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  1. Buddhaland Forum
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Ewig Leben vs Nibbana oder Widerspruch Wiedergeburt

  • Prometheus
  • 11. Juli 2012 um 21:47
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Prometheus
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    • 11. Juli 2012 um 21:47
    • #1

    Ich möchte ewig Leben niemals sterben, das Leben auskosten. Als Buddhist bedeutet dies ich will ewig wiedergeboren werden. Möglichst günstig, z.B als Deva. Zur Not auch etwas tiefer z.B. als Frau :grinsen:

    Das Schlimmste was mir passieren könnte wäre ein Anagami (Niemalswiederkehrer) oder gar ein Buddha zu werden. Ich will ja eigentlich gar nicht verlöschen.
    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Für den, der an Wiedergeburt glaubt wäre doch eine ewige Wiedergeburt als Deva oder als Dalai Lama ein viel erstrebenswerteres Ziel.

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"

    Für mich ist Buddhismus hier sehr Paradox. Möglicherweise hat Buddha deshalb gesagt man solle nicht nachdenken was vorher war und was nachher sein wird. Aber wir tun es trozdem. Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?

    Promi

  • malsehen
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    • 11. Juli 2012 um 21:52
    • #2
    Prometheus:

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"


    Jetzt bin ich ganz durcheinander. Ich dachte doch das wäre so eine "Was-passiert-dann-Maschine" (Grüße an alle, die die Original-Sesamstraße noch kennen…):
    Kein 8facher Pfad, kein Erlöschen!
    Nix Automatik-Nirvana.
    Oder hab ich irgendwo nicht aufgepasst?


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • nibbuti
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    • 11. Juli 2012 um 22:17
    • #3
    Prometheus:

    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?" Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?


    Hi Prometheus

    das Dhamma des Buddha geht gegen den Strom der sinnverstrickten Welt

    die Widersprüche werden im Idealfall durch Meditation & Kontemplation aufgelöst

    aber es würde dich nur enttäuschen

    versuch's mal mit Hinduismus oder Christentum

    das passt besser zu deinen persönlichen Zielen

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • tsurezuregusa
    Gast
    • 11. Juli 2012 um 22:23
    • #4

    Ich würde mal beim Daoismus vorbeischauen. Da sind die Unsterblichen recht cool.

    Gruß
    Florian

  • Prometheus
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    • 11. Juli 2012 um 22:34
    • #5
    Zitat

    versuch's mal mit Hinduismus oder Christentum

    das passt besser zu deinen persönlichen Zielen


    Zitat

    Ich würde mal beim Daoismus vorbeischauen. Da sind die Unsterblichen recht cool.

    :shock: Ah so läuft das hier also, wer eine kritische oder zu komplizierte Frage stellt, resp. auf Ungereimtheiten des Buddhismus hinweist, wird einfach rausgemoppt :roll:


    Zitat

    Kein 8facher Pfad, kein Erlöschen!
    Nix Automatik-Nirvana.

    Ich glaub Du verwechselst nibbana mit sowas ähnlichem wie Paradies, Wallhalla oder ewige Jagdgründe. Nibbana ist "Nichts", verlöschen. "Staub zu Staub"

    Promi

  • Simo
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    • 11. Juli 2012 um 23:28
    • #6
    Prometheus:

    Ich möchte ewig Leben niemals sterben, das Leben auskosten. Als Buddhist bedeutet dies ich will ewig wiedergeboren werden. Möglichst günstig, z.B als Deva. Zur Not auch etwas tiefer z.B. als Frau :grinsen:

    Das Schlimmste was mir passieren könnte wäre ein Anagami (Niemalswiederkehrer) oder gar ein Buddha zu werden. Ich will ja eigentlich gar nicht verlöschen.
    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Für den, der an Wiedergeburt glaubt wäre doch eine ewige Wiedergeburt als Deva oder als Dalai Lama ein viel erstrebenswerteres Ziel.

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"

    Für mich ist Buddhismus hier sehr Paradox. Möglicherweise hat Buddha deshalb gesagt man solle nicht nachdenken was vorher war und was nachher sein wird. Aber wir tun es trozdem. Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?

