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Wie kann ich die 8 Jhanas erreichen

  • Gotara
  • 24. Februar 2026 um 16:27
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  • Gotara
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    • 24. Februar 2026 um 16:27
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich frage mich wie ich die 8 Jhanas erreichen kann.

    Gibt es dafür Tantrische Hilfsmittel, beispielsweise Drogen oder Medikamente?

    Oder muss ich mich unter einen Baum setzen und los meditieren? :P

    Hatt jemand von euch jemals die Vertiefungen erreicht?

    Ich scheitere ja schon am Erreichen des ersten Jhanas... 😅

    Bin gespannt auf eure Erfahrungen :)

  • Gotara
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    • 24. Februar 2026 um 16:47
    • #2

    Noch eine Frage; befinden sich Shravakas also Hörer auch in den Jhanas, vielleicht in denen der Form, rupajhana?

  • KarmaHausmeister
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    • 24. Februar 2026 um 17:17
    • #3

    Hinsetzen und Meditieren. Die Jhanas sind Vertiefungszustände, die sich mehr oder weniger von selbst einstellen - manchmal schneller, manchmal langsamer.


    Ob das Tantra dazu extra Hilfsmittel anbietet, weiss ich nicht. Ist nicht meine bud. Richtung. Drogen/Medikaments bewirken etwas anderes.


    „Shravakas“ stammt meines Wissens aus dem Mahayana und ist eher eine deklassierende Bezeichnung für eine bestimmte Art von Praktizierenden im Theravada. Mit den Jhanas hat das nichts zu tun.


    Ziel des bud. Pfads ist es übrigens nicht, Jhanas zu erreichen.

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

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    • 24. Februar 2026 um 18:36
    • #4

    So:

    'https://www.rebuy.de/i,1922575/buec…eits-revolution


    Alan Wallace beschreibt hier sehr genau, wie man das jeweilige Jhana erreicht, woran man es erkennt und was dafür notwendig ist. Praktische, kompromisslose Darstellung von jemandem, der genau weiß, wovon er schreibt.

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • verrückter-narr
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    • 24. Februar 2026 um 19:21
    • #5

    Es gibt im Visuddhimagga und Vimuttimagga entsprechende Anleitungen

    https://edhamma.github.io/, https://www.urbandharma.org/udharma14/pathpure.html

    Visuddhi Magga I


    Die deutsche Nonne Ayya Khema hat sich auch intensiv damit beschäftig und einige Texte und Vorträge dazu verfasst.

    Auch ihr Schüler Leigh Brasington

    The Jhānas (Concentration States)


    Das buddhistische Tantra und auch das traditionelle Vedische Tantra beschäftigt sich nicht mit dem Konsum von Drogen und Medikamenten und anderen bewusstseinsverändernden Mittel und der Konsum ist auch eher kontraproduktiv, da dadurch die inneren feinstofflichen Energien wie Prana, Tejas und Ojas in Unruhe gebracht und gestört werden und der Praktizierende in der Regel die dann auftretenden Erscheinungen und Erfahrungen nicht einordnen und kontrollieren kann. Man nutzt dafür Pranayama Atemübungen, Yoga Mudra Körper- und Fingerstellungen, Rezitation von Mantra, Visualisierung von Bija Keimsilben in Chakren, Yoga Asanas, Massage und Stimulierung von Körperteilen und Körperregionen usw. um hauptsächlich die Prana Energie zu stärken, kontrollieren und in verschiedene Chakren Energiezentren zu lenken um bestimmte geistige Erfahrungen und körperliche Prozesse zu erwirken.

  • Gotara
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    • 24. Februar 2026 um 19:45
    • #6

    Ich sehe Drogen und Medikamente als ein tantrisches Hilfsmittel um bestimmte Bereiche oder Meditstionsstufen zu erreichen.

    Drogen/Medikamente können Schlüssel sein. in tantrischer Form sind diese Schlüssel halt in Form von Substanzen. Geht vielleicht in Richtung Vajrayana, dem tantrischen Buddhismus.

    Zum Beispiel lässt sich Tögal Meditation Mithilfe von Ketamin erfahren.

    Wenn ich von Drogen spreche meine ich das als tantrisches Hilfsmittel. Im Tantra haben diese Mittel halt die Form von Drogen/Medikamenten.

  • verrückter-narr
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    • 24. Februar 2026 um 19:51
    • #7
    KarmaHausmeister:

    Hinsetzen und Meditieren. Die Jhanas sind Vertiefungszustände, die sich mehr oder weniger von selbst einstellen - manchmal schneller, manchmal langsamer.


