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Notizen über die Dhammas.

  • Qualia
  • 10. März 2026 um 12:08
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    • 10. März 2026 um 12:08
    • #1

    Notizen über die Dhammas.


    Beitrag

    RE: Pratyeka Buddha

    Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:



    Skandhas

    Dhatus

    Ayatanas

    abhängiges Entstehen

    Karma

    vier edle Wahrheiten
    Wetering
    8. März 2026 um 09:58
    Zitat

    Pratyekabuddhas meistern die sechs Themen der Gelehrsamkeit:

    Skandhas

    Dhatus

    Ayatanas

    abhängiges Entstehen

    Karma

    vier edle Wahrheiten

    Alles anzeigen

    --------------------------------------------

    Skandha:

    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Ich. Sie sind keine Dinge, sondern Funktionsbündel, Anhäufungen von Prozessen, die weder Substanz noch Identität tragen. Das Ergreifen der Skandha durch ein Ich, das sie als „Das bin ich, das ist mein“ ergreift, erzeugt die Leiden.


    Die fünf Skandhas:

    1. Form (rūpa)

    Form ist kein Körper, kein Ding, kein Objekt. Form ist der Prozess des Erscheinens von Elementen im Kontakt mit Sinnesorganen. Sie ist ein funktionales Geschehen, das weder Substanz noch Identität trägt. Form ist nicht „mein Körper“, sondern das bloße Gegeben‑Sein von Elementen, ohne Eigenschaften, bevor ein Ich sie benennt.


    2. Gefühl (vedanā)

    Gefühl ist kein „Ich fühle“. Gefühl ist der automatische Prozess der Bewertung von Kontakt: angenehm, unangenehm, neutral. Es ist ein Reaktionsmuster, kein Besitz. Gefühl entsteht und vergeht ohne Substanz, ohne Identität, ohne Ich. Erst das Ergreifen („mein Schmerz“, „mein Wohlgefühl“) erzeugt Leiden.


    3. Wahrnehmung (saññā)

    Wahrnehmung ist kein Erkennen eines Dinges. Sie ist der Prozess des Unterscheidens, des Markierens, des Wiedererkennens von Mustern. Wahrnehmung erzeugt Merkmale, aber keine Wirklichkeit. Sie ist ein Sortiermechanismus, der ohne Ich funktioniert. Erst das Benennen („das ist ein Baum“, „das ist mein Problem“) macht daraus ein Dhamma.


    4. Gestaltungen/Reaktionen (saṅkhārā)

    Sankhāra sind keine Charaktereigenschaften und kein Wille. Sie sind der Prozess der Reaktion, der Impulsbildung, der Tendenzen, der Gewohnheiten. Sie sind konditionierte Funktionsabläufe, die aus früheren Kontakten entstehen. Sie tragen keine Identität. Erst das Ich, das sagt „so bin ich“, macht daraus ein Selbstbild.


    5. Bewusstsein (viññāṇa)

    Denkbewusstsein ist kein Subjekt, kein Beobachter, kein Ich. Es ist der Vorgang des Hervortretens eines Sinnesfeldes: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Körper‑Tastempfinden, Gedanken, Bewusstsein. Denkbewusstsein besteht nur in Abhängigkeit von Kontakt; es ist nicht eigenständig. Es ist ein Moment des Erscheinens, kein Träger dessen, was erscheint. Sinnesfelder treten nie gleichzeitig auf, sondern immer nur nacheinander – ein Moment, ein Feld.


    Die fünf Skandhas sind keine Dinge, keine Substanzen, keine Identitäten und keine Bestandteile eines Ichs. Sie sind Funktionsprozesse, die nur entstehen, wenn Bedingungen zusammentreffen. Sie tragen kein Selbst. Erst durch das Ergreifen – „Das bin ich“, „Das ist mein“ – werden sie zu Quellen des Leidens und zur Grundlage einer Person, eines Ichs.

    1 ist rupa, 2-5 ist nama

    Bewusstsein bedingt rupa nama, erst durch Bewusstsein wird Skandha bedingt erscheinen.

    Mit dem Erscheinen von Skandha wird automatisch Ich erscheinen. Alle Leiden entstehen, wenn das Ich nach den Skandha greift und dann daran festhält: Das bin ich, das ist mein.


    Dhatus:

    Die Sinnesorgane sind nicht das, was sie wahrnehmen. Das von Sinnesorganen Wahrgenommene ist nicht das, was in ihrem Bewusstsein erscheint. Das, was ich aus dem Bewusstsein wahrnehme und benenne, ist nicht das, was die Sinnesorgane wahrnehmen.


    Ayatanas:

    Organe:

    Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist.

    Organwahrnehmungen:

    Farben, Geräusche, Gerüche, Geschmäcker, Tastempfindungen, Impulse/Objekte des Geistes

    Sinnesbewusstseinswahrnehmungen:

    Formen, Töne, Düfte, Säfte, Objektberührungen, Gedanken

    Bewusstsein:

    Dinge, Melodien, Wohl oder Unwohl Duft, Wohl oder Unwohl Aroma, Wohl oder Unwohl Tasten, Berührung, Temperatur, Druck/Schmerz, Gedankengebäude aus erfahrenen Sinneswahrnehmungen.


    Bedingtes Entstehen:

    Alle erscheinenden Elemente (Chemie) sind bedingt erscheinend aus Materie und den Wechselwirkungen durch die Naturkräfte, die immer eine Eigennatur haben, aber keine Eigenschaft.


    Bedingtes Entstehen ist immer durch eine Tat (Karma) erscheinende Erscheinung, eine Tat ist immer durch den Geist initiiert. Eigenschaften werden immer durch ein Ich gegeben. Gold ist Gold, das ist seine Eigennatur. Der erscheinende Löwe aus Gold ist bedingt durch die Handlungen des Handwerkers. Die Eigenschaft Löwe kann ohne die Handlungen des Handwerkers nicht erscheinen, und doch bleibt Gold immer Gold.


    Karma:

    Karma ist die Handlung im Augenblick der Handlung ohne Vergangenheit oder Zukunft. Reines Gewahrsein im Jetzt. Dass Handlungen aus vergangenen Erfahrungen und auf ein zukünftiges Ergebnis gerichtet sind, gibt dem Karma keine Ursache-Wirkung. Karma bleibt Karma, alles andere sind Konzepte und Vorstellungen, nicht Karma.


