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Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis ?

  • Matthie
  • 16. April 2026 um 07:25
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  • Monikamarie
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    • 1. August 2026 um 11:52
    • #101
    mukti:
    Kaiman:
    Qualia:

    Das Loslassen des „Ich bin“, womit auch immer es sich gleichmacht, ist notwendig. Das befreit von allen Anhaftungen an was auch immer. Dann ist Ergreifen, Festhalten, mein Besitzt einfach nur das, was es ist: Objekte/Bedingungen ohne Ich-bin-Bezug.

    Aber ist man dann nicht auch gleichzeitig ein nichts ? Ich wünschte ich könnte loslassen. Aber ab und zu möchte ich doch etwas darstellen etwas sein. Wie geht es euch damit.

    Ich will die Wahrheit wissen. Wer oder was bin ich? Darauf konnte ich keine Antwort finden. Wer oder was bin ich nicht? Offenbar ist das Körperliche nur Körperliches und das Geistige nur Geistiges, nichts davon bin ich oder ist mein Besitz. Das möchte ich vollkommen durchschauen und es ist ein langer Weg der Loslösung von allen Irrtümern, mit Besonnenheit und Geduld.

    Lieber Kaiman, wenn Du alles loslassen konntest, wirst Du Dich wundern, wieviel DU BIST. :)


    Aber darauf solltest Du nicht spekulieren. Durch Das offenbare NICHTS-SEIN erhältst Du ein Freies Sein, ohne überflüssige anstrengende Gedanken, Meinungen, Wünsche und Befürchtungen.


    Vertrau Dir - wie ein Reh, das weiß, dass es laufen kann und trotzdem in der Lichtung genüsslich futtert.

    :erleichtert: ❤️ Monika

  • Werner Stepan
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    • 2. August 2026 um 08:12
    • #102

    Wobei loslassen auch nicht nichts sein bedeutet, im Sinne des Nihilismus. Ich hatt heute morgen eine sehr intensive Meditation (über das bedingte entstehen) hinter mir.

    MfG Werner

  • mukti
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    • 2. August 2026 um 11:05
    • #103
    Werner Stepan:

    Wobei loslassen auch nicht nichts sein bedeutet, im Sinne des Nihilismus.

    Das Verlangen nach Dasein und das Verlangen nach Nichtsein loslassen.

    Mit Metta, mukti.


  • Online
    Matthie
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    • 24. September 2026 um 12:18
    • #104

    Ich habe über diesen Thread nochmal nachgedacht.

    „Meditation der Grundpfeiler der buddhistischen Praxis“


    Ich habe verstanden, dass diese Aussage so nicht gilt.

    Ich glaube ich habe das zu sehr auf mich bezogen.

    Wie viele tue ich mir auch oft schwer mit dieser kalten egoistischen Welt und um darin nicht unterzugehen und mich nicht Selbst zu verlieren, habe ich viele Anker in meinem Leben installiert.

    Anker die mir Halt geben, Kraft geben und mich immer wieder zurück zu mir bringen.

    Der Stärkste dieser Anker ist nach wie vor für mich die Meditation.

    Also ist Sie für mich ein Grundpfeiler für mein Leben.

    Da ich ja seid längeren den Zen Weg eingeschlagen habe, dachte ich, ich sollte mich mehr mit dem Buddhismus im Allgemeinen auseinandersetzen.

    Vieles bleibt mir aber fremd und ich verstehe auch vieles immer noch nicht.

    Oft berühren mich Dinge aus ganz anderen Richtungen.

    Ein Buddhist im klassischen Sinne werde ich somit wohl eher nicht.

    Ich frage mich inwieweit die Ausseinandersetzung mit dem Buddhismus für mich überhaupt wichtig ist.

    Oder ob ich es eher als eine Ergänzung betrachte.

    Geht das eigentlich nur mir so ?

    War für Euch der Zugang zu den buddhistischen Gedanken, Konzepten und Philosophien einfach ? Oder auch erstmal fremd und man wächst da langsam rein ?

    Unabhängig davon bin ich sehr Dankbar den Zen Weg für mich entdeckt zu haben und meine Faszination und Begeisterung ist nach wie vor groß .

  • Monikamarie
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    • 24. September 2026 um 13:38
    • #105

    Hallo Matthie ,die Meditation ist ein Hilfsmittel, ein Teil des achtfachen Pfades.


    Und für mich nach fast 40 Jahren einfach in Fleisch und Blut übergegangen. Ich "gehe in die Stille", egal wo ich mich befinde. Im Wartezimmer, in der Bahn, im Liegen oder Sitzen - aber eben nicht mehr formal.


    Zu Beginn ist es m.E. wichtig, sich so genau wie möglich an die Empfehlungen des Buddha zu halten, um sich "umzugewöhnen", wenn nötig. Durch die eigene Erfahrung kann sich daraus ein eigener Weg entwickeln. Vielleicht sogar die Einsicht, sich weiter nach Zen zu richten.


    Wichtig erscheint mir jedoch, sich selbst zu erkennen, sich und die Lehre zu durchdringen/durchschauen und voller Vertrauen im HIER UND JETZT zu leben ohne Sorgen, was falsch zu machen.


    Ich freue mich schon seit Jahrzehnten, wenn mich jemand auf Fehler aufmerksam macht oder ich mich stoße, denn dann weiß ich, ob ich achtsam bin oder woran ich "arbeiten" muss.

    Zu nichts anderem ist die Medition/Stille nötig.


    Alles Gute für Dich

    Monika _()_


    PS: für mich war der Einstieg in den Buddhismus selbstverständlich, denn er wirkte sofort befreiend auf mich. Aber das hängt natürlich auch vom Alter, den Erfahrungen und dem Leidensdruck ab. Meiner war groß.

  • Samadhi1876
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    • 24. September 2026 um 14:17
    • #106
    Matthie:

    War für Euch der Zugang zu den buddhistischen Gedanken, Konzepten und Philosophien einfach ? Oder auch erstmal fremd und man wächst da langsam rein ?

    Unabhängig davon bin ich sehr Dankbar den Zen Weg für mich entdeckt zu haben und meine Faszination und Begeisterung ist nach wie vor groß .

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    Ich bin damals einfach angefangen vermehrt und länger zu meditieren


    Und hatte als Begleitung das Buch „Anfängergeist“


    Während ich weiter meditierte und das Buch zu Ende gelesen hatte, fing ich an es wieder von vorne zu lesen


    Und dann ein drittes Mal von vorne zu lesen während ich weiter meditierte


    Und allmählich verstand ich besser was mit den Worten im Buch eigentlich gemeint war

  • Monikamarie
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    • 24. September 2026 um 15:34
    • #107

    So hab ich das auch gemacht, lieber Samadhi1876 . Auch heute noch hin und wieder, z.B. als Hörbuch.

    _()_

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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