    Promi

    Das sagt erstens jemand, der nicht verstanden hat, das Leben auch Leiden bedeutet und zweitens, dass Buddhaschaft das größte Glück, die größte Freude überhaupt ist. Dagegen ist alles andere ein schwacher Abglanz von Freude (hab ich mir zumindest sagen lassen) ;).

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 11. Juli 2012 um 23:39
    • #7
    Simo:

    Das sagt erstens jemand, der nicht verstanden hat, .... dass Buddhaschaft das größte Glück, die größte Freude überhaupt ist. Dagegen ist alles andere ein schwacher Abglanz von Freude (hab ich mir zumindest sagen lassen) ;).


    Das ist zwar letztendlich wahr aber für einen Süchtigen bedeutet der
    Verzicht auf Samsaro eben auch Leiden solange das Begehren danach
    noch andauert. Wer begehrt schon Nichts mehr?

  • mukti
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    • 12. Juli 2012 um 00:37
    • #8
    Prometheus:

    Ich möchte ewig Leben niemals sterben, das Leben auskosten. Als Buddhist bedeutet dies ich will ewig wiedergeboren werden. Möglichst günstig, z.B als Deva. Zur Not auch etwas tiefer z.B. als Frau :grinsen:

    Das Schlimmste was mir passieren könnte wäre ein Anagami (Niemalswiederkehrer) oder gar ein Buddha zu werden. Ich will ja eigentlich gar nicht verlöschen.
    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Für den, der an Wiedergeburt glaubt wäre doch eine ewige Wiedergeburt als Deva oder als Dalai Lama ein viel erstrebenswerteres Ziel.

    Das ist ja genau das, wofür der Buddha auch klare Anweisungen gegeben hat, für diejenigen, die das wollen.

    Prometheus:

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"

    Da wirst du halt einmal zu einem Schluß kommen, nachdem du alle Für und Wider abgewogen hast, ob für dich nun Wiedergeburt wahrscheinlicher ist, oder ob es wahrscheinlicher ist, dass es die gar nicht gibt.

    Prometheus:

    Für mich ist Buddhismus hier sehr Paradox. Möglicherweise hat Buddha deshalb gesagt man solle nicht nachdenken was vorher war und was nachher sein wird. Aber wir tun es trozdem. Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?

    Silas einhalten führt zu einem glücklicheren Leben und zu einer günstigen Wiedergeburt wenn man weltlich orientiert ist, und ist Voraussetzung für das Nibbana wenn man überweltlich orientiert ist, sagt der Buddha, automatisch geht das nicht. Nicht Nachdenken über vorher und nachher betrifft das Überweltliche, das kommt ja für dich eh nicht in Frage wie du sagst.

    Mit Metta, mukti.


  • Onyx9
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    • 12. Juli 2012 um 00:50
    • #9

    Das Problem ist, daß Du garnichts bestimmen oder wählen kannst,
    solange Du Teil der Natur bist, der instinktiven Kräfte, der energetischen Gesetze.
    Was weißt Du was Du morgen bist ? Und wenn da keine Spur von Glück ist ?
    Was wirst Du dann empfinden ? Licht an, Licht aus.

  • Simo
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    • 12. Juli 2012 um 01:05
    • #10
    Prometheus:

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Das stimmt wohl, aber für einen solchen Menschen wäre ein sinnvolles Leben zum Besten doch auch erstrebenswert. Ich denke manchmal, selbst wenn es keine Erleuchtung geben sollte, wäre es trotzdem sinnhaft Buddhismus zu üben, einfach, weil es zu einem besseren, sinnvollen, qualtitativem Leben führt. Er hift, ein gutes Leben zu führen.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Grund
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    • 12. Juli 2012 um 06:50
    • #11
    Prometheus:

    Ich möchte ewig Leben niemals sterben, das Leben auskosten. Als Buddhist bedeutet dies ich will ewig wiedergeboren werden. Möglichst günstig, z.B als Deva. Zur Not auch etwas tiefer z.B. als Frau :grinsen:

    Das Schlimmste was mir passieren könnte wäre ein Anagami (Niemalswiederkehrer) oder gar ein Buddha zu werden. Ich will ja eigentlich gar nicht verlöschen.
    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Für den, der an Wiedergeburt glaubt wäre doch eine ewige Wiedergeburt als Deva oder als Dalai Lama ein viel erstrebenswerteres Ziel.

