werden. Es geht einzig um das Mein erkennen, das immer falsche Ansicht ist.

    Das Verwenden von besitzanzeigenden Worte ist Alltagssprache. Es kann nicht darauf geschlossen werden, ob diese im Sinn von Persönlichkeitsglauben oder von einer Person verwendet werden, die die erste Fessel überwunden hat. Obwohl es in der Schrift/Gesagtem erkannt werden kann, wird eine Person, die nicht das Überwinden der ersten Fessel übt, den Schreiber/Sprecher immer als Persönlichkeit-glaubende Person sehen.

    Eine Mein-ung äußern muss nicht bedeuten, dass sie ein Ego äußert. Das Erkennen von persönlichen Verletzungen ist auf Persönlichkeitsglauben zurückzuführen, heißt das, wenn ich mich verletzt fühle, muss ich prüfen, was ich als Mein ansehe und diese falsche Ansicht ändern. Das Mein des Lesers, Gegenübers (Dhamma) kann kein anderer änder als er selbst. Dhamma ist immer so wie es jetzt ist, nichts anderes.

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    Hi, Noreply . Die alte Geschichte, sorry..


    Meiner Meinung ( und Verstehen ) es geht hier um sehr tiefes Missverständnis der Lehre. F. Schäfer spricht über die Erlebnis-Sprache und Durchschauung-s-Sprache. Nach der zweiten Art es gibt keinen Igor07 , aber nur die khandha, am ende man kann keine konkrete Person finden, die persönliche Verantwortung trägt und das eigene Schick-Sal ( "Schaff-Sall) kreiert. So wäre dann nur die erste Art der Sprache. Deswegen man als die konkrete Person befolgt sila, und wenn R. Balsekar sagt, " Wen kümmerts? ", im Sinne, alles ist sowieso vorbestimmt, dann es widerspicht dem Buddhismus, denn ich bin immer verantwortlich für alles, was ich tue, denke , oder spüre, so es geht nichts ohne meine eigene innere Mühe und die Kraft... Meine reine persönlche Überwindung von den Geisten-Giften, kilesa, usw...

    Man kann H2O sagen , oder über Wssser , wie es schmeckt, wenn ich den Durst empfinde. Das sind zwei verschiedenene Ebenen, die Advaita wegschaltet, oder nichts überhaupt besrücksichtigt.

    So es wäre auch mit dem spirituellen Wachstum. Er fällt nichts vom Himmel , aber das Ergenbis meinen cetana... und die kann nur ich gestalten. Wenn es nichts so wäre, man kann die ganze Ethik schier vergesssen, denn alles sowieso vorbestimmt ist, also ich kann nichts dafür, und diese Relativierung von Gut/ Böse trägt dann die üble Früchte. Dann, ich folgere nur, der Mörder oder der Vergewaltiger könnte sagen, alles sei Nicht-Ich, also ich kann nichts dafür. Basta.

    Kurz auf den Nenner gebracht, die Leerheit von der ihärneten Esistenz-Weise befreit mich niemals von meiner Ver-antwort-ung. So , TB spricht auch über die zwei Ebenen .. absolute und realtive.

    Wenn man diese Ebenen vermengt, dann man brauche keine Verfassung, keine Gesetze, denn es wäre alles erlaubt. Wozu dann die ganze innere Mühe , und die ganze Ethik, die ich ( kein anderer) befolgen sollte, also mein Herz zu läutern, das geht nichts von selbst an.

    Im diesem Sinne , wenn ich Sila befolge, man kann es als die "Anhaftung" miss-interprerieren, dann ich bin dafür, ich will ( cetana, die bewusste Absicht) dran anhaften.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • eitelpfuetze
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    • 25. Juli 2023 um 17:06
    • #60

    Man braucht ja nicht mit seinen Interessen oder Willensleistungen prahlen und sich entsprechende Gedanken machen, wie grossartig ein selber deswegen ist. Nüchtern das tun, was einem guttut - das fass ich zB nicht als hinweisenswerte Anhaftung auf. Es käme auf den Kontext an / die Art der Handlungen und der Bezug zur Person der man so erklären will. Sich selber erklären bzw selber verstehen ist da sowieso der Vorrang es geht weniger um eine allgemeine Lehre oder Erklärung für alle, das ist verschwendete Mühe.

