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  1. Buddhaland Forum
  2. Andreas

Beiträge von Andreas

  • Daseinskreislauf /Begründung

    • Andreas
    • 22. Mai 2018 um 13:48

    Lieber kesakambolo,

    kesakambalo:

    Hi,

    ein paar Schriften sind halt nicht ausreichend, die Lehre Gotamo Buddhos zu erfassen.

    Es ist aber möglich, falls man die Auszüge aus dem Pali-Kanon, aus der Übersetzung von Dr. ind. Karl-Eugen Neumann liest. Da gibt es drei Bände: Mittlere Sammlung, Längere Sammlung und die Lieder der Mönche und Nonnen.

    Allein schon das Lesen dort ist erhebend.

    es gibt auch andere Zugänge zum Weg des Buddha.

    Ich fände es gut, darauf im Anfängerbereich hinzuweisen.

    Danke Dir:)

    LG

    Andreas

  • Einheit Denken, Sprechen, Schreiben, Handeln

    • Andreas
    • 22. Mai 2018 um 13:41

    Lieber Son,

    Son:

    nun, dieses Forum ist meine "Sangha" in Wirklichkeit, weil ich habe keine gleichgesinnten Menschen mit denen ich mich austauschen kann leider.

    ich höre Dir zu.

    Son:

    Was ich wirklich nicht und nicht verstehe ist, dass ich es nach wie vor nicht schaffe heilsame Handlungen zu setzen, es ist nicht zu glauben. Es ist nicht mal so, dass ich nicht verstehe, dass es mir nicht gut geht, weil ich lebe einfach nicht gut. Ich verletze auch Menschen immer wieder, auch wenn keine Absicht dahinter steht ist das keine Ausrede.

    Wenn Du merkst, dass Du das tust, bist Du in der Achtsamkeit. Mittendrin.

    _()_Andreas

  • Wo Anfangen? Wie lernen? Erste Enttäuschung

    • Andreas
    • 22. Mai 2018 um 13:34

    Liebe Melina,

    herzlich willkommen hier. Schön, dass Du dabei bist!

    Melina:

    Ich hatte mich darauf gefreut, von einem Lehrer zu lernen der die verschiedenen Richtungen (Tibetischer Buddhismus, Theravadatradition) lehrt. Es ist ja noch mal ein ganz anderes Erleben

    Da gibt es ein Missverständnis. Ein "Lehrer" im Buddhismus gehört per se einer bestimmten buddhistischen Schule an, wird Dir also nie "alle" Schulen vorstellen (können).

    Melina:

    Ich werde deiner Buchempfehlung nachgehen und mir den Palikanon mal zur Hand nehmen.

    Viel Spaß;)

    Das ist jetzt nichts für einen regnerischen Nachmittag;)

    Da eignet sich eher: Reden des Buddha | Reclam Verlag

    Und dann mal schauen, ob das für Dich taugt. Grundsätzlich.

    Dann kommt die Affinität zur Auslegung (="buddhistische Richtung"), und dann irgendwann der Lehrer.

    Melina:

    Ich gehöre nur leider


    nicht unbedingt zu den Menschen, die laut chanten und die Pujas singen. (bzw ich kann die Pujas nicht :/ )

    Das ist auch nicht nötig, wenn man nicht möchte. Buddhismus ist kein Gesangsunterricht.

    Herzliche Grüße

    Andreas

  • Tell me more

    • Andreas
    • 20. Mai 2018 um 08:05
    FloatingLight:

    Ich befinde mich oft in einem Zustand in der Meditation wie auch ausserhalb , in der ich das Gefühl habe das ich innerlich Druck habe zu weinen. Es gibt jedoch keinen grund dafür in der Gegenwart.

    Hallo Floating Light, herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass Du da bist!

    Für mich bedeutet (Zen-)Meditation immer auch, kommentarlos anzunehmen, was ist. Und wenn da Weinen ist, dann ist da eben Weinen. Ob es dafür einen konkret bennenbaren "Grund" gibt, ist doch wurscht.

    Guter Lehrer ist immer ne gute Idee, ich möchte aber auch eine kleine Warnung mitgeben: wenn man emotional gerade sehr weichgespült ist, geht man auch Bauernfängern und Scharlatanen besonders gern ins Netz.