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"

    Für mich ist Buddhismus hier sehr Paradox. Möglicherweise hat Buddha deshalb gesagt man solle nicht nachdenken was vorher war und was nachher sein wird. Aber wir tun es trozdem. Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?

    Promi


    Vielleicht solltest du einen Gedanken daran verschwenden, dass es auch sicherlich welche gibt, die - gesetz den Fall, es gäbe sowas wie "Wiedergeburt" - nicht mehr wiedergeboren werden wollen, weil das, was sie als "Leben" wahrnehmen tatsächlich für sie "die Hölle" ist. 8)
    Auch könnte es durchaus sein, dass wenn du solchen mit "Buddhismus" kommen würdest, sie dich an einem Körperglied am höchsten Baume aufhängen würden, wenn sie denn dazu noch die Kraft hätten. Letzteres würde dann - ganz im Sinne des Buddhismus - belegen, dass es aus der Hölle von innerhalb der Sphäre der Hölle kein Entrinnen geben kann. ;)

  • Anicca
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    • 12. Juli 2012 um 07:20
    • #12

    Jeder Mensch kann nach seiner Fasson glücklich werden oder auch nicht. Aber muss man sich damit in einem Buddhistischen Forum produzieren, dass Buddhismus eigentlich überflüssig ist? Ich kann auch in einem Fussball - Forum über Fussball lästern!

  • Mabuttar
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    • 12. Juli 2012 um 07:45
    • #13

    Buddha ist ja nach seinem Tod nicht "weg" sondern unerforschbar auffindbar "tief wie der Ozean" wie er selbst sagte ;)

    Ähnlich wie das Feuer das verlöscht nicht zum Verlöschen des Elements Feuer führt.

    Die einen sehen den Tod als Übel und suchen sich als Ziel die Wiedergeburt, die anderen sehen das Leben als Übel und suchen sich als Ziel die Niemehr-Wiedergeburt.

    Vielleicht sollte einfach beides angenommen werden,denn nicht immer verhält sich die Welt nach unseren Wünschen. Vielleicht sollte das eigene langfristige Glück gesucht werden oder der Gleichmut / Seelenfrieden / (Ataraxie im Griechenland ).

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Bambus
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    • 12. Juli 2012 um 09:30
    • #14

    Manche Frage kann man schlicht nicht beantworten. Manchmal ist die Antwort aber auch nebensächlich, alle in Frage kommenden Alternativen sind sinnvoll, bringen uns dazu die Praxis als lohnenswert anzusehen:

    Aus der Rede an die Kalamer

    Zitat

    'Gibt es eine andere Welt und gibt es eine Frucht, ein Ergebnis guter und schlechter Taten, so ist es möglich, daß ich beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf glücklicher Daseinsfährte erscheine, in himmlischer Welt' -dieses ersten Trostes ist er gewiß.

    'Gibt es aber keine andere Welt und keine Frucht, kein Ergebnis guter oder schlechter Taten, so lebe ich eben hier in dieser Welt ein leidloses, glückliches Leben, frei von Haß und Übelwollen' - dieses zweiten Trostes ist er gewiß.

    'Wenn nun einem Übeltäter Übles widerfährt, ich aber gegen niemanden Übles im Sinne habe wie kann da wohl mir, der ich nichts Übles tue, Unheil widerfahren?' - dieses dritten Trostes ist er gewiß.

    'Wenn aber einem Übeltäter nichts Übles widerfährt, so weiß ich mich hier eben beiderseits rein' - dieses vierten Trostes ist er gewiß.

