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  1. Buddhaland Forum
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Bodybuilding und Gesundheit

  • Kaiman
  • 24. August 2026 um 22:20
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  • Kaiman
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    • 24. August 2026 um 22:20
    • #1

    Hi,


    ich mache schon länger Kraftsport weil es eben so Gesund ist. Neben dem Gesundheitseffekt ist es aber auch ein bisschen ein Ego Sport, wo man nicht drum herumkommt um ein wenig Eitelkeit. Gesundheit ist ein Kampfesglied im Buddhismus.


    Aber ich denke, das Hauptproblem aus Buddhistischer Sicht ist, dass das Älterwerden in diesem Sport versucht wird so lange es geht rauszuzögern und damit auch im Gewissen sinne gegen Alter , Krankheit ( und Tot) anzukämpfen. Ich habe gerade heute ein Statement gelesen auf einer Social media Plattform von einem Bodybuilder.


    "Das Altwerden ist echt ätzend aber ich versuch dagegen anzukämpfen"


    Im Bodybuilding ist eben so, dass es scheinbar nicht im Abwärtsgang mit einem ist sondern alles scheint im Werden zu sein,, da eben sichtlich die Muskulatur wächst. Deswegen vielleicht oftmals der übertriebene Optimismus mancher Bodybuilder.


    Ich meine sicherlich kann man sagen, man macht das nur aus gesundheitlichen Aspekten. Ich glaube , aber das die Motivation dafür dann nicht ausreicht um Resultate zu erzielen.


    In einem Gesunden Körper ein gesundet Geist. Stimmt das ?


    Gibt es hier unter euch Leute die Kraftsport machen ?

    In buddhistischen Zentren habe ich auch schon gelesen , das es nicht so gern gesehen wird zu körperbetonte Kleidung zu tragen.


    Was macht Ihr für eure körperliche Gesundheit ?


    Gesundheit ist ein sehr komplexes Thema aber ich denke, es trägt zu unserem Glück bei. Ich habe mal einen Vortrag über Gesundheit angehört , da hieß es .


    Wenn sie sich jetzt hinsetzten und bis an Ihr Lebensende lesen können sie nicht alles über Gesundheit wissen. Deswegen ist er zu dem Entschluss gekommen , das wer über normative Erwartungen gar keine Entscheidung mehr treffen kann hochgradig krank ist. Eine normative Gesellschaftliche Erwartung ist Soziologisch Betrachtet aber auch aus der Krankheit wieder rauszukommen.


    Naja wie auch immer . Vielleicht habt ihr ja euer eigenes bewährtes Gesundheitskonzept.


    Viele Grüße Kaiman

  • Qualia
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    • 24. August 2026 um 22:47
    • #2
    Kaiman:

    Aber ich denke, das Hauptproblem aus Buddhistischer Sicht ist, dass das Älterwerden in diesem Sport versucht wird so lange es geht rauszuzögern und damit auch im Gewissen sinne gegen Alter , Krankheit ( und Tot) anzukämpfen. Ich habe gerade heute ein Statement gelesen auf einer Social media Plattform von einem Bodybuilder.


    "Das Altwerden ist echt ätzend aber ich versuch dagegen anzukämpfen"

    Buddha hat doch mit seinem Leben bewiesen, dass es notwendig ist, das eigene Zerfallen so weit wie es geht hinauszuschieben. Indem man die Kräfte erzeugt, die dafür notwendig sind.

    So hab ich das auch immer gehalten. Kein Sport, weil der mir die Illusion gibt das ich mehr Kraft habe, als ich benötige. Heißt: Mit der Kraft nichts anfangen können, als mich in Gefahren zu bringen, die ich nicht hätte, wenn ich einfach ich geblieben wäre.


    Ich muss alles richtig gemacht haben, denn ich habe mal wieder nachgerechnet und das Ergebnis hat sich nicht geändert. In den vergangenen 52 Jahren war ich insgesamt 6 Monate durch Krankheit ans Nichts-Arbeiten gefesselt. Einen Tag im Krankenhaus wegen Unfall. Keine organischen Schäden. Was soll’s, keine unausweichlichen Leiden sind an mir vorübergegangen und doch bin ich an keinem hängen geblieben.


    Selbstverständlich bin ich ein Weichei, Schwächling und Feigling. Viele von denen, die das meinten, sind schon länger oder kürzer tot. Die haben das Problem mit dem Leben hinter sich. Danke für die Warnung.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Samadhi1876
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    • 25. August 2026 um 04:16
    • #3

    Mehr Muskelkraft kann hilfreich sein im Alltag schwere Dinge allein zu heben, ansonsten braucht man Hilfe


    Was körperliche Gesundheit betrifft, so ist gesunde Ernährung (Nährstoffe) und ausreichend täglich Bewegung, normal gehen, normal laufen (Herz Kreislauf) und waschen (reinigen) wichtig