    Insofern: ja, such Dir einen guten Lehrer, aber glaub ihm nicht gleich alles ;).

    Euch einen Sonnentag

    Andreas

  • buddhistische Brille - rüder Tonfall

    • Andreas
    • 15. Mai 2018 um 17:54
    Aravind:

    (Weiß noch jemand, worum es in dem Faden eigentlich ging??? ;) )

    Klar. Um Sehschärfekorrektur und den Gesang männlicher Hunde. (:

  • Störquellen

    • Andreas
    • 14. Mai 2018 um 14:31
    Monikadie4.:

    störten mich oft die Geräusche im Hof, weil entweder schreiende Kinder nicht versorgt wurden, laute Musik die Mittagsruhe zerbrach, Nachbarn vor geöffneten Fenstern sich stritten, Nachbarn über oder unter mir sehr laut waren, der Gärtner an meinem freien Tag morgens um sieben schon seinen Rasenmäher in Schwung brachte und vieles mehr.

    ...eben die Erwartung, dass die Welt so zu sein hätte, wie ich sie gerade erwarte.

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Andreas
    • 2. Mai 2018 um 23:03
    Baika:
    Andreas:

    Ja.

    Vor Kito.

    Andreas ist Zen-Praktizierender - ich reiche eine Begriffserklärung nach:

    meditation-zen.org::

    Kito: Fürsprache-Ritual, um einer Person mit großen körperlichen oder seelischen Schwierigkeiten zu Hilfe zu kommen.

    Lieber Baika,

    Du fehlst.

    Wenn Du irgendwie magst, melde Dich bitte.

    Mein Kito ist ein Mensch, kein Ritual.

    Andreas

  • Wiedergeburt

    • Andreas
    • 1. Mai 2018 um 06:50

    Alephant : alles gut. Ich möchte nur der oder dem Threadersteller*in die Möglichkeit geben, die Hand zu heben, wenn der Faden zu sehr OT geht. Ansonsten macht mal, ich finde das Thema hoch spannend :)

  • Wiedergeburt

    • Andreas
    • 30. April 2018 um 20:27
    Ellviral:

    Wer ist Senna? Keine Meldung in diesen Thread mehr. Einen Stock geworfen, egal was mit dem Beitrag geschieht,

    Senna ist ein neues Mitglied, das fünf Beiträge geschrieben hat, diese sehr höflich formuliert und sich für Antworten bedankt hat und ich passe darauf auf, dass es von niemandem mit einem geworfenen Stock verprügelt wird.

    Wenn es Dir egal ist, was mit diesem Beitrag passiert, muss das deswegen weder für Senna noch für mich gelten.

  • Wiedergeburt

    • Andreas
    • 30. April 2018 um 18:57
    Ellviral:

    Der Begriff ist ausschließlich ein Ding des Geistes,

    ...und ist innerhalb des Geistes nichtmal Ding. Kann ja jeder gern versuchen, sich beim Chirurgen mal sein Begriff-Ding von "Buddha" oder "Gartenzwerg" rausoperieren zu lassen.

    Senna : wenn Dir die Diskussion zu weit von Deiner Ausgangsfrage wegführt, bitte kurz bescheid sagen, wir können da bei Bedarf auch gern Themen trennen.

    LG

    Andreas

  • Darf ich glücklich und traurig sein wenn ich kein Ich (Ego)mehr habe.

    • Andreas
    • 30. April 2018 um 17:57
    accinca:
    Monikadie4.:

    Das Ego ist aus meiner Sicht ein Gerüstbau rund um Dich herum, dass Dir in Deinem Leben Halt und Orientierung bieten sollte, Dir eine Identität gab (umfangreicher Personalausweis ;) ). Dadurch lerntest Du in der Schule und kannst Dich in der "Welt" zurechtfinden. Es hat also seinen Platz.

    Nennen andere aber nicht Ego sonder die (soziale) Matrix.

    Ich würde das "Ego" auch eher verorten unter der Einbildung, es gäbe ein irgendwie unwandelbares, wertvolles Ich in mir, so ein "ewiges Seelen-Ding".