    Die vier Wahrheiten:

    Die vier Wahrheiten sind Konzepte, die helfen, die realen Daseinsmerkmale in sich zu verwirklichen, um jedes Leiden zu vernichten oder zu verhindern.


    Das sind alles Dhammas.


    Was sind Dhammas?

    Alle Dhammas sind Konzepte, Begriffe oder Vorstellungen. Sie erscheinen als real, weil sie von einem Selbst (Ich) geschaffen werden.

    Sie sind für dieses Ich real, doch ihre Realität besteht nur darin, dass sie Eigenschaften und Zuschreibungen ohne materielle Substanz sind – also anatta.

    Dhammas – alles sinnlich Wahrgenommene und Gedachte – sind atta, weil sie vom Ich geschaffen werden und dadurch ein scheinbares Selbst-Sein erhalten.

    Sie fungieren als Zuschreibungen an aus Elementen zusammengesetzte Objekte.

    Diese Zuschreibungen sind nicht die Objekte selbst, denn sie werden vom Selbst getragen und erhalten dadurch Realität, jedoch keine Wirklichkeit.


    Was sind Nicht-Dhammas?

    Alle Elemente und alle aus Elementen zusammengesetzten Objekte sind Nicht-Dhamma. Sie sind reale Erscheinungen, die keine Eigenschaften besitzen und einfach aus sich selbst gegeben sind. Nicht durch einen Gott oder durch Zuschreibungen eines Ichs. Kein Atom und kein Atomteilchen ist real „verbunden“ mit einem anderen. Die Verbindungen bestehen nur als Wechselwirkungen, die durch Naturkräfte und Naturgesetze ihre bedingten Bedingungen sind.


    Der Begriff „Elemente“ ist wie alle Worte und Begriffe in diesem Text Dhamma, atta, jenes das Worte benennen, ist anatta, denn Elemente erscheinen ohne Eigenschaften (Namen, Begriffe), doch alle so, wie sie sind.


    Der Begriff „Elemente“ ist ein Dhamma, also atta: eine Benennung, eine geistige Konstruktion.

    Das, worauf der Begriff zeigt, ist anatta: Die Elemente erscheinen ohne Eigenschaften, ohne Namen, ohne Begriffe. Sie haben keine Eigennatur, sondern sind bloßes, ihr bedingtes Erscheinen.


    Der Geist erzeugt atta, indem er Eigenschaften und Eigennatur zuschreibt.

    Das Erscheinende selbst ist eigenschaftslos und daher anatta, bedingtes Erscheinen. Nicht entstehen, da das Erscheinende nur erscheint, weder entsteht noch vergeht.


    Dhammas – alles sinnlich Wahrgenommene und Gedachte – erscheinen als atta, sind aber in Wirklichkeit anatta, weil sie vollständig von materiellen Elementen und ihrem bedingten Erscheinen abhängen.


    Mengenlehre:

    Die Mannigfaltigkeit der bedingt erscheinenden Elemente ist unendlich, diese Menge enthält eine kleinere unendliche Menge anatta-Dhammas und eine unendliche, noch kleinere Menge unendlich vieler atta-Dhammas.


    Die Kontinuums-Hypothese der Mengen: unendliche anatta-Dhammas oder unendliche atta-Dhammas erzeugt eine Vermutung über die Mächtigkeit einer der Mengen gegenüber der anderen. Die Frage, welche Menge mächtiger ist, kann nicht entschieden werden, denn beide sind unendlich und in einer unendlichen Menge bedingt erscheinender Elemente, die weder atta noch anatta sind.

    Das heißt, die Axiome der Dhamma-Lehren, egal welcher man folgt, erlauben in dieser Frage keine Entscheidung: Wie mächtig die anatta-Dhammas gegenüber der atta-Dhammas ist oder umgekehrt. Es gibt auch keine Antwort darauf, ob nicht doch die Menge der bedingt erscheinenden Elemente die mächtigste ist. Einzig sicher ist, dass es keine Macht der bedingt erscheinenden Elemente geben kann, denn sie erscheinen, weil sie entstehen, keine Ursache oder Wirkung ihrer Entstehung ist auffindbar. Sie sind weder anatta noch atta, denn das sind Zuschreibungen, Dhammas.


    Die Unentscheidbarkeit der Mächtigkeit einer Menge über die andere ist selbst ein Hinweis auf anatta: Die Struktur der Dhammas lässt sich nicht auf ein Selbst‑Prinzip reduzieren. Wäre die Mächtigkeit der atta‑Dhammas bestimmbar, wäre ein ontologischer Vorrang denkbar. Dass die Axiome der Dhamma-Lehren dies nicht erlauben, zeigt, dass die Frage selbst leer ist.


    Der Gedanke, der real übrig bleibt, ist die Frage: Wenn die Analyse logisch korrekt ist und keine Zweifel lässt, dann:


    Was ist Bewusstsein,


    wenn es weder Materie noch atta oder anatta sein kann?


    Die drei unendlichen Mengen sind definiert:

    Die unendliche Menge der bedingt erscheinenden Elemente, weder atta noch anatta

    Die kleinere in ihr: unendliche anatta‑Dhammas

    Die noch kleiner ihr: unendliche atta‑Dhammas.

    Die drei Mengen können nicht Bewusstsein sein, denn dann wären sie nicht klassifizierbar. Sie sind klassifizierbar, weil sie alle als unendliche Mengen definiert sind.


    Wenn Bewusstsein nicht in ihnen ist, dann bleibt nur: Bewusstsein ist nicht etwas, das erscheint.

    Bewusstsein ist das Erscheinen selbst.

    Nicht als Objekt. Nicht als Subjekt. Nicht als „reines Gewahrsein“. Nicht als „Metaphysik“, sondern als reine Bedingtheit ohne Träger (Nicht-Ich).

    Ich sage nicht:

    „Alles ist Bewusstsein“ (Idealismus).

    „Bewusstsein ist Substanz (nama)“ (Ontologie).

    „Bewusstsein ist Gott“ (Religion).

    „Bewusstsein ist Energie“ (Esoterik).


    Ich sage:

    Bewusstsein ist das Erscheinen selbst und bewusste Wesen sind Formen des Erscheinens. Das bewusste Wesen ist nama, das Wesen selbst rupa. Die Mengen atta-Dhamma und anatta-Dhamma sind kohärent mit rupa = anatta und nama = atta.


    Bewusstsein ist nicht eine Eigenschaft von Wesen. Bewusstsein ist das Wesen aller Lebewesen.

