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Zeitmessung

  • kove
  • 9. April 2018 um 22:31
  • Zum letzten Beitrag
  • kove
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    9. April 2018
    • 9. April 2018 um 22:31
    • #1

    Hallo an alle

    Ich bin neu hier und hätte gleich eine Frage:

    Wie wird bei der Meditation die Zeit ohne einen Timer gemessen? Wie weiß z.B. ein Meditationsleiter in einem Tempel ohne elektronische Geräte, wann die Zeit vorbei ist? Die sind auch immer auf den Punkt genau.

    Ich danke Euch.

    Beste Grüße

    Christian

  • void 9. April 2018 um 22:35

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • hiri
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    • 9. April 2018 um 22:39
    • #2

    Das ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits, aber vielleicht funktioniert das einfach über diverse körperliche Empfindungen (eingeschlafene Beine, Schmerzen, Druckgefühl, und so weiter). Ich kann so sehr genau abschätzen wie viel Zeit bereits vergangen ist, obwohl ich nicht sonderlich erfahren bin. :D

  • Andreas
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    • 9. April 2018 um 22:47
    • #3

    Hallo kove,

    und herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du dabei bist!

    Ich sitze immer ohne Uhr, kenne aber die Brenndauer meines Räucherstäbchens.

  • Aravind
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    • 9. April 2018 um 23:52
    • #4

    hallo kove,

    Herzlich willkommen hier! Mein eigenes Zeitgefühl geht meist auf wenige Sekunden richtig, habe aber trotzdem "vorsichtshalber" einen Timer.

    Mein Lehrer sagt immer, dass das kollektive Zeitgefühl der Gruppe recht genau geht, und er eine richtige Welle der Ungeduld spürt, wenn er nur eine Minute überzieht. Bei zwei Minuten mischt sich das dann schon ein wenig mit Hass, behauptet er, dann erscheinen an der Wand flammende Buchstaben. "Läute die Glocke!!!"... ;)

    Liebe Grüße, Aravind.

  • PhenDe
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    • 10. April 2018 um 08:55
    • #5

    Gutenmorgen, tatsächlich kann man anhand von Körperempfindungen die Zeit ungefähr einschätzen. Aber auch ohne körperliche Empfindungen rein vom Gefühl her schafft man es irgendwann die Zeit abzuschätzen.

    Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, den Timer wegzulassen. Man kann ihn ja trotzdem verwenden, aber dann eher als Stoppuhr um zu wissen wie lange man meditiert hat.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Arthur1788
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    • 10. April 2018 um 19:25
    • #6
    Lucky:

    Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, den Timer wegzulassen. Man kann ihn ja trotzdem verwenden, aber dann eher als Stoppuhr um zu wissen wie lange man meditiert hat.

    Und was bringt das dann? Ihr habt alle ziemlich großes Vertrauen in das menschliche Zeitempfinden. Meiner Erfahrung nach zieht sich das Sitzen an manchen Tagen wie ein Zahnarztbesuch, und an manchen Tagen vergeht die Zeit wie im Fluge. Ein erfahrener Meister hat da sicherlich ein gutes Zeitgefühl, aber für Otto Normalmeditierer ist es doch viel sinnvoller den Timer zu benutzen, wenn man ihn sowieso schon hat.

  • hiri
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    • 10. April 2018 um 19:38
    • #7
    Arthur1788:

    Meiner Erfahrung nach zieht sich das Sitzen an manchen Tagen wie ein Zahnarztbesuch, und an manchen Tagen vergeht die Zeit wie im Fluge.

    Das stimmt, das beeinflusst aber nicht mein Empfinden an den Beinen oder am Hintern. Für mich fühlt sich die Meditation so einfach ein Stück weit freier an - mal dauert sie etwas länger, mal etwas kürzer. Damit will ich nicht sagen dass die eine Methode besser oder schlechter als die andere sein soll, das ist wohl hauptsächlich Geschmackssache.

  • jianwang
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    • 10. April 2018 um 20:03
    • #8

    Hmmm

    Wo bitte gibt es eine Zeitliste für Meditationen?

    Wenn es geht in Excel ... ;)

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • fluid
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    • 11. April 2018 um 14:18
    • #9
    Lucky:

    Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, den Timer wegzulassen. Man kann ihn ja trotzdem verwenden, aber dann eher als Stoppuhr um zu wissen wie lange man meditiert hat.

    Es ist auch die Frage, ob man eine ganz bestimmte Zeitspanne meditieren will, oder ob man einfach irgendwann aufhört und versucht einzuschätzen, wie lange man wohl meditiert hat.

    Dadurch, dass man die Zeit abschätzt und danach vergleicht, wird man immer besser in der Abschätzung und man lernt außerdem wie oder wodurch das Zeitempfinden beeinflusst wird.

    Für die Meditation an sich bringt es einem vermutlich nichts, aber Schaden tut es ihr wohl auch nicht.

  • PhenDe
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    • 11. April 2018 um 14:26
    • #10

    Ich denke eher, dass das weglassen des Timers befreiend sein kann.

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • fluid
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    • 11. April 2018 um 14:33
    • #11

    Ja, das wohl auch. Wobei es darauf ankommt, ob man noch einen Termin hat, den man nicht verpassen will, denn in diesem Fall würde mich das Benutzen eines Timers eher befreien (von der Sorge, vielleicht den Termin zu verpassen).