    Das gibt es nicht, das zu erkennen, führt zu Leidbefreiung.

    Bezogen auf Freude oder Trauer: ich freue mich an der schönen Blüte einer Pfingstrose, die ich genau jetzt sehe. Aber "ich" werde nicht besser oder glücklicher, wenn ich sie pflücke oder tausend Pfingstrosenpflanzen in meinem Garten einsetze. Das bedeutet nicht, keine Freude - oder keine Trauer - zu empfinden, sondern sich nicht mit ihnen zu identifizieren.

    Ein schönes Thema und herzlich willkommen hier, einbi :)

  • Zeitmessung

    • Andreas
    • 9. April 2018 um 22:47

    Hallo kove,

    und herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du dabei bist!

    Ich sitze immer ohne Uhr, kenne aber die Brenndauer meines Räucherstäbchens.

  • Die Suche nach der perfekten Meditationsmethode

    • Andreas
    • 8. April 2018 um 18:45
    raterz:
    Andreas:

    Hallo raterz,

    noch 'ne Gegenfrage:

    Sollte das nicht heißen: ...gibt es die perfekte Meditationsmethode nicht

    Oder hab' ich jetzt nen Denkfehler? :)

    doch natürlich gibt es die perfekte meditationsmethode. und zwar ist die perfekte methode diejenige, die für einen gerade am optimalsten für einen wirkt. das ist wie ein schlüssel-schloss prinzip.

    Dann hatte ich Dich falsch verstanden. Danke für die Klarstellung :)

  • Die Suche nach der perfekten Meditationsmethode

    • Andreas
    • 8. April 2018 um 14:56

    Hallo raterz,

    noch 'ne Gegenfrage:

    raterz:

    meiner meinung nach gibt es die perfekte meditationsmethode.


    buddha lehrte ja nicht umsonst mehrere dutzend meditationsobjekte, und weitere schulen erweiterten das sortiment sogar. allen gleichermaßen metta oder konzentrationsmethoden zu empfehlen, halte ich nicht für zielgerecht.

    Sollte das nicht heißen: ...gibt es die perfekte Meditationsmethode nicht

    Oder hab' ich jetzt nen Denkfehler? :)

  • Was hindert einen Menschen daran, im Augenblick anzukommen?

    • Andreas
    • 6. April 2018 um 13:55

    Wer sieht Hyakujos Fuchs?

  • Was hindert einen Menschen daran, im Augenblick anzukommen?

    • Andreas
    • 6. April 2018 um 03:24
    Festus:

    Wann, wenn nicht in diesem Augenblick hat du Hoffnung und Angst, Andreas?

    _()_ _()_ _()_

  • Was hindert einen Menschen daran, im Augenblick anzukommen?

    • Andreas
    • 5. April 2018 um 20:42

    Hoffnung und Angst.

    Hoffnung darauf, dass morgen die Welt so sein möge, wie ich sie gern hätte.

    Angst davor, dass es morgen nicht so ist.

    Dann siegt immer die Angst.

  • Meditation - Tod

    • Andreas
    • 5. April 2018 um 12:50
    Karnataka:

    auf Buddhaland ist es, glaube ich, üblich, dass sich Gespräche entwickelnund auch Diskussionen zu einem Thema entstehen. Ich hoffe, du siehst es nichtals Geringschätzung, wenn wir uns allgemein zum Thema Trauer austauschen! Gernemöchte ich weiter erfahren, wie es dir geht!

    Danke Dir Karnataka für den Hinweis! Und Dragonfly: wenn Dich die allgemeiner werdende Diskussion in Deinem Thema stört, einfach kurz Bescheid sagen, bitte, dann trennen wir das ab.

    Wichtig in diesem Faden ist, wie es Dir geht :)

  • Meditation - Tod

    • Andreas
    • 5. April 2018 um 11:45
    Son:

    Dass die meisten nur um verpasste Möglichkeiten trauern das ist eine persönliche Sicht, genauso wie meine Sicht eine persönliche wäre und ist. Als meine Mutter starb war ich natürlich betroffen, nicht nur weil ich jemanden verloren habe, der mir sehr wichtig war sondern weil ich wusste, wie gern sie gelebt hat, wie viele Pläne sie hatte, was sie alles gemacht hat vorher um ein gutes Leben zu haben. Ich war auch traurig, dass jemand, der sehr viel für andere gelebt hat relativ früh und auch wirklich unerwartet gehen musste.

