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  1. Buddhaland Forum
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Manipulation in Buddhas Namen?

  • pano
  • 23. Juli 2026 um 06:33
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  • IsegrimRukipe
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    • 2. August 2026 um 20:58
    • #26

    Ich fand den Podcast auch sehr erhellend. Mit den gemachten Angaben kommt man sehr schnell auf den „Zenmeister“ (Hessen und abstrakte teure Bilder sind eher eindeutig). Ich denke auch, wenn sich jemand schon selbst so nennt und / oder sehr viel Geld möchte bzw. einen solch extravaganten Lebensstil führt oder seine eigenen „Linien“ erzeugt, ist bereits größte Vorsicht und Abstand geboten. Teure Kurse, viele „Hierarchieebenen“, keine Anerkennung von den großen Hauptschulen usw. können gute Hinweise sein, dass man Abstand halten darf.

    Was mich doch auch irritierte, dass dort natürlich ein paar buddhistische Vokabeln verwendet wurden, aber eben meist nicht korrekt. Mit ein bis zwei Werken über Buddhismus allgemein und Zen im speziellen könnte man solche falschen Meister schon entlarven. Zusätzlich diese christliche Idee vom göttlichen Licht oder solche seltsamen Ideen wie Schutz-Mandalas. Das hat mit Zen herzlich wenig zu tun.


    Es ist doch die Sehnsucht, die uns Menschen in die Illusionen lockt. Es ist dasselbe mit Drogen und Abhängigkeit, hier ist eben der „Meister“ die Droge von der man abhängig wird.


    Natürlich kann uns das allen passieren. Dana und Samu sind Konzepte die immer wieder hinterfragt werden dürfen. Ist es stimmig? Ein Mensch der den Wein säuft und das Wasser predigt ist jedenfall keine gute Richtschnur.

  • JoJu91
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    • 3. August 2026 um 08:22
    • #27
    IsegrimRukipe:

    Ein Mensch der den Wein säuft und das Wasser predigt ist jedenfall keine gute Richtschnur.

    Ein Mensch, der Wein säuft und Wein predigt, ist zumindest ehrlich ?


    Ein Mensch, der Wasser predigt und Wasser säuft, kann brandgefährlich sein, siehe das berüchtigste Beispiel, den "Tugendmörder" Robespierre.


    Wein saufen und Wasser predigen ist der Standard.


    :?

  • IsegrimRukipe
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    • 3. August 2026 um 10:06
    • #28
    JoJu91:

    Wein saufen und Wasser predigen ist der Standard.


    :?

    Ich bezog mich auf die eklatante Diskrepanz zwischen Lehre und Lebensstil. Das wäre für mich eine zu große Lücke.

    Heilige gibt es natürlich nicht, auch gute Lehrer haben ihre Macken. Wir sind eben Menschen.


    Im Überkonsum schwelgen und die Leute ausbeuten ist jedoch mehr als nur eine Macke. 😅

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    • 3. August 2026 um 10:11
    • #29
    IsegrimRukipe:

    Im Überkonsum schwelgen und die Leute ausbeuten ist jedoch mehr als nur eine Macke.

    Das ist menschlich und nicht erkennen, dass nicht genug da ist für diesen Luxus. Der Überkonsum geht auf Kosten aller anderen und führt zu dem Mitleid: Tut mir leid, aber es tut mir nicht leid, dass du nicht so gierig und vermessen bist wie ich.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

  • IsegrimRukipe
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    • 3. August 2026 um 12:14
    • #30
    Qualia:
    IsegrimRukipe:

    Im Überkonsum schwelgen und die Leute ausbeuten ist jedoch mehr als nur eine Macke.

    Das ist menschlich und nicht erkennen, dass nicht genug da ist für diesen Luxus. Der Überkonsum geht auf Kosten aller anderen und führt zu dem Mitleid: Tut mir leid, aber es tut mir nicht leid, dass du nicht so gierig und vermessen bist wie ich.

    Ich stimme dir zu, dass das grundsätzlich menschlich ist.

