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  1. Buddhaland Forum
  2. Gamma Draconis

Beiträge von Gamma Draconis

  • Zen und Geschwafel

    • Gamma Draconis
    • 31. Mai 2018 um 11:25
    Festus:
    Schneelöwin:

    Das ist doch mal ein liebes Angebot.

    Sehe in jedem Menschen Deinen Freund, egal wie provozierend er auf Dich wirkt8)

    Liebe Grüße von Schneelöwin

    :lol::lol::lol::lol:
    Ja, ein "lieber" Vorschlag. Was bin ich froh, dass ich nicht jeden Freund jeden Tag sehen muss.:grinsen:

    Ich mußte bei dem Vorschlag von Schneelöwin als erstes an den Verkehrsrowdy denken, der mich vorgestern fast umgefahren hätte. Dazu fällt mir der Spruch ein: "Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr". Alt, aber immer wieder gut.

  • Zen und Geschwafel

    • Gamma Draconis
    • 30. Mai 2018 um 11:06
    Ellviral:

    [...]Anstatt sich mit sich selber auseinanderzusetzen, mit dem was mich ärgert, verblende ich dieses Zufluchtnehmen vor sich selber mit Troll.

    :like:

    Das kann man so machen. Ich kann immer bei mir den Fehler suchen, egal was das Gegenüber getan hat. Selbst der Verkehrsrowdy, der mich gestern fast umgenietet hat, der hatte bestimmt eine schwere Kindheit und ich grüble jetzt darüber nach, warum es mein Fehler ist, daß sein rücksichtsloses Autofahren mich ärgert.

    Wie gesagt: kann man so machen, muß man aber nicht.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 28. Mai 2018 um 12:32
    void:

    [...]Weswegen es für mich wichtig ist, buddhiische Konzepte in ihrem Definitiosnbereich der buddhitischen Fragestellung (der Befreiung vom Leid) zu belassen und nicht auf alle möglichen Bereiche auszudehnen.

    Auch wenn ich natürlich verstehe, dass es ein Bedürfnis gibt, im Buddhismus etwas zus sehen, was ""ganzheitlich" auf alle Probleme eine Lösung weiss.

    In der Ausdehnung auf alle möglichen Bereiche ist dann auch der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Jeder deutet in die Lehre das hinein, was seinen Bedürfnissen entspricht. Damit ist dann die Grenze zum Glaubenssystem überschritten.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 28. Mai 2018 um 09:24
    hedin02:

    Von A. Einstein stammt folgender Satz:

    Der Horizont manchen Betrachters gleicht einen "Radius von Null,"den er dann als seinen Standpunkt nennt.

    Durch die buddhistische Brille betrachtet würde der Satz Einsteins bedeuten: die Buddha-Lehre alleine auf die vier Paradigmen der edlen Wahrheiten zu beschränken; wäre ein Standpunkt von einem Radius gleich Null.

    Religionen versuchen ihre Mitglieder mit diesen „Null Radius“ zu indoktrinieren, um damit mehr Glaubens-Freiraum zu schaffen.

    Da sagst du was ... ich habe im Pali Kanon schon lange nach der Erklärung gesucht, warum Nudeln weich werden, wenn sie nur lange genug in kochendem Wasser liegen. Ich habe wohl nicht sorgfältig genug gesucht.

    SCNR

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 15. Mai 2018 um 15:52
    pops:

    [...]

    In meinen Augen ist die Frage nach dem Wann eines Urknalls und Wie eines Urknalls nichts weiter als die Frage nach dem Wann des Gestern und wie des Gestern.

    Es ist auch der Begriff "Urknall" in meinen Augen vollkommen fehl am Platz. Was wohl daran liegt, dass es sich hier auch um eine polemische Bezeichnung dieser "AnfangsSingularität", die da so gedacht wird, handelt.

    Es ist kann ja nicht der "erste Knall" also der Ur- Knall gewesen sein, wenn ewige Verkettung, also NICHT-ICH stimmt. Und ein Knall ohne einen Träger der Schallwellen, das geht auch nicht.

    Es gibt diese Theorie, ja. Das fällt mir dazu ein.

