1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhistische Praxis

Suche

  • Netsrot
  • 11. August 2018 um 11:14
  • Zum letzten Beitrag
  • Doris
    Reaktionen
    431
    Punkte
    27.521
    Beiträge
    5.357
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 12. August 2018 um 10:24
    • #26
    Netsrot:

    Beseitigen find ich persönlich aber falsch, beseitigen das wird ja immer so gesagt . Du übst quasi um zu sehen was es nicht ist und endlich mal für Augenblicke nichts zu wollen und vollständig zu akzeptieren was ist. Du kannst nichts beseitigen und das brauchst du auch nicht

    Manchmal schon. Da muss man bestimmte Umstände oder Gewohnheiten verändern, also bewusst etwas anders machen. Ob so ein Hindernis durch Annehmen oder aktiver Veränderung verschwindet, ist zweitrangig. Ungeübt, muss man vielleicht richtiggehend etwa ändern, z.B. eine Beziehung beenden, mit dem Saufen aufhören, das Handy weglegen. Geübt macht man sich das bewusst und es verschwindet von alleine. Ich schätze, die meisten von uns machen beides.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Netsrot
    Themenautor
    Reaktionen
    103
    Punkte
    1.953
    Beiträge
    339
    Mitglied seit
    16. Februar 2016
    • 12. August 2018 um 11:20
    • #27

    Wer oder was ist Rudolph das oder der Schwurkel ?

  • Doris
    Reaktionen
    431
    Punkte
    27.521
    Beiträge
    5.357
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 12. August 2018 um 11:32
    • #28

    Es würde nicht verstanden werden, auch wenn ich es erklären würde.

    Wer es aber versteht, wird mich verstehen. Es wird aber nur einen geben außer mir, der jemals in der Lage sein wird, es zu verstehen. Alles andere wäre ein Wunder.

    Das klingt zwar jetzt ironisch, lustig, unernst usw., aber es ist genauso gemeint, wie ich es oben sage.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • mukti
    Reaktionen
    6.834
    Punkte
    72.774
    Beiträge
    12.972
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 12. August 2018 um 11:37
    • #29
    Netsrot:

    Man kann sich natürlich ,wenn man von der Vergegenwärtigung und dem Verstand in der Lage ist, unendlich viel Wissen im buddhistischer Philosophie, an Zitaten, Debatten, Terminologie usw aneignen und damit umsichschmeißen. Doch dies wird zum Hinterniss auf dem Pfad

    Da sprichst du mir aus der nicht vorhandenen Seele, gäbe es z.B. nur vollkommene Einsicht dass alles vergänglich und dem Wandel unterworfen ist, wäre es auch mit der Anhaftung vorbei. Andernfalls kann man endlos über Vergänglichkeit philosophieren und diskutieren und dabei nur in die Breite anstatt in die Tiefe gehen.

    Mit Metta, mukti.


  • Schneelöwin
    Reaktionen
    1.112
    Punkte
    9.937
    Beiträge
    1.746
    Mitglied seit
    1. Februar 2018
    • 12. August 2018 um 12:33
    • #30
    accinca:
    Netsrot:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht , das es nichts zu suchen gibt ? Ich komme aus folgendem Grund auf diesen Gedanken. Es heißt ja immer langer Übungsweg und Pfad usw. Das befreit Sein ist vieleicht schon da , jetzt und hier. Die Suche ist ein Fehler :)

    Endlich sagt das mal jemand. Das ganze Gesuche bringt einfach nichts.

    Das wußte auch mein Vater schon bevor er verstorben ist. Wenn er z.B.

    sein Handy verloren hatte und nicht mehr wußte wo er es hingelegte dann

    hat er auch nicht mehr gesucht und sich einfach ein neues gekauft. Wer

    hat schon Lust auf suchen?

    Alles anzeigen

    Das "ganze Gesuche" würde ich differenzieren.

    M.E. gibt es einen Unterschied ob man sucht, wenn man etwas verlegt hat

    oder man sucht weil das Ego vom Eigentlichen (im Hier und Jetzt) sein, ablenken möchte;)

    Mein Vater wollte sich von einem Handy schon garnicht mehr ablenken lassen;

    auch gab es beim Verlegen einer Sache oftmals den Spruch: Lege jedes Ding an seinen Ort - sonst geht die Zeit mit suchen fort:buddha:

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Aravind
    Reaktionen
    5.347
    Punkte
    31.534
    Beiträge
    5.215
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 12. August 2018 um 12:51
    • #31
    Schneelöwin:

    Lege jedes Ding an seinen Ort - sonst geht die Zeit mit suchen fort:buddha:

    Irgendwie höre ich den Spruch in meinem Kopf mit schwäbischen Akzent! :)

  • Doris
    Reaktionen
    431
    Punkte
    27.521
    Beiträge
    5.357
    Mitglied seit
    25. März 2012
    • 12. August 2018 um 12:57
    • #32
    Schneelöwin:

    Das "ganze Gesuche" würde ich differenzieren.

