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  1. Buddhaland Forum
  2. hiri

Beiträge von hiri

  • Dalai Lama entschuldigt sich…

    • hiri
    • 11. April 2023 um 16:02

    Die Entschuldigung des Dalai Lamas finde ich höchst skurril und beinahe noch schlimmer als den Vorfall selbst.

    Zuerst wird dem Jungen die "Schuld" zugeschoben, indem behauptet wird, dass dieser einen Umarmung haben wollte. Danach wird sich für Worte entschuldigt, welche Schmerz verursacht haben könnten.

    Der letzte und vorletzte Satz widersprechen sich dann meiner Ansicht nach - war es nun eine "innocent and playful" Begegnung oder ein "incident"?

    Wäre es nur das Rausstrecken der Zunge und der Kommentar "suck my tongue" gewesen, und hätte es den beinahe-Kuss davor und den beinahe-Zungenkontakt danach nicht gegeben, hätte man es noch als Scherz verstehen können, aber so sieht das schon gar nicht gut aus.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Wie hat Buddha meditiert?

    • hiri
    • 17. Mai 2022 um 22:21
    Frank Hendrik Hortz:

    Das Satipatthana-Sutta gilt als die Meditationsanleitung des Buddha.

    Satipatthana Sutta - Originaltext der Vipassana- und Achtsamkeitsmeditation - Buddha-Stiftung

    Als Meditationsanleitung des Buddha würde ich eher das Anapanasati-Sutta (MM 118) sehen. Das Satipatthana-Sutta soll laut beispielsweise Bhikkhu Sujato und Bhikkhu Buddhadasa erst nach Lebzeiten des Buddha verfasst worden sein.

    Barre Center for Buddhist Studies:

    Did the Buddha himself utter the Satipaṭṭhāna Sutta?

    It seems unlikely. The Satipaṭṭhāna Sutta is only found in the “middle length” collection, the Majjhima Nikāya, although the “long text” collection, Digha Nikāya, contains an identical version augmented by a sprawling exposition of the Noble Truths that has obviously been grafted onto it from another well-known source. Thus, it should not surprise anyone too much that the Satipaṭṭhāna Sutta is a pastiche in other significant ways as well. The evidence suggests that it was patched together from shorter passages to create an anthology text—very useful for spreading the dharma to farflung sanghas like Kammāsadhamma, its purported setting. This area, in the Kuru country near modern Delhi, eventually became a stronghold of the Sarvāstivādan school, but at the time of the Satipaṭṭhāna Sutta’s composition was probably too distant from the Buddha’s original centers to possess very many remembered texts.

  • Fasten

    • hiri
    • 4. Oktober 2020 um 08:01
    Okashi:

    Hallo liebe Community

    Ich möchte zum ersten mal gerne Fasten um die positiven Effekte zu nutzen sowie den Körper einigermaßen zu resetten.

    Meine Frage: Hat der Buddha sich positioniert zum Fasten? Gibt es darüber irgendwelche Ratschläge? Bzw wie wird diese Thematik im Buddhismus Handgehabt?

    Wo fange ich an? Welche Überlegungen muss man treffen sowie Risiken? 🤔

    Der Buddha soll empfohlen haben, nur eine Mahlzeit pro Tag zu sich zu nehmen, das könnte man vielleicht als eine Art des Fastens bezeichnen.

    Majjhima Nikāya 65:

    1. So habe ich gehört. Einmal hielt sich der Erhabene bei Sāvatthī im Jeta Hain, dem Park des Anāthapiṇḍika auf. Dort richtete er sich folgendermaßen an die Bhikkhus: "Ihr Bhikkhus." - "Ehrwürdiger Herr", erwiderten sie. Der Erhabene sagte dieses:

    2. "Ihr Bhikkhus, ich esse nur einmal am Tag. Indem ich so verfahre, bin ich frei von Krankheit und Unbehagen, und ich erfreue mich der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens. Kommt, ihr Bhikkhus, eßt nur einmal am Tag. Indem ihr so verfahrt, werdet auch ihr von Krankheit und Unbehagen frei sein, und ihr werdet euch der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens erfreuen."