    Bisher habe ich nichts überinterpretiert sondern von mir aus so geschrieben. Ich brauche kein Konzept "Leerheit". Ich orientiere mich auch nicht an einem solchen Konzept. Auch wenn ich das wenige, was ich dazu bisher gelesen habe, gemeint habe zu verstehen.


    :sunny:

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    Wie erwartet windest du dich und kannst auf konkrete Fragen nach deinen Behauptungen keine Antwort geben. Das könnten wir endlos so weiter führen, doch es wird langweilig. Nun bin ich endgültig weg.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 15. Mai 2018 um 11:18
    pops:

    [...]Nicht nur kein beobachtetes Ding ohne Beobachtung, sondern kein Ding überhaupt ohne Beobachtung.[...]

    Das ist wirklich spannend. Wie entstand der Urknall? Da war kein Raum, in dem ein Beobachter hätte sein können. Bist du ganz sicher, daß du die Vorstellung von der "Leerheit der Dinge" nicht überinterpretierst?

  • Störquellen

    • Gamma Draconis
    • 14. Mai 2018 um 23:17
    mkha':

    [...]

    So geht es mir mit Alltäglichem ... Ich registriere "Störendes" irgendwie nicht, ... auch die kleinen "Giftknubbel" dieser Erde, oder "Kamikazes" im Verkehr, all die "Opfer ihrer Emotionen" - sie sind eben da. Ich ärger mich ja auch nicht über Sandflöhe, ... wozu wäre das gut?

    Aber irgendwie bekomme ich das gerade nicht auf die Reihe ... Ich habe offenbar einen Knoten im Hirn: wenn ich "Störquellen" entweder nicht wahrnehme, oder sie nicht als solche erfahre, könnte ich die obige Aussage ja noch stehen lassen, was aber ist, wenn ich sie, wie unter ad 1 beschrieben einfach aus meinem Umfeld "entferne"? ... Wie sieht man denn so etwas?

    LG mkha'

    Es hört sich gut an, doch ich bin nicht sicher, ob das langfristig funktioniert. Lärm ist ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor, auch wenn er aus dem Bewusstsein ausgeblendet wird. Erst nachdem ich aus der Stadtmitte einer Großstadt in eine ruhige Seitenstraße einer Kleinstadt umgezogen bin, da wurde mir bewußt, welchem Dauerlärm ich bis dahin ausgesetzt war. Soweit ich weiß gibt eine Menge Untersuchungen zu diesem Thema, bemühe doch mal eine Suchmaschine damit.

    Ich war bei der Arbeit ständigem Lärm ausgesetzt, den aber kaum jemand als solchen wahrnimmt, weil es nur das Rauschen von Klimaanlagen und dutzenden von Serverschränken war. Doch heute, etliche Jahre später, brülle ich immer noch am Telefon, so hat sich der Lärm in meinem Kopf festgesetzt.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 14. Mai 2018 um 18:47
    pops:

    Das ist gut um zu wissen, dass ein leeres Universum (ohne Beobachtung desselben) absurd ist.

    So kann man dann Spekulationen eventuell leichter als Spekulationen erkennen, die nirgendwohin führen.

    Sicher kann man das machen: die verschiedenen uns magisch anmutenden Vorstellungen und Konzepte der Völker und Kulturen als "Religion" abtun. Also man kann das machen: sehr verschiedene "Wissensarten" und Vorstellungen oder auch Institutionen unter einem Begriff zusammenfassen.

    Ich mach das lieber nicht, da geht die Blickschärfe schon arg verloren, bei so einer achtlosen "Über den Kamm Schererei".

    Mach dir nichts vor: wir glauben alle. Zum Beispiel, dass ein Ding, was durch eine Vorstellung repräsentiert und im aktuellen Fall nicht da ist, eigentlich schon da ist. Die ganze Zeit glauben wir. An Morgen, an Gestern an die Gegenwart. An die Welt ...


    :sunny::earth:

    Alles anzeigen

    Tja, allein daran, daß du "Religion" als "abtun" verstehst, merke ich, daß wir in unterschiedlichen Welten leben. Was du sonst noch in meine Worte hinein interpretierst kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Lassen wir es doch damit gut sein.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 14. Mai 2018 um 15:18
    Aravind:

    Liebe Gamma, lass Dich doch nicht veräppeln. ;)

    Pops und ellviral meinen mit "Ding" etwas anderes als Du, da kannst Du Dir einen Wolf diskutieren.