    Eben.

    Wenn wir uns nicht auf die Suche begeben würden, könnten wir auch nicht entdecken, dass wir nur die Suche beenden müssen, um zu finden, was nicht durch Suche zu finden ist. Man kann das auch einfach "Sich-Hinwenden", "Sich-auf-Weg-machen", "Zuflucht-nehmen" u.a. nennen. Jedesmal, wenn wir uns zum Meditieren hinsetzen, suchen wir, auch wenn wir uns noch so absichtslos geben.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 12. August 2018 um 14:42
    • #33
    Schneelöwin:

    Das "ganze Gesuche" würde ich differenzieren.

    Heißt es nicht auch: "Wer suchet der wird finden"?:)

  • Schneelöwin
    Reaktionen
    1.112
    Punkte
    9.937
    Beiträge
    1.746
    Mitglied seit
    1. Februar 2018
    • 12. August 2018 um 14:44
    • #34
    Doris:
    Schneelöwin:

    Das "ganze Gesuche" würde ich differenzieren.

    Eben.

    Wenn wir uns nicht auf die Suche begeben würden, könnten wir auch nicht entdecken, dass wir nur die Suche beenden müssen, um zu finden, was nicht durch Suche zu finden ist. Man kann das auch einfach "Sich-Hinwenden", "Sich-auf-Weg-machen", "Zuflucht-nehmen" u.a. nennen. Jedesmal, wenn wir uns zum Meditieren hinsetzen, suchen wir, auch wenn wir uns noch so absichtslos geben.

    Das hast Du schön geschrieben, liebe Doris und man könnte dieses suchen sogar noch weiter differenzieren; aber ich lasse es mal sein, sonst komme ich noch in die Versuchung mich selbst an der Suche festzuklammern". Es gibt dann ja auch noch die "Bestätigungs-Suche":grinsen::roll:


    [lz]

    Zitat von Aravind

    Irgendwie höre ich den Spruch in meinem Kopf mit schwäbischen Akzent!
    :)[/lz]

    Die Assoziation könntest Du mal genaue untersuchen:grinsen:, lieber Aravind. Mein Vater hatte mit dem Schwabe-Ländle nichts zu tun; jedenfalls nicht, dass ich wüsste;)


    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Max Schenzle
    Reaktionen
    61
    Punkte
    7.281
    Beiträge
    1.427
    Mitglied seit
    4. Dezember 2020
    • 14. September 2018 um 19:57
    • #35
    Aravind:

    In "meiner" Richtung sagt man, den Pfad gehen ist kein Lernprozess, sondern ein Ver-Lernprozess. Es geht darum, Anhaftung und Verblendung los zu lassen, dann bleiben Liebe und Frieden übrig. In so weit sehe ich keinen Widerspruch.

    Liebe Grüße. Aravind.

    Hi, irgendwie ging mir deine Darstellung gegen den Strich. Das Ergebnis der Bemühungen sollte sein, dass man das Samsara hinter sich lässt, nur die Hörerstufe, die Einmal-Wiederkehrstufe, die Nicht-Wiederkehrstufe und dann die Heiligkeitsstufe erreicht. Längere Sammlung, Lohiko

  • Max Schenzle
    Reaktionen
    61
    Punkte
    7.281
    Beiträge
    1.427
    Mitglied seit
    4. Dezember 2020
    • 25. September 2018 um 20:03
    • #36
    Netsrot:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht , das es nichts zu suchen gibt ? Ich komme aus folgendem Grund auf diesen Gedanken. Es heißt ja immer langer Übungsweg und Pfad usw. Das befreit Sein ist vieleicht schon da , jetzt und hier. Die Suche ist ein Fehler:)

    Ja, da hast du recht. Das Licht- und Leuchtwesen ist schon in dir, war vor dir schon da und wird nach auch noch da sein.

  • Aka Onyx 9
    Reaktionen
    150
    Punkte
    4.525
    Beiträge
    866
    Mitglied seit
    20. August 2018
    • 25. September 2018 um 21:24
    • #37

    @kesakambalo

    Wie gehst du eigentlich damit um, dass Leuchtwesen-nach deiner Aussage steht das in der längeren Sammlung- wieder Appetit auf Erde bekommen ? Dann kann man ja nicht von Befreiung reden.