    Siehst du keinen Unterschied zwischen Menschen die in in eine Lehrerrolle im buddhistischen Sinne gehen und den Schülern? An dieser Stelle ist für mich der Knackpunkt.

    Mein Lehrer sollte diesbezüglich schon weiter sein als ich. Die Ausrede, man habe das durchschaut und kann deshalb die „33 Kuchen“ innerhalb weniger Tage benötigen, sehe ich nicht als valide an.

    Danke für deine Perspektive.

  • Qualia
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    • 3. August 2026 um 12:33
    • #31
    IsegrimRukipe:
    Qualia:
    IsegrimRukipe:

    Im Überkonsum schwelgen und die Leute ausbeuten ist jedoch mehr als nur eine Macke.

    Das ist menschlich und nicht erkennen, dass nicht genug da ist für diesen Luxus. Der Überkonsum geht auf Kosten aller anderen und führt zu dem Mitleid: Tut mir leid, aber es tut mir nicht leid, dass du nicht so gierig und vermessen bist wie ich.

    Ich stimme dir zu, dass das grundsätzlich menschlich ist.

    Siehst du keinen Unterschied zwischen Menschen die in in eine Lehrerrolle im buddhistischen Sinne gehen und den Schülern? An dieser Stelle ist für mich der Knackpunkt.

    Mein Lehrer sollte diesbezüglich schon weiter sein als ich. Die Ausrede, man habe das durchschaut und kann deshalb die „33 Kuchen“ innerhalb weniger Tage benötigen, sehe ich nicht als valide an.

    Danke für deine Perspektive.

    Alles anzeigen

    Ein vor allem buddhistischer Lehrer sollte wenigstens ansatzweise erkennen, dass er andere nicht belehren kann. Solange er das versucht, wird er in den Sumpf seiner eigenen Geistesgift gezogen und alles, was ihm vor die Linse kommt, wird manipuliert, damit es seine Wünsche und seine Praktiken erfüllt.

    Ich bin ein Bodhisattva und ich will dich befreien.

    Erscheinungen sind annica unbeständig, dukkha unbefriedigend, anatta ohne Selbstsein, immer allein, doch nie einsam, denn alles ist eigenständig erscheinend, aber nichts ist eigenständig bestehend.

  • Samadhi1876
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    • 7. August 2026 um 22:38
    • #32

    „Gehirnwäsche“ scheint auch überall ähnlich zu funktionieren, nicht nur in „buddhistischen Kreisen“:

    https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/dokfilm-der-engelmacher-ueber-sekte-methernitha-in-linden-be-neue-erkenntnisse-ueber-guru-paul-vatti-baumann-id22165812.html

  • verrückter-narr
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    • 8. Oktober 2026 um 19:52
    • #33

    Ein Zen-Meister in Hessen schart seit Jahrzehnten Schülerinnen und Schüler um sich. Sie erhoffen sich Liebe und Schutz von ihrem Meister. Doch Aussteiger berichten von Angst, Druck und Manipulation. Der Meister bestreitet die Vorwürfe.

    👤 Wir haben uns entschieden, seinen echten Namen sowie den Namen seiner Frau „Mausi“ nicht zu nennen. Sie sind der Redaktion bekannt. Es geht uns darum, Machtstrukturen und Abhängigkeiten auch in kleineren Gruppen aufzuzeigen.

    ⚖️ Steffis ganze Geschichte hört ihr im BR Podcast „Seelenfänger – Meister und Mausi“ in ARD Sounds. Link in Bio.

    🪷 Der „Meister“ ist juristisch gegen den Podcast vorgegangen: Sein Anwalt stellte 40 Verbotsanträge zu Passagen im Podcast und zum Cover. Letztendlich mussten drei Sekunden aus dem Podcast gekürzt werden. Alle anderen 39 Anträge wurden in einem einstweiligen Verfahren als unbegründet zurückgewiesen.

    Eine Recherche von Religion und Orientierung vom BR und BR Recherche.

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