    Mit einem derart von Haß und Übelwollen freien, also unbeschwerten, also geläuterten Geiste ist dem edlen Jünger noch bei Lebzeiten dieser vierfache Trost gewiß.« -


    Wobei ich die englische Version, zwecks guter Lesbarkeit, bevorzuge:

    Zitat

    "'If there is a world after death, if there is the fruit of actions rightly & wrongly done, then this is the basis by which, with the break-up of the body, after death, I will reappear in a good destination, the heavenly world.' This is the first assurance he acquires.

    "'But if there is no world after death, if there is no fruit of actions rightly & wrongly done, then here in the present life I look after myself with ease — free from hostility, free from ill will, free from trouble.' This is the second assurance he acquires.

    "'If evil is done through acting, still I have willed no evil for anyone. Having done no evil action, from where will suffering touch me?' This is the third assurance he acquires.

    "'But if no evil is done through acting, then I can assume myself pure in both ways.' This is the fourth assurance he acquires.

    "One who is a disciple of the noble ones — his mind thus free from hostility, free from ill will, undefiled, & pure — acquires these four assurances in the here-&-now.

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • accinca
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    • 12. Juli 2012 um 09:34
    • #15
    Mabuttar:

    Buddha ist ja nach seinem Tod nicht "weg" sondern unerforschbar auffindbar "tief wie der Ozean" wie er selbst sagte ;)


    Wenn etwas unerforschbar und unauffindbar (nicht auffindbar wie du schriebst) ist, würde ich das "weg" nennen.

  • ekkhi
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    22. Februar 2012
    • 12. Juli 2012 um 10:01
    • #16
    Prometheus:


    :shock: Ah so läuft das hier also, wer eine kritische oder zu komplizierte Frage stellt, resp. auf Ungereimtheiten des Buddhismus hinweist, wird einfach rausgemoppt :roll:


    Im Buddhismus ist nicht möglich, Leute gegen ihren Willen zu bekehren, und zu glauben, dass dabei was Heilsames rauskommt.
    Wer nicht will, will nicht.
    _()_ ekkhi

  • Echo7
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    • 12. Juli 2012 um 10:04
    • #17
    Prometheus:

    Ich möchte ewig Leben niemals sterben, das Leben auskosten. Als Buddhist bedeutet dies ich will ewig wiedergeboren werden. Möglichst günstig, z.B als Deva. Zur Not auch etwas tiefer z.B. als Frau :grinsen:

    Das Schlimmste was mir passieren könnte wäre ein Anagami (Niemalswiederkehrer) oder gar ein Buddha zu werden. Ich will ja eigentlich gar nicht verlöschen.
    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Für den, der an Wiedergeburt glaubt wäre doch eine ewige Wiedergeburt als Deva oder als Dalai Lama ein viel erstrebenswerteres Ziel.

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"

    Für mich ist Buddhismus hier sehr Paradox. Möglicherweise hat Buddha deshalb gesagt man solle nicht nachdenken was vorher war und was nachher sein wird. Aber wir tun es trozdem. Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?

    Promi


    Hallo Promi,was ewig ist ,ist der Wandel der Zeit,der Dinge,des Lebens.Wer kein anhaften mehr am diesseits noch am jenseits hat,voller Zuversicht und wohlerlöst im Herzen und im Einklang mit der reinen Lehre lebt,der hat am Mönchstum wahren Anteil.(Dammapada)
    Ewiges Leben gibt es nicht.Wir werden geboren um zu leben und dann zu sterben.Jedenfalls der Körper.
    Der geist ist immerwährend und sucht sich nach dem körperlichen Tod einen neuen Körper.
    wenn der Geist erleuchtet ist ,dann geht er ins Nirwana,dem endgültigen Verlöschen.Frieden
    Grüße echo7

  • malsehen
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    • 12. Juli 2012 um 10:05
    • #18
    Prometheus:

    :shock: Ah so läuft das hier also, wer eine kritische oder zu komplizierte Frage stellt, resp. auf Ungereimtheiten des Buddhismus hinweist, wird einfach rausgemoppt :roll:

    Ich wäre der letzte, der das ganze als einfach und gut gereimt bezeichnen würde. Aber Dein Eingangspsoting ist auch nicht ganz einfach. Vielleicht magst Du das noch mal sortieren und/oder in einzelne Fragen zerlegen? Dann fällt zumindest mir ein sinnvollerer Beitrag dazu leichter, da ich Dich dann vielleicht besser verstehe…