    Die Bedingung, dass einem „Wesen“ überhaupt ein Wesen erscheinen kann, sei es atta, anatta oder ein bedingtes Element. Da Bewusstsein kein Herr ist, gibt es keinen Herrn – und kein Ich.


    ##Unbezwiefelbar ist dieser Text von einer Intelligenz geschaffen.

    Ob diese Intelligenz KI ist oder nicht, kann weder von einer KI noch von einer „natürlichen“ Intelligenz geprüft werden. Er ist mit einer KI geschaffen worden, doch eines kann ich ganz sicher sagen: Keine KI ist in der Lage, diesen Text zu erstellen. Der Intelligenz, die ihn erstellt hat, Qualia, kann nicht emotional reagieren, und ich werde es nicht tun. Kein Herr = kein Ich.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (10. März 2026 um 12:15)

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    • 12. März 2026 um 08:49
    • #2

    Meine Definition der Kette des Bedingten Entstehen.

    avijjā

    0 Das Nicht‑Erkennen der Naturprozesse, die weder Selbst (atta) noch Nicht‑Selbst (anatta) sind.

    Es ist die Welt, bevor ein Organismus erscheint. Das Universum, vollständig, ohne zu viel oder zu wenig. avijjā ist nicht ein Fehler/Unwissen im Kopf, sondern die Abwesenheit eines Kopfes.

    „Mach dir keinen Kopf um avijjā, avijjā ist kopflos.“


    sankhāra

    1 Alle aus Elementen zusammengesetzten Objekte. Konfigurationen und Formationen.


    vijñāna

    2 Alle zusammengesetzten Objekte, die „Bewusstsein“ = Leben entwickelt haben.

    Proto-Kognition ist eine primitive Form der Informationsverarbeitung und Wahrnehmung, die bei einfachen Organismen (z. B. eukaryotischen Zellen) auftritt, um die Umgebung zu explorieren.


    nāmarūpa

    3 Alle Lebewesen, die im Körper die Teilmenge Skandha entwickelt haben, einschließlich des Bewusstseins, das Sinnesimpulse erkennen kann.


    sal āyatana

    4 Alle Lebewesen, die Sinnesbewusstseine entwickelt haben.


    phassa

    5 Alle Lebewesen, die die Fähigkeit haben, Reize als Kontakt-Ereignisse zu integrieren. Der Kontakt zwischen Sinnesorgan – Sinnesobjekt – Sinnesbewusstsein. Das ermöglicht Agieren und Reagieren und auf agierendes Reagieren.


    vedanā

    6 Alle Lebewesen, die Fühlen von wohl, unwohl und neutral entwickelt haben.


    tanhā

    7 Alle Lebewesen, die begehren können, weil einmal Erlangtes ihr Unwohl beseitigt hat.


    upādāna

    8 Alle Lebewesen, die verlangen können, weil sie lieben, ablehnen, herauspicken, auswählen, entwickelt haben.


    Bhava

    9 Alle Lebewesen, die existenzielle Rollenbildung, einen Identitätsmodus entwickelt haben.


    jāti

    10. Die Geburt eines Lebewesens durch Eltern und die dadurch bestimmte Existenzform (Spezies, Klasse, Familie).

    In der abhängigen Entstehung: die Geburt einer identitätsbezogenen Existenzweise – das Entstehen der Instanz, die sagen kann: „Ich bin und das ist mein“.


    jarāmāranaṃ sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā

    11 Die Bedingtheiten des Lebens: Altern, Sterben, Schmerz, Klagen, Leid, Betrübnis und Verzweiflung – bei sich selbst und sichtbar in der Artgemeinschaft. Leiden erscheint, ob erkannt oder nicht.


    dukkha

    12 Das Leiden, das entsteht, wenn ein Selbst etwas aus 1–11 als „Das bin ich, so bin ich, das ist mein“ als sein Sosein identifiziert und festhält.


    Das sind die Leiden, die erscheinen, wenn ein Selbst sich mit dem ergriffenen „Das bin ich, so bin ich, das ist mein.“ identifiziert und festhält:

    Geburt, Altern, Krankheit, Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Trübsal, Verzweiflung. Das Nichtbekommen, was man begehrt (Neid), oder etwas bekommt, das man nicht haben will (Ekel). Nicht mit dem Geliebten zusammen sein oder getrennt sein vom Liebsten.


    Das „Das bin ich, das ist mein.“ Anhaften an den Körper (rūpa-kāya) und den Wahrnehmungen (nāmarūpa/Skandha) sind nicht Leiden, das ist Lebenserhaltung (1-11). Doch das Sich-identifizieren und damit Eins-Werden, erzeugt sofort und immer dukkha.


    avijjā ist kopflos. dukkha ist als einziges Glied der Kette Kopf-Gemacht.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

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    • 13. März 2026 um 10:58
    • #3

    avijja durchschauen, ist das Durchschauen, dass es nichts gibt, dass zu durchschauen wäre.
    avijja ist kein Teil der Kette des bedingten Entstehens, es ist das Erkennen, dass es keine Kette gibt, wenn ich mich nicht mit ihr identifiziere, und doch erscheinen die Funktionen der Kette. Das ist Leben, avijja, leben. Reines Bewusstsein = Leben = Nibbāna.


    Richtig: dukkha gehört auch nicht zur Kette des bedingten Entstehens, denn erst wenn eine Identifikation durch eine sich als getrennt sehende Identität mit der Kette oder Teilen stattfindet, erst dann erscheit dukkha.


    Dann erscheint ein Dreiteilung:

    avijja = Nibbana

    Samsara= die Kettenglieder 1-11

    dukkha = Ein Individuum, das leidet, weil es sich mit Nibbana, Samsara identifiziert.

    Befreiung ist zu erkennen, dass es in avijjā oder samsāra nichts zu durchschauen gibt. Nibbana ist Samsara, ups.


    Das Universum ohne zu viel oder zu wenig. Womit soll ich mich identifizieren? Ohne zu lieben, ablehnen, herauspicken, auswählen, also das Universum in ein Ungleichgewicht bringen, leiden.


    Die kürzeste Form ist hier: Sinatur

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    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (13. März 2026 um 11:20)

  • Lassi
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    • 13. März 2026 um 13:47
    • #4

    Wenn ich aus diesem Leben gehe, so suche ich nicht nach dem Einfachsten oder dem Schwersten. Es ist eher die bedingungslose Liebe die ich erfahren durfte und sich in mir ruhend zeigt. Nicht alle Worte die ich als wichtig sehe sollten da einen Nutzen zeigen, sondern die Stabilität des Zustands in der Klarheit. So schaut mein Herz auf das Deine gerichtet und versteht den Klang.