    Majjhima Nikāya 21:

    7. Dann richtete sich der Erhabene folgendermaßen an die Bhikkhus: "Ihr Bhikkhus, es gab einen Anlaß, bei dem die Bhikkhus meinen Geist zufriedenstellten. Da richtete ich mich so an die Bhikkhus: 'Ihr Bhikkhus, ich esse nur einmal am Tag. Indem ich so verfahre, bin ich frei von Krankheit und Unbehagen, und ich erfreue mich der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens. Kommt, ihr Bhikkhus, eßt nur einmal am Tag. Indem ihr so verfahrt, werdet auch ihr von Krankheit und Unbehagen frei sein, und ihr werdet euch der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens erfreuen.' Und es bestand keine Notwendigkeit für mich, jene Bhikkhus darüber hinaus noch weiter zu unterweisen; ich mußte lediglich Achtsamkeit in ihnen erwecken. Angenommen, da wäre eine Kutsche auf ebenem Untergrund an der Wegkreuzung, mit Vollblütern angespannt, und wartete mit bereitliegender Reitgerte, so daß ein geschickter Zureiter, ein Wagenlenker mit zähmbaren Pferden, die Kutsche besteigen könnte und jederzeit nach Belieben, mit den Zügeln in der linken Hand und der Reitgerte in der rechten Hand, auf beliebiger Straße ausfahren und zurückfahren könnte. Genauso bestand keine Notwendigkeit für mich, jene Bhikkhus darüber hinaus noch weiter zu unterweisen; ich mußte lediglich Achtsamkeit in ihnen erwecken."

  • Meditation

    • hiri
    • 31. Mai 2020 um 15:23
    qwertz:
    mukti:

    Vom Angenehmen soll man sich nicht vereinnahmen lassen wenn man nach Befreiung strebt, auch soll man vom Ungesunden und Unnötigen abstehen, deshalb will ich aufhören.

    Genau, das sehe ich auch so. Wenn man quasi mitten drin ist und diese Entspannung folgt (Nikotin wirkt) sind alle Sinne und Empfindungen aktiv. Was passiert jetzt mit mir? Oh, ich habe so ein Gefühl... aber dafür hab ich geraucht. Okay, immer wenn ich rauche wird es dieses Gefühl geben, oder? Achja, es gibt ja diese Toleranz .. blöd :D

    Naja und wenn mal keine Zigarette da ist, gibt es bestimmte Dinge auf körperlicher Ebene die mich das auch merken lassen. Nur würde es aufhören, wenn ich wieder zurückkehre zu dem was vorher war. Und es gibt noch so viele andere Dinge die ähnlich funktionieren. Ein bisschen Joggen, ein leckeres Eis bei dem Wetter, usw... Vielleicht ist das keine Lösung auf Dauer, aber eine Möglichkeit das Rauchen durch etwas zu ersetzen. Eine Suchtverlagerung auf Eis ist mir noch nicht bekannt. Trotzdem gab es 12 Kilo mehr :D

    Ach und ab und zu rauche ich mir auch noch gerne eine.

    Nur würde es nie wieder zur Abhängigkeit kommen. Die letzte Zigarette war glaube ich im Februar? Und dann auch nur extrem langsam, so wie früher schaffe ich es nicht mehr.

    Vielleicht kommt ja noch eine Zigarrenzeit :D haha

    Aber wer läuft schon mit 30 draussen rum und raucht seine Zigarre? :D

    Hab ich noch nie gesehen :D Hier ist doch so ein Tabakladen in der Nähe? Ich muss schnell weg hier :D :D

    Alles anzeigen

    Diese zwei Probleme (Gewichtszunahme/das Rauchen ersetzen & dem Rauchen nachtrauern/gelegentlich Rauchen) werden mit der Allen-Carr-Methode auch zuverlässiger vermieden als mit anderen.

  • Meditation

    • hiri
    • 31. Mai 2020 um 11:41

    Die Erfolgsquote der "Allen Carr's Easyway"-Methode liegt laut einer Untersuchung der Universität Wien nach 12 Monaten bei 53%, was im Vergleich extrem hoch ist - da kommt angeblich keine andere Methode auch nur annähernd ran.

    Bei mir sind es nun auch schon über zwei Jahre, ich kann das Buch also empfehlen.

