1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhismus kontrovers

Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen u.a. über die DBU

  • KarmaHausmeister
  • 12. Juni 2026 um 22:00
  • Zum letzten Beitrag
  • KarmaHausmeister
    Globale Moderation Themenautor
    Reaktionen
    2.143
    Punkte
    13.913
    Beiträge
    2.104
    Termine
    2
    Mitglied seit
    16. Mai 2022
    Buddh. Richtung
    säk. Buddhismus
    • 12. Juni 2026 um 22:00
    • #1
    Projekt buddhistische Ökumene – Die Deutsche Buddhistische Union in der Krise
    Innerhalb der buddhistischen Union (DBU) wird derzeit Zeit hitzig diskutiert. Dabei geht es auch um die Frage, was den Buddhismus wirklich ausmacht.
    www.ezw-berlin.de

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • crocus
    Reaktionen
    113
    Punkte
    463
    Beiträge
    66
    Mitglied seit
    14. September 2023
    Buddh. Richtung
    Mahayana, Vajrayana
    • 14. Juni 2026 um 10:56
    • #2

    Die Überschrift (der Evang. Zentralstelle) liegt leicht neben dem Thema. Weniger ist die DBU in der Krise, weil sie diskutiert, was Buddhismus wirklich ausmacht, sondern es geht im Artikel darum, dass die Idee einer Ökumene nicht recht vorangekommen ist.
    Den Artikel selbst finde ich angenehm sachlich. Für mich als Buddhisten ist allerdings fraglich, ob man in DACH sowas wie eine buddh. Ökumene überhaupt braucht. Der Artikel stellt selber fest, dass „Buddhismus“ keinen einheitlichen autoritativen Kanon kennt und daher zutiefst heterogene Traditionen der Lebensbewältigung aus sich heraussetzen kann." Für mich ist diese Offenheit eine Stärke. Aus ihr erwächst Erneuerung und Anpassung an geänderte Lebensverhältnisse.

    Ich finde es gut, dass Leute wie Stephen Batchelor einen Buddhismus für Ungläubige entwickeln "dürfen", während auf der anderen Seite ein Silvio Wirth Theorie und Praxis zu integralem Tantra entwirft oder ein Herr Corby über Bodhisattvas auf Level 7 nachdenkt. Dass die Gemeinschaft dazwischen immer wieder neu diskutiert, wo Buddhismus anfängt und wo er aufhört, was mit seinen Werten vereinbar ist, und was nicht, halte ich nicht für Krise der DBU, sondern für ein Zeichen der inneren Vitalität der Sangha.

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.552
    Punkte
    62.687
    Beiträge
    10.901
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 14. Juni 2026 um 21:27
    • #3
    EZW:

    Lebenshilfe ohne Dogma

    Ein bereits 2014 von der „Deutschen Buddhistischen Union“ (DBU) unternommener Survey stellt fest, dass der Buddhismus in Deutschland vornehmlich als Lebenshilfe erlebt und verstanden wird: Anlass zur Beschäftigung mit ihm ist oft eine „Lebenskrise“ und die Überzeugung, im Buddhismus eben keine Religion, keinen Glauben, sondern „praktische Lösungsansätze für die Bewältigung dieser Lebenskrise“ zu finden.

    Dass Buddhismus hauptsächlich als Lebenshilfe zur Bewältigung von Lebenskrisen gesehen wird, ist für mich überraschend.


    Leider finde ich das Original der Umfrage nicht. Es heißt es handle sich um eine DBU interne Umfrage, deren Ergebnisse damals in der "Buddhismus Aktuell" veröffentlicht wurden.

  • Ochse
    Reaktionen
    64
    Punkte
    699
    Beiträge
    119
    Mitglied seit
    16. Mai 2022
    • 14. Juni 2026 um 21:36
    • #4
    void:

    Dass Buddhismus hauptsächlich als Lebenshilfe zur Bewältigung von Lebenskrisen gesehen wird, ist für mich überraschend.

    Und mich überrascht Deine Überraschung.

    Nein, ganz im Ernst, mich würde wirklich interessieren., warum Dich das überrascht, weil es mit meiner Erfahrung ziemlich übereinstimmt. Und hier gibt es, glaube ich, auch hunderte Posts, die das implizit oder explizit nahelegen.

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.552
    Punkte
    62.687
    Beiträge
    10.901
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 14. Juni 2026 um 22:19
    • #5

    Klar kann eine Lebenskrise ein wichtiger Anlass sein.


    Dōgen stürzte der Tod seiner Mutter in eine tiefe Krise - ihm wurde die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen geführt und er beschloss Mönch zu werden. Die "Lebenskrise" wurde ihm also zur existentiellen Krise und der Buddhismus zum Werkzeug diese existentielle Krise zu lösen.


    Es gibt aber einen Unterschied zu reinen Angeboten zur Lebenshilfe - wo es eher darum geht, wie man es schafft, nach eine Krise wieder "normal" funktioniert.

  • pano
    Reaktionen
    1.804
    Punkte
    9.239
    Beiträge
    1.415
    Blog-Artikel
    2
    Mitglied seit
    4. Dezember 2022
    • 15. Juni 2026 um 00:23
    • #6

    dieses Umfrage Ergebnis überrascht mich nicht bzgl. der Kernaussage. Aber im Kontext der DBU hätte ich vielleicht noch etwas mehr Religiosität erwartet. Also wenn die DBU hier mal Thema ist dann ja oft wegen den Bezügen zu religiös-buddhischen Mitgliedsorganisationen. Insofern überraschend dass sich das nicht im Umfrage Ergebnis durchsetzt .


    Andererseits frage ich mich ob eine Umfrage unter Konvertiten andere Religionen nun grundsätzlich andere Ergebnisse liefern würde. Konvertierung ist eben oft in Krisen begründet und in Religionen findet der Konvertit dann halt, und Strategien zur Bewältigung .


    Der buddhistische Konvertit besucht dann einen mbsr Kurs , ein retreat oder die Meditationshruppe. Der christliche Konvertit informiert dich wie man betet

  • Waldler
    Reaktionen
    23
    Punkte
    933
    Beiträge
    177
    Mitglied seit
    24. März 2016
    • 4. Juli 2026 um 09:09
    • #7
    void:

    Klar kann eine Lebenskrise ein wichtiger Anlass sein.

    So war es bei mir auch. Der Anlass war, dass ich als völlig areligiöser Mensch damals plötzlich und unerwartet meinen Vater verlor, was mich in eine enorme Krise stürzte, psychisch, spirituell. Ich sehnte mich auf einmal nach einem "spirituellen Halt", wie ich damals sagte, versuchte es auch wieder in einer christlichen Kirche (die ich ca. zehn Jahre vorher verlassen hatte), was aber gründlich schief ging. Ich gab dann irgendwann auch meine Suche auf, aber Traurigkeit und Schmerz blieben.

    Quasi durch Zufall lag ca. 1 Jahr später an einem Tag, als ich in der Stadtbibliothek Frankfurt nach etwas suchte, ein buddhistisches Buch auf dem Auslagetisch, in das ich hineinschaute. Es war ein Buch von Georg Grimm (Die Botschaft des Buddha"). Das war mein erstes von vielen Büchern, die ich in den folgenden Jahren kreuz und quer las. Ich war auch lange Mitglied der DBU, trennte mich aber Anfang der 2000er Jahre von ihr.

    Habe ich nun die Buddhismus als "Lebenshilfe" gefunden/genutzt? Ja und Nein. Gefunden vielleicht, weil ich durch eine spirituelle-psychische Krise wieder zu suchen begann. Aber ich blieb dabei. Ich denke, wenn mir die Lehre des Buddha NUR als "Lebenshilfe" gedient hätte, hätte ich diesen Weg gewiss wieder verlassen.

    W.


    auf dem Höhepunkt der Verzweiflung aufgrund vergeblicher Suche, ging ich damals in die Frankfurt Stadtbibliothek, um nach einem Buch über TZrauer zu suchen. Auf vder ASuslage lag das Buch "Die Lehre des Buddho" von ngeolrg grimm, und alles begann seinen Lauf. Ich las das Buch zweimal hintereinder, wandte mich auch an die damals noch existierende AGB, wurde dort Mitglioed und später auch in der DBU

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.5
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download