    Natürlich gibt es kein "beobachtetes Ding" (Vorsicht, nicht: "beobachtbares Ding") ohne Beobachtung.

    Liede Grüße, Aravind.

    Ich glaube langsam zu verstehen, wovon die Rede mit dem "Ding" sein könnte. Hundefutter ist nur dann Hundefutter, wenn man hinsieht und es so benennt. Deswegen frißt der Kater auch das Hundefutter, wenn ich nicht hinsehe und es als Hundefutter benenne. Ohne Benennung könnte es auch Katzenfutter sein und das nutzt er schamlos aus.

    Ich hätte nicht gedacht, daß man um die banale Erkenntnis der Benennung so viel Worte machen könnte. Diese Tatsache war für mich so selbstverständlich, daß ich nicht auf die Idee kam, daß das gemeint sein könnte.

    Danke für den Hinweis.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 14. Mai 2018 um 13:47
    pops:

    Mir war es wichtig, auf den Punkt hinzuweisen: Kein beobachtetes Ding ohne Beobachtung. Oder anders: Ding ohne Repräsentation dieses Dinges.[...]

    Und? Was bedeutet das konkret? Ein Ding, das niemand beobachtet, ist zwar da, aber es ist "kein beobachtetes Ding"? Wozu soll diese Erkenntnis gut sein?

    Das mit der zeitlosen Lehre behaupten Gläubige aller Religionen. Solange du nichts davon beweisen kannst bleibt es es eine Meinung, auch wenn das ganze System logisch erscheint.

  • Störquellen

    • Gamma Draconis
    • 13. Mai 2018 um 08:23
    mkha':

    [...] Fakt: da biegt ein Linksabbieger unvermittelt ab: mein Geist registriert Gefahr und reagiert. Fertig. (Das einzige, was ich evtl. darüber hinaus noch denke, ist, dass er durch eine solche Fahrweise eines Tages sich und andere verletzen oder töten könnte.) ... Der Mann/ die Situation ist somit keine Störquelle, sondern ein Lehrmeister/ Lehrstück für geistige Disziplin und Mitgefühl - in eben diesem Augenblick.

    [...]

    Wenn du Menschen, die dich durch ihr Verhalten belästigen und die, die dich in Gefahr, eventuell sogar Lebensgefahr bringen, gleich behandeln kannst, dann hast du meinen Respekt. Mir gelingt das nicht und das hebe ich mir für's nächste Leben auf. Ich bin aus dem Alter raus, in dem ich gemeingefährlichen Dosentreibern an der nächsten roten Ampel einen auf's Maul hauen wollte, aber den stillen Wunsch, daß tausend Kamelflöhe seinen Ars... heimsuchen mögen, halte ich immer noch für legitim.

  • Störquellen

    • Gamma Draconis
    • 13. Mai 2018 um 06:25
    mkha':

    [...]Sicher Gamma Draconis, da stimme ich Dir vollkommen zu, ... aber (und diese Frage ist wirklich völlig ernst gemeint) weshalb bezeichnest Du diese (und ähnliche) Situationen als Störquelleṇ?

    Ich habe deine Definition "nichts im Äußeren hat die Macht, unser Denken zu beeinflusseṇ Jeder entscheidet mit eigenem Geist, wie er Dinge empfindet, unterscheidet, bewertet. " konsequent weitergedacht und dabei festgestellt, daß es so pauschal nicht stimmt. Es gibt täglich Situationen, die unser Denken beeinflussen, ob wir es wollen oder nicht. Manche Situationen sind krass genug, daß sie uns völlig in Anspruch nehmen. Ich spreche mich auch nicht davon frei, sehr abfällige Kommentare über andere Menschen zu denken oder in den Fahrtwind zu brüllen. Das passiert zum Beispiel dann, wenn die anderen mich durch ihr Verhalten in Gefahr bringen. Das sind Störquellen, weil sie mich sehr viel Gelassenheit kosten und dazu verführen, anderen ganz üble Dinge an den Hals zu wünschen.