  • Gamma Draconis
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    • 11. April 2018 um 14:55
    • #12
    Lucky:

    Ich denke eher, dass das weglassen des Timers befreiend sein kann.

    Es kommt darauf an. Oder, wie Radio Erwin sagen würde: "Im Prinzip ja, aber ....". An manchen Tagen zieht sich die Meditationszeit wie Kaugummi, zum Beispiel wenn die Knochen wieder wehtun. Dann ist der Timer schon sehr hilfreich, um Disziplin zu wahren.

  • PhenDe
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    • 11. April 2018 um 15:05
    • #13

    Das stimmt natürlich, es ist sicher auch Situationsabhängig.

    Aber man sollte es auf jeden Fall versuchen.

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Kaffeebohne
    Gast
    • 11. April 2018 um 15:38
    • #14

    Also, ohne Timer würd ich nicht meditieren. Nach 10 Minuten glaube ich regelmäßig, dass so 2-3 Stunden vergangen sein müssten... :D

  • Fǎ Fá
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    • 11. April 2018 um 16:23
    • #15
    Cfant:

    Also, ohne Timer würd ich nicht meditieren. Nach 10 Minuten glaube ich regelmäßig, dass so 2-3 Stunden vergangen sein müssten... :D

    Es beruhigt, das nicht nur mir das so geht :D

    Jetzt müsste man nur noch in 10 Minuten so viel schaffen, wie man sonst in 3 Stunden schafft.

  • jianwang
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    • 11. April 2018 um 16:28
    • #16
    Cfant:

    Also, ohne Timer würd ich nicht meditieren. Nach 10 Minuten glaube ich regelmäßig, dass so 2-3 Stunden vergangen sein müssten... :D

    Also meditiert Du wegen dem Timer?

    Ist es eine Last für Dich?

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Niemand
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    • 11. April 2018 um 16:55
    • #17

    ich hab ne Klangpyramide, die mit nem Drehrad auf 25 min. einsgestellt ist und sowohl am Anfang als auch am Ende 3 Gongschläge erklingen lässt (hört sich ganz gut an, der Klang).

    Ich finds eigentlich gut, dass ich mich dann um nix kümmern muss und sitz einfach so lange bis es gongt - egal wie lang es mir dann vorkam.

    Nur wenns besonders schlimm ist und ich glaube, dass 25 min. längst um sein müssen dreh ich sie um, ob die Leuchtdiode noch brennt, oder ob die Batterien vielleicht leer sind, aber das kommt sehr selten vor und es soll auch nie wieder vorkommen! :)

  • fluid
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    • 11. April 2018 um 17:11
    • #18
    Cfant:

    Also, ohne Timer würd ich nicht meditieren. Nach 10 Minuten glaube ich regelmäßig, dass so 2-3 Stunden vergangen sein müssten... :D

    Eigentlich brauchst du den Timer dann gar nicht, du musst das nur mit einberechnen. Also wenn du z.B. 20 Minuten meditieren willst, dann meditiere einfach gefühlte 5 Stunden.:D

  • Schneelöwin
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    • 11. April 2018 um 17:21
    • #19
    Weltreisender:

    Jetzt müsste man nur noch in 10 Minuten so viel schaffen, wie man sonst in 3 Stunden schafft.

    Ich schaffe deutlich mehr wenn ich im "Hier und Jetzt" meine Aufgaben erledige. :)

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • kove
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    • 13. April 2018 um 19:24
    • #20

    Hallo an alle

    Danke für die vielen Antworten. Mir geht es eigentlich auch darum, von der Technik etwas wegzukommen. Wir leben in einer so technisierten Welt, dass einem die Haare zu Berge stehen.

    Das sollte natürlich jeder für sich entscheiden. Es wird ja keiner gezwungen, dabei mitzumachen.

    Ich sitze auch lieber ohne Wecker oder dergleichen. Da ich eine kleine Gruppe im Zazen anleite, wollte ich einmal andere Meinungen hören. Ich höre auch auf meinen Körper und läute lieber die Inkin und schlage die Takus als auf einen elektronischen Gong achtzugeben.

    Ein Bekannter betreibt die Meditation mit geöffneten Augen und einer Sanduhr. Mich würde das Rieseln vom Sand eher ablenken, aber so hat ja jeder seine Geschichten.

  • Son
    Gast
    • 13. April 2018 um 20:29
    • #21

    Weiss jemand wer die Zeit eigentlich erfunden hat? Ich mein, irgendwann muss ja irgendwer gesagt haben, es ist jetzt 12 Uhr. Wobei generell bekomme ich die Krise, wenn ich Menschen treffe, die immer sagen, sie hätten keine Zeit, weil jeder hat Zeit, es kommt nur drauf an, mit wem oder was die Menschen sie verbringen wollen, auf jeden Fall keine Zeit zu haben ist zwar chic heute, aber wie gesagt, ich kann es nicht mehr hören, ich habe übrigens Zeit und meditiere nach Gefühl, es soll ja Freude machen, also da brauche ich keinen "Zeitdruck", LG Son

  • Samten
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    • 16. April 2018 um 10:10
    • #22

    Son:

    "Weiss jemand wer die Zeit eigentlich erfunden hat?"

    frag Momo....;)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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