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Veränderung macht sich breit!

  • ArsVivendi39
  • 3. Juli 2012 um 01:15
  • Zum letzten Beitrag
  • ArsVivendi39
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    • 3. Juli 2012 um 01:15
    • #1

    Hallo zusammen.
    Seitdem ich mich mit dem Buddhismus befasse, spüre ich die Veränderung! Meine denkweise ist anders als sie noch vor einiger Zeit war, was natürlich immer der Fall ist, aber diesmal hat es mit dem Buddhismus zutun. Ich merke wie ich irgendwie nicht mehr zu meinem Freundeskreis passe. Früher habe ich auch mal gerne mit gelästert wenn gelästert wurde. Was heute nicht mehr der Fall ist. Ich empfinde es fast schon als störend. Mir fallen einfach viele Sachen an meinem Freundeskreis auf, die mir früher nicht aufgefallen wären. Mal sehen wie es weiter geht...

    lg AV

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.
    Buddha

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    • 3. Juli 2012 um 06:11
    • #2

    Der Umgang, die Menschen mit denen man zu tun hat, sind nicht zu unterschätzen, im positiven wie im negativen Sinne. Aber das schließt etwaige spätere "buddhistische" Bekannschaften nicht aus, auch nicht im negativen Sinne. 8)

  • nibbuti
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    • 3. Juli 2012 um 13:27
    • #3

    Das ist sehr erfreulich, AV! Weiter so! :) (Habe auch auf die Tour gelernt, dass Bekanntschaften kommen und gehen, aber echte Freundschaft bleibt nicht ohne Wirkung.)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Simo
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    • 3. Juli 2012 um 13:58
    • #4
    ArsVivendi39:

    Hallo zusammen.
    Seitdem ich mich mit dem Buddhismus befasse, spüre ich die Veränderung! Meine denkweise ist anders als sie noch vor einiger Zeit war, was natürlich immer der Fall ist, aber diesmal hat es mit dem Buddhismus zutun. Ich merke wie ich irgendwie nicht mehr zu meinem Freundeskreis passe. Früher habe ich auch mal gerne mit gelästert wenn gelästert wurde. Was heute nicht mehr der Fall ist. Ich empfinde es fast schon als störend. Mir fallen einfach viele Sachen an meinem Freundeskreis auf, die mir früher nicht aufgefallen wären. Mal sehen wie es weiter geht...

    lg AV

    Ich sehe es so, dass Freundschaften aus bestimmten Ursachen und Bedingungen entstehen. Sind diese nicht mehr vorhanden löst sich eine Freundschaft wieder auf.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Advaita
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    • 3. Juli 2012 um 15:29
    • #5

    Hallo ArsVivendi39!

    DAS ist genau auch mein Thema. Ich habe eine sehr gute Freundin und das schon über viele Jahre, mit der ich eine ganz besondere Verbindung habe. Ich habe das Gefühl dass wir uns harmonisch im Wandel befinden, da wir uns durch den Wandel nie verloren haben. Das ist etwas sehr Kostbares.
    Dann gibt es aber auch Kontakte, die ich -z. T.- schätze, jedoch zunehmend mit Abstrichen. Ich sehe immer bewusster meine blinden, trüben, düsteren Flecken und so sehe ich sie immer mehr in meinem Umwelt. Die Beispiele die ich jetzt aufführen könnte, gehören zu den offensichtlichen leidvollen Taten, und führen diese Menschen immer weiter ins Leid. Tja, schwierig. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, weil mir diese Menschen schon sehr lieb sind und wir außerhalb dieser Dinge sehr nah stehen. Es ist jedoch so, dass ich das Gefühl habe, da ich vieles nicht mit ihnen teilen kann, mich immer mehr zu entfremden, da unsere Wege so anders sind. Wenn es so ist, dann ist es so. Wobei ich schon auch hin und wieder mit dem Gedanken spiele, ob ich nicht irgendwie darauf einwirken könnte. Das ist wahrscheinlich jedoch eher vermessen als realistisch.... :?:

    Wie fühlt es sich für Dich an?

