ES bereits DA und zwar in Gänze.
Da haben wir sie ja wieder, die Buddhanatur. Die große Hoffnung… Der liebe Gott als ES verkleidet.
Aus diesem Grund benutze ich lieber Leere als Abwesenheit von Form. Da ist dann wirklich nix mehr. Kein ES.
ES bereits DA und zwar in Gänze.
Da haben wir sie ja wieder, die Buddhanatur. Die große Hoffnung… Der liebe Gott als ES verkleidet.
Aus diesem Grund benutze ich lieber Leere als Abwesenheit von Form. Da ist dann wirklich nix mehr. Kein ES.
Aus diesem Grund benutze ich lieber Leere als Abwesenheit von Form.
Tja. Jeder wie er will und nach seinem Verständnis.
Leere ist nicht Abwesenheit von Form, sondern IST Form. Das sind keine zwei Sachen sondern die Erscheinungsweise von Leere Ist Form.
Z.B. der Körper ist Form und er ist Leere, weil er abhängig entstanden ist und vergeht. Da gibt es kein Innen oder Außen. Diese Grenzen sind durch das Ich-Bewusstsein konstituiert. Sie sind aber verschwunden, wenn es kein Ich-Bewusstsein gibt.
Wenn man den Körper sich genau ansieht, dann ist er im beständigen Auf-und Abbau und er ist auch mit seiner Umwelt oder dem Milieu untrennbar verbunden. Da gibt es verschiedenen Stoffwechselprozesse, die das abhängige Entstehen sehr genau zeigen, bis zur Zelle und dem Genom.
Aus diesem Grund benutze ich lieber Leere als Abwesenheit von Form. Da ist dann wirklich nix mehr. Kein ES.
Es gibt keine Leere, ohne dass Form sie eingrenzt, und keine Form, die nicht von Leere eingegrenzt wird. Form und Leere sind sich bedingende Erscheinungen.
Das ist die entscheidende Zweisamkeit. Nondualität existiert ausschließlich als Phänomen, eine geistige Illusion, die keiner Realität im Universum entspricht.
nach seinem Verständnis.
Ehrlich gesagt ist es nicht so schwer zu verstehen, dass wir abhängig entstehen, keinen festen Kern haben und nur ein Prozess sind. Aber da ist auch kein ES, was immer DA ist. Das sind nur die Haufen. Keine Buddhanatur zu finden. Gefügte Mengung, Sack ohne Kern.
Was ich mache, ist schlicht die Lehre in die Praxis zu transferieren. Man kann es vertikal sehen wie das Herzsutra, aber Nirvana ist Feuer aus, Leiden weg, und nicht Glühwürmchen gefunden.
Das zeigt sich horizontal auf der Zeitachse: da, nicht da (Form). Und mein Verhältnis zu diesen Zuständen ist entscheidend. Das kann ich bei jedem Zustandswechsel beobachten. Und so sehe ich eben Leiden nicht als grundsätzliches Problem, das sich mit einem Schlag beheben lässt, sondern immer als Verhältnis zu Form oder dessen Abwesenheit (leer von Form). So muss ich nicht auf den Big Bang warten, sondern kann einfach die Probleme meines Lebens lösen.
Verständlich, was ich meine?
Verständlich, was ich meine?
Ja, klar - Sprache, Begriffe, wie "Da", Shunyata bzw. Leere oder ES sind lediglich konventionelle Bezeichnungen, also "Form" und ebenso leer - .
Das "Ich" ist ebenso lediglich eine konventionelle Bezeichnung für eine Vorstellung und entsteht durch Identifikation mit den skandhas, also dem Ergreifen der Daseinsgruppen.
"Dein Verhältnis" ist eben dieser Ausdruck der Identifikation:
Und mein Verhältnis zu diesen Zuständen ist entscheidend. Das kann ich bei jedem Zustandswechsel beobachten. Und so sehe ich eben Leiden nicht als grundsätzliches Problem, das sich mit einem Schlag beheben lässt, sondern immer als Verhältnis zu Form oder dessen Abwesenheit (leer von Form). So muss ich nicht auf den Big Bang warten, sondern kann einfach die Probleme meines Lebens lösen.
So etwas wie "mein" Leben gibt es ja nicht, aufgrund der bedingten Abhängigkeit. Außer wenn ES, das Leben, ergriffen wird und man daran dann haftet - damit sind wir dann bei den drei Geistesgiften.
"Dein Verhältnis" ist eben dieser Ausdruck der Identifikation:
Stell dir vor, meine Haufen haben sogar einen Namen, wurden geboren und springen irgendwann in die Kiste. Wenn ich die auseinander nehmen wollte, bräuchte ich ein Messer und es würde mir weh tun.