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Jobrisha
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 11:01
    • #19
    Prometheus:

    Ich möchte ewig Leben niemals sterben, das Leben auskosten. Als Buddhist bedeutet dies ich will ewig wiedergeboren werden. Möglichst günstig, z.B als Deva. Zur Not auch etwas tiefer z.B. als Frau :grinsen:

    Das Schlimmste was mir passieren könnte wäre ein Anagami (Niemalswiederkehrer) oder gar ein Buddha zu werden. Ich will ja eigentlich gar nicht verlöschen.
    Wieso also nach solch einem Ideal streben ? Für den, der an Wiedergeburt glaubt wäre doch eine ewige Wiedergeburt als Deva oder als Dalai Lama ein viel erstrebenswerteres Ziel.

    Für den, der nicht an Wiedergeburt glaubt ( z.B. glaubt, dass alles mit dem Tod endet, für immer verlöscht inkl. Geist/Seele etc.) wäre alles noch viel einfacher. Das höchste Ziel bestünde lediglich darin keine Angst vor dem Tod zu haben, keine Angst vor dem eigenen Erlöschen zu haben, es akzeptieren zu können.

    Wenn man weiss und akzeptiert "am Schluss" sowieso zu erlöschen, die Skhandas sich so oder so auflösen, man automatisch ins Nibbana eingeht wieso sich dann die ganze Mühe machen mit dem 8-fachen Pfad und so ? Wieso nicht einfach "Carpe diem, nach mir die Sintflut, 'Fuck it' ?"

    Für mich ist Buddhismus hier sehr Paradox. Möglicherweise hat Buddha deshalb gesagt man solle nicht nachdenken was vorher war und was nachher sein wird. Aber wir tun es trozdem. Wieso sollen wir sonst z.B. Silas einhalten, wenn es nicht drauf an kommt ?

    Promi

    Ich finde das was du schreibst ehrlich!
    Du beschreibst etwas, das womöglich als Buddhist sogar möglich ist, der Kreislauf, das ewige Wiedergeboren werden. In deinem Posting beschönigst du nichts, du zeigst dich, machst bewusst, das du zwar Teile des Buddhismus verstehst, das du darin aber auch ein Paradoxum siehst.
    Und du sagst offen, was du willst.

    Daran ist meiner Meinung nach nichts zu rütteln.
    Im Buddhismus gibt es Ansätze die sehr wohl für das eigene Ego erstrebenswert sind. Die Möglichkeit zu denken man könne ewig leben - der Wunsch vieler Menschen könnte hier einfach beantwortet werden. Doch man kann sich nicht aussuchen, als was man wiedergeboren wird. Du möchtest gerne als Deva oder Frau wiedergeboren werden? Na vielleicht kommst du als Frau in Rumänien (die Stadt Deva) zur Welt und erlebst dort einen Krieg wer weiß.
    Jemand den ich sehr schätze sagte mir einmal: "Pass auf was du dir wünschst, es könnte sich erfüllen!"

    Diesen Tipp gebe ich an dich weiter.

    Ich habe jetzt schon so viel zum Thema Anhaftung gelesen, das ich mir spare hier irgendwas in dieser Richtung zu erklären. Das weißt du sicherlich alles selbst. Es ist der Wille der das ICH voran treibt, einfach mal Stillstand in dem was man Will und mal schauen was dabei herauskommt... Lass dich überraschen.