    'Ganz von allein' löst sich das Problem der Perspektive durch die Begriffe Ich und Anhaftung, wenn man beginnt, das bedingte Entstehen der Gefühle wahrzunehmen / zu erkennen und wie Vereinnahmung (das dankbare annehmen und ausleben) von Gefühlen zu identitätsstiftenden oder stärkenden Gedanken inklusive dem unbewussten Anhaftungswunsch (um es zu fühlen!) führt.

  • void
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    • 25. Juli 2023 um 17:14
    • Offizieller Beitrag
    • #61

    Bitte versuchen zum Thema "Spiritueller Fortschritt" zurückkehren.

  • void
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    • 25. Juli 2023 um 17:26
    • #62
    Devadatta Sutta:

    Einst weilte der Erhabene auf der Geierspitze bei Rājagaha, kurz nach dem Abfall Devadattas. Dort nun wandte sich der Erhabene mit Bezug auf Devadatta an die Mönche:

    1. "Gut ist es, ihr Mönche, wenn der Mönch von Zeit zu Zeit die eigenen Fehltritte betrachtet;
    2. gut ist es, wenn er von Zeit zu Zeit der anderen Fehltritte betrachtet.
    3. Gut ist es, ihr Mönche, wenn der Mönch von Zeit zu Zeit die eigenen Fortschritte betrachtet;
    4. gut ist es, wenn er von Zeit zu Zeit der anderen Fortschritte betrachtet.

    Von acht üblen Dingen überwältigt und umsponnen, ihr Mönche, ist Devadatta der niederen Welt, der Hölle verfallen, äonenlang und unrettbar. Welches sind diese acht Dinge?

    • Gewinn und Verlust,
    • Ehre und Verachtung,
    • gute Behandlung und schlechte Behandlung,
    • üble Wünsche und schlechter Umgang.

    Von diesen acht üblen Dingen überwältigt und umsponnen, ist Devadatta der niederen Welt, der Hölle verfallen, äonenlang und unrettbar.

    Gut ist es, ihr Mönche, daß, wenn immer Gewinn auftritt, der Mönch ihn überwindet; wenn immer Verlust, Ehre, Verachtung, gute und schlechte Behandlung, üble Wünsche und schlechter Umgang auftreten, daß der Mönch diese Dinge überwindet.

    Und aus welchem Grunde soll er sie überwinden? Weil eben, ihr Mönche, dem, der diese Dinge nicht überwindet, verstörende und quälende Triebe entstehen möchten. Für ihn aber, der diese Dinge überwindet, bestehen jene verstörenden, quälenden Triebe nicht mehr.

    Daher, ihr Mönche, sollt ihr danach trachten: 'Sobald Gewinn und Verlust, Ehre und Verachtung, gute und schlechte Behandlung, üble Wünsche und schlechter Umgang auftreten, so wollen wir diese Dinge überwinden.' Das, ihr Mönche, sei euer Streben

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    Wenn Buddha hier an Fortschritt und Fehltritt behandelt dann denkt er da also hauptsächlich an die ethische Dimension.

  • Sandaju
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    • 25. Juli 2023 um 17:59
    • #63

    Wer kennt den?

    Ein Meister besteigt auf der Suche nach seinem seid drei Wochen verschwundenen Schüler einen Berg, am Gipfel angekommen findet er seinen Schüler sitzend und in tiefer Meditation versunken,

    Er sieht eine Weile zu dann räusperte er sich lautstark worauf der Schüler seine Augen öffnet.

    Lieber Schüler was machst du hier?

    Ich Meditiere seid drei Wochen.

    Warum so lange?

    Ich möchte ein Buddha werden Meister.

    Worauf der Meister zwei Steine nimmt und anfängt sie gegeneinander zu reiben.

    Nach einer Stunde fragt der Schüler

    Meister Was macht ihr da?

    Ich reibe zwei Steine aneinander.

    Warum tut ihr das?

    Einen Spiegel möchte ich machen.

    😂😂😂😂

  • nuk
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    • 25. Juli 2023 um 18:39
    • #64
    Sandaju:

    Wer kennt den?

    Ein Meister besteigt auf der Suche nach seinem seid drei Wochen verschwundenen Schüler einen Berg, am Gipfel angekommen findet er seinen Schüler sitzend und in tiefer Meditation versunken,

    Er sieht eine Weile zu dann räusperte er sich lautstark worauf der Schüler seine Augen öffnet.