    Yoga hilft auch die Muskulatur mehr anzustrengen und beweglich zu bleiben, Körper, Geist und Seele über Bewegung und Atmen wieder im Einklang zu bringen und fördert auch eine gewisse Fitness


    Neben ausreichend Meditation


    Wie man aussieht ist egal, welche Kleidung auch, es sei denn man möchte sich selbst damit hervorheben, betonen, und andere damit beeindrucken


    Manche rasieren sich den Schädel und tragen dezente Kleidung und laufen barfuß oder barfuß in Sandalen:


    Barfuß laufen und auf dem Boden schlafen helfen auch sich besser geerdet zu fühlen


    Allein länger Gehen im Wald oder Landschaft hilft sich wieder mehr mit der Natur zu verbinden


    Ausreichend Schlaf, Verzicht auf schädliche Stoffe, Zuviel Konsum von Medien meiden


    Fällt mir spontan ein…

  • Qualia
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    • 25. August 2026 um 08:18
    • #4

    Yoga hört sich toll an. Habe ich aufgegeben, denn das Finden der für meinen Körper richtigen Haltung beim Sitzen ist Yoga genug. Yoga aufgegeben, weil erkannt das es nur ein Weg zum wahren Yoga ist: Richtig sitzen in meinem Körper. In meinem Körper, nicht mit meinem Körper.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Qualia ist offen und frei,

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  • Matthie
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    • 25. August 2026 um 09:10
    • #5
    Kaiman:

    In einem Gesunden Körper ein gesundet Geist. Stimmt das ?

    Dieser Satz ist schwierig, auch wenn ich verstehe worauf er zielt.

    Mein Vater sagte immer : „Der Körper ist der Tempel des Geistes“

    Vielleicht etwas besser.


    Haben Menschen mit Behinderung keinen gesunden Körper ?

    Ob Ihr Geist gesund oder nicht ist hat mit dieser Frage aber nichts zu tun.

    Haben alle Sportler die einen gesunden Körper haben einen gesunden Geist ?
    Auch hier ist der Zusammenhang nicht zwangsläufig.


    Ich denke es geht darum etwas für seine Gesundheit zu tun.

    Körperlich ist natürlich wichtig.

    Gesunde Ernährung…ausreichend Bewegung, Sport, Yoga alles gut und wichtig.

    Geistige/Psychische Hygiene empfinde ich ebenso wichtig.

    Meditation, Reflexion, Kontemplation und Austausch mit anderen Menschen gehört dazu.


    Manches verbindet ja Beides… z.B. Yoga


    Kraftsport ist soweit ich weiß eine sehr gute Methode um sich fit fürs Alter zu machen. … klar wahrscheinlich stärkt es auch das Selbstbewusstsein.

    Nachteilig finde ich, dass oft durch übertriebenes Aufpumpen der Muskeln die Beweglichkeit leidet.


    Ich persönlich mache Kampfsport und Yoga.

    Eine der effektivsten Methoden finde ich aber nach wie vor einfach Spazieren gehen.

    Am Besten in der Natur.

    Natürliche lockere Bewegung hilft auf allen Ebenen. Und wer möchte kann sich dabei auch in ein meditatives Gehen fallen lassen…

    Oft vergesse ich das…. dann versuche ich wieder täglich meine Runden in den umliegenden Wäldern zu drehen.
    Ist stimmungsaufhellend bringt Ruhe und bringt Dich zurück zu Dir selbst.

    🌲🌲🌳🚶🌳🌳🌲🌳🌲

  • KarmaHausmeister
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    säk. Buddhismus
    • 25. August 2026 um 09:42
    • #6

    Ich war an Krebs erkrankt und dem Tode sehr, sehr nahe. In der Zeit nach der Akuttherapie musste ich u.a. erst einmal wieder Laufen lernen. Ich bin seither schwerbehindert.


    Durch die Rehamassnahmen bin ich zum Kraftsport gekommen. Heute bin Ich zwei bis drei Mal in der Woche im Gym und stemme Gewichte. Daneben nehme ich Nahrungsergänzungsmittel, wie Kreatin, Omega 3, Vitamin D und anderes.


    Natürlich freue ich mich, wenn ich auf die Waage schaue und in den Spiegel, wie gut das ausschaut. Mit Anfang 60 schätzen mich Fremde 10 Jahre jünger. Und meine Behinderung ist auch nicht sichtbar.


    Aber der Hauptaspekt bleibt für mich die Gesundheit. Wenn ich durch eine gesunde Lebensweise länger lebe und meine Lebenszeit an Qualität gewinnt, ist das nicht verwerflich. Ich bin mir durch die Todesnähe, die ich erlebt habe, mehr denn je meiner Sterblichkeit bewusst. Eine Verdrängung findet da nicht statt.


    Insofern sehe ich hier keine Probleme hinsichtlich meiner bud. Praxis. Der Sport und auch die Effekte der Nahrungsergänzungsmittel unterstützen sie sogar. Mein Geist ist ruhiger, ich bin insgesamt gelassener, kann mich besser konzentrieren und das ist gut für die Praxis.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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