  • Umfrage: Meditiert ihr mit offenen oder geschlossenen Augen?

    • hiri
    • 26. April 2020 um 22:49
    Losang Lhamo:

    Meine Praxisvariante steht in der Umfrage nicht zur Auswahl.

    Ich meditiere mit geschlossenen Augen, wenn ich innerlich aufgekratzt und wach bin. Ich öffne die Augen einen Spalt breit und lasse Licht rein, wenn ich müde bin. Wenn ich grottenmüde bin (selten), mache ich die Augen ganz auf und sehe zu, dass ich schnell fertig werde.

    Buddhistische Empfehlung ist, die Augen mindestens einen Spaltbreit zu öffnen, weil man das Licht irgendwie braucht.

    Ich hab das aber über Jahre für mich so wie oben beschrieben herausgefunden. Ich muss damit flexibel umgehen und kann mich nicht an starre Regeln halten.

    In jeder Schule? Das wäre mir neu.

  • Buddhismus ohne Meditation

    • hiri
    • 26. April 2020 um 14:59
    antelatis:
    Monikadie4.:

    Die meditative Praxis hat mir den Alltag erleichtert und mein Leben positiv verändert. Ich verstehe Dich nicht. Es gibt keine Störung und kein Auf und Ab zwischen Meditation und Alltag. Die Qualität der meditativen Praxis wirkt in den Alltag hinein und verändert die Perspektive, so dass ein gelasseneres Miteinander möglich wird. Jedenfalls war dies bei mir so, und ich kenne niemanden, der/die nicht von Meditation profitiert hätte.

    Wie gesagt, als Therapie- und Wohlfühl-Übung ist diese Meditieren super, da bin ich ganz deiner Meinung. Mir geht es hier aber darum, ob man damit dem Pfad der Mitte gerecht wird und ob es dazu geeignet ist, der Verblendung durch die materielle Welt zu entkommen. Ich will nicht einfach nur meine Laune anheben, sondern hab "Höheres" im Sinn ;)

    Super, dann würde ich dir buddhistische Meditation empfehlen.

  • Buddhismus ohne Meditation

    • hiri
    • 25. April 2020 um 21:37
    Ellviral:
    hiri:
    antelatis:

    Ich befürchte schon, dass sich das ausschließt. Denn diesen alltäglichen Zustand meditativer Achtsamkeit (ich nenne es mal so) zu halten, ist ein bisschen ein Balanceakt, der von der Wucht der formellen Meditation gestört wird. Die Diskrepanz zwischen meditativer Versenkung und dem normalen Alltagszustand ist einfach zu groß.

    Hast du das selbst so erlebt?

    Du offensichtlich nicht.

    Ich bin mir nicht sicher, was du mir mit diesem Kommentar sagen willst, ich war lediglich daran interessiert, wie antelatis zu seinen Ansichten gekommen ist.

  • Buddhismus ohne Meditation

    • hiri
    • 25. April 2020 um 21:23
    antelatis:
    hiri:

    Dieser "meditative Hauch" wird Achtsamkeit(spraxis) genannt und ist nicht gleichzusetzen mit formeller Meditation. Beides schließt sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzt sich.

    Ich befürchte schon, dass sich das ausschließt. Denn diesen alltäglichen Zustand meditativer Achtsamkeit (ich nenne es mal so) zu halten, ist ein bisschen ein Balanceakt, der von der Wucht der formellen Meditation gestört wird. Die Diskrepanz zwischen meditativer Versenkung und dem normalen Alltagszustand ist einfach zu groß.

    Hast du das selbst so erlebt?

  • Buddhismus ohne Meditation

    • hiri
    • 25. April 2020 um 15:03

    antelatis Du kannst es drehen und wenden, wie du willst, aber das Wort "extrem" passt, wenn man die herkömmliche Definition ("äußerst…, bis an die äußerste Grenze gehend", Duden) verwendet, in der Regel einfach nicht. Extrem zu meditieren würde für mich bedeuten, praktisch nichts anderes mehr zu tun.