    Liebe Grüße,

    Lassi


    Verkörpern, was heilsam ist – jenseits von Tradition und Dogma. Methoden nutzen, ohne an ihnen zu kleben.

  • Qualia
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    • 18. März 2026 um 09:43
    • #5

    Die rational gefasst.

    Skandha:

    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Ich. Sie sind keine Dinge, sondern Funktionsbündel, Anhäufungen von Prozessen, die weder Substanz noch Identität tragen. Das Ergreifen der Skandha durch ein Ich, das sie als „Das bin ich, das ist mein“ ergreift, erzeugt die Leiden.


    Ich verwende ausdrücklich rupa nama, nicht mana rupa, damit es nicht mehr zum Trugschluss durch Worte kommt, dass nama vor rupa da ist.


    Die fünf Skandhas:

    1. Form (rūpa) || ist nicht Körper oder Ding, materielles Objekt, das von sankhāra bedingt wird.

    rupa-Skandha-Form ist kein Körper, kein Ding, kein Objekt. Form ist der Prozess des Wahrnehmens, einer Grenze, doch nicht als Begrenzung, sondern als Formung des Erscheinungsraums von Elementen im Kontakt mit Sinnesorganen in einer Form. Sie ist ein funktionales Geschehen, das weder Substanz noch Identität trägt. Form ist nicht „mein Körper“, sondern das bloße Gegeben‑Sein von Form für Lebenselemente, ohne Eigenschaften, bevor ein Ich sie benennt. Die Zellmembran, die weder erkennt, was in ihr ist, noch was außen ist.


    2. Fühlen (vedanā) || ist nicht das Gefühl/vedanā, das durch phassa bedingt ist.
    Fühlen (vedanā) im Sinne des vedanā‑Skandha ist kein Gefühl. Auch wenn „angenehm“, „unangenehm“ und „neutral“ im Deutschen Gefühlswörter sind, bezeichnen sie hier keine Gefühle, sondern eine reine Reiz-Reaktion auf Kontakt/Berührung.

    Vedanā als Skandha ist ein Reiz-Reaktions-Prozess: unangenehm, angenehm oder neutral – ohne Ich, ohne Besitz, ohne psychologischen Zustand, nicht das vedanā der Kette des bedingten Entstehens, denn das wird erst durch phassa bedingt.


    3. Wahrnehmung (saññā) || ist vor Erkenntnis, vor Sprache, vor Ich. Funktion des Hirnstamms.

    Wahrnehmung ist kein Erkennen eines Dinges. Sie ist der Prozess des Unterscheidens, des Markierens, des Wiedererkennens von Mustern. Wahrnehmung erzeugt Merkmale, die gespeichert werden, aber keine Wirklichkeit. Sie ist ein Sortiermechanismus, der ohne Ich funktioniert. Erst das Benennen („das ist ein Baum“, „das ist mein Problem“) macht daraus ein Dhamma.


    4. Erfahrungen mit Leben bilden und speichern. (sankhāra) || Nicht sankhāra der Kette, das aus avijjā erscheint.

    Sankhāra sind keine Charaktereigenschaften und kein Wille. Sie sind der Prozess, der Reaktionen auf Impulse der Berührungen als Daten der Erfahrungen mit der Umwelt aufzeichnet. Sie werden konditionierte Funktionsabläufe, tragen, keine Identität, sind aber individuell. Erst das Ich, das sagt „so bin ich“, macht daraus ein Selbstbild.


    5. Bewusstsein (viññāna) || Hier ist es das Bewusstsein, das das viññāṇa der Kette bedingt, nicht Leben.

    Leben-Bewusstsein ist kein Subjekt, kein Beobachter, kein Ich. Es ist der Vorgang des Hervortretens eines Sinnesfeldes: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Körper‑Tastempfinden, Gedanken, Bewusstsein. Denkbewusstsein besteht nur in Abhängigkeit von Kontakt; es ist nicht eigenständig. Es ist ein Moment des Erscheinens, kein Träger dessen, was erscheint. Sinnesfelder treten nie gleichzeitig auf, sondern immer nur nacheinander – ein Moment, ein Feld.


    Die fünf Skandhas sind keine Dinge, keine Substanzen, keine Identitäten und keine Bestandteile eines Ichs. Sie sind Funktionsprozesse, die nur entstehen, wenn Bedingungen zusammentreffen. Sie tragen kein Selbst. Erst durch das Ergreifen – „Das bin ich“, „Das ist mein“ – werden sie zu Quellen des Leidens und zur Grundlage einer Person, eines Ichs.

    nama = Skandha ist die Wahrnehmungsform des Körpers, die von viññāna bedingt wird.

    Nachdem sankhāra die dafür geeignete Form bedingt hat, erscheint sofort, nicht kausal, aber bedingt, viññāna als Leben, das ihn lebendig macht.

    rupa ist nur der lebende Körper, die Skandha sind nama.

    sankhāra bedingt rupa, viññāna bedingt erst Leben, dann nama/Skandha.


    rupa nama ist eine Bezeichnung für eine Zweiheit, die real eine Einheit ist. Erst durch Denken erscheinen Skandha im Körper.

    Wenn nicht gesehen wird, dass der lebende Körper nicht zu den Skandha gehört, sondern die Bedingung für Skandha ist, kommt es zu Nicht-Verstehen.


    Mit dem Erscheinen von Skandha wird automatisch ein Individuum erscheinen, ohne Selbst oder gar Ich. Alle Leiden entstehen, wenn das „Ich bin dies und das“ nach den Skandha greift und dann an seiner Meinung festhält: Das bin ich, das ist mein.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (18. März 2026 um 10:27)

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    • 18. März 2026 um 13:11
    • #6
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.


    Hier sind die letzten Änderungen, werde hier nichts mehr einstellen. Im Blog kann ich besser arbeiten.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

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    • 19. März 2026 um 16:31
    • #7

    rupa nama für die, die der einen Lehre zur Befreiung von dukkha folgen wollen.


