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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Meditation ist ...

  • Anandasa
  • 21. April 2023 um 17:48
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Anandasa
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    • 21. April 2023 um 17:48
    • #1

    Mir ist die Idee gekommen, einen Thread zu starten, bei dem jede/r in einigen wenigen Sätzen erklärt, was für ihr/ihn oder allgemein überhaupt Meditation ist. Hier zur Eröffnung eine von mir selbst ausgedachte Erklärung was Meditation ist (natürlich hier nur ein Aspekt):

    "Beim Meditieren übe ich durch die Dinge durchzusehen, d.h. ich nehme sie nur wahr ohne darauf einzutreten und lasse mich von ihnen nicht beeindrucken."

    Was andere schreiben bitte nicht in diesem Thread kommentieren, sondern (wenn es denn sein muss) dafür einen separaten Thread eröffnen. Sonst ist dieser Thread dann sonst schnell durchsetzt mit Diskussionen, die vom eigentlichen Thema ablenken. Danke _()_

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • GKH
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    • 21. April 2023 um 19:37
    • #2

    Meditation ist für mich der Versuch da zu bleiben, egal was grad da ist oder auftaucht.

    Dafür Gelassenheit, Güte und Mitgefühl zu üben.

  • TinyNight13076
    Gast
    • 21. April 2023 um 19:53
    • #3

    ❤️

    Einmal editiert, zuletzt von TinyNight13076 (21. April 2023 um 20:27)

  • Aravind
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    • 21. April 2023 um 20:03
    • #4

    Das ist ja praktisch, dass das mein Lehrer heute gepostet hat:

    Zitat

    Vipassana meditation is the act of stopping. Sitting, silently without intention and allowing the mind to reveal its old story so we can see it, know it and make the space for the power of it to fall away.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Aravind
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    • 21. April 2023 um 20:03
    • #5

    Und gerne noch was von mir:

    Meditation schafft den Platz in uns für Liebe und Freude.

  • Sudhana
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    • 22. April 2023 um 18:22
    • #6

    Meditation ist das Unterhaltungsprogramm beim Sitzen. Abschalten!

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Leonie
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    • 22. April 2023 um 18:34
    • #7

    Meditation ist besser als nur rumsitzen und nix tun.

    :zen:

  • explorer19
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    Buddh. Richtung
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    • 22. April 2023 um 18:41
    • #8

    Loslassen, vom Loslassen loslassen. / Die Illusion, aus der Leere heraus zu leben.

  • SpektrumRot
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    • 22. April 2023 um 20:09
    • #9

    Du stellst eine grundlegende interessante Frage.

    Ich macht den Fehler und dachte, ganz konzentriert sich auf den Atem zu fokussieren… wie es oft angeleitet wird.

    Dann nach paar Büchern, lasse ich meine Gedanken und innerlichen Film zu aber konzentriere mich darauf, darauf nicht einzugehen, sondern geschehen zulassen.

  • jianwang
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    • 22. April 2023 um 20:24
    • #10

    nur eine Technik, das "Ich" als das zu sehen, was es ist, eine Illusion

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • SpektrumRot
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    • 22. April 2023 um 20:39
    • #11

    „Ich“ stelle mir vor, dass mein ich nicht lokal irgendwo ist, ich meine nicht das Gegenteil vorstellen das es in allem sein muss, sondern nicht in meinem Hirn oder sonst wo ist… nirgendwo in einen „Platz“ oder Metaebene oder sonst wo ist. das hilft mir in einen Art meditativen Zustand zu kommen

    Die Nicht-Lokalität des Geistes

  • SpektrumRot
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    • 22. April 2023 um 21:36
    • #12

    Ich habe damit mal rumexperimentiert, weil ich es einem Anthropologischen Buch laß. Und dachte versuche es mal als Praxis.

    Vll ist es eine gute Vorstufe zur Auslöschung der Ich-Illusion.

    :)

  • Online
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    • 23. April 2023 um 09:50
    • #13

    Meditation ist im Wesentlichen für mich die drei Daseinsmerkmale dukkha, anicca, anatta zu erkennen.

    Mit Metta, mukti.


  • Kaiman
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    • 24. April 2023 um 17:16
    • #14

    Meditation ist den Geist zu zähmen.

    Heißt das der Geist das macht was man will . Ich bemerke dass es für mich immer leichter wird Gedanken fallen zu lassen und aufzunehmen wie es mir gefällt und dabei nicht in den Zwang komme jeden Gedanken bis ins Detail durchspinnen zu müssen oder in immer wieder aufs neue zu denken (Grübeln). Dabei hilft mir Gehmeditation.

