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Rechte Rede

  • mukti
  • 12. Februar 2026 um 00:09
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  • Aravind
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    • 18. Februar 2026 um 19:48
    • #26
    mukti:
    Aravind:
    mukti:

    Da bedarf es wohl der Introspektion: Ist meine Ansicht eine unbezweifelbare Erkenntnis

    Das ist ja nu einfach. Die Antwort ist im Kontext dieses Forums immer nein.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Was hat das Diskutieren dann für einen Sinn, wenn wir den Zweifel nie los werden?

    Alles anzeigen

    Guter Punkt!


    Meine Sicht ist natürlich (?) immer die gleiche: Zweifel werden durch Ausprobieren und Praxis überwunden, nicht durch Nachdenken.


    Diskutieren macht für mich persönlich viel Sinn, weil es den Blick öffnet für Methoden, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Erkenntnis unbezweifelbar ist.


    Nur aus Neugier: