Ich fand den Podcast auch sehr erhellend. Mit den gemachten Angaben kommt man sehr schnell auf den „Zenmeister“ (Hessen und abstrakte teure Bilder sind eher eindeutig). Ich denke auch, wenn sich jemand schon selbst so nennt und / oder sehr viel Geld möchte bzw. einen solch extravaganten Lebensstil führt oder seine eigenen „Linien“ erzeugt, ist bereits größte Vorsicht und Abstand geboten. Teure Kurse, viele „Hierarchieebenen“, keine Anerkennung von den großen Hauptschulen usw. können gute Hinweise sein, dass man Abstand halten darf.
Was mich doch auch irritierte, dass dort natürlich ein paar buddhistische Vokabeln verwendet wurden, aber eben meist nicht korrekt. Mit ein bis zwei Werken über Buddhismus allgemein und Zen im speziellen könnte man solche falschen Meister schon entlarven. Zusätzlich diese christliche Idee vom göttlichen Licht oder solche seltsamen Ideen wie Schutz-Mandalas. Das hat mit Zen herzlich wenig zu tun.
Es ist doch die Sehnsucht, die uns Menschen in die Illusionen lockt. Es ist dasselbe mit Drogen und Abhängigkeit, hier ist eben der „Meister“ die Droge von der man abhängig wird.
Natürlich kann uns das allen passieren. Dana und Samu sind Konzepte die immer wieder hinterfragt werden dürfen. Ist es stimmig? Ein Mensch der den Wein säuft und das Wasser predigt ist jedenfall keine gute Richtschnur.