Bedeutung
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Es geht ja im Grunde um die (ganze) Wahrheit der Dinge…
Leerheit vs Erscheinungsformen
Die Sechs Arten von „Staub“: Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper, Bewusstsein
Oneness
KI mag für manche vielleicht doof sein, aber ich wollte schon immer mal wissen was gewisse östliche Schriftzeichen oder Worte übersetzt bedeuten:
Der Satz „Tada zōai nakunba, tōnen to shite meihaku nari“ (japanisch: 但莫憎愛 洞然明白) stammt aus dem Shinjinmei (chin. Xinxin Ming / 銘信心), einem der wichtigsten und ältesten klassischen Lehrtexte des Zen-Buddhismus. Verfasst wurde er dem Zen-Patriarchen Jianzhi Sengcan (jap. Kanchi Sōsan) im 6. oder 7. Jahrhundert. [1, 2, 3]Übersetzt bedeutet der Vers:
Zitat„Wenn es bloß weder Hassen noch Lieben gibt, ist alles völlig klar und offen.“ [1]
Bedeutung im Detail
Der Satz baut direkt auf dem berühmten Eröffnungsvers des Werkes auf („Der höchste Weg ist gar nicht schwer, er meidet nur die wählerische Wahl“) und beschreibt den Zustand des Erwachens bzw. des reinen Geistes: [1, 2]
- Tada zōai nakunba (但莫憎愛): Tada bedeutet „bloß“ oder „nur“. Zōai setzt sich aus den Schriftzeichen für Hass/Ablehnung (zō) und Liebe/Anziehung (ai) zusammen. Nakunba bedeutet „wenn nicht vorhanden“. Es fordert dazu auf, die extreme dualistische Einteilung der Welt in „Das mag ich“ und „Das lehne ich ab“ loszulassen. [1]
- Tōnen to shite meihaku nari (洞然明白): Tōnen to shite beschreibt einen Zustand von absoluter Offenheit, Weite und Wolkenlosigkeit (wie ein klarer Himmel). Meihaku nari bedeutet „ist völlig klar“, „offensichtlich“ oder „erleuchtet“. [1, 2]
Der philosophische Kern
Der Zen-Buddhismus lehrt hier, dass das menschliche Leiden und die geistige Verwirrung dadurch entstehen, dass wir die Wirklichkeit ständig bewerten, kategorisieren und uns an persönliche Vorlieben klammern. [1]
Der Text behauptet nicht, dass man keine Gefühle mehr haben soll. Vielmehr geht es darum, die Voreingenommenheit und das emotionale Festhalten aufzugeben. Hört das ständige Vergleichen, Verurteilen und die selektive Auswahl auf, verschwindet die Illusion. Die Wahrheit der Dinge zeigt sich dann ganz von selbst, unmittelbar und glasklar vor unseren Augen. [1, 2]
Dieser Inhalt wurde ganz oder teilweise mithilfe von KI erstellt. -
Von einer Pflanze können wir auch sehr viel lernen:
Sie braucht nur Erde, Wasser, Licht und Luft
Und ist immer stillSagt nichts und tut nichts und verlangt sonst nichts
Genauso wie der Frosch und das Schaf
Die oft nur ganz still da sitzen oder da stehen -
Ja Herr Professor, danke für die Korrektur.
Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, das passende Zitat zu finden. Es scheint mir, dass es bestimmt eine riesengroße Bedeutung hat. Sicher, doch, oder?
ZitatWer Dhamma-Hingabe (dhamma-chanda) besitzt, will seine eigenen Schwächen und Aufgaben erkennen; er freut sich, wenn er Hinweise und Kritik erhält, denn sie zeigen ihm, wo er sich und sein Werk verbessern kann – zumindest hat er einen Anhaltspunkt zur Überprüfung. Wer dagegen vom Begehren (taṇhā) beherrscht wird, ist um das Bild seines Selbst (attā) besorgt und empfängt nur Erschütterung und Bedrängnis; er ist damit beschäftigt, sein Selbst (attā) zu verteidigen, und kann aus Tadel und Kritik keinen Nutzen ziehen.
Gut zu wissen.
Buddhadhamma – Deutsche GesamtausgabeVollständige deutsche Übersetzung von Phra Ajahn Payuttos Standardwerk zur buddhistischen Lehre.tivagaro.de -
Ja Herr Professor, danke für die Korrektur.
Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, das passende Zitat zu finden. Es scheint mir, dass es bestimmt eine riesengroße Bedeutung hat. Sicher, doch, oder?