    Ob das Tantra dazu extra Hilfsmittel anbietet, weiss ich nicht. Ist nicht meine bud. Richtung. Drogen/Medikaments bewirken etwas anderes.


    „Shravakas“ stammt meines Wissens aus dem Mahayana und ist eher eine deklassierende Bezeichnung für eine bestimmte Art von Praktizierenden im Theravada. Mit den Jhanas hat das nichts zu tun.


    Ziel des bud. Pfads ist es übrigens nicht, Jhanas zu erreichen.

    Alles anzeigen

    Du verwechselst wohl den Begriff Shravakas mit dem Begriff Hinayana, der eine eher abwertende Bedeutung von Kleines oder geringes Fahrzeug bedeutet und den manche mit dem Theravada gleichsetzen, was aber historisch auch nicht richtig ist. Der Begriff Hinayana kommt im Prajnaparamita-Sutras (Sanskrit प्रज्नापारमिता prajnāpāramitā) vor und bezieht sich eigentlich nur auf die Vaibhashika- und das Sautrantika Tradition, wozu die Theravada Tradition nicht gehört. Später wurde der Begriff aber irrtümlich auch für die Theravada Tradition bezogen und dann aus Gewohnheit immer wieder verwendet.


    Der Begriff Shravakas bzw. Pali Savakas ist ein normaler regulärer Begriff und Bezeichnet einen Hörer und Schüler eines spirituellen Lehrers. Den Begriff gibt es auch im Jainismus.

    Śrāvaka - Wikipedia

  • verrückter-narr
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    • 24. Februar 2026 um 20:11
    • #8
    Gotara:

    Noch eine Frage; befinden sich Shravakas also Hörer auch in den Jhanas, vielleicht in denen der Form, rupajhana?

    Der Pāḷi-Kanon beschreibt vier fortschreitende Zustände des Jhāna, die als rūpa jhāna („Form-Jhāna“) bezeichnet werden, und vier zusätzliche meditative Errungenschaften, die als arūpa („ohne Form“) bezeichnet werden. Die Jhanas können eigentlich unabhängig vom des Status eines Meditierenden erfahren werden. Auch in anderen indischen spirituellen Traditionen sind sie bekannt. Von seinem ersten Lehrer, Āḷāra Kālāma, soll der historische Buddha Siddhartha Gautama Meditationen und Methoden erlernt haben, um den 7. Jhāna-Zustand (3. Arupa Jhana), der „Sphäre des Nichts“ (ākiṃcanyāyatana) zu erreichen. Von seinem weiteren Lehrer Uddaka Rāmaputta hat dann Buddha die Meditation für den 8. Jhāna-Zustand (4. Arupa Jhana) die „Sphäre weder der Wahrnehmung noch der Unwahrnehmung“ (nevasaññānāsaññāyatana) erlernt. Uddaka Rāmaputta soll diesen Zustand aber selber nicht erreicht haben, hat die Anleitung für diesen Zustand aber von seinem Vater lernen können.

    Nach dem 8. Jhana soll noch ein weiterer Zustand namens Nirodha-samāpatti, das Aufhören von Wahrnehmung, Gefühlen und Bewusstsein zu erreichen sein. Ein anderer Name für diesen Zustand ist saññāvedayitanirodha („Aufhebung von Wahrnehmung und Empfindung“). Laut Buddhaghosas Visuddhimagga (XXIII, 18) ist er durch die vorübergehende Unterdrückung des Bewusstseins und der damit verbundenen mentalen Faktoren gekennzeichnet, sodass der Meditierende höchstens für eine Woche einen unbewussten Zustand (acittaka) erreicht.

  • verrückter-narr
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    • 24. Februar 2026 um 20:25
    • #9
    Gotara:

    Ich sehe Drogen und Medikamente als ein tantrisches Hilfsmittel um bestimmte Bereiche oder Meditstionsstufen zu erreichen.

    Drogen/Medikamente können Schlüssel sein. in tantrischer Form sind diese Schlüssel halt in Form von Substanzen. Geht vielleicht in Richtung Vajrayana, dem tantrischen Buddhismus.

    Zum Beispiel lässt sich Tögal Meditation Mithilfe von Ketamin erfahren.

    Wenn ich von Drogen spreche meine ich das als tantrisches Hilfsmittel. Im Tantra haben diese Mittel halt die Form von Drogen/Medikamenten.