    Lieben Gruß,

    Advaita

    "Niemals wirst du dich der Welt recht erfreuen, ehe nicht die See selbst in deinen Adern fließt, dich der Himmel umhüllt und die Sterne dich krönen."

    "Centuries Of Meditation" von Thomas Trahernes

  • ArsVivendi39
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    10. Februar 2012
    • 3. Juli 2012 um 18:12
    • #6
    Advaita:

    Hallo ArsVivendi39!

    DAS ist genau auch mein Thema. Ich habe eine sehr gute Freundin und das schon über viele Jahre, mit der ich eine ganz besondere Verbindung habe. Ich habe das Gefühl dass wir uns harmonisch im Wandel befinden, da wir uns durch den Wandel nie verloren haben. Das ist etwas sehr Kostbares.
    Dann gibt es aber auch Kontakte, die ich -z. T.- schätze, jedoch zunehmend mit Abstrichen. Ich sehe immer bewusster meine blinden, trüben, düsteren Flecken und so sehe ich sie immer mehr in meinem Umwelt. Die Beispiele die ich jetzt aufführen könnte, gehören zu den offensichtlichen leidvollen Taten, und führen diese Menschen immer weiter ins Leid. Tja, schwierig. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, weil mir diese Menschen schon sehr lieb sind und wir außerhalb dieser Dinge sehr nah stehen. Es ist jedoch so, dass ich das Gefühl habe, da ich vieles nicht mit ihnen teilen kann, mich immer mehr zu entfremden, da unsere Wege so anders sind. Wenn es so ist, dann ist es so. Wobei ich schon auch hin und wieder mit dem Gedanken spiele, ob ich nicht irgendwie darauf einwirken könnte. Das ist wahrscheinlich jedoch eher vermessen als realistisch.... :?:

    Wie fühlt es sich für Dich an?

    Lieben Gruß,

    Advaita

    Hallo Advaita!
    Ich merke wie ich Sachen nicht mehr gut finden kann, die mir damals eher egal waren, weil sie mir eben nicht aufgefallen sind. Zbs habe ich früher auch ab und zu mein Kaugummipapier auf den Boden geworfen, weil mir das Leid das dadurch entsteht nicht wirklich bewusst war. Jetzt nehme ich meine Umwelt intensiver wahr und bemerke zbs wie oft in meinem Freundeskreis die Umwelt verschmutzt wird. Ich habe es auch schon angesprochen, aber es scheint den meisten egal zu sein und ich will auch nicht wirklich den Oberlehrer geben, denn vor einiger Zeit war ich ja selbst nicht besser. Ich bemerke aber auch positive Dinge viel mehr. Zbs hatte ich mich mit einem Freund über die Jahre total auseinander gelebt und jetzt haben wir wieder mehr zs gefunden. Ich nahm nur die Oberfläche wahr, was mich schlecht über ihn denken lies. Jetzt wo ich die Dinge tiefer sehe fällt mir auf dass er sich ihm positiven sinne verändert hat. Also hat meine neu gewonnene Achtsamkeit mir Türen geöffnet für die ich dankbar bin.

    lg AV :grinsen:

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.
    Buddha

  • Advaita
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    • 6. Juli 2012 um 10:54
    • #7

    Es ist wirklich spannend was so geschieht, wenn man auf dem Weg der Achtsamkeit ist. Man schweige und staune... :)

    "Niemals wirst du dich der Welt recht erfreuen, ehe nicht die See selbst in deinen Adern fließt, dich der Himmel umhüllt und die Sterne dich krönen."

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  • Geronimo
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    • 7. Juli 2012 um 08:00
    • #8

    Cool. Ähnliche, positive Erfahrungen mache ich mittlerweile auch täglich. Und obwohl diese Dinge sooo naheliegend sind, braucht man doch erst jemanden der einen darauf hinweist. Hat man aber den Wink erst einmal verstanden sind die Entwicklungen sehr wohltuend :)

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Anicca
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    • 7. Juli 2012 um 13:39
    • #9

    Der Blick ist viel weiter geworden.