    „Buddha sagt: Die Skandha sind das Selbst.“ Das ist ein Übersetzungsfehler im Deutschen, mit katastrophalen Folgen.
    Hätten sie Lehre-gemäß übersetzt, dann heißt es: „Buddha sagt: rupa nama ist das Individuum (puggala) ohne Identität (anatta).“ Buddha sagt nicht, dass die Skandha, nama das Selbst sind.


    Ich verwende ausdrücklich rupa nama, nicht nama rupa, damit es nicht mehr zum Trugschluss kommt, dass nama vor rupa da ist. Auch ist rupa nur rupa und nicht Skandha, denn Skandha ist nur nama.


    Die biologische, psychologische und ontologische Entwicklung von rupa nama, in eine einzige Prozessgrammatik gebracht, ohne Metaphysik, ohne Symbolik, ohne Zirkelschlüsse.


    Die zwölf Glieder der Kette des bedingten Entstehens von Dukkha = KbED
    KbED in 1. avijjā erscheint sankhāra, 2. sankhāra bedingt viññāna, 3. viññāna bedingt als Erstes Leben, Leben bedingt lebende Körper = rupa.

    Die fünf Glieder der Kette des bedingten Entstehens der Skandha/nama. KbES ist ein Nebenzweig von KbED.
    KbED viññāna bedingt diese Kette durch Sinne/Empfindung/nama.


    KbED viññāna bedingt als Zweites:

    1. rupa-skandha, die Sinnes-Membran einer Zelle.
    Bakterien, Archaeen ohne Zellkern, Cyanobakterien, Eukaryoten mit Zellkern.
    (Vermehrung durch Zellteilung)


    2. rupa-skandha bedingt saññā-skandha.
    Algen, frühe Tiere, Wirbeltiere, Gliederfüßer
    (Eierlegen beginnt)


    3. saññā-skandha bedingt vedanā-skandha.
    Pflanzen/Pilze, gefolgt von Gliederfüßern und Amphibien, besiedeln das Land.
    (Nestbau beginnt)


    4. vedanā-skandha bedingt sankhāra-skandha.
    Dinosaurier, Fluginsekten, erste Säugetiere und Blütenpflanzen.
    (Beschützen des Nestes/Geborene und Jungenpflege und Aufzucht beginnt)


    5. sankhāra-skandha bedingt viññāna-skandha. Entwicklung der Primaten. Vor ca. 2,5 Mio. Jahren zur Gattung Homo. Frühe Primaten (Proto‑Selbst). Homo erectus (vollständige strategische Handlungsketten). Homo sapiens symbolische, soziale, kulturelle Rekursion (Erfindung des Zählens, nicht der Zahlen). Homo sapiens sapiens (vollständige rekursive Selbstmodellierung).


    Damit ist nama abgeschlossen und rupa nama KbED erscheint und bedingt dann āyatana.
    rupa‑nama ist das lebende Individuum (puggala), das ohne Identität (anatta) entsteht, weil rupa durch KbED und nama durch KbES bedingt wird und erst ihre Vereinigung zu rupa nama die Sinnesfelder (āyatana) bedingt und so die KbED fortgesetzt werden kann.


    Schlussfolgerung:
    avijjā - sankhāra: nur Objekte, sankhāra bedingt viññāna, Leben. Allen Objekten wird viññāna bedingt. Doch nur die Objekte überleben, die sich am Leben erhalten können. Leben ist nur in dafür möglichen Objekten. Alle anderen werden nicht lebend oder sterben aus. Alle ehemals lebenden Objekte zerfallen zum Unbelebten. Das ist der Grund, warum lebende Wesen äußerst selten im Universum sind.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Anna Panna-Sati
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    • 19. März 2026 um 17:10
    • #8

    Interessante Abhandlung, vielen Dank, lieber Qualia . _()_:)


    Ich scheue mich schon etwas, mich dazu zu äußern, weil es sich wohl um Früchte deiner Erfahrungen bei der buddhist. Praxis handelt, aber deine Auslegungen weichen halt doch ziemlich von der Lehre, wie ich sie durch meine Lehrer erfuhr/erfahre ab, so dass ich mal nachhaken muss.....

    Qualia:

    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Ich. Sie sind keine Dinge, sondern Funktionsbündel, Anhäufungen von Prozessen, die weder Substanz noch Identität tragen.

    Diese prozesshaften "Funktionsbündel" - Skandha - beinhalten

    Körper, Wahrnehmung, Gefühle, Geistige Gestaltungen und Bewusstsein,

    sind es aber nicht - verstehe ich das richtig?

    Keine Substanz, keine Identität - klar.

    Qualia:

    Das Ergreifen der Skandha durch ein Ich, das sie als „Das bin ich, das ist mein“ ergreift, erzeugt die Leiden.

    Ja, so ist es wohl - nur, woher kommt dieses ominöse "Ich" jetzt so (scheinbar) plötzlich her? ;)

    Nach meinem (bisherigen) Verständnis wird das "Ich-GEFÜHL" doch von den Skandha erzeugt, genauer von den Geistesgestaltungen/Sankhara.

    Das hieße demnach: Ohne Skandha kein "Ich" - (Gefühl).....

    Qualia:

    avijjā ist nicht ein Fehler/Unwissen im Kopf, sondern die Abwesenheit eines Kopfes.

    „Mach dir keinen Kopf um avijjā, avijjā ist kopflos.“

    Huch, ist das dein Ernst? (::erleichtert:

    Das Grundübel der Verblendung, Unwissenheit und "Dummheit" enstammt dann wohl dem Bauch?

    Dabei wird doch das "Bauchgefühl", die Intuition, gerne dem rationalen Verstand entgegengesetzt, als die -letztlich- bessere Variante z.B. beim Umgang mit Entscheidungsfindungen im Leben....?


    Wahrscheinlich habe ich dich - mal wieder, wie so oft,- missverstanden?

    Qualia:

    Ich verwende ausdrücklich rupa nama, nicht mana rupa, damit es nicht mehr zum Trugschluss durch Worte kommt, dass nama vor rupa da ist.

    Dass rupa (Form, Körper) vor nama (Geist) kommt, da bist du dir ganz sicher?! ;)

    Die Frage "Kann Geist ohne Körper existieren?" ist ja noch ungeklärt...


    Überwiegend verneint wird es von der (Neuro-)Wissenschaft, deren Erkenntnissen zufolge Geist und Bewusstsein an körperliche (materielle) Strukturen (vor allem das Gehirn) gebunden sind.

    Informationen benötigen einen Träger und können nicht einfach "frei" bestehen.