    Lieber Schüler was machst du hier?

    Ich Meditiere seid drei Wochen.

    Warum so lange?

    Ich möchte ein Buddha werden Meister.

    Worauf der Meister zwei Steine nimmt und anfängt sie gegeneinander zu reiben.

    Nach einer Stunde fragt der Schüler

    Meister Was macht ihr da?

    Ich reibe zwei Steine aneinander.

    Warum tut ihr das?

    Einen Spiegel möchte ich machen.

    😂😂😂😂

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    Das ist sehr nachdenkenswert, bei reiflicher Überlegung sehr lehrreich und nicht überhaupt nicht flachwitzig,

  • Igor07
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    • 25. Juli 2023 um 19:02
    • #65

    void . So wunderbarer Stoff zum Nachdenken. Nur durch die Herz-Läuterung man kann etwas erreichen. Wenn es von Herzen stammt, nichts vom Verstand.

    Das ist sehr bemerkenswert, wenn man die letze Wörter von Buddha erinnert.


    8. Und der Gesegnete richtete sich an die Bhikkhus, sagend: "Seht nun, Bhikkhus, ich ermahne Euch: Alle zusammengesetzten Dinge sind Gegenstand des Vergehens. Strebt mit Ernsthaftigkeit!"[58]

    Dieses war das letzte Wort des Tathagatas.

    Also, das "Streben", "Ermahnen"... Wieder die bewusste Absicht..


    Maha-parinibbana Sutta: Die Letzten Tage Buddhas

    Und so sagte mir auch Frau Anders-Debes.. Nichts ist wichtiger , als die innere Läuterung, das Wort "Leerheit" sie wollte nichts hören.. Das wäre schon Nagarjuna , also Mahayana, -- Samsara / Nirvana .. keinen winzigen Unterschied, wenn ich es richtig erinnere. Durch das eigene Be-Müh-en man hat die Chance, keine andere Option. Ich würde es mir immer hinter die Ohren schreiben.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Leonie
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    • 25. Juli 2023 um 22:58
    • #66
    Sandaju:

    Wer kennt den?

    Ein Meister besteigt auf der Suche nach seinem seid drei Wochen verschwundenen Schüler einen Berg, am Gipfel angekommen findet er seinen Schüler sitzend und in tiefer Meditation versunken,

    Er sieht eine Weile zu dann räusperte er sich lautstark worauf der Schüler seine Augen öffnet.

    Lieber Schüler was machst du hier?

    Ich Meditiere seid drei Wochen.

    Warum so lange?

    Ich möchte ein Buddha werden Meister.

    Worauf der Meister zwei Steine nimmt und anfängt sie gegeneinander zu reiben.

    Nach einer Stunde fragt der Schüler

    Meister Was macht ihr da?

    Ich reibe zwei Steine aneinander.

    Warum tut ihr das?

    Einen Spiegel möchte ich machen.

    😂😂😂😂

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    Meditation - eine "Zen-Geschichte"
    Vor einigen Tagen (am 07.11.) hat mein Dharma-Freund Herbert in seinem Blog eine "Zen-Geschichte" gepostet, siehe hier . S ie ist nicht sehr...
    zensplitter.blogspot.com

    Diese Geschichte ist natürlich sehr aus dem Kontext gerissen. Sie macht aber aber das Problem aufmerksam, dass Zazen (oder Meditation) kein "um zu" ist. Kein Weg, um zur Erleuchtung zu kommen - was ja Buddha werden meint.

    :zen:

  • Leonie
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    • 25. Juli 2023 um 23:07
    • #67

    Spiritueller Fortschritt gehört nicht zu den Begriffen, die Buddha gebraucht hat - Fortschritt gibt es ja allenfalls im Daseinskreislauf - aber erst wenn die drei Geistesgifte erloschen sind, ist einer befreit oder erwacht.

    Das ist nichts anderes als "wenn dieses, dann jenes".

    :zen:

  • eitelpfuetze
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    • 26. Juli 2023 um 00:39
    • #68
    Leonie:

    Spiritueller Fortschritt gehört nicht zu den Begriffen, die Buddha gebraucht hat

    Das ist eine wichtige Frage: welche Konzepte unserer Kultur man in buddhistische Lehrtexte hineindeuten möchte. Dazu zähle ich zB den Namen Ethos oder auch 'ethisch'. Damit wird dann Befassung mit buddh Texten zu einem Blick in den Spiegel europäischer Geistesgeschichte - wenn man diese Selbstbeschäftigung und folgerichtige Bestätigung der hergebrachten Begriffe braucht ...