  • Monikamarie
    Reaktionen
    7.196
    Punkte
    47.240
    Beiträge
    7.960
    Mitglied seit
    2. Oktober 2025
    Wohnort
    Hamburg
    Buddh. Richtung
    Theravada
    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 26. September 2018 um 08:45
    • #38
    kesakambalo:
    Netsrot:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht , das es nichts zu suchen gibt ? Ich komme aus folgendem Grund auf diesen Gedanken. Es heißt ja immer langer Übungsweg und Pfad usw. Das befreit Sein ist vieleicht schon da , jetzt und hier. Die Suche ist ein Fehler:)

    Ja, da hast du recht. Das Licht- und Leuchtwesen ist schon in dir, war vor dir schon da und wird nach auch noch da sein.

    Habt Ihr Euch schon mal gefragt, ob Ihr im Forum "buddhistische Praxis" noch richtig seid?

    Und wenn Ihr nicht sucht, was sucht Ihr dann hier?

    _()_

  • Netsrot
    Themenautor
    Reaktionen
    103
    Punkte
    1.953
    Beiträge
    339
    Mitglied seit
    16. Februar 2016
    • 26. September 2018 um 10:09
    • #39
    Monikadie4.:
    kesakambalo:

    Ja, da hast du recht. Das Licht- und Leuchtwesen ist schon in dir, war vor dir schon da und wird nach auch noch da sein.

    Habt Ihr Euch schon mal gefragt, ob Ihr im Forum "buddhistische Praxis" noch richtig seid?

    Und wenn Ihr nicht sucht, was sucht Ihr dann hier?

    _()_

    Ja vieleicht bin ich nicht richtig hier. Habe 5 Jahre "systematisches Studium des Buddhismus " in Hamburg gelernt, da ich dieser Philosophie am nächsten irgend etwas abgewinnen konnte. Gut, und da habe ich gedacht ,dann richtig. Trotz meiner Dankbarkeit gegenüber den Lehrern dort , behalte ich mir vor mich immer wieder neu zu orientieren und auch anderen vieleicht nicht so buddhistischen Konzepten zu folgen. Wir alle haben die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen. Auch der Buddhismus nicht. Ich versuche und prüfe die Phänomene die mich umgeben und vergleiche diese mit meiner Erfahrung im Leben und den Einsichten in der Meditation, ob diese nun im buddhistischen christliche oder in welchem Kontext die auch immer zu finden sind ist mir egal. Irgend welche Texte können nur Wegweiser sein ,aber niemals der eigene Weg.

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 26. September 2018 um 10:30
    • #40

    Ich suche hier Texte die mir erklären was ich mache oder wie ich es probieren kann. Die Texte sind für mich Wegweiser wie ich den Weg gegangen bin. Ich wende sie auf Gewesenes an um das zu verstehen und um Leiden heute und Morgen durch prüfendes Anwendung zu vermindern.

  • Online
    void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.707
    Punkte
    61.999
    Beiträge
    10.737
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 26. September 2018 um 10:41
    • Offizieller Beitrag
    • #41
    Netsrot:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht , das es nichts zu suchen gibt ? Ich komme aus folgendem Grund auf diesen Gedanken. Es heißt ja immer langer Übungsweg und Pfad usw. Das befreit Sein ist vieleicht schon da , jetzt und hier. Die Suche ist ein Fehler:)

    Übungsweg und Pfad sind ja nur Metaphern. Wenn Befreiung vom Leid da ist, dann heißt das, dass das Leid und seine Ursachen weg sind. Wenn man nicht leidet, dann merkt man das im Allgemeinen.

    Das was mit "Suche" gemeint ist, ist ja die buddhitische Praxis selbst. Die buddhitische Praxis kann man mit einer "Weg hin zur Befreiung" vergleichen ( Schritt für Schritt werden Verblendungen weniger) . Im Mahayana gibt es eben auch Bilder in denen es mit dem Hervortreten von etwas, was bereits da ist ("den Spiegel von Staub befreien") verglichen wird.

    Wobei das vor allem Sprachbilder sind. Was man tut ist doch da gleiche und je nachdem ob man das mit Metaphern des Gehens oder des Polierens bezeichnet, bewegt man sich eben oder bleibt beim Polieren schön sitzten.