ZitatWer Dhamma-Hingabe (dhamma-chanda) besitzt, will seine eigenen Schwächen und Aufgaben erkennen; er freut sich, wenn er Hinweise und Kritik erhält, denn sie zeigen ihm, wo er sich und sein Werk verbessern kann – zumindest hat er einen Anhaltspunkt zur Überprüfung. Wer dagegen vom Begehren (taṇhā) beherrscht wird, ist um das Bild seines Selbst (attā) besorgt und empfängt nur Erschütterung und Bedrängnis; er ist damit beschäftigt, sein Selbst (attā) zu verteidigen, und kann aus Tadel und Kritik keinen Nutzen ziehen.
Sehr bedeutend, gut daran erinnert zu werden. Und nichts für ungut wegen dem Professor, es ist ein Titel für jemand, der viel Wissen hat.
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Zitat
https://de.wikipedia.org/wiki/Meditatio…ima_philosophia
„Zweifellos bin also auch Ich, wenn er mich täuscht; mag er mich nun täuschen, so viel er kann, so wird er doch nie bewirken können, daß ich nicht sei, so lange ich denke, ich sei etwas. Nachdem ich so alles genug und übergenug erwogen habe, muß ich schließlich festhalten, daß der Satz ‚Ich bin, Ich existiere‘, so oft ich ihn ausspreche oder im Geiste auffasse, notwendig wahr sei.“ (II, 3). („Cogito, ergo sum“ („Ich denke, also bin ich“)
2. Zitat
"Denn da mir nunmehr bekannt ist, daß die Körper selbst nicht eigentlich durch die Sinne oder durch das Vorstellungsvermögen, sondern durch den Verstand allein erfaßt werden, und daß sie nicht dadurch erfaßt werden, daß sie berührt oder gesehen werden, sondern allein dadurch, daß sie eingesehen werden, so erkenne ich sehr genau, daß nichts leichter oder auch evidenter von mir erfaßt werden kann als mein Geist.“Zweifellos bin also auch Ich, wenn Ich-bin mich täuscht. Das kann mich täuschen, so viel es kann, wird es doch nie bewirken können, dass Ich nicht Ich ist, solange ich-bin nachdenkt, auch wenn Ich-bin meint, Ich ist etwas.
Nachdem ich alles genug und übergenug durchdacht habe, muss ich schließlich festhalten, dass der Satz: „Ich ist, ich-bin existiert.“ so oft ich ihn ausspreche oder er im Geist erscheint, notwendig wahr ist.
Ich halte also fest: „Ich-bin denkt, also ist Ich.“Das 2. Zitat zeigt das mein Erkennen über den Prozess meiner Wahrnehmung allein über die Sinnesbewusstseine und ihre Zusammenfassungen in meinem Ich-Bewusstsein geht. Ich weiß also nicht, was meine Sinne wahrnehmen, sondern nur das Ergebnis in meinem Bewusstsein.
Descartes zeigt, dass das sichere Erkennen nur im Geist erscheint.
Buddha zeigt mit Skandha, dass alles, was der Mensch von sich und der Welt erkennt, nur als Erscheinung in den Skandhas zugänglich ist.
Darum ist „Ich“ gewiss, während „Ich bin dies oder das“ eine Deutung innerhalb der Skandhas bleibt. -
(Aus)Probieren geht auch über Studieren
In diesem „Fach“ muss man eigentlich auch gar nichts wissen
Sondern immer nur offen und bereit genug sein für das Hier und Jetzt
Lange genug wieder ganz still zu werden, zu stehen, zu sitzen
Und einfach schauen was Alles erscheint
Und Alles durchschauen
Der Buddha wusste anfangs auch nur das Alles Andere zuvor nicht geholfen hat im Umgang mit (psychischen) Leiden (abgesehen zu essen wenn man Hunger hat, Schutz vor Kälte suchen, ggf. Medizin bei Krankheit, Psycho oder Traumatherapie heute)Rilke geplagt von der aufkommenden Industrialisierung dichtete mal:
Man muss den Dingendie eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen - und
dann Gebären ....
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
Und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit...
Man muß Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.
Rainer Maria Rilke
(Aus "Briefe an einen jungen Dichter"
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Der Buddha wusste anfangs auch nur das Alles Andere zuvor nicht geholfen hat im Umgang mit (psychischen) Leiden
Und so versuchte er aus " seiner " Erkenntnis ( Leerheit ) einen Weg zu formen um diesem Dilemma zu entkommen. Wie auch viele Wesen " Buddhas " vor ihm.
Alles anzeigenWenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.
" Rilke ".