    Aber auch eine Philosophischer Gedanke. Dadurch das Wahrnehmung und denken selektiv ist , die Welt aber mannigfaltig . Kann immer auch das eintreffen, was man gerade nicht bedacht hat.

    Deswegen ist es ratsam sich immer ein Rest Puffer zu lassen für den Zufall :). Wer dann noch den Zufall deuten kann ist aus meiner Sicht ein gemachter Mann.

  • SpektrumRot
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    • 24. April 2023 um 18:46
    • #15

    Ich versuche in der Meditation, manchmal Dinge zu zulassen und sie solange beobachteten, weil der Geist manchmal einem was sagen will was immer wieder an einem nagt, also lasse ich meinen Geist sagen was es sagen will. Dann kann ich loslassen.

    Aber vll ist es eher eine Konflikt Bearbeitung mit innere Einsicht.

    Gegen dieses Grübeln, ich lasse es zu aber konzentriere mich eher darauf davon loszulassen…

  • Amdap
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    • 24. April 2023 um 20:15
    • #16

    Meditation bedeutet, Meditation systematisch zu verlernen.

    Das Ergebnis ist weder Meditation noch Nicht-Meditation.

    Es gibt kein Ergebnis.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Amdap
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    • 24. April 2023 um 20:33
    • #17

    Auf meinem ehemaligen Meditationsplatz, zwischen einem unglaublich filigran gemaltem "Padmasambhava-Regenbogenkörper"-Thangkha links und aufwändigem und detailintensivem Schrein rechts, steht jetzt ein Heimtrainer.

    Also: Was ist Meditation? Mir gefällt das Thema.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • KarmaHausmeister
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    Buddh. Richtung
    säk. Buddhismus
    • 27. April 2023 um 10:34
    • Offizieller Beitrag
    • #18

    Lieber Buddhaland-Freunde, Anandasa, der Threadstarter, möchte darauf hinweisen, dass er darum bat, in diesem Thread lediglich persönlich zu schreiben, was für Euch Meditation bedeutet. Es ist dann etwas OT geworden hier.

    Können wir bitte zum Thema zurückkehren? Danke. :) _()_

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Amdap
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    • 27. April 2023 um 14:15
    • #19
    Amdap:

    Meditation bedeutet, Meditation systematisch zu verlernen.

    Das Ergebnis ist weder Meditation noch Nicht-Meditation.

    Es gibt kein Ergebnis.

    Amdap:

    Auf meinem ehemaligen Meditationsplatz, zwischen einem unglaublich filigran gemaltem "Padmasambhava-Regenbogenkörper"-Thangkha links und aufwändigem und detailintensivem Schrein rechts, steht jetzt ein Heimtrainer.

    Also: Was ist Meditation? Mir gefällt das Thema.

    Ich weiß nicht, ob ich damit gemeint bin, oder Andere:

    Hendrik:

    Lieber Buddhaland-Freunde, Anandasa, der Threadstarter, möchte darauf hinweisen, dass er darum bat, in diesem Thread lediglich persönlich zu schreiben, was für Euch Meditation bedeutet. Es ist dann etwas OT geworden hier.

    Können wir bitte zum Thema zurückkehren? Danke. :) _()_

    Meditation kann auch Sport auf dem Heimtrainer sein, oder Sport auf dem Heimtrainer kann Meditation sein.

    "Meditatio" (lat.) bedeutet wörtlich: das Nachdenken, die Vorbereitung.

    Interessant ist, dass tib. "Gom" mit "Meditation" übersetzt wird, obwohl es wörtlich heißt: "Sich an etwas gewöhnen".

    Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich so etwas wie Meditation in den verschiedenen Kulturen interpretiert wird.

    Ich weiß, wir sollten hier nicht zitieren, aus dem Grund, dass wir hier keine Diskussion entfachen sollen, sondern für jeden soll das eigene Empfinden, was für ihn/sie Meditation bedeutet, einfach so stehen bleiben, ohne dass jemand etwas hinzufügt, weglässt oder um- oder gegeninterpretiert. Das verstehe ich alles.

    Mich spricht das Thema sehr an, und darum wünsche ich mir, dass mein Empfinden, was Meditation für mich bedeutet, so stehen bleiben darf, wie ich es dargestellt habe.