  • Aravind
    Reaktionen
    5.347
    Punkte
    31.534
    Beiträge
    5.215
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 26. September 2018 um 11:17
    • #42
    void:

    Übungsweg und Pfad sind ja nur Metaphern. Wenn Befreiung vom Leid da ist, dann heißt das, dass das Leid und seine Ursachen weg sind. Wenn man nicht leidet, dann merkt man das im Allgemeinen.


    Das was mit "Suche" gemeint ist, ist ja die buddhitische Praxis selbst. Die buddhitische Praxis kann man mit einer "Weg hin zur Befreiung" vergleichen ( Schritt für Schritt werden Verblendungen weniger) . Im Mahayana gibt es eben auch Bilder in denen es mit dem Hervortreten von etwas, was bereits da ist ("den Spiegel von Staub befreien") verglichen wird.

    Wobei das vor allem Sprachbilder sind. Was man tut ist doch da gleiche und je nachdem ob man das mit Metaphern des Gehens oder des Polierens bezeichnet, bewegt man sich eben oder bleibt beim Polieren schön sitzten.

    :like::like::like: Danke, void.

    Wenn Dir "suchen" nicht gefällt, Netsrot, dann nehm doch "entdecken" dessen, was Deiner Meinung nach in Dir schon da ist. Falls Du es schon komplett entdeckt hast, gibt es nichts mehr zu tun (siehe @Monikadie4. ).

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Niemand
    Reaktionen
    714
    Punkte
    5.669
    Beiträge
    977
    Mitglied seit
    8. Februar 2018
    • 26. September 2018 um 11:21
    • #43
    Netsrot:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht , das es nichts zu suchen gibt ? Ich komme aus folgendem Grund auf diesen Gedanken. Es heißt ja immer langer Übungsweg und Pfad usw. Das befreit Sein ist vieleicht schon da , jetzt und hier. Die Suche ist ein Fehler:)

    stimmt schon, aber man muss fleißig suchen, um sich jenseits der intellektuellen Ebene sicher zu werden, dass es keinen Grund zum Suchen gibt. Die Suche ist also notwendig.

  • Netsrot
    Themenautor
    Reaktionen
    103
    Punkte
    1.953
    Beiträge
    339
    Mitglied seit
    16. Februar 2016
    • 26. September 2018 um 13:39
    • #44
    mkha':
    Netsrot:

    Habe 5 Jahre "systematisches Studium des Buddhismus " in Hamburg gelernt, ...

    "Der Herzgeist muss offen, und das Gefäß leer sein, um etwas Neues aufnehmen zu können." Geshe-la

    Schade, dass Dir während und nach der Zeit des Studiums, das, was Du hättest verinnerlichen können, nicht eingängig wurde, sodass Dir (meinem Eindruck nach) das theoretisch Erlernte und die Praxis der Studieninhalte nicht das geben kann, was diese Lehre zu geben im Stande ist. ...

    Netsrot:

    Trotz meiner Dankbarkeit gegenüber den Lehrern dort , behalte ich mir vor mich immer wieder neu zu orientieren, und auch anderen vieleicht nicht so buddhistischen Konzepten zu folgen.

    Das ist Dir unbenommen (wie Du weißt). Doch hast Du im Laufe des Studiums Deine "Gehstützen" abgelegt? Bist Du je "darüber hinaus gegangen", ... hast bemerkt, "dass Du fliegen kannst, wenn Du mit eigenem Geist beschließt, zu fliegen" ...? ;)

    Netsrot:

    Wir alle haben die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen. Auch der Buddhismus nicht.

    Eine gute Erkenntnis - daher bleiben Wissende bescheiden, ... Sie sind Schüler, ihr Leben lang.

    Zu Deiner Orientierung, während der weiteren Suche (und als Erkennungszeichen, "am Ende" Deines Weges :)): ... der Tibeter kennt den Begriff "Buddhismus" nicht. Er ist ein Nang-pa oder nang-ma: (Nang = innerlich, pa (mask.) bzw. ma (fem.) = die Person (die sich damit befasst)). Das Gegenteil davon ist phyi pa (oder ma), eine Person, die sich mit Äußerem beschäftigt, also ein Nicht-"Buddhist". Klare Ansage, nicht wahr ...?