  • Jobrisha
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 10:09
    • #10
    ArsVivendi39:

    Hallo zusammen.
    Seitdem ich mich mit dem Buddhismus befasse, spüre ich die Veränderung! Meine denkweise ist anders als sie noch vor einiger Zeit war, was natürlich immer der Fall ist, aber diesmal hat es mit dem Buddhismus zutun. Ich merke wie ich irgendwie nicht mehr zu meinem Freundeskreis passe. Früher habe ich auch mal gerne mit gelästert wenn gelästert wurde. Was heute nicht mehr der Fall ist. Ich empfinde es fast schon als störend. Mir fallen einfach viele Sachen an meinem Freundeskreis auf, die mir früher nicht aufgefallen wären. Mal sehen wie es weiter geht...

    lg AV

    Hallo Arsvivendi,

    Ich kann das sehr gut nachempfinden, auch ich habe im Laufe der letzten Jahre viele Freundschaften wieder gehen lassen, weil ich mich einfach hinausbewegt habe. An der liebevollen Beziehung zueinander hat sich in mir nichts verändert, aber ich konnte einfach nicht mehr mitreden. Ich konnte nicht mehr lästern, oder tratschen.
    Die Gemeinsamkeiten veränderten sich.
    Die Trennung von meiner damaligen besten Freundin war dann doch sehr schmerzhaft, aber ein weitreichender Prozess. Heute gehe ich mit Freundschaften anders um, ich bin nicht mehr beengend darauf bedacht geliebt und respektiert zu werden. Ich kann in der Nähe auch Distanz waren und den Anderen in seinem Sein lassen.
    Eine enge Freundschaft steht für mich - so denke ich - nicht mehr an, ich möchte den Menschen auch wieder gehen lassen können, wenn unsere gemeinsame Zeit beendet ist.

    Der Buddhismus verändert in jeglicher Hinsicht, alte Strukturen werden aufgebrochen und man sieht die Welt irgendwann mit anderen Augen.
    Das dies ersteinmal eine Trennung zu anders denkenden Menschen beinhaltet ist, so denke ich, vollkommen normal.
    Man muss sich erst einmal in dieser ganzen Veränderung selbst zurecht finden...

    Dir ganz liebe Grüße von Jo

  • Echo7
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    29. Januar 2012
    • 12. Juli 2012 um 11:06
    • #11
    Jobrisha:
    ArsVivendi39:


    lg AV

    Hallo Arsvivendi,

    Ich kann das sehr gut nachempfinden, auch ich habe im Laufe der letzten Jahre viele Freundschaften wieder gehen lassen, weil ich mich einfach hinausbewegt habe. An der liebevollen Beziehung zueinander hat sich in mir nichts verändert, aber ich konnte einfach nicht mehr mitreden. Ich konnte nicht mehr lästern, oder tratschen.
    Die Gemeinsamkeiten veränderten sich.
    Die Trennung von meiner damaligen besten Freundin war dann doch sehr schmerzhaft, aber ein weitreichender Prozess. Heute gehe ich mit Freundschaften anders um, ich bin nicht mehr beengend darauf bedacht geliebt und respektiert zu werden. Ich kann in der Nähe auch Distanz waren und den Anderen in seinem Sein lassen.
    Eine enge Freundschaft steht für mich - so denke ich - nicht mehr an, ich möchte den Menschen auch wieder gehen lassen können, wenn unsere gemeinsame Zeit beendet ist.

    Der Buddhismus verändert in jeglicher Hinsicht, alte Strukturen werden aufgebrochen und man sieht die Welt irgendwann mit anderen Augen.
    Das dies ersteinmal eine Trennung zu anders denkenden Menschen beinhaltet ist, so denke ich, vollkommen normal.
    Man muss sich erst einmal in dieser ganzen Veränderung selbst zurecht finden...

