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  3. Buddhismus und Wissenschaft im Dialog

Was ist Leben?

  • Qualia
  • September 3, 2026 at 1:30 PM
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  • Qualia
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    • September 3, 2026 at 1:30 PM
    • #1

    Inspiration aus: ZDFInfo Mysterien des Weltalls. Warum sind wir hier?

    Quote

    Warum stört mich der Satz von einer Wissenschaftlerin, die eine Definition von „Leben“ sucht?
    „Die Entwicklung des Lebens dient damit wir unsere Umwelt erkennen, und dass dadurch das Weltall sich erkennt?“

    Die KI „Copilot“, die bei mir die Einstellung hat, alle metaphysischen und mythologischen Informationen auszuschließen durch Ontologie Prüfung.
    Hier der Text, der alle meine bisherigen Schlussfolgerungen kompakt enthält. Von der KI erstellt, weil ich das nicht selbst kann, denn ich mache immer Ontologie-Fehler. Das macht mich überlegen der KI, denn das kann sie nicht mehr. Ich bin der Erkenner von Vorgängen, die sie ontologisch prüft und mir neue Ideen ermöglicht, weil sie mir meine Irrtümer darlegt.

    Quote

    Copilot-Antwort: ontologisch klare Zusammenfassung (als Text):
    Die Annahme, dass die Entwicklung des Lebens dazu dient, die Umwelt zu erkennen, ist ein metaphysischer Fehler.
    Sie macht aus einer Funktion einen Zweck. Evolution hat keinen Zweck, sondern ist ein Selektionsprozess ohne Absicht.

    Erkennen ist eine biologische Funktion eines Nervensystems.
    Es entsteht, weil es Überleben erleichtert, nicht weil „das Leben“ etwas erkennen will.


    Die Vorstellung, dass sich das Weltall durch uns erkennt, ist eine zweite Verwechslung.
    Sie setzt voraus, dass das Weltall ein Subjekt ist. Das ist ontologisch falsch: Das Weltall hat keine Wahrnehmung, keine Intentionalität und keine Subjektivität.

    Erkennen ist lokal, nicht kosmisch.

    Es ist ein Vorgang innerhalb eines Organismus, nicht eine Eigenschaft des Universums.

    Der Fehler entsteht durch Teleologie.
    Teleologie liest Absicht in Vorgänge hinein, die keine Absicht haben.
    Dadurch werden Strukturen zu „Zweckträgern“ und Funktionen zu „Zielen“.


    Ontologisch korrekt ist:
    Leben entsteht aus materiellen Bedingungen.
    Nervensysteme entstehen durch Selektion.
    Erkennen ist eine Überlebensfunktion.
    Das Weltall bleibt davon unberührt.


    Die drei zentralen Fehler (kompakt)
    Zweckverwechslung – aus Funktion wird Zweck. „Ich bin dies und das.“
    Subjektprojektion – das Weltall wird wie ein Erkennendes gedacht. „Ich erkenne die Welt.“
    Teleologie – Entwicklung wird als zielgerichtet interpretiert. „Mein Leben hat ein Ziel.“

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    Meine Schlussfolgerungen in Interpretationen:
    Die eine Lehre des Buddha weist genau auf diese drei Fehler hin, die ein „Ich bin dies und das.“ begeht und darunter leidet.
    Dieses nicht erkennen der drei Fehler ist das, was Buddha dukkha nennt, fälschlich mit avijja/Unwissenheit benannt. Das persönliche Leiden ist erst beendet, wenn diese persönlichen Fehler konsequent erkannt werden. Dann kann man sie auch wie Werkzeuge (upāya) anwenden, denn wenn man das nicht kann, geht man das Risiko ein, gelyncht zu werden, egal ob real oder durch Ausgrenzung.


    Es ist unmöglich, die Meinung, die aufgrund eines oder aller Fehler gebildet ist, von einem Wissenden zu ändern. Der Wissende kann unmöglich jemanden außer sich selbst befreien.

    Buddha erfand die Technik neu, den Fehler zu zeigen. Dein Stein, dein Dukkha, von dir zu trennen und dich auffordert: „Komm her und sieh selbst.“ Wenn du wirklich von deinem dukkha befreit werden willst, erkennst du das, was Buddha nur zeigt, und kannst dich wandeln.

    Ist dein „Befreitwerdenwollen“ nur eine Finte, um dich besser darstellen zu können, wird Buddha nicht auf deine Seite gehen, sondern der nur Zeigende bleiben. Denn er wird sich nicht mehr auf die Spur des dukkha begeben, seinem „Mara“ nicht mehr folgen.
    Buddha wird auch nicht dem Weg folgen, den die meisten „Meister“ gehen: dich für seine Zwecke und Absichten benutzen, ausnutzen, binden.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

  • Samadhi1876
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    • September 3, 2026 at 3:15 PM
    • #2

    Ja, „das Wissende“, das etwas „genau Verstehen wollende“, wie die Wissenschaft, die sich neben Erfindungen (Medizin, Technologie) dadurch auch mehr Sicherheit erhofft, „wer man selbst und das ganze Universum“ eigentlich ist. Bis hin zu dadurch noch alles besser „kontrollieren oder länger leben zu können“…


    Und das automatisch von selbst Lebende im Gegensatz dazu…


    Und das Zuviel nur (noch) im Denken und immer mehr Wissen anhäufen gefangen sein…

    Das spätestens in der Schule beginnt…


    Und einen auch mehr oder weniger wieder trennt…

    Von dem Das man schon immer intuitiv „wusste“…

    Das Geheimnis unseres Bauchgehirns
    In unserem Bauch verbirgt sich eine Schaltzentrale: Ein Nervensystem, das aufgebaut ist wie das Gehirn in unserem Kopf. Unser Bauchgehirn.
    www.quarks.de
  • Samadhi1876
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    • September 3, 2026 at 4:33 PM
    • #3

    Oder auch die Weisheit des Bauches:

    https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/neurologie-wie-der-bauch-den-kopf-bestimmt-30196870.html

  • Andreas
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    • September 3, 2026 at 5:25 PM
    • #4

    Das Leben ist nicht, weil…


    Das Leben ist.