  • Störquellen

    • Gamma Draconis
    • 12. Mai 2018 um 20:22
    mkha':

    Störquelle ist der eigene (verblendete) Geist - nichts im Äußeren hat die Macht, unser Denken zu beeinflusseṇ Jeder entscheidet mit eigenem Geist, wie er Dinge empfindet, unterscheidet, bewertet.

    Du warst noch nie mit einem Motorrad/Fahrrad unterwegs und hattest hinter dir einen Autofahrer, der auf Tuchfühlung auffährt? Oder einen Autofahrer, der dich einfach übersieht und aus einer Seitenstraße rausfährt? Es gibt gefühlt eine Million Situationen im täglichen Leben, die dein Denken fesseln und sei es nur um die eigene Haut zu retten.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 11. Mai 2018 um 09:59

    Schön, neuer thread, dann ist die Diskussion nicht mehr OT. Jetzt kann ich auch Alephant erklären, was ich unter "die Welt durch budd. Brille betrachten" verstehe. Ausgangspunkt ist für mich die Cūlamālunkya Sutta. Dort heißt es meiner Ansicht nach eindeutig, daß sich keineswegs alle Antworten auf die Fragen der Welt aus der Lehre des Buddha ableiten lassen. Es muß jeder für sich entscheiden, ob die nicht beantworteten Fragen trotzdem für ihn interessant sind oder ob er sein Leben ausschließlich nach der Lehre und ihrem Weg ausrichten möchte. Dazu gibt es meiner Meinung nach kein "richtig" oder "falsch".

    Ich habe 'ne Menge Spaß am Leben außerhalb der Lehre, vor allem seit ich in Rente bin und endlich mein Leben nicht von Kundenanrufen und kaputten Maschinen bestimmt wird. Das heißt aber nicht nicht, daß mich der Weg nach der Lehre nicht interessiert. Ich versuche nur, einen ausgewogenen Mittelweg zu finden, in dem Spaß und Lehre einen guten Platz haben.

    Es gibt ein schönes Beispiel dafür, wo es hinführt, wenn man eine religiöse Lehre als alleinige Grundlage herannimmt, auf der alle Fragen der Welt beantwortet werden können. Vor vielen Jahren hat ein christlicher Theologe das Alter der Erde mit rund 6000 Jahren berechnet. Grundlage für diese Berechnung war die Bibel, denn die ist göttliches Wort und damit alleiniger Maßstab. Die Anhänger des "Intelligent Design" sind noch heute nicht weit von dieser Weltanschauung entfernt. Das zeigt meiner Ansicht nach deutlich, wo es hinführt, wenn man eine religiöse/spirituelle Lehre auf beliebige Bereiche anzuwenden versucht, obwohl sie darauf keine Antwort geben.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 11. Mai 2018 um 08:24
    Niemand:

    [...]

    Einen "rüden" Tonfall, so wie ich den Ausdruck verstehe finde ich aber definitiv nicht angebracht.

    Ich will an einem Beispiel deutlich machen, was ich unter „rüdem Tonfall“ verstehe. Die Zen-Meisterin war als Gast in unserer Gesprächsgruppe. Auf dem Weg zum Meditationsraum sprach ich mit einem Freund darüber, daß wir wegen unklarem Copyright Bilder von der Homepage des Zentrums nehmen müssen. Da schnauzte uns diese Meisterin in einer Lautstärke an, die durchs ganze Zentrum zu hören war, daß solche profanen Gespräche im Mediationsraum zu unterbleiben hätten. Dabei waren wir noch nicht einmal im Raum, sondern kurz vor der Tür. Und, wie gesagt, sie war als Gast bei uns. Solche Menschen brauche ich genauso wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 10. Mai 2018 um 11:10
    Ellviral:

    Ein geschicktes Mittel, rüder Tonfall, wenn jemand es als geschicktes Mittel einsetzt. Schreckt auf jeden Fall durch Ton die schon lange Wissenden ab, selten erkennen die das Die Wahrheit nur die ihre ist.