Ich halte den Geist, ob dual oder nicht, ob er ruhig ist oder erregt, mit allen Facetten, für etwas Wunderbares. Dem Leben zugewandt. Das nennt man echt. Mit sich im Reinen.
Dem Leben zugewandt. Das nennt man echt. Mit sich im Reinen.
Das abhängige Entstehen kann es - dieses Selbstgefühl - jederzeit zunichte machen und deshalb ist es nicht der Rede wert.
Das mit sich im Reinen sein ist das bedingte Entstehen, es hat also keinerlei Bedeutung. Kein Entstehen, kein Vergehen, nur Erscheinen.
Das abhängige Entstehen kann es - dieses Selbstgefühl - jederzeit zunichte machen und deshalb ist es nicht der Rede wert.
Es hilft übrigens, wenn man sich statt aufs Vergehen aufs Entstehen fokussiert. Das wäre dann dem Leben zugewandt.
Es hilft übrigens, wenn man sich statt aufs Vergehen aufs Entstehen fokussiert. Das wäre dann dem Leben zugewandt.
In der Gesamtschau deiner Beiträge komme ich langsam zu dem Verdacht: Biophilie = Wein, Weib und Gesang.
In der Gesamtschau deiner Beiträge komme ich langsam zu dem Verdacht: Biophilie = Wein, Weib und Gesang.
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So war ich nie und so werde ich nie sein. Ist eher der Gegenentwurf zu dem vorherrschenden buddhistischen Weltbild.
Ich habe das in meinem Blog (und neuerdings auch als Buch) durchgehend analysiert und geordnet.
In der Gesamtschau deiner Beiträge komme ich langsam zu dem Verdacht: Biophilie = Wein, Weib und Gesang.
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So war ich nie und so werde ich nie sein. Ist eher der Gegenentwurf zu dem vorherrschenden buddhistischen Weltbild.
Ich habe das in meinem Blog (und neuerdings auch als Buch) durchgehend analysiert und geordnet.
Ich verstehe dann nicht ganz, wo du da die Trennlinie ziehst. Aus buddhistischer Sicht würde man doch eher fragen: Muss ein Bedürfnis eigentlich „befriedigt“ werden, oder muss auf die entsprechende körperliche Situation lediglich angemessen reagiert werden?
Ich verstehe dann nicht ganz, wo du da die Trennlinie ziehst. Aus buddhistischer Sicht würde man doch eher fragen: Muss ein Bedürfnis eigentlich „befriedigt“ werden, oder muss auf die entsprechende körperliche Situation lediglich angemessen reagiert werden?
Ich ziehe überhaupt keine Trennlinie sondern bin einfach meine Natur. Allerdings lebe ich nicht alleine im Universum, so dass ich Feedback von meiner Umgebung erhalte, das mich dann wiederum beeinflusst. Und so ruckelt man sich an den Platz, wo man passt. Das alles passiert in jungen Jahren; wenn man älter ist wie ich, ist das mehr oder weniger abgeschlossen.
Das abhängige Entstehen kann es - dieses Selbstgefühl - jederzeit zunichte machen und deshalb ist es nicht der Rede wert.
Es hilft übrigens, wenn man sich statt aufs Vergehen aufs Entstehen fokussiert. Das wäre dann dem Leben zugewandt.
Dann bleiben Entstehen, Andauern, Vergehen als Vorgänge in Samsara bestehen und ich erfahre nur noch Erscheinen und kann gut auf die Vorgänge in Samsara reagieren, ohne meine „Position“ zu verlassen. Warum sollte ich mich für Entstehen, Andauern, Samsara halten? Das bin ich nicht.
Wie Buddha es empfiehlt: Samsara genießen, aber nicht daran festhalten. Also Wein, Weib, Gesang aus der Position des „Das bin ich nicht“, aber ich genieße das Leben.
Das ist absolut richtig. Leider bin ich noch ein Mensch und ich hab keinen Bock, schon tot zu sein. Ich bin nur Ich und alles andere ist Rolle, Schauspiel. Von dem andere, die noch nicht Ich bin nur Ich in sich erkannt haben, überzeugt sind das ich diese Rolle bin, die sie in mir erkennen. Nicht meine Verblendung. Ich sehe in allem, was ich bei Menschen wahrnehme, eine Rolle, die ein Ich bin nur Ich spielt. Auch dem, was du mir zeigst.
Buddhanatur ist dafür ein vollkommen unzureichender Begriff.