JoJu91 Bei Buddha ist Mara der „kleine Geist“, der mich auf der Bahn der Gier, dem Hass, dem meiner Meinung folgen, ohne sie an meinem Leben zu prüfen, hält. Darum hat der Verstand keine Chance, weil dieser nicht erkennt das er Mara so konditioniert hat.
Mia-1 kann sich noch so viel ausdenken, der erste Drink, die erste Münze in den Automaten, die erste Zigarette machen alles zunichte. Der Verstand muss erkennen das er es ist, der Mara umprogrammieren muss, und nicht behaupten das ich eben so bin, wie ich bin.
Das macht das Sutra klar. Es zeigt den Weg, der mit dem ersten Folgen einer schädigenden Gewohnheit zerfällt.
Es benötigt viel Achtsamkeit und Aufmerksamkeit und eine Prüfung auf Realität, um Mara bewusst für gute Gewohnheiten zu begeistern. Jeder, der schon einmal versucht hat jemanden von schlechten Gewohnheiten zu entwöhnen, weiß, wie schwer das ist – und noch schwerer bei sich selbst mit sich selbst. Denn mich entsüchtigen kann nur ich.
Denn mich entsüchtigen kann nur ich.
Das ist das Wichtigste.
Wenn ich das erkenne, gibt es keinen Ärger mehr über andere, die meine engagierten, mitleidenden Bemühungen nicht umsetzen.
Ich kann nicht erwarten, dass andere das, was ich ihnen zeige, nicht umsetzen, wenn ich das, was ich mir selbst zeige ignoriere.
Ärgern ist immer das Ärgern über das, was ich bei mir nicht in den Griff bekomme.