Danke für dieses - perfekte - Zitat, ich will hier auch mit einem Zitat von Brecht aus der gute Mensch von Sezuan antworten,
„Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“
dass meiner Meinung nach dieses ganze Buchwissen zu einem Verständnis, nicht aber zur Erkenntnis führen kann, ich nenne es einmal so nicht wissend, da die wenigsten die Wahrheit selbst erfahren haben ( wenn überhaupt möglich ? ) und am Ende für viele immer noch das große Fragezeichen steht...ist es die Wahre Antwort...❓️
MfG Werner
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dass meiner Meinung nach dieses ganze Buchwissen zu einem Verständnis, nicht aber zur Erkenntnis führen kann
Das kann ich nur so bestätigen. Aber selbst wenn Du meditierst kann es sein das Du (Ego) versuchst Zuviel zu verstehen, oder etwas bestimmtes zu erwarten, und dann bitte schön sofort.
Der Witz ist, das man da völlig von loslassen muss. Und das ist am Anfang natürlich nicht einfach. Weil das Ego gewohnter Weise immer etwas will, oder schnell langweilig wird.
Man kann auch Jahre lang meditieren und es passiert nichts. Weil man nicht achtsam genug war. Weil man nur gesessen und weiter dabei nach gedacht hat. Die Achtsamkeit hingegen auf den Atem zu fokussieren und den Blick dabei auf unscharf stellen, und dabei zu bleiben, ist ein Anfang…Das was Kafka mal schrieb klingt ähnlich wie in einer Meditation:
Es ist nicht notwendig, das Du aus dem Hause gehst.Bleib bei deinem Tisch und horche.
Horche nicht einmal, warte nur.
Warte nicht einmal, sei völlig still und allein.
Anbieten wird sich Dir die Welt zur Entlarvung,
sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor Dir winden…
- Franz Kafka -
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Keine Kritik sondern zum nachdenken und darüber zu meditieren : wir sitzen im hier und jetzt auf unserem blauen Planeten, erstes Bild, und reden mit einer
Überzeugung über Dinge, die ein Mensch vor ca. 2500 Jahren gesagt haben soll, (weil zu jener Zeit nicht schriftlich festgehalten und über Jahrhunderte nur mündlich überliefert), aufgespalten in verschiedene Formen/Auslegungen
" Zu seiner Entwicklung gehören zahlreiche Bewegungen, Spaltungen und Schulen, vor allem die Traditionen der Theravada, Mahayana und Vajrayana "
Quelle Wikipedia
Und sind im großen Ganzen, zweites Bild, ein Nichts.
Meinen herzlichsten Dank an alle die sich mit Geduld an der Klärung zweier Worte beteiligt haben.
Zum Schluss noch ein Zitat aus Goethes Faust "
" Das ist der Weisheit letzter Schluss: / Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, / Der täglich sie erobern muss.“
In Dankbarkeit Werner.
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Diamant-Sutra:
«Subhūti! Was meinst du: Sind die Staubkörner in einem dreitausendfachen großen Tausend-Weltsystem viele?»
Subhūti sprach: «Sehr viele, Erhabener!»
«Subhūti! Die Staubkörner, sagt der Tathāgata, sind keine Staubkörner; darum heißen sie Staubkörner. Die Welt, sagt der Tathāgata, ist keine Welt; darum heißt sie Welt.»
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pano ja, alles vergeht oder panta rhei.
Und doch sitzt ein Werner in diesem Moment vom letzten Bild ausgehend (und das ist nur das sichtbare Universum) zum ersten Bild hin und antwortet.
Die Antwort bleibt noch auch wenn dieser Werner vergangen ist,aber irgendwann löst sich auch diese Antwort auf wenn alles vergeht.
MfG Werner
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dieser Werner vergangen ist,aber irgendwann löst sich auch diese Antwort auf wenn alles vergeht.
Doch!
https://www.intellectures.de/2025/05/09/manuskripte-brennen-nicht/
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Diamant-Sutra:
«Subhūti! Was meinst du: Sind die Staubkörner in einem dreitausendfachen großen Tausend-Weltsystem viele?»
Subhūti sprach: «Sehr viele, Erhabener!»
«Subhūti! Die Staubkörner, sagt der Tathāgata, sind keine Staubkörner; darum heißen sie Staubkörner. Die Welt, sagt der Tathāgata, ist keine Welt; darum heißt sie Welt.»
Für uns ist ein Staubkorn einfach ein Staubkorn. Die Physik zeigt jedoch, dass dahinter kein festes Ding steht, sondern ein fortwährendes Zusammenspiel von Bedingungen. „Staubkorn“, „Atom“, „Teilchen“ ist ein Name, den wir diesem Vorgang geben. Deshalb sagt der Tathāgata: Die Staubkörner sind keine Staubkörner; darum heißen sie Staubkörner. Nein, er wusste nichts von Atom, es war nur ein logischer Schluss aus seinen Beobachtungen.
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Nur dass der Physiker nicht sagen würde das Staubkorn sei kein Staubkorn, er würde sagen, das Staubkorn ist ein Festkörper.
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