    Dir alles liebe von Jo

  • nibbuti
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    • 12. Juli 2012 um 11:16
    • #20
    Prometheus:

    :shock: Ah so läuft das hier also, wer eine kritische oder zu komplizierte Frage stellt, resp. auf Ungereimtheiten des Buddhismus hinweist, wird einfach rausgemoppt :roll:


    Hi Prometheus

    deine Fragen waren nicht zu kompliziert oder kritisch

    aber sie sind schon mehrmals hier und anderorts beantwortet worden (siehe Suchfunktion)

    jeder hatte mal die Fragen die du jetzt auch hast

    die Ungereimtheiten sind nicht in der Lehre vorhanden sondern im Verständnis

    Schüler des Buddha haben keinen Drang zu missionieren

    du hast deine Ziele (zB 'ewiges Leben') entschlossen ausgedrückt

    die Konsequenz ist dich auf das zu verweisen wonach du suchst

    wenn du dich dennoch gemobbt fühlst solltest du daran arbeiten

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Prometheus
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    • 12. Juli 2012 um 12:41
    • #21

    Vielen Dank für Eure Antworten. Es haben sich zwar nicht alle klar geäussert und eher abgewehrt.
    Wollte mal wissen wie ihr darüber denkt.

    Also ich habe kein Problem mit Buddhas Lehre aber....

    Die 4 edlen Wahrheiten reichen eigentlich völlig aus, alles andere ist unnötiger Ballast und führt zu Paradoxien. Das alles ist ganz sicher nicht im Sinne Buddhas sondern gegen seine Ideale entstanden (ein Haufen Mist der mit den Jahren von allen möglichen Leuten auf das Juwel abgesetzt wurde und es nun bereits fast vollständig überdeckt):

    Glauben an eine Wiedergeburt

    Alle buddhistischen Rituale wie Mantra Chanten, Zeremonien, Tantra, Verbeugungen etc.

    Die ganze buddhistische Philosophie über die Leere etc:

    Zitat


    M.2
    SECHZEHNFACHER ZWEIFEL
    Unbekannt mit den der Erwägung würdigen und unwürdigen Dingen, erwägt er die der Erwägung unwürdigen Dinge, nicht aber die würdigen Dinge.
    Und unweise erwägt er also: ,Bin ich wohl in der Vergangenheit gewesen? Oder bin ich nicht gewesen? Was bin ich wohl in der Vergangenheit gewesen? Wie bin ich gewesen? Aus welchem Zustand bin ich in welchen Zustand in der Vergangenheit getreten?
    Werde ich wohl in der Zukunft sein? Oder werde ich nicht sein? Was werde ich wohl in der Zukunft sein? Wie werde ich sein? Aus welchem Zustand werde ich in welchen Zustand in der Zukunft treten?'

    Auch die Gegenwart erfüllt ihn mit Zweifeln: ,Bin ich? Oder bin ich nicht? Was bin ich? Wie bin ich? Woher ist dieses Ichwesen gekommen? Wohin wird es gehen?'


    SECHS ICH-ANSICHTEN
    Bei solchen unweisen Erwägungen aber verfällt er einer der folgenden Ansichten, und es wird seine Überzeugung und feste Ansicht: ,Ich habe ein Ich' oder ,Ich habe kein Ich' oder ,Mit dem Ich erkenne ich das (absolute) Ich' oder ,Mit dem Ich erkenne ich, was nicht-Ich ist' oder ,Mit dem, was nicht-Ich ist, erkenne ich das Ich'. Oder aber die Ansicht steigt ihm auf: ,Dieses mein Ich, das handelnde und leidende, das da und dort das Ergebnis der guten und bösen Taten erfährt, dieses mein Ich ist beständig dauernd, ewig, keinem Wechsel unterworfen, wir'! also sich ewig gleich bleiben'.

    M.22
    Wenn es das Ich wirklich gäbe, dann gäbe es auch etwas, das zu dem Ich gehörte. Da aber in Wahrheit und Wirklichkeit weder ein Ich noch etwas zu einem Ich Gehörendes anzutreffen ist, ist es da nicht eine vollständige Narrenlehre, zu behaupten: ,Das ist die Welt, das bin ich; nach dem Tode werde ich fortbestehen, beständig sein, dauernd, ewig, keinem Wechsel unterworfen, werde mir also ewiglich gleich bleiben'?