    Die These oder Ansicht, dass man mit dem Konsum von Ketamin die Meditation oder Zustand von Tögal erfahrbar machen lässt, halte ich für sehr gewagt oder unrealistisch. Thögal (thod rgal) bezeichnet das Durchspringen und bezieht sich auf die spontane Präsenz (lhun grub) des natürlichen Zustandes. Thögal wird auch die Praxis des Sehens oder die Praxis des Klaren Lichts (od-gsal) genannt. Wenn du deinen Geist und Körper aber mit Ketamin aufgepuscht hast, so kann man dies nie als natürlichen Zustand bezeichnen. Die Wirkung von Ketamin erzeugt eher eine künstliche Euphorie und ein künstliches Rauschgefühl und halluzinogene Zustände, die nach dem Verklingen der Wirkung aber sich sehr schnell auch ins Gegenteil verkehren lassen. Dies hat aber nichts mit Thögal zu tun.

    Ausserdem sind Verwirrtheit, Übelkeit, Erbrechen, Lähmungserscheinungen, Narkose, erhöhter Blutdruck, neurologische Störungen, Beeinträchtigung der Nierenfunktion,
    Schädigung des zentralen Nervensystems, Schädigung des Harntrakts usw. gängige Nebenwirkungen.

  • Gotara
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    Mahayana
    • 24. Februar 2026 um 20:45
    • #10

    Kann ein Śrāvaka also ein Hörer auch einen im Strom eingetretenen Bezeichnen? Befindet sich der Aufenthaltsort eines Hörers in den Körperlichen Vertiefungen, in der Formwelt, Rupajhana?

  • Gotara
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    Mahayana
    • 24. Februar 2026 um 20:51
    • #11

    Die Nutzung von Ketamin um besondere Meditstionsstufen zu erreichen wie z.B. Tögal sehe ich als schnelle Möglichkeit Meditstionsstufen zu erreichen, Ketamin ist die Tantrische Form, das tantrische Hilfsmittel für schnelle Ergebnisse.

    Ich Berufe mich auf das Vajrayana welches der schnelle Weg zum Beispiel zur Erleuchtung ist.

    Ketamin ist nur die tantrische Form um z.B. Tögal zu erfahren.

    Manche würden vielleicht K-Hole dazu sagen, aber die Ähnlichkeit mit Tögal Visionen ist nicht von der Hand zu weisen.

    Das Vajrayana, also der tantrische Buddhismus ist ja ein schneller Weg für Erfahrungen.

    Ketamin also als tantrisches Hilfsmittel zu sehen um schnelle Verwirklichungen wie Tögal Visionen dem Laien zugänglich zu machen.

  • pano
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    • 24. Februar 2026 um 21:12
    • #12

    Von Tantra habe ich keine Ahnung. Nur: der Buddha hatte kein Ketamin.

    Wenn Ketamin berauscht ist noch nicht gesagt dass es zu Jhanas führt. Genauso wie Alkoholrausch wohl eher auch nicht zu jhanas führt.


    Jhanas erfährt wer Jhanas übt.

    Was die Meditationspraxis angeht bin ich faul und erlebe also auch keine jhanas. Das Buch von Allan Wallace ist aber gut.

  • verrückter-narr
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    • 24. Februar 2026 um 22:19
    • #13
    Gotara:

    Kann ein Śrāvaka also ein Hörer auch einen im Strom eingetretenen Bezeichnen? Befindet sich der Aufenthaltsort eines Hörers in den Körperlichen Vertiefungen, in der Formwelt, Rupajhana?

    Ein Sravaka kann auch die Stufe eine im Strom eingetretenen erreichen, aber die Begriffe sind nicht identisch und bedeuten auch nicht das selbe. Die Rupajhana werden auch als die fünf reinen Aufenthaltsorte, (suddhavasa) bezeichnet, welche nur für Nicht-Wiederkehreren (anagami) und Arahats zugänglich sind. Wesen, die Nicht-Wiederkehrer in anderen Reichen werden, sind hier, werden hier wiedergeboren, wo sie auch Arahatschaft erlangen. Unter ihren Bewohnern ist Brahma Sahampati, welcher den Buddha bat, das Dhamma der Welt zu lehren (SN 6.1). Die fünf reinen Bereiche sind: (27) Unvergleichlichen Devas (akanittha deva)
    (26) Klarsichtige Devas (sudassi deva)
    (25) Schönen Devas (sudassa deva)
    (24) Unbesorgten Devas (atappa deva)
    (23) Nicht abfallende Devas (aviha deva)

    Kosmologie-Daseinskreislauf – Verein für Buddhismus und Yoga

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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