    [lz]

    Warum nicht das Meditieren als allgegenwärtigen, leichten meditativen Hauch über den ganzen Tag verteilen, anstatt hin und wieder die eine oder andere Stunde starr und konzentriert da zu sitzen und es auf die Spitze zu treiben?[/lz]

    Dieser "meditative Hauch" wird Achtsamkeit(spraxis) genannt und ist nicht gleichzusetzen mit formeller Meditation. Beides schließt sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzt sich.

  • Fasten als buddhistische Praxis

    • hiri
    • 2. April 2020 um 13:51

    Hat der Buddha nicht empfohlen, nur einmal täglich zu essen? Bin mir gerade nicht sicher, wie genau das in den Texten formuliert wurde, wenn ich dazu was finde, ergänze ich es später. So halte ich es jedenfalls, da ich rausgefunden habe, dass mir diese Art der Ernährung am besten taugt.

    Mit "richtigem" Fasten, also über längere Zeit, habe ich keine Erfahrungen.

  • Anapanasati Atmungsempfinden aktiv/passiv und Art der Beruhigung des Körpers

    • hiri
    • 23. März 2020 um 22:00

    jianwang  Aravind Würdet ihr grundsätzlich davon abraten, sich ohne Lehrer an das Anapanasati zu wagen? Anders ausgedrückt: Spricht etwas dagegen, danach zu praktizieren, außer, dass man unter Umständen nie weiter als ein paar wenige Schritte kommt?

  • Frage über Tee und Kaffee etc

    • hiri
    • 11. März 2020 um 11:31

    Chai bedeutet erstmal nichts anderes als Tee. Was ihr vermutlich meint, ist Masala Chai - also "Gewürztee“ - und besteht aus Schwarztee, Wasser, Milch und diversen Gewürzen wie Kardamom, Nelken, Zimt oder Ingwer. Gesüßt wird er üblicherweise mit Zucker (Honig kenne ich eher von London Fog). Auf YouTube findet man zahlreiche Videos aus Indien und dieses köstliche Getränk sollte jeder Teeliebhaber mal probiert haben (was bei uns als "Chai Latte" oder "Chai Tee" verkauft wird, hat nur ansatzweise etwas mit dem ursprünglichen Getränk zu tun und schmeckt in der Regel viel weniger gut).

  • Frage über Tee und Kaffee etc

    • hiri
    • 10. März 2020 um 18:15
    Losang Lhamo:
    Katrin.:
    Schmu:

    Dazu eine Frage: Gibt es eine einfache Möglichkeit, zu wissen, wann Wasser etwa 75°-80°C hat, wenn man keinen Wasserkocher mit entsprechender Funktion hat?

    Außer den entsprechenden Schmerzgrad und -charakter beim Fingereintauchen zu ermitteln...

    Ein Teetermometer. Kann ich nur empfehlen, es macht Spaß damit rumzuexperimentieren (verschiedene Ziehzeiten und Temperaturen)

    Ich hab mal mit einem Thermometer herumgetestet und beobachtet, sobald es aufhört zu sprudeln, ist es schon auf 80° runter. Also bei normaler kühler Zimmertemperatur (20°) ist das Wasser nicht lange danach schon auf 75° abgekühlt, d.h. wenn alle Blasen weg sind und man inzwischen die Tassen aus dem Schrank geholt hat.

    Von 100 auf 75 geht schnell, danach kühlt es exponentiell langsamer ab.

    Bist du dir sicher, dass dein Thermometer stimmt? Bei mir hat Wasser, sobald es aufhört zu sprudeln, nur ein paar Grad unter 100. Bis es 75 sind, vergehen schon an die 10 Minuten. Das war bisher noch bei jedem Wasserkocher und mit jedem Thermometer (falls der Wasserkocher keines eingebaut hatte) so.

  • Nach welcher Meditationsmethode hat der historische Buddha praktiziert?

    • hiri
    • 9. Dezember 2019 um 21:34

    Ist das Satipatthana Sutta nicht eher eine "Zusammenfassung"? :?

  • Nach welcher Meditationsmethode hat der historische Buddha praktiziert?

    • hiri
    • 8. Dezember 2019 um 22:30
    Zrebna:
    hiri:

    Ich würde auf das Anapanasati Sutta tippen, wissen tu ich es allerdings nicht. :grinsen:

    Das ist ja quasi die "Vorarbeit" in der Vipassana-Bewegung?