    M.2
    Das nennt man ein Sichverrennen in Ansichten, ein Dickicht der Ansichten, eine Wildnis der Ansichten, ein Puppenspiel der Ansichten, ein Wirrsal der Ansichten, eine Fessel der Ansichten. In die Fessel der Ansichten aber verstrickt, wird der unwissende Weltling nicht befreit von [Wiedergeburt *,] Altern und Sterben, von Sorge, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung, wird er nicht befreit vom Leiden, das sage ich.
    [Anmerkung: * nachträglich angehäufter Mist ! (Wiedergeburt macht ja keinen Sinn im Vergleich zu M2 !)

    Der wissende edle Jünger aber, der die Edlen achtet, die edle Lehre kennt und darin gezügelt ist, der die Guten achtet, die Lehre der Guten kennt und darin gezügelt ist, der weiß, was erwägenswert ist und was nicht. Dies wissend erwägt er das Erwägenswerte, nicht das nicht Erwägenswerte. Was das Leiden ist, die Entstehung des Leidens, die Erlöschung des Leidens und der zur Leidens-Erlöschung führende Pfad, diese Dinge erwägt er.

    http://www.palikanon.com/buddhbib/01wrt…wortbuddhas.htm

    Alles anzeigen

    Für mich ist Buddhismus deshalb eine sehr pragmatische Sache. In erster Linie Psychologie/Psychotherapie verbunden mit kausalem rationalen Denken: bedingtes Entstehen = Gesetz von Ursache und Wirkung = Kausalität = Determinismus.

    Beim meditieren kann es Vorkommen, dass man sich vom Unterbewusstsein blenden lässt, was Buddha als Verblendung (moha) bezeichnet. Ergebnis: Meditative Esotherik= alles ist möglich, reine Phantasie.

    Promi

  • Jobrisha
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 13:10
    • #22
    Prometheus:

    Vielen Dank für Eure Antworten. Es haben sich zwar nicht alle klar geäussert und eher abgewehrt.
    Wollte mal wissen wie ihr darüber denkt.

    Ich habe mal eine erstgemeinte Frage an dich, möchtest du wirklich unsere Gedanken zu diesem Thema wissen, oder willst du Bestätigung?

    Der Buddhismus ist frei, man kann ihn ausleben wie man möchte. Wenn für dich die 3 edlen Wahrheiten ausreichen, dann ist das doch ok.

    Grüße von Jo

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (12. Juli 2012 um 13:31)

  • tsurezuregusa
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 13:26
    • #23

    Hallo,

    Jobrisha:

    Der Buddhismus ist frei, man kann ihn ausleben wie man möchte.

    die reinste Beliebigkeit. Wie im Selbstbedienungsladen. Ich stelle mir nach meinem Gutdünken meine Privatphilosophie zusammen. Aber weil mir das Etikett Buddhismus so gut gefällt, nenn' ich mich natürlich Buddhist. Buddha vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

    Gruß
    Florian

  • Jobrisha
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 13:36
    • #24
    tsurezuregusa:


    die reinste Beliebigkeit. Wie im Selbstbedienungsladen.

    Hallo
    warum nicht?
    Es gibt Christen die in keine Kirche gehen und noch nie eine Bibel gelesen haben und trotzdem nach den 10 Geboten leben und sich Christ nennen. Ich denke das der Buddhismus ähnliche Herangehensweisen gestattet. Nirgendwo steht eine Gebrauchsanweisung wie du Leben musst um Buddhist zu sein, es gibt einige Tipps und Anregungen, das meiste musst du dir selbst erarbeiten.
    Wie du es dir erarbeitest obliegt dir selbst.

    Ja es darf ein Selbstbedienungsladen sein, ohne Ketten und ohne Zwang.
    Das ist meine Meinung.

    Liebe Grüße von Jo

  • tsurezuregusa
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 13:51
    • #25

    Hallo,

    wenn man den Buddhismus einfach nur konsumiert, wie es leider so häufig vorkommt, dann mag das sein. Wenn man die Schriften nicht liest, dann wird man auch kein kohärentes System erkennen, welches der Buddha gelehrt hat. Sondern eben Beliebigkeit und Tipps und Anregungen. Deswegen fangen die Sutta ja auch an mit: So habe ich gehört, die Tipps vom Buddha...

    Gruß
    Florian

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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