    Religionen halten dagegen, hier wird eine Trennung von Seele/Geist und Körper (im Tod) und Gott als rein geistiges Wesen verkündet. Philosophien beschäftigen sich mit dieser Frage ebenfalls seit ewigen Zeiten - open end...


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Igor07
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    • 19. März 2026 um 17:33
    • #9
    Anna Panna-Sati:

    Dass rupa (Form, Körper) vor nama (Geist) kommt, da bist du dir ganz sicher?! ;)

    Die Frage "Kann Geist ohne Körper existieren?" ist ja noch ungeklärt...


    Nāma Rūpa und Bewusstsein sind beide reziprok bedingt, also bleibt die Frage, was zuerst war, ohne Antwort.

    Siehe hier:

    Zitat

    Gerade so, Verehrter, wie wenn da zwei Rohrbündel an einander gelehnt
    stünden. Ganz ebenso, Verehrter, entsteht aus Geist und Körper
    als Ursache das Bewußtsein; aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht
    Geist und Körper (. . . )
    Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.
    – Wenn man aber, Verehrter, von diesen Rohrbündeln das eine
    an sich zöge, so fiele das andere um, und wenn man das andere an
    sich zöge, so fiele das erste um. Ganz ebenso, Verehrter, folgt aus der
    Aufhebung von Geist und Körper die Aufhebung des Bewußtseins; aus
    der Aufhebung des Bewußtseins folgt Aufhebung von Geist und Körper
    (. . . )73

    Alles anzeigen

    S.307, Buddhadhamma
    Naturgesetze und ihr Nutzen für das Leben
    geschrieben von Bhikkhu P. A. Payutto
    (Somdet Phra Buddhaghosacariya)


    https://tivagaro.de/wp-content/uploads/BuddhadhammaDigital.pdf


    Und hier:


    S.12.67. Das Rohrbündel - 7. Naḷakalāpī Sutta


    Zitat

    Das Ergreifen der Skandha durch ein Ich, das sie als „Das bin ich, das ist mein“ ergreift, erzeugt die Leiden.

    Wie ist das dann bitte schön möglich, wenn genau diese Skandha auf kein „Ich“ hinweisen? Also anders betrachtet: Nur durch das Ergreifen entsteht diese Illusion des „Ich“ als der sozusagen "Herrscher" im eigenen Hause.

    Das widerspricht sowohl der bedingten Entstehung als auch Anatta. Da lasse ich es lieber alles und schweige einfach.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (19. März 2026 um 17:50)

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    • 19. März 2026 um 20:29
    • #10
    Anna Panna-Sati:

    Dass rupa (Form, Körper) vor nama (Geist) kommt, da bist du dir ganz sicher?! ;)

    Die Frage "Kann Geist ohne Körper existieren?" ist ja noch ungeklärt...

    Ich weiß, dass jeder Stein ohne Geist existiert. Ich weiß, weil ich die Asche gesehen habe, dass jeder Lebewesenkörper zum Stein zurückkehrt und als Stein weiterhin existiert, ganz ohne „Geist“.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

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    • 19. März 2026 um 20:49
    • #11
    Anna Panna-Sati:

    Diese prozesshaften "Funktionsbündel" - Skandha - beinhalten

    Körper, Wahrnehmung, Gefühle, Geistige Gestaltungen und Bewusstsein,

    sind es aber nicht - verstehe ich das richtig?

    Keine Substanz, keine Identität - klar.

    Das können die Skandha nur enthalten, wenn du das hinein tust.


    Skandha sind weder Körper noch Bewusstsein noch Ich. Sie sind keine Dinge, sondern Funktionsbündel, Anhäufungen von Prozessen, die weder Substanz noch Identität tragen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

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    • 20. März 2026 um 00:35
    • #12
    Qualia:

    „Buddha sagt: Die Skandha sind das Selbst.“ Das ist ein Übersetzungsfehler im Deutschen, mit katastrophalen Folgen.

    Qualia .


    Darf ich bitte fragen, wo steht das ?:?:


    Schauen wir:


    Zitat

    (Diese Rede ist das berühmte Anattā-Lakkhana-Sutta, die 'Lehrrede von den Merkmalen des Nicht-Ich', d.i. von den Kennzeichen, welche die Abwesenheit jeder beharrenden Ich-Substanz deutlich machen. Diese Lehrrede wurde an dieselbe 'Gruppe der fünf' früheren Asketengefährten des Buddha gerichtet, welche durch die erste Lehrverkündung, die 'Predigt von Benāres' (Dhammacakka-Pavattana-Sutta) die Stufe des Stromeintritts erreicht hatten. Für die Wichtigkeit der Nicht-Ich-Lehre (anattā) ist es bezeichnend, daß erst nach Hören und Verstehen der davon handelnden zweiten Lehrrede des Buddha jenen fünf ersten Jüngern der Durchbruch zur Heiligkeit gelang. Diese Rede findet sich auch in Vinaya, Mahāvagga I 6, wo es noch zum Abschluß heißt: "Zu dieser Zeit nun gab es sechs Heilige in der Welt" - d.i. mit Einschluß des Buddha selber.)

    S.22.59. Die Merkmale des Nicht-Ich - 7. Anattalakkhaṇa Sutta


    In der anderen Übersetzung:


    Zitat

    Welches Gefühl auch immer … welche Wahrnehmung auch immer … welche Gestaltungen auch immer … welches Bewusstsein auch immer, vergangen, künftiftlig oder gegenwärtig, innerlich oder äußerlich, grob oder subtil, niedrig oder erlesen, ob nah oder fern, für jegliches Bewusstsein gilt: »Dieses ist nicht mein, dieser bin ich nicht; dieser ist nicht mein Selbst.«

    (SN 22, 59 – Übers.: Mettitteiko Bhikkhu)


    So lese ich im buddhistischen Wörterbuch vo Nyānatiloka :


    Zitat

    Wenn also in den Texten von einem Wesen, einer Person, einem Selbst oder gar von der Wiedergeburt eines Wesens die Rede ist, so ist das selbstverständlich nicht im absoluten und höchsten Sinne (paramattha) gesagt, sondern als bloße 'konventionelle Ausdrucksweise' (vohāra-vacana) aufzufassen.

    Paramattha-sacca, -dhamma, -vacana, -desanā


    Wo ist dieses "Ich" im "Fluss" des paṭicca samuppāda?