    Also Konzentration trainieren, dadurch, dass man seine Aufmerksamkeit auf ein einziges Objekt ausrichtet.

    Ansonsten vielen Dank an alle Antworten, speziell an die detaillierten Ausführungen von Aravind:)

    Im Hinblick auf die Techniken, die Buddha gem. Überlieferungen praktiziert haben soll, erscheint mir die Praxis des Zen Buddhismus, also das Zazen doch rel. weit entfernt zu sein? Auch wenn es etwas Sympathisches an sich hat, weil es nichts versucht und es "simpel" hält.

    Ich halte das besagte Sutta eigentlich für noch sehr viel umfangreicher.

  • Nach welcher Meditationsmethode hat der historische Buddha praktiziert?

    • hiri
    • 8. Dezember 2019 um 13:54

    Ich würde auf das Anapanasati Sutta tippen, wissen tu ich es allerdings nicht. :grinsen:

  • Wie beginnt Ihr den Tag?

    • hiri
    • 20. November 2019 um 18:01

    Wecker klingelt aktuell für meine Verhältnisse recht spät um 5:45, aufstehen tu ich immer fünf Minuten später. Trinke dann etwas Wasser und mache mich Bad frisch, ziehe mich an, und setze mich zur Meditation hin. Der Beginn ist unterschiedlich, das Ende ist werktags immer um 6:30. Danach ruhe ich mich noch kurz aus, schaue nach, was für den Tag ansteht, und verlasse um 6:40 das Haus.

  • Palliative Sedierung

    • hiri
    • 23. September 2019 um 19:19
    mkha':

    [...]

    Das Opioid Fentanyl, wirkt - wohl dosiert! - schmerzlindernd, und allenfalls sedierend oder psychotrop, (im Sinne von dämpfend/ beruhigend, die Angst nehmend), aber keineswegs wie das Opioid Heroin (Stammsubstanz Morphin) - dieses "HIGH im Sinne von BOOOM" - nichts desto trotz hat es ein sehr hohes Abhängigkeitspotential, (denn das sind zwei paar Schuhe).

    Eine Höherdosierung des Medikamentes in Eigenregie (entweder weil man glaubt, dadurch einen "Kick" zu generieren, oder weil die Schmerzen vorzeitig einsetzen), endet jedoch meist mit Atemdepression und Herzstillstanḍ.

    Wie gesagt, meiner Erfahrung nach erinnert das eine schon stark an das andere. Von allen Substanzen ist mir Fentanyl mit am stärksten in Erinnerung geblieben (und definitiv als am gefährlichsten). Vielleicht müsste man da aber noch der Darreichungsform mehr Beachtung schenken, aber jetzt sind wir wirklich schon weit von meiner ursprünglichen Frage, zu der sich Martin scheinbar nicht äußern will, entfernt. Kann von mir aus auch gerne von den Moderatoren in den Müll verschoben werden.

  • Palliative Sedierung

    • hiri
    • 23. September 2019 um 18:15
    mkha':
    hiri:

    .. , allerdings beeinflussen diese Medikamente sehrwohl den Geist, trotz guter Dosierbarkeit. Ich habe jahrelange Erfahrung mit Opiaten und Opioiden (darunter auch Opium und das von dir erwähnte Fentanyl),

    Dass Opiate, und daher auch Opium, den Geist beeinflussen, habe ich klar dargelegṭ

    Bevor Opioide, insbesondere das Fentanyl, den Geist beeinflussen können, wirken sie bereits atemdepressiv. Das heißt im Klartext: beeinflusst das Medikament den Geist, ist es so hoch dosiert, dass der Patient beatmet werden muss.

    So, und nun ziehe ich mich aus dieser offenbar sinnlosen Diskussion zurück.

    Das habe ich so noch nie gehört und wiederspricht auch meinen Erfahrungen (fett markierter Teil). Wäre dem tatsächlich so, würde ja niemand abhängig werden... Vielleicht verstehe ich dich aber gerade auch falsch. Aber gut, lassen wir das, ich habe eh keine Lust mich weiter von dir anmachen zu lassen, weiß auch nicht was ich dir scheinbar getan habe.