    Dir ganz liebe Grüße von Jo

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    Hallo,auch ich mache da z.Zeit Veränderungen durch.Die Gespräche ,die ich mit Freunden führe sind offener und respektvoller geworden.Auch nehme ich die Unzulänglichkeiten der anderen mehr war ,als ich es früher gemacht habe.
    Aber ich lasse die Freunde in ihrer weltsicht und versuche sie zu respektieren.Das verlange ich natürlich auch von meinen Freunden .Manchmal ist es aber schon schwierig,wenn wieder über andere Menschen gelästert wird.Dann versuch ich mich da rauszuhalten.
    Buddhismus ist da wie eine Therapie.
    Grüße echo7

  • Jobrisha
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 11:19
    • #12
    Echo7:


    Hallo,auch ich mache da z.Zeit Veränderungen durch.Die Gespräche ,die ich mit Freunden führe sind offener und respektvoller geworden.Auch nehme ich die Unzulänglichkeiten der anderen mehr war ,als ich es früher gemacht habe.
    Aber ich lasse die Freunde in ihrer weltsicht und versuche sie zu respektieren.Das verlange ich natürlich auch von meinen Freunden .Manchmal ist es aber schon schwierig,wenn wieder über andere Menschen gelästert wird.Dann versuch ich mich da rauszuhalten.
    Buddhismus ist da wie eine Therapie.
    Grüße echo7[/quote]

    Für mich war es wichtig die eigenen Grenzen abzutasten. Als ich festgestellt habe, das z.B. teils auch unterschwellige Aggression, oder dogmatische Interventionen im Spiel kamen, musste ich mich gegen eine Freundschaft entscheiden. Der Buddhismus hat mir diese Entscheidung mehr oder weniger vereinfacht.
    Je mehr man die Möglichkeit hat sein eigenes Verhalten zu überprüfen, desto leichter fällt es einen auch, das Verhalten der anderen genauer zu betrachten.
    Ich habe für mich den Weg gefunden eine Freundschaft gehen zu lassen, um einer Bekanntschaft Platz zu machen. Ich halte nicht mehr fest, ich lasse sein.
    Das bedeutet jedoch nicht, das ich einer Begegnung im Vorneherein nur einen Platz einer Bekanntschaft einräume, im Gegenteil ich offen für alles. Aber ich heute sehr ehrlich und sage wenn ich mich zurück ziehen muss, eine Weile oder für immer, das entscheidet dann die Zeit.

    Liebe Grüße von Jo

  • ArsVivendi39
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    10. Februar 2012
    • 15. Juli 2012 um 01:57
    • #13
    Jobrisha:
    ArsVivendi39:

    Hallo zusammen.
    Seitdem ich mich mit dem Buddhismus befasse, spüre ich die Veränderung! Meine denkweise ist anders als sie noch vor einiger Zeit war, was natürlich immer der Fall ist, aber diesmal hat es mit dem Buddhismus zutun. Ich merke wie ich irgendwie nicht mehr zu meinem Freundeskreis passe. Früher habe ich auch mal gerne mit gelästert wenn gelästert wurde. Was heute nicht mehr der Fall ist. Ich empfinde es fast schon als störend. Mir fallen einfach viele Sachen an meinem Freundeskreis auf, die mir früher nicht aufgefallen wären. Mal sehen wie es weiter geht...

    lg AV

    Hallo Arsvivendi,

    Ich kann das sehr gut nachempfinden, auch ich habe im Laufe der letzten Jahre viele Freundschaften wieder gehen lassen, weil ich mich einfach hinausbewegt habe. An der liebevollen Beziehung zueinander hat sich in mir nichts verändert, aber ich konnte einfach nicht mehr mitreden. Ich konnte nicht mehr lästern, oder tratschen.
    Die Gemeinsamkeiten veränderten sich.
    Die Trennung von meiner damaligen besten Freundin war dann doch sehr schmerzhaft, aber ein weitreichender Prozess. Heute gehe ich mit Freundschaften anders um, ich bin nicht mehr beengend darauf bedacht geliebt und respektiert zu werden. Ich kann in der Nähe auch Distanz waren und den Anderen in seinem Sein lassen.
    Eine enge Freundschaft steht für mich - so denke ich - nicht mehr an, ich möchte den Menschen auch wieder gehen lassen können, wenn unsere gemeinsame Zeit beendet ist.