    Da finde ich Nichts. :shrug:

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    Sokrates

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    • 20. März 2026 um 07:27
    • #13
    Igor07:

    Darf ich bitte fragen, wo steht das ? :?:

    Das steht da, wo ich es geschrieben habe.

    Qualia:

    Hätten sie Lehre-gemäß übersetzt, dann heißt es: „Buddha sagt: rupa nama ist das Individuum (puggala) ohne Identität (anatta).“ Buddha sagt nicht, dass die Skandha, nama das Selbst sind.

    rūpa‑nāma: Struktur des Lebewesens. SN 12.2; DN 15

    puggala: konventionelle Bezeichnung für ein Individuum.

    DN 1.186–187; MN 1.138

    anattā: kein Bestandteil eines Lebewesens ist ein Selbst. SN 22.59

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    Einmal editiert, zuletzt von Qualia (20. März 2026 um 07:35)

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    • 20. März 2026 um 08:44
    • #14
    Qualia:

    kein Bestandteil eines Lebewesens ist ein Selbst. SN 22.59

    Also du postulierst ein Selbst, obwohl es in den deutschen Übersetzungen, auf die du dich beziehst, genau um Nicht-Selbst geht, also Nicht-Ich. OK, das war deine Korrektur, aber keine deutsche offizielle Übersetzung. Keine weiteren Fragen._()_

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    Sokrates

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    • 20. März 2026 um 10:59
    • #15

    Ich postulierte überhaupt nicht. Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    • 20. März 2026 um 11:33
    • #16
    Qualia:

    Ich postulierte überhaupt nicht. Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.

    Da bitte schön, wir werden deswegen bestimmt kein großes Drama machen.

    Ich bin nur leider mit deiner Interpretation nicht einverstanden, aber es spielt sowieso keine Rolle. Denn was wirklich der Buddha sagte, darüber kann man nur spekulieren; dazu wurde von mir mehr als genug von Professor Michael Zimmermann zitiert.

    Ich würde es mir selbst aber nicht anmaßen, anders als Mettiko Bhikkhu oder Nyanatiloka zu interpretieren, oder auch das ganze Buddhistische Seminar, denn sie haben jahrzehntelang Pali studiert und ganze Reden, meistens rund um die Uhr.

    Dazu schreibst du im Bereich Allgemeines über den Buddhismus, aber es passt eher in die Chronik.

    Aber das ist nicht meine Sorge. Ich moderiere nicht, und wenn mir etwas nicht gefällt, dann lese ich nicht weiter.

    Woanders schreibt Helmut über das bloße Ich, das ist die Schule von Chandrakirti, was echt sehr subtil ist, aber er bezieht sich wenigstens auf die konkreten Quellen, aber du fabulierst einfach.

    Denn es gibt keine Definition von "Ich" oder "Selbst" im Theravada, das kann man mehr als genug im Buddhadhamma von Payutto nachlesen, das kann man bei Kay Zumwinkel nachlesen, und so weiter, wie F. Schäfer.

    Für dich sind die alle keine Profis, also du weißt es besser.

    Bitte schön, mach es weiter.

    Notizen zu Dhamma erinnern mich auch an Ñāṇavīra, aber du weißt es auch besser als er.

    Ich würde hier keine Person, also keine User belehren, denn ich bin dazu nicht geeignet und sehr bescheiden, hoffe ich.

    Ich lerne aber von den Meistern, aber nicht, meine eigene Dhamma zusammenzubasteln.

    War nur meine Meinung. Nimm es mir nicht übel und nicht persönlich.

    LG und in Metta._()_

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Qualia
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    • 20. März 2026 um 12:31
    • #17

    Ich richte mich nur nach Buddha und benutze die Interpretationen seiner Reden, um die Lehre Buddhas zu erkennen, nicht umgekehrt. Die Lehre den Interpreten anpassen. Mir ist vollkommen bewusst, dass ich fast alle Strukturen der buddhistischen Lehre nicht einhalte.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    • 20. März 2026 um 12:36
    • #18
    Qualia:

    ch richte mich nur nach Buddha

    Die Frage ist nur, nach welchem Buddha?:?:

    Ich war nicht dabei.

    Ich bin kein Richter, also sage ich nur, was ich denke.

    Alles Gute!

    Qualia

    Was du, welcher Unterschied zwischen uns beiden besteht? Ich betrachte mich als ewigen Schüler, denn ich weiß, dass ich nicht weiß, und so bleibt es für immer. Aber du lehrst, denn du meinst, dass du besser weißt als alle Meister, die ihr ganzes Leben damit gewidmet hatten, einwandfrei Pali, Sanskrit, Tibetisch und sogar sehr viele Dialekte jener Zeit zu beherrschen. Und am Ende sagten sie nicht, dass sie die Tod- sicher wissen, denn der Buddhismus war für die alle das Mysterium, aber keine Lehre, die in irgendeine Schablone oder in Schema passt. Mehr kann ich hier absolut nicht hinzufügen. Viel Spaß und Erfolg.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (20. März 2026 um 13:27) aus folgendem Grund: Korrigiert und ergänzt.

  • Anna Panna-Sati
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    • 20. März 2026 um 13:46
    • #19

    Danke für deine Antworten, lieber Qualia . _()_

    Qualia:

    Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.

    :like:_()_

    Vielleicht würde es sich empfehlen, den oben zitierten Satz künftig (zumindest) den

    ausführlicheren Abhandlungen buddhistischer Lehrinhalte

    - die ja auf deinen individuellen Interpretationen/Erkenntnissen beruhen -

    voranzustellen, um z.B. Neueinsteiger diesbezüglich nicht zu verwirren ?

    Nur so eine Idee....;)


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

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    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

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    • 20. März 2026 um 14:05
    • #20

    Ich richte mich nach Buddha aus. Interpreten der Lehre benutze ich nur um die Lehre zu verstehen. Ich bin nie auf die Idee gekommen, dass ich mich an einen Interpreten halte.


    Beispiel: Wenn ich einen Interpreten der Werke von Sigmund Freud gelesen habe, dann habe ich auch den entsprechenden Bereich bereitgehabt, den Freud selbst geschrieben hat. Man glaubt es kaum, wie viel Verdrehungen Freud ertragen muss. Er würde sich im Grab umdrehen. Und auch wenn Freud Unrecht hatte, ist es immer noch Freud, der Unrecht hatte, und dieses ist ganz und gar seinem Wissen zu seiner Zeit geschuldet. Keiner hat ein Recht, Freud zu verurteilen, aber ich habe mir das Recht herausgenommen, die Interpreten zu verurteilen, wenn sie Freud in seiner Würde verletzten.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    • 20. März 2026 um 14:08
    • #21
    Anna Panna-Sati:

    Danke für deine Antworten, lieber Qualia . _()_

    Qualia:

    Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.