    Die Inhalte von Antwort 19 sind sehr verwandt damit, wie ich es empfinde, aber ich will hier bewusst nichts zitieren oder kommentieren, obwohl notgedrungen dieser mein Satz hier auch schon als Kommentar kommentiert werden könnte.

    Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich gemeint sein könnte mit dem OT - und ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich darauf reagiert habe, was man ja nicht soll.

    Also wahrscheinlich ist diese meine ganze Reaktion jetzt OT....

    Bitte reagiert einfach nicht darauf, damit nicht noch mehr OTs entstehen.

    Und lasst es einfach so stehen, was ich geschrieben habe, wie ich Meditation empfinde.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • dukkha
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    • 27. April 2023 um 15:11
    • #20

    ......ist nicht die Lösung.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Helmut
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    • 27. April 2023 um 16:26
    • #21

    Die Meditation alleine ist nicht die Lösung, aber sie ist ein wesentliches Mittel, um den Geist umzuwandeln.

    Auf der Grundlage von Ethik und Konzentration meditiere ich mittels analytischer und konzentrativer Meditationen, um meinen Geist von den drei Geistesgiften Unwissenheit, Gier und Hass schrittweise zu befreien.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Noreply
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    • 27. April 2023 um 16:54
    • #22

    Meditation hat bewirkt, das ich jetzt mit Spaß daran Sitze, um den Begriff Meditation für Sitzen zu verlieren. Mein Gehirn macht freiwillig keine Gedanken mehr.

  • SpektrumRot
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    Buddh. Richtung
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    • 27. April 2023 um 18:56
    • #23

    Als Kind, wo es noch kein Internet gab und keinen Zugang zu Buddhistischen Mönchen und man ja nicht wusste was man lesen sollte…weil man ja Kind ist. Und das ganze Umfeld atheistisch oder streng katholisch Ur Deutsch war.

    Dachte ich immer Meditation ist immer, ganz konzentriert sich auf einen Punkt zu konzentrieren. Aber erst später verstand ich das, es eher ein Konzentrationstraining war anstatt, Meditation…

    Ich lernte das es nicht darum geht, Gefühle oder Ablenkung zu „unterdrücken“…

    Heute für mich, ist nicht nur loslassen sondern auch zulassen.

    Zulassen und Loslassen, Zulassen und Loslassen…

  • Sudhana
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    • 30. April 2023 um 14:39
    • #24
    SpektrumRot:

    Dachte ich immer Meditation ist immer, ganz konzentriert sich auf einen Punkt zu konzentrieren. Aber erst später verstand ich das, es eher ein Konzentrationstraining war anstatt, Meditation

    Auch von mir ein kleiner Zwischenruf. Ich verspreche: ich versuche, mich kurz zu fassen ... :angel:

    "Meditation" ist ein recht unscharfer Begriff; insbesondere ist es ein aus der westlichen Geistesgeschichte stammender. Es ist im Kontext eines buddhistischen Forums sicher sinnvoll darauf hinzuweisen, wie "Meditation" in buddhistischem Kontext idR verstanden wird: als eine die Aspekte 6,7 und 8 des achtfachen Pfades umfassende Übung. Śamatha ist etwas mehr als nur Konzentration; es ist das friedvolle Verweilen des beruhigten Herz-Geistes (nāmarūpa). Das Beobachten / 'Überwachen' dieses Herz-Geistes, seiner Regungen, Aktionen und Reaktionen (wenn er gerade mal nicht in Ruhe ist), motiviert und befähigt dazu - das ist smṛti / sati, Achtsamkeit. Heilsam geleitet ist diese Achtsamkeit nur, wenn der Herz-Geist aus rechter Absicht handelt. Diese Absicht einzuüben, dazu dient insbesondere die Übung von Mitgefühl, karuṇa - was diese drei Pfadaspekte der 'Meditation' dann auch mit der Sittlichkeitsgruppe (Śila), also sozialem Verhalten, direkt verknüpft. Das seinerseits wiederum auf den beiden Weisheitsaspekten des Pfades basiert, rechter Erkenntnis und dem daraus folgenden rechten Entschluss.

    Der erste Aspekt des Pfades (prajñā) bezieht sich auf Erkenntnis/Selbsterkenntnis. Darunter verstand bzw. versteht man im Westen häufig "Meditation" - prominenteste Beispiele Descartes und Kant. Der westliche Begriff "Kontemplation" ist hingegen ziemlich deckungsgleich mit smṛti - aber auch nicht mehr.

    OM MONEY PAYME HUNG

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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