    Letztlich lehrte Buddha ja den Fortschritt oder Wegschritt vom Leiden. Weiter in diesen Begriffen gedacht: er lehrte die Handlungsweisen die davon fort führen.

    Was heisst in Bezug auf dieses Wegschreiten 'Spiritueller Fortschritt' ? - in passenden und möglichst sachlichen (und buddhistischen) Begriffen - diese Fragestellung sieht für mich vielversprechender aus.

  • nuk
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    • 26. Juli 2023 um 06:02
    • #69
    eitelpfuetze:
    Leonie:

    Spiritueller Fortschritt gehört nicht zu den Begriffen, die Buddha gebraucht hat

    Das ist eine wichtige Frage: welche Konzepte unserer Kultur man in buddhistische Lehrtexte hineindeuten möchte. Dazu zähle ich zB den Namen Ethos oder auch 'ethisch'. Damit wird dann Befassung mit buddh Texten zu einem Blick in den Spiegel europäischer Geistesgeschichte - wenn man diese Selbstbeschäftigung und folgerichtige Bestätigung der hergebrachten Begriffe braucht ...

    Letztlich lehrte Buddha ja den Fortschritt oder Wegschritt vom Leiden. Weiter in diesen Begriffen gedacht: er lehrte die Handlungsweisen die davon fort führen.

    Was heisst in Bezug auf dieses Wegschreiten 'Spiritueller Fortschritt' ? - in passenden und möglichst sachlichen (und buddhistischen) Begriffen - diese Fragestellung sieht für mich vielversprechender aus.

    Statt stetigem Fort-Schritt ist es vielleicht eher so wie ein Sprung. Ja, in Erleuchtung wird bestimmt hineingesprungen. Das hat dann nicht mehr so sehr das 'Schreiten'. Und der Thread-Titel hier heißt ja: "Woran erkenn man spirituellen Fortschritt?" Meines Erachtens erkennt man den Sprung, wenn alle Triebe bei einem erloschen sind, bei gleichzeitigem tiefem Glücksgefühl.

  • Sandaju
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    • 26. Juli 2023 um 07:52
    • #70

    Moin Moin,

    Ich glaub das Tibetische Wort für einen Buddha heisst Sangye und bedeutet einer der frei von allen Schleiern ist in dem Sinn könnte man vielleicht auch sagen das Spiritueller Fortschritt nur von dem bemerkt wird der ihn bereits gemacht hat denn der der noch einen Schleier vor den Augen hat sieht ja gar nicht die reale Welt..

    Oder wie in Matrix bevor sie einen rausgeholt haben aus dem Kokon weiß man ja gar nicht das man noch drin ist..

    Oder wie Platon im Höhlengleichniss wo die Leute nur die Schatten für die Realität halten..

    Oder wie Sokrates zu Dan Millman sagt "ich würde sagen vielleicht schläfst du immer noch.."

    Oder oder oder..

    Fragen über Fragen..

    Mein Wort zum Mittwochmorgen, möge der Tag beginnen und möge er reiche Früchte tragen in Form von endlosen Diskussionen über mein Lieblingsthema übrigens zumindest für mich ist der Tag schon besonders denn ich bin ab heute fünfzig Jahre auf diesem Planeten (zumindest in der derzeitigen Inkarnation)..

    Bitte keine Beileidsbekundungen und ich Dreh mal den Spies um und wünsche euch alles Gute und viel Liebe ❤️👌

  • TinyNight13076
    Gast
    • 26. Juli 2023 um 07:58
    • #71
    Hendrik:

    Ich lese gerade Metzingers „Ego Tunnel“. Sehr empfehlenswert das Buch.

    Hier ein Absatz aus dem Nachwort, das ich bedenkenswert finde: „Woran kann man echten, [spirituellen] Fortschritt erkennen, und lassen sich Illusionen, Wahnvorstellungen oder Selbsttäuschung anhand irgendwelche Kriterien von tatsächliche Erkenntnis unterscheiden? (…) Das Kriterium ist ethische Integrität, das im Verhalten beobachtbare, ernsthafte Streben nach einer prosozialen, ethisch stimmigen Lebensweise.“

    Was ist aus buddhistischer Sicht eine ethische Lebensweise? Hier finden wir in der Sittlichkeitsgruppe des Achtfachen Pfads die Antwort: Rechte Rede („Ein Wort des guten Wandels ist, wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird, wenn es wahr, höflich, zweckmäßig ist und aus liebevoller Gesinnung kommt.‘“ Rechtes Handeln. Rechte Lebensweise.