    Da sie (zumindest im alten Tibet) sehr mit der Lehre des Buddha verwachsen waren, sprich, den Dharma lebten, antwortete ein Tibeter auf die Frage: "Wer darf sich Nang-pa (ma) nennen ?", mit: "nang pa'i grub mtha' ", (das heißt, Personen, die sich an den Dharma (genauer: die Lehren Buddhas) halten). :rad:

    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute, mkha'

    Alles anzeigen

    Hallo mkha

    Diese 5 Jahre sind prägend gewesen. Ohne diese tieferen leicht verständlich formulierten Grundlagen und Erklärungen hätt ich den Weg wohl nicht gefunden. Wie gesagt bin ich für die Jahre sehr dankbar. Es ist mir so manches sehr eingängig geworden.

    Lg netsrot

  • Alephant
    Reaktionen
    1.215
    Punkte
    21.110
    Beiträge
    3.927
    Mitglied seit
    26. April 2011
    Geburtstag
    1. April 1980 (46)
    • 26. September 2018 um 15:09
    • #45
    mkha':

    der Tibeter kennt den Begriff "Buddhismus" nicht. Er ist ein Nang-pa oder nang-ma: (Nang = innerlich, pa (mask.) bzw. ma(fem.) = die Person (die sich damit befasst)). Das Gegenteil davon ist phyi pa (oder ma), eine Person, die sich mit Äußerem beschäftigt, also ein Nicht-"Buddhist". Klare Ansage, nicht wahr ...?

    Nicht nur der Tibeter hat das Privileg, achtsamer mit den Begriffen umzugehen. Der Buddha benutzte ja diesen Begriff auch nicht, und sprach von Menschen, die seiner oder einer anderen Lehre folgen.

    Der Begriff "Buddhismus" ist in meinen Augen ein Begriff aus dem Westen. Die Deutung kommt irgendwoher direkt aus einer Universitöt äh tät, wo man glaubt, es wäre hilfreich, verschiedene aber iwie ähnliche Phänomene & Praktiken unter einem Hut "Buddhismus" und "Buddhist" zusammenzufassen.

    Es ist lediglich ein HilfsBegriff, der zeigen soll: hier gibt es verschiedene Ansätze/Wege, die selber behaupten, sie führen alle zu der selben Sache, die der Buddha gelehrt hat.

    Gewissermassen geht es auch nicht um "den Buddhismus" und gibt es "den Buddhismus" nichteinmal. Es gibt ein Wissen zu erlangen, über die Wirklichkeit. Da geht es um den Einzelnen: will er es erlangen oder nicht. Will er sich mit dem was und wie es genau da ist, beschäftigen, oder lieber mit anderen Dingen.

    Die Lehren des Buddha sind eher für den, bei dem in dem Sinne schon ein Wissen angelegt ist, in dem er in der Lage ist, erleuchtete Worte zu "erkennen", weil: vertrauen kann (dass da sozusagen eine heilsame "Anziehung zum richtigen" ist), und/oder insofern da schon ein Wissen ist, dass es sehr wichtig ist, sich mit dem was da ist und passiert, genau auseinanderzusetzen.


    :earth:

    2 Mal editiert, zuletzt von Alephant (26. September 2018 um 15:16)

  • Max Schenzle
    Reaktionen
    61
    Punkte
    7.281
    Beiträge
    1.427
    Mitglied seit
    4. Dezember 2020
    • 27. September 2018 um 20:19
    • #46
    accinca:
    Netsrot:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht , das es nichts zu suchen gibt ? Ich komme aus folgendem Grund auf diesen Gedanken. Es heißt ja immer langer Übungsweg und Pfad usw. Das befreit Sein ist vieleicht schon da , jetzt und hier. Die Suche ist ein Fehler :)

    Endlich sagt das mal jemand. Das ganze Gesuche bringt einfach nichts.

    Das wußte auch mein Vater schon bevor er verstorben ist. Wenn er z.B.

    sein Handy verloren hatte und nicht mehr wußte wo er es hingelegte dann

    hat er auch nicht mehr gesucht und sich einfach ein neues gekauft. Wer

    hat schon Lust auf suchen?

    Alles anzeigen

    Hi, nicht suchen, finden!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

Ähnliche Themen

  • Sexualität und Befreiung: Ist die kritische Sicht des Buddha auf Sexualität für heutige Praktizierende relevant?

    • Frieden-und-Freude
    • 11. Mai 2018 um 12:37
    • Buddhistische Praxis
  • Vorstandswechsel und Änderungen bei der Deutschen Buddhistischen Union DBU

    • verrückter-narr
    • 29. Juni 2018 um 22:57
    • Buddhismus kontrovers
  • Denn vollen Lotussitz antrainieren?

    • Stawrogin
    • 24. Mai 2018 um 01:28
    • Buddhistische Praxis
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download