    Der Buddhismus verändert in jeglicher Hinsicht, alte Strukturen werden aufgebrochen und man sieht die Welt irgendwann mit anderen Augen.
    Das dies ersteinmal eine Trennung zu anders denkenden Menschen beinhaltet ist, so denke ich, vollkommen normal.
    Man muss sich erst einmal in dieser ganzen Veränderung selbst zurecht finden...

    Dir ganz liebe Grüße von Jo

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    Hallo Jo
    Da gebe ich dir vollkommen recht, dass man sich zuerst selbst in dieser Veränderung zurecht finden muss. Meine Veränderung streitet im moment immer weiter vorran. So überlege ich mitlerweile 2mal ob ich mir was kaufen soll. Im moment verkaufe ich auch viele Besitztümmer, die ich zwar nicht mehr im gebrauch hatte, aber vorher niemals verkauft hätte ( könnte man ja noch gebrauchen :badgrin: ) Ich schraube im Besitz etwas zurück und auch in meine Erwartungen(Gier). Klappt nicht immer, aber immerhin passiert es, was früher eher selten der Fall war.


    lg AV :grinsen:

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.
    Buddha

  • Jobrisha
    Gast
    • 15. Juli 2012 um 08:51
    • #14
    ArsVivendi39:


    Hallo Jo
    Da gebe ich dir vollkommen recht, dass man sich zuerst selbst in dieser Veränderung zurecht finden muss. Meine Veränderung streitet im moment immer weiter vorran. So überlege ich mitlerweile 2mal ob ich mir was kaufen soll. Im moment verkaufe ich auch viele Besitztümmer, die ich zwar nicht mehr im gebrauch hatte, aber vorher niemals verkauft hätte ( könnte man ja noch gebrauchen :badgrin: ) Ich schraube im Besitz etwas zurück und auch in meine Erwartungen(Gier). Klappt nicht immer, aber immerhin passiert es, was früher eher selten der Fall war.

    lg AV :grinsen:

    Mit geht es genauso wie dir. Mein Konsumverhalten hat früher andere Früchte getragen. Sowohl bei der Nahrung als auch bei der Kleidung.
    Heute bin ich mit dem Zufrieden was ich habe. Und ich verschenke oder verkaufe sehr viel, was mir früher viel bedeutet hat. Es macht mir Freude anderen eine Freude zu bereiten.

    Es gibt auch noch andere Dinge die ich in mir merke, ich kann mich jetzt über vieles Freuen, über das ich früher hinweg gesehen habe. So bin ich fast immer fröhlich.
    Ich lache sehr viel, innerlich fühle ich mich unglaublich frei.
    Es ist vieles sehr leicht geworden, als wären alte Ketten abgefallen. Das schreibe ich auch dem Buddhismus zu.

    Liebe Grüße von Jo

  • karmahain
    Gast
    • 16. Juli 2012 um 22:29
    • #15

    Die Veränderungen von denen Du sprichst kenne ich auch sehr gut.
    Viele Gespräche in der Familie, mit Freunden oder Kollegen nimmt man plötzlich ganz anders wahr.
    Je nachdem wie sehr man früher auf all die Filme eingestiegen ist, kann es auch andere irritieren, wenn man ihre Dramen nicht mehr mitspielt.
    Dann trennen sich oft die Wege, da sehr unbewusste Menschen in der Gegenwart von bewussteren entweder bewusster werden oder es nicht ertragen und von alleine gehen.
    Das bedeutet aber nicht, dass man sich selber als besser sehen sollte und unbewusste Menschen einfach meiden muss. Im Gegenteil. Gerade durch die Auseinandersetzung mit Schwierigen Menschen zeigt sich wie weit man wirklich ist. Man kann dann ganz klar seine Sichtweise ausdrücken und auch ein deutliches nein zu den spielchen sagen ohne streiten zu müssen oder ein Problem daraus zu machen.