    Du weißt zwar nichts über die konkrete Situation, hast aber trotzdem eine Interpretation griffbereit. Kann man so machen. Ist wahrscheinlich ein Kennzeichen besagter Wissender, vermute ich mal.

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Gamma Draconis
    • 10. Mai 2018 um 09:00
    Aravind:
    sati-zen:

    Dann ist es besser man lässt es gleich und

    tritt der katholischen Kirche bei,

    Na, na na, wir wollen doch nicht gleich mit dem Schlimmsten drohen! ;)

    Liebe Grüße, Aravind.

    Ich kann es nicht wirklich beurteilen, aber es gibt wohl schlimmeres. Evangelikale Gemeinden zum Beispiel? Ich danke auch an das Vorwort eines Buchs, in dem dem Autor sinngemäß schrieb, daß er die kath. Kirche zu schätzen lernte, seitdem er die ev. Kirche von innen kennt. War das nicht bei "Wer bin ich und wenn ja, wieviele?" von Precht?

    Die mit Abstand schlechteste Erfahrung habe ich mit einer Zen-Gruppe meiner Heimatstadt. Die setzten einen Besucher ziemlich unfreundlich vor die Tür, weil die Meditation wichtiger war, als sich um einen Interessenten zu kümmern. Die Leiterin der Gruppe, Zen-Meisterin und ordinierte Nonne war allerdings für ihren rüden Tonfall bekannt. Das habe ich dann später erfahren.

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 9. Mai 2018 um 17:44
    pops:

    [..]

    Mich hats wirklich aufgeregt. Entschuldige meinen unangenehmen Tonfall. Auch an Gamma Draconis , wenn der sich angegriffen fühlt. Es ist nur ein Ding mit mir, dass ich mich da so aufrege.

    Es gibt wirklich kein Problem. Ich fühle mich von dir nicht angegriffen, warum auch? Der Spruch mit dem Beton war ja nicht von dir, also gibt es auch keinen Grund, daß du dir darum Gedanken machen müßtest.

    Davon abgesehen: wenn wir um ein Thema oder besser: eine Sichtweise diskutieren, dann müssen wir nicht zwangsläufig zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen. Manchmal ist es halt so, daß verschiedene Sichtweise nicht kompatibel sind, und dann müssen wir es damit gut sein lassen, ohne uns deswegen gram zu sein. Wir haben halt verschiedene Meinungen, Sichtweisen, Herangehensweisen, Weltbilder, wie immer wir es nennen wollen. Das ist doch auch gut so. Ich vermute mal, daß die Welt auf Dauer langweilig wäre, wenn alle immer nur nur einer Ansicht wären und sich gegenseitig bestätigen würden, daß sie Recht haben. So aber können wir lernen, eine andere Meinung stehen zu lassen, wenn die Diskussion zu nichts führt.

    Wir wollen doch nicht werden wie Loriots "Herren im Bad", bei denen einer immer das letzte Wort haben mußte "... aber ich kann länger!"

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 9. Mai 2018 um 07:19
    pops:

    [...]Ich finds mittlerweile sogar langweilig so zu denken. Da gibt es buntere und verliebenswertere Beschreibungen, die das alles sehr viel leuchtender und fantastischer erscheinen lassen, als die Bilder aus dem Fernsehen zum Thema "Universum davor". Und warum und wie das alles entstanden ist.

    Da unterscheiden wir uns halt. Ich find's langweilig und vor allem einseitig, die Welt ausschließlich durch die Brille der buddh. Lehre zu betrachten. Mich interessieren eben auch die Schwachpunkte in deiner Darstellung und ich versuche sie zu verstehen oder vielleicht sogar aufzulösen. Wenn du sie gern liegen läßt, dann ist das dein Weg.

    Über abfällige Kommentare wie "Doch der Kopf des Drachen hat wohl zuviel Beton abgekriegt." kann ich nur bedauernd den Kopf schütteln. Persönlich zu werden ist immer ein Ausdruck der Argumentlosigkeit und besser hätte der Schreiber seinen Mangel an Argumenten nicht zum Ausdruck bringen können.

    und damit wech ...