  • Palliative Sedierung

    • hiri
    • 23. September 2019 um 17:12
    mkha':

    Hallo hiri,

    hiri:

    bei meinem Interesse geht es rein darum, mein Allgemeinwissen aufzubessern ..... Da damit ja nicht Opiate gemeint sein können hätte mich interessiert, was sonst.

    Wenn Du interessiert bist, ist es angebracht, etwas genauer lesen - nur so ist es möglich, sein Allgemeinwissen aufzubessern!

    mkha':

    auch Opioide sind mittlerweile aufgrund längerer Studien ausgewogen zu dosieren; (Beispiel Fentanyl-Pflaster).

    Das habe ich schon gelesen, allerdings beeinflussen diese Medikamente sehrwohl den Geist, trotz guter Dosierbarkeit. Ich habe jahrelange Erfahrung mit Opiaten und Opioiden (darunter auch Opium und das von dir erwähnte Fentanyl), also behaupte ich das einfach mal. Darum auch meine Vermutung, dass Martin etwas anderes gemeint haben könnte, was ich nicht kenne.

  • Palliative Sedierung

    • hiri
    • 23. September 2019 um 13:06

    Nochmal: Ich bin gesund und brauche glücklicherweise keine schmerzstillenden Medikamente, bei meinem Interesse geht es rein darum, mein Allgemeinwissen aufzubessern (und mit diesem Anliegen werde ich nur schwer einen Arzttermin bekommen ;)). Mir ging es um diese Aussage von @Martin1980:

    Zitat

    Im übrigen gibt es heute schon tolle Medikamente, die den Geist nicht verwirren, aber die Schmerzen zu 90% reduzieren.

    Da damit ja nicht Opiate gemeint sein können hätte mich interessiert, was sonst.

  • Palliative Sedierung

    • hiri
    • 23. September 2019 um 09:56

    @Martin1980 Ich frage ja nicht, weil ich solche Medikamente brauchen würde, sondern aus persönlichem Interesse an deiner Aussage beziehungsweise weil mir das neu ist (Opiate vernebeln ja definitiv nicht nicht den Geist).

  • Palliative Sedierung

    • hiri
    • 23. September 2019 um 09:08
    Martin1980:

    Ich bin schon tot. Die können mich mit Medikamenten vollpumpen, bis ich Musik riechen kann, und Farben höre 😂

    Im Grunde ist es mir völlig egal was dann passiert.

    Ich bin inzwischen der Meinung dass am Totenbett niemand mehr leiden sollte. Jemand der in der Praxis sehr weit fortgeschritten ist, wird ohnehin das richtige tun.

    Jemand der noch ein Gläubiger ist, wird dann auch nichts mehr gewinnen, auch wenn es ein paar erfolgreiche übende geschafft haben.

    Im übrigen gibt es heute schon tolle Medikamente, die den Geist nicht verwirren, aber die Schmerzen zu 90% reduzieren.

    In Thailand im aids Tempel habe ich unzählige sterben gesehen, die außer Paracetamol nichts hatten, und da hilft achtsamkeit auch nicht mehr viel.

    Mögen wir diesen Körper mit einem Lächeln ablegen.

    Alles anzeigen

    Welche Medikamente wären das?

  • Zen und Psychiatrie / Zen und Krankheit

    • hiri
    • 24. August 2019 um 22:49
    void:
    hiri:

    Ich schon. Sollte Zen einer Psychose also tatsächlich ähneln, fände ich das sehr verstörend.

    In einer Psychose kann man ja auch Erfahrungen machen, die sich unglaublich erhaben und grandios und sinnvoll anfühlen. So als habe man die Weltformel gefunden, wo auf einmal "alles Sinn macht". Solche Erfahrungen können für jemand das Tiefste und Höchste sein, was er je gefühlt hat und auch wenn er intellektuell weiss, dass es ein Wahn war, ist es schwer loszulassen. Und auch in der Zen Praxis kann man ja sehr glückseligen, friedvolle Zustände haben und auch da ist es nicht leicht, nicht daran zu haften. Psychosen handeln also nicht den Enttäuschungen, die im Zen vorkommen sondern den grandiosen Täuschungen, die man haben kann.

    Dann kann man auch sagen dass der Unmut, den man empfindet weil das Wetter kalt und regnerisch ist, einer Depression ähnelt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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