  • ArsVivendi39
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    10. Februar 2012
    • 17. Juli 2012 um 01:51
    • #16
    karmahain:

    Die Veränderungen von denen Du sprichst kenne ich auch sehr gut.
    Viele Gespräche in der Familie, mit Freunden oder Kollegen nimmt man plötzlich ganz anders wahr.
    Je nachdem wie sehr man früher auf all die Filme eingestiegen ist, kann es auch andere irritieren, wenn man ihre Dramen nicht mehr mitspielt.
    Dann trennen sich oft die Wege, da sehr unbewusste Menschen in der Gegenwart von bewussteren entweder bewusster werden oder es nicht ertragen und von alleine gehen.
    Das bedeutet aber nicht, dass man sich selber als besser sehen sollte und unbewusste Menschen einfach meiden muss. Im Gegenteil. Gerade durch die Auseinandersetzung mit Schwierigen Menschen zeigt sich wie weit man wirklich ist. Man kann dann ganz klar seine Sichtweise ausdrücken und auch ein deutliches nein zu den spielchen sagen ohne streiten zu müssen oder ein Problem daraus zu machen.


    Da gebe ich dir recht. Finde es dennoch manchmal anstrengend die Reaktionen zu sehen wenn man nicht bei den Dramen mitspielt.(doch daran kann man wachsen :D ) Sie kannten mich ja nie so. Sie haben mich eben anders kennen gelernt, man kanns ihnen nicht verübeln. Es ist eben für uns alle eine ungewohnte Situation.


    lg AV :grinsen:

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.
    Buddha

  • Tautropfen
    Gast
    • 29. Juli 2012 um 20:07
    • #17
    ArsVivendi39:

    Seitdem ich mich mit dem Buddhismus befasse, spüre ich die Veränderung! Meine denkweise ist anders als sie noch vor einiger Zeit war, was natürlich immer der Fall ist, aber diesmal hat es mit dem Buddhismus zutun. Ich merke wie ich irgendwie nicht mehr zu meinem Freundeskreis passe. Früher habe ich auch mal gerne mit gelästert wenn gelästert wurde. Was heute nicht mehr der Fall ist. Ich empfinde es fast schon als störend. Mir fallen einfach viele Sachen an meinem Freundeskreis auf, die mir früher nicht aufgefallen wären. Mal sehen wie es weiter geht...

    Hallo ArsVivendi39. Die Steigerung des Ganzen wäre dann, dass du trotz deines "störenden" Empfindens, nicht über das Verhalten deiner Freunde wertest.

    Lieben Gruß Tautropfen.

  • Scotty
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    Mitglied seit
    30. Juli 2012
    • 30. Juli 2012 um 23:01
    • #18

    Klar macht sich Veränderung breit...
    Wie auch bei den vielen Anderen hat sich mein Denken und mein Handeln verändert.
    Dieses wirkt sich auch positiv auf mein Umfeld aus. Früher war tratschen und lästern die Hauptkommunikationsebene unter Freunden. Seit dem ich als Antwort auf Der hat ja wieder... die Frage Stelle: Warum hat er denn... habe ich mein Umfeld positiv beeinflusst und zum Denken animiert. Meine erste Veränderung war diesbezüglich das vermeiden von schlechtem Denken, Reden, Handeln. Heute existieren diese Tugenden (fast) nicht mehr.
    Mein Konsumverhalten hat sich ebenfalls geändert. Früher machte sich Frust breit wenn der Nachbar seinen Benz polierte. Ich gehe schon fast ignorant an den Schaufenstern vorbei und habe ein wenig Mitleid mit den Leuten die sich all die überflüssigen Waren kaufen müssen, damit sie in der Gesellschaft als wertvoll gelten. Seit dem ich nicht mehr zu dieser Konsumgesellschaft gehöre, geht es mir viel viel besser.
    Dieses ist mein erster post, und bin so gesehen noch absoluter Neuling. Jetzt geht es erst richtig in die Materie aber ich denke ich hab die Grundzüge schon recht gut verstanden und umgesetzt.
    Meine "Lieblingsweisheit" ist: Nichts ist für die Ewigkeit... Auch nicht der Benz des Nachbarn!
    In diesem Sinne...
    euer Scotty

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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