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 8. Mai 2018 um 22:29
    pops:

    Nein so kann man es nicht sagen. Weil dann würde ja wieder jemand hinkucken und feststellen, dass er weg ist. Und das wäre ja paradox, weil: eigentlich will man ja wissen, wie es ist, wenn keiner hinschaut.

    Es ist total absurd.

    "Hinschauen" ist ja nur naiv gesprochen. "ganz ganz subtil als Bedingung für dieses und als Bedingung für jenes wahrnehmen" ist vorsichtiger gesprochen.

    Man kann im Grunde gar nicht "vom Mond" wegkucken. Erst Recht nicht wenn man am Meer wohnt und Ebbe und Flut feststellt.


    :sunny:

    Alles anzeigen

    Dann nimm irgendeinen Stern, der so weit weg ist, daß er keinen Einfluß hat, außer daß Licht bei uns ankommt. Ist der "weg", wenn kein Beobachter da ist? Oder ist er nur in der Wahrnehmung weg? Hat eine Kollision von Galaxien vor x Milliarden von Jahren nicht damals, sondern erst heute stattgefunden, weil jetzt das Licht hier ankommt, also beobachtet werden kann?

    Haben die Vorgänge, aus denen sich unser Sonnensystem gebildet hat, denn stattgefunden? Da gab es außer Staub und Gas keinen Beobachter.

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 8. Mai 2018 um 22:14
    pops:

    Kann einer hier erklären, wo eine Welt oder irgendein beliebiges anderes Ding ohne Beobachter sein soll?

    [...]

    Also ist der Mond doch weg, wenn niemand hinsieht?

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 4. Mai 2018 um 23:35
    Aravind:
    Gamma Draconis:

    Ja, das sehe ich ähnlich, wenn ich es auch anders formuliert habe. Ich hatte zuerst an "WTF" gedacht, doch dann war "O RLY" ein guter Kompromiss.

    Können wir das bitte als zeitgenössische Übersetzung von mu ins Glossar aufnemen? ;)

    Gibt es ein Copyright für mich? Kann ich Lizenzgebühren kassieren? Bei Wikipedia gibt es so viele Möglichkeiten, was "Mu" bedeuten könnte, da wollte ich noch etwas hinzufügen. Das Leben ist doch langweilig, wenn man ohne Rätselraten weiß, was jemand anders sagen will.

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 4. Mai 2018 um 14:20
    jianwang:

    Mu

    Ja, das sehe ich ähnlich, wenn ich es auch anders formuliert habe. Ich hatte zuerst an "WTF" gedacht, doch dann war "O RLY" ein guter Kompromiss.

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 4. Mai 2018 um 13:04

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    Ich liebe Internet-Memes. Jetzt können keine externen Bilder mehr eingebunden werden, aber es gibt ja noch YouTube. Dem wer auch immer sei Dank dafür :badgrin:

  • Was bleibt von der Welt übrig?

    • Gamma Draconis
    • 4. Mai 2018 um 08:23
    accinca:
    Gamma Draconis:

    "Existiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?"

    Die Antwort auf diese Frage kommt alleine darauf an wie man diese Frage

    verstehen bzw. auf welcher Ebene sie beantwortet werden soll.

    Unter den gewöhnlichen menschlichen Bedingungen wie diese Frage

    gestellt ist, ist daher die Antwort eindeutig das der Mond und seine

    Auswirkungen z,B. Ebbe und Flut, nicht davon abhängen ob jemand

    hinsieht oder nicht. So gesehen hat es den Mond, wie auch die Erde,

    schon lange bevor es Leben auf der Erde gab und jemand hinsehen

    hätte können, gegeben.

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    Wer zur der Frage "Existiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?" eine Suchmaschine bemüht, der findet auch heraus, daß diese Frage von Einstein als Provokation gestellt wurde, weil er sich nicht mit der Quantentheorie anfreunden konnte. Deswegen war mein link auch nicht so ganz ernst zu nehmen. Aber es ist doch schön, daß wir wir darüber gesprochen haben. 8)

    Ich weiß nicht, warum mir gerade ein lustiges Internet-Meme einfiel, "Captain Obvious". Wer es nicht kennt kann die Erläuterung hier nachlesen. Es ist immer spaßig, was für unerklärliche Sprünge unsere Assoziationen so machen.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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