    Danke Dir, lieber Son!

    Ich habe mich auch ein wenig an dem von Dir zitierten Satz von jianwang gerieben. Sicher, aus einer "strengen" Zen-Sicht könnte man sagen, be-troffen sei man - wenn überhaupt - höchstens vom eigenen Tod, aber das ist mir auch zu radikal.

    Und sicher geht es in der Trauer auch um verpasste Chancen für einen selbst, man weint ein Stück weit um sich, weil der Verstorbenen nun eben - in welcher Funktion auch immer - nun nicht mehr für einen selbst da sein kann.

    Aber genau so trauert man meiner Ansicht nach, wie Du schreibst, um den Menschen für sich, um und mit seiner Familie, seinen Freunden usw.

    Das ist für mich auch Mit-Gefühl, und daran kann ich nichts Falsches finden.

    Mir kommt da "Bernie's Chalisa" immer in denn Sinn: "...your joy and your sorrow, I'll make it mine..."

    Viele Grüße

    Andreas

  • Meditation - Tod

    • Andreas
    • 5. April 2018 um 11:33

    Hallo Karnataka,

    Karnataka:

    Der Dalai Lama schreibt, dass Trauer helfen kann, mit dem Verlust fertig zuwerden. Sie sei insofern gut für uns, auch wenn sie ganz sicher nicht angenehmist.

    hast Du da eine Quelle? Das würde mich interessieren...

    Liebe Grüße

    Andreas

  • Raum zur Meditation

    • Andreas
    • 4. April 2018 um 12:59
    Sherab Yönten:

    Das scheint eine Zen Logik zu sein.

    Sehe ich nicht zwingend so :).

    Auch im Zen soll die Trennung zwischen Alltag und Meditation aufgehoben werden, aber auch der Zen-Mönch kocht nicht auf dem Klo und geht schon mal ins Dojo;)

    Glückwunsch zu Deiner schnellen Umsetzung eines betrieblichen Meditationsraumes :like:

  • Meditation - Tod

    • Andreas
    • 4. April 2018 um 12:07
    Dragonfly:

    gestern ist ein Mensch unerwartet verstorben, der mir vor allem in meiner Jugend sehr nahe stand und wir auch immer noch den Kontakt gepflegt hatten. Also ich bin davon jetzt ziemlich getroffen.

    Gibt es spezielle Meditationen im Umgang mit dem Tod?

    Auweh, das ist bitter. Tut mir leid...

    Wir haben gerade in einem anderen Thread das Thema Tod und Buddhismus offen, da gibt es auch von Schneelöwin zumindest einen Hinweis auf Meditationen dazu (aus der tibetischen Richtung).

    Kannst ja mal 'reinschauen, wenn Du magst. Vielleicht ist was für Dich hilfreiches dabei?!

    Herzliche Grüße

    Andreas

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Andreas
    • 24. März 2018 um 21:39
    kilaya:

    Wie hast Du es denn verstanden?

    Ich weiß es nicht.

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Andreas
    • 24. März 2018 um 21:14
    kilaya:

    Wenn man "Privileg" versteht als "ich darf das nehmen, es ist ein Geschenk"

    Ok. Ich habe das nie als "ich darf das nehmen" verstanden,

    Unterschiedliche Schulen. :)

  • Habt ihr ein Bodhisattva-Gelübde abgelegt?

    • Andreas
    • 24. März 2018 um 20:52
    kilaya:
    Andreas:

    Nichts davon ist richtig.

    Dann erkläre bitte auch, warum Du das meinst. Denn ich habe es von dem Lehrer, wo ich es zuerst genommen habe, so gelernt und danach an vielen Stellen wieder so gelesen - und meine Erfahrungen passen zu dem, wie ich es gelernt habe. Damit kann es allenfalls in einem bestimmten Kontext "nicht richtig" sein.

    Die Gelübde zu nehmen sei ein Privileg hast Du sicher nicht gelernt.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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