    :like:_()_

    Vielleicht würde es sich empfehlen, den oben zitierten Satz künftig (zumindest) den

    ausführlicheren Abhandlungen buddhistischer Lehrinhalte

    - die ja auf deinen individuellen Interpretationen/Erkenntnissen beruhen -

    voranzustellen, um z.B. Neueinsteiger diesbezüglich nicht zu verwirren ?

    Nur so eine Idee....;)


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    Alles anzeigen

    Warum sollte ich das tun? Das macht kein einziger Autor, denn es ist selbstverständlich, dass ich meine eigene Quelle bin. Hast du nie bemerkt, dass ich nicht aus Büchern zitiere? Dass ich immer das sage, was ich über einen Text meine, sagen zu können? Kein einziger jemals veröffentlichter Text kann meine Gedanken vertreten!

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    • 20. März 2026 um 14:21
    • #22
    Qualia:

    Ich richte mich nach Buddha aus.

    Da habe ich doch gefragt, nach welchem Buddha?

    Siehe hier:


    Zitat

    Frage: Woher wissen wir denn überhaupt,
    welche Erfahrungen der Buddha
    gemacht hat? Ist nicht im Nachhinein
    viel in ihn projiziert worden?
    Antwort: Natürlich! Die ganze Lebensgeschichte
    des Buddha ist Fiktion.

    Interview mit Michael Zimmermann
    von Birgit Stratmann

    32 Tibet und Buddhismus 1/2010


    Sigmund Freud lebte in unserer modernen Zeit und schrieb auf Deutsch, das ist etwas anderes, lieber Qualia.


    Plus: Du verwendest die Begriffe aus Theravada, aber mit eigenem Inhalt. Ich würde mich echt der Idee von Anna Panna-Sati anschließen. Punkt.

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    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (20. März 2026 um 14:33)

  • Anna Panna-Sati
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    • 20. März 2026 um 14:58
    • #23
    Qualia:
    Anna Panna-Sati:

    Danke für deine Antworten, lieber Qualia . _()_

    Qualia:

    Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.

    :like:_()_

    Vielleicht würde es sich empfehlen, den oben zitierten Satz künftig (zumindest) den

    ausführlicheren Abhandlungen buddhistischer Lehrinhalte

    - die ja auf deinen individuellen Interpretationen/Erkenntnissen beruhen -

    voranzustellen, um z.B. Neueinsteiger diesbezüglich nicht zu verwirren ?

    Nur so eine Idee....;)


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

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    Warum sollte ich das tun?

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    "..... um z.B. Neueinsteiger diesbezüglich nicht zu verwirren ?"

    Wer schon länger im Forum ist, kann es im Allgemeinen eher einordnen...:?:)

    Qualia:

    es ist selbstverständlich, dass ich meine eigene Quelle bin. Hast du nie bemerkt, dass ich nicht aus Büchern zitiere? Dass ich immer das sage, was ich über einen Text meine, sagen zu können?

    Kein einziger jemals veröffentlichter Text kann meine Gedanken vertreten!

    Die Art der Präsentation - nüchtern-sachliche Abhandlung, wie aus einem buddhistischen Lehrbuch - lässt u.U. leicht Fehlschlüsse zu....:shrug:

    (Und manche provoziert es auch..., aber das kommt dir wahrscheinlich gar nicht ungelegen?;))


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Qualia
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    • 20. März 2026 um 18:23
    • #24
    Igor07:
    Qualia:

    Ich richte mich nach Buddha aus.

    Da habe ich doch gefragt, nach welchem Buddha?

    Siehe hier:


    Zitat

    Frage: Woher wissen wir denn überhaupt,
    welche Erfahrungen der Buddha
    gemacht hat? Ist nicht im Nachhinein
    viel in ihn projiziert worden?
    Antwort: Natürlich! Die ganze Lebensgeschichte
    des Buddha ist Fiktion.

    Interview mit Michael Zimmermann
    von Birgit Stratmann

    32 Tibet und Buddhismus 1/2010


    Sigmund Freud lebte in unserer modernen Zeit und schrieb auf Deutsch, das ist etwas anderes, lieber Qualia.


    Plus: Du verwendest die Begriffe aus Theravada, aber mit eigenem Inhalt. Ich würde mich echt der Idee von Anna Panna-Sati anschließen. Punkt.

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    Diese Spekulationen sind äußerst schädlich, nicht für Buddha, der ist tot, aber für seine Eine Lehre.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Qualia
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    • 20. März 2026 um 18:25
    • #25
    Anna Panna-Sati:
    Qualia:
    Anna Panna-Sati:

    Danke für deine Antworten, lieber Qualia . _()_

    :like:_()_

    Vielleicht würde es sich empfehlen, den oben zitierten Satz künftig (zumindest) den

    ausführlicheren Abhandlungen buddhistischer Lehrinhalte

    - die ja auf deinen individuellen Interpretationen/Erkenntnissen beruhen -

    voranzustellen, um z.B. Neueinsteiger diesbezüglich nicht zu verwirren ?

    Nur so eine Idee....;)


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

    Alles anzeigen

    Warum sollte ich das tun?

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    "..... um z.B. Neueinsteiger diesbezüglich nicht zu verwirren ?"

    Wer schon länger im Forum ist, kann es im Allgemeinen eher einordnen...:?:)

    Qualia:

    es ist selbstverständlich, dass ich meine eigene Quelle bin. Hast du nie bemerkt, dass ich nicht aus Büchern zitiere? Dass ich immer das sage, was ich über einen Text meine, sagen zu können?

    Kein einziger jemals veröffentlichter Text kann meine Gedanken vertreten!

    Die Art der Präsentation - nüchtern-sachliche Abhandlung, wie aus einem buddhistischen Lehrbuch - lässt u.U. leicht Fehlschlüsse zu....:shrug:

    (Und manche provoziert es auch..., aber das kommt dir wahrscheinlich gar nicht ungelegen?;))


    Liebe Grüße, Anna :)_()_:heart:

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    Sei versichert, selbst angeblich sattelfeste Buddhisten werden sich Blasen am Hintern holen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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