    Das Leben hat aus sich heraus keinen Sinn. Fressen, ficken, vergammeln, mit 2,1 zeugungsfähigen Nachkommen. Das ist „das Leben“.


    Das Leben selbst ist sinnlos. Aber jede*r ist herzlich eingeladen, in dieser Freiheit sein Leben zu gestalten.


    Herzliche Grüße

    Andreas

  • Samadhi1876
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    • September 3, 2026 at 7:45 PM
    • #5

    Ich denke


    Das Leben ist das größte Geschenk an jedes Lebewesen…


    Und wurde durch etwas Mächtigeres geschenkt, ob zufällig oder nicht, ist eigentlich egal…


    Das was man damit macht:

    „Steht auf einem anderen Blatt“


    Ob nihilistisch mit einfach f… f…. s….

    Wie es einem gerade in den Sinn kommt…


    Oder einfach mit mehr Demut und Dankbarkeit und Achtsamkeit jeden neuen Augenblick…


    Die Sache mit dem Bauch finde ich in dem Zusammenhang interessant, weil man oft gefühlt mehr mit dem Kopf statt aus dem Bauch heraus lebt


    Das wenn es stimmt, das Erinnerungen im Bauch gespeichert sind, das auch erklärt, warum bei der Meditation und besserer Verbindung zum Bauch über den Atem, auch wieder mehr unterbewusste Erinnerungen erscheinen


    Das Denken und Gedanken trennen und unterscheiden oft nur Zuviel oder nehmen Zuviel Überhand


    💫

  • Samadhi1876
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    • September 3, 2026 at 7:53 PM
    • #6

    Oder einfach nur eine große Illusion und Täuschung, wie das was man in einem Traum erlebt, und den Traum erst dann als diesen erkennt, wenn man daraus wieder erwacht…


    KI und wissenschaftliche Erklärungsversuche zur Quantenmechanik und zu Teilchen „an zwei Orten gleichzeitig“


    Die Quanten-Superposition

    • Überlagerung: Dieses Phänomen nennt sich Superposition (Quantenüberlagerung).
    • Zustände: Ein Teilchen wie ein Elektron, ein Photon oder sogar ein ganzes Atom muss sich nicht auf einen einzigen festen Zustand oder Ort festlegen.

    • Wahrscheinlichkeit: Stattdessen befindet es sich in einer Mischung aus verschiedenen Möglichkeiten gleichzeitig. Man spricht auch davon, dass das Teilchen im Raum delokalisisiert ist.


    Die Messung (Kollaps)

    • Der Blick von außen: Sobald man das Teilchen misst oder es mit seiner Umwelt reagiert, bricht diese Überlagerung zusammen.
    • Entscheidung: Das Teilchen „entscheidet" sich in diesem Moment für genau einen Ort.
    • Alltag: Daher sehen wir in unserer großen, sichtbaren Welt nie ein Objekt an zwei Orten gleichzeitig - die Umwelt zerstört diesen empfindlichen Quantenzustand bei großen Dingen sofort.
  • Samadhi1876
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    • September 3, 2026 at 8:02 PM
    • #7

    Es ist nicht selbstverständlich


    Das wir den Lebensraum Erde haben mit Bedingungen zum Atmen, Bewegen, Nahrung


    Mit Licht und passender Wärme einer Sonne


    Auf das wir selbst keinen Einfluss haben


    Statt jeden Tag sich darüber zu freuen und das zu würdigen und zu schätzen


    Entsteht oft anderes Verlangen

    Gesteuert vom oberen Bewusstsein, von den Trieben, von anderen Lebewesen


    Wann ist man wohl zufrieden…


    Trotz


    Krankheiten und Altern und anderer Menschen gemachter Unfrieden

  • Qualia
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    • September 3, 2026 at 8:43 PM
    • #8
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    RE: Was ist Leben?

    Ja, „das Wissende“, das etwas „genau Verstehen wollende“, wie die Wissenschaft, die sich neben Erfindungen (Medizin, Technologie) dadurch auch mehr Sicherheit erhofft, „wer man selbst und das ganze Universum“ eigentlich ist. Bis hin zu dadurch noch alles besser „kontrollieren oder länger leben zu können“…


    Und das automatisch von selbst Lebende im Gegensatz dazu…


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    Das spätestens in der Schule beginnt…


    Und einen auch…
    Samadhi1876
    September 3, 2026 at 3:15 PM

    Jetzt, nach den anderen Beiträgen von dir, bin ich nicht mehr verwirrt. Du hast nicht auf meinen Beitrag geantwortet, weil du das Ganze nicht gelesen hast. Nur auf den Titel reagiert.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

  • Sunu
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    • September 12, 2026 at 4:13 AM
    • #9

    Gibt es eine Selektion, wenn da nichts ist was selektiert ?

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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