    Oder wie es eine andere Weisheitstradition formuliert: „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“

    Danke für den Hinweis auf das Buch!

    Lg Martin

  • Monikamarie
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    • 26. Juli 2023 um 08:38
    • #72
    nuk:

    Statt stetigem Fort-Schritt ist es vielleicht eher so wie ein Sprung. Ja, in Erleuchtung wird bestimmt hineingesprungen. Das hat dann nicht mehr so sehr das 'Schreiten'. Und der Thread-Titel hier heißt ja: "Woran erkenn man spirituellen Fortschritt?" Meines Erachtens erkennt man den Sprung, wenn alle Triebe bei einem erloschen sind, bei gleichzeitigem tiefem Glücksgefühl.

    Lieber Nuk,

    das ist das Ideal und Wunschziel.

    Der Weg dahin ist aber viel wichtiger, denn das ist normalerweise der lange Weg des Geistestrainings. Und der kommt mir selbst und allen anderen zugute und läutert von Anbeginn.

    Wer "nur" auf Erleuchtung und den "Urknall" wartet, denkt nur an versprochene Glücksgefühle, also an sich selbst und nicht an Befreiung. Befreiung wovon?

    Im übrigen halte ich jede/n für erwacht, die/der die 4 Edlen Wahrheiten verstanden hat und sich auf den achtfachen Pfad begibt, um sie zu verwirklichen.

    _()_

  • Bosluk
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    • 26. Juli 2023 um 08:49
    • #73
    Leonie:

    Spiritueller Fortschritt gehört nicht zu den Begriffen, die Buddha gebraucht hat - Fortschritt gibt es ja allenfalls im Daseinskreislauf - aber erst wenn die drei Geistesgifte erloschen sind, ist einer befreit oder erwacht.

    Das ist nichts anderes als "wenn dieses, dann jenes".

    Mir fällt dazu im pali der Begriff "paṭipadā" ein. Paṭipadā im Kontext zu deklarieren ist einfach, da es hunderte Male im Kanon benutzt wird (alle Sutten dazu hier) und wird häufig im Zusammenhang einer Art Fortschrittsweg benutzt (das kommt zumindest dem "spirituellem Fortschritt" etwas näher, auch wenn es nicht das Gleiche ist)

    Hervorheben möchte ich aber Majjhima Nikaya 24 (Englisch oder Deutsch):

    Zitat

    Dann geschieht es um der Läuterung (visuddhi) durch Wissen und Schauung (ñāṇadassana) des Übungswegs (paṭipadā) willen, daß das heilige Leben unter dem Erhabenen geführt wird?“

    „Nein, Freund.“

    [...]

    Wenn der Erhabene Läuterung durch Wissen und Schauung des Übungswegs (paṭipadā) als endgültiges Nibbāna ohne Anhaften beschrieben hätte, würde er etwas, das noch von Anhaften begleitet ist, als endgültiges Nibbāna ohne Anhaften beschrieben haben.


    (Es ist jetzt aus insgesamt Sieben Punkten etwas aus dem Kontext gerissen)

    Aber auch in diesem Fortschritts/Übungsweg kann man sich verfangen und hängen bleiben. Symptomatisch dafür wäre womöglicht das Hängen an Riten und Regeln (sīlabbata-parāmāsa, die dritte der 10 Fesseln).

    Es geht ja schließlich ums Loslassen (anupādāya) und nicht darum noch mehr anzuhäufen, wie z.B. meinen Fortschritt.

  • eitelpfuetze
    Gast
    • 26. Juli 2023 um 09:23
    • #74
    nuk:
    eitelpfuetze:
    Leonie:

    Spiritueller Fortschritt gehört nicht zu den Begriffen, die Buddha gebraucht hat

    Das ist eine wichtige Frage: welche Konzepte unserer Kultur man in buddhistische Lehrtexte hineindeuten möchte. Dazu zähle ich zB den Namen Ethos oder auch 'ethisch'. Damit wird dann Befassung mit buddh Texten zu einem Blick in den Spiegel europäischer Geistesgeschichte - wenn man diese Selbstbeschäftigung und folgerichtige Bestätigung der hergebrachten Begriffe braucht ...

    Letztlich lehrte Buddha ja den Fortschritt oder Wegschritt vom Leiden. Weiter in diesen Begriffen gedacht: er lehrte die Handlungsweisen die davon fort führen.

    Was heisst in Bezug auf dieses Wegschreiten 'Spiritueller Fortschritt' ? - in passenden und möglichst sachlichen (und buddhistischen) Begriffen - diese Fragestellung sieht für mich vielversprechender aus.

    Statt stetigem Fort-Schritt ist es vielleicht eher so wie ein Sprung. Ja, in Erleuchtung wird bestimmt hineingesprungen. Das hat dann nicht mehr so sehr das 'Schreiten'. Und der Thread-Titel hier heißt ja: "Woran erkenn man spirituellen Fortschritt?" Meines Erachtens erkennt man den Sprung, wenn alle Triebe bei einem erloschen sind, bei gleichzeitigem tiefem Glücksgefühl.

    Ich erkenne in der Sprungidee die sehnliche Vorstellung, von heut auf morgen soll alles anders sein.

    Es gibt einschneidende Erlebnisse und Erfahrungen die bewirken kräftig. Schritt für Schritt kann dem auch vorangehen. Charakterliche Entwicklung also auch Ablösung von schlechten Verhaltensweisen ist ein Prozess mit Sprüngen und auch Zurücksprüngen - wenn man will

    Herzbefreite / gelöste Stimmungen sollten sich auf dem Weg der Ablösung und Einsichtsgewinnung schon eintreten.

  • Sili
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    • 26. Juli 2023 um 09:26
    • #75
    Hendrik:

    Ich lese gerade Metzingers „Ego Tunnel“. Sehr empfehlenswert das Buch.

    Hier ein Absatz aus dem Nachwort, das ich bedenkenswert finde: „Woran kann man echten, [spirituellen] Fortschritt erkennen, und lassen sich Illusionen, Wahnvorstellungen oder Selbsttäuschung anhand irgendwelche Kriterien von tatsächliche Erkenntnis unterscheiden? (…) Das Kriterium ist ethische Integrität, das im Verhalten beobachtbare, ernsthafte Streben nach einer prosozialen, ethisch stimmigen Lebensweise.“

    Was ist aus buddhistischer Sicht eine ethische Lebensweise? Hier finden wir in der Sittlichkeitsgruppe des Achtfachen Pfads die Antwort: Rechte Rede („Ein Wort des guten Wandels ist, wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird, wenn es wahr, höflich, zweckmäßig ist und aus liebevoller Gesinnung kommt.‘“ Rechtes Handeln. Rechte Lebensweise.

    Oder wie es eine andere Weisheitstradition formuliert: „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“

    _()_

    Fortschritt also? Hmmmmwoe soll man den vorschreiben im hier und jetzt? Wenn man seine verhaltensänderung bewertet Dan bewertet Mann vergangenes und vergist darüber das jetzt. Wenn man einen vortschrit bewerten will Dan hält man doch nur am ego seiner selbst fest. Ist man einfach im hier und jetzt und gibt sein bestes dem 8 fachen Pfad zu folgen Dan ist das messen des Fortschritts doch kommplet egal (blos weil man weis das man noch fiel mitfühlende und freundlicher sein sollte heist das ja nicht das man das in dem Moment gerade kann aber man ist bemüht mitfühlende und freundlicher zu sein.

    Das messen eines Vortschritts (wohin auch immer) hat meiner Meinung nach 2 fallen : 1 Falle "ich bin ein erleuchteten Meister und weis alles" (sorgt schnell für stolz und ein Gefühl besser als alle anderen zu sein)

    2 Falle "ich bin nicht erleuchtet und hab noch eine. Langen Weg vor mir" ( kann zur Resignation führen oder zu dem Wunsch erleuchtet zu werden,was ja Dan auch wieder eine anhaftung ist welche dukka hervor bringt.)

    Mann kann das Abdriften in eine verrückte weltanschauung mit x und y märchen und kräften besser vermeiden indem man nicht über den vortschrit nachdenkt sondern sein bestes gibt und immer wieder mit der Santa oder Freunden spricht und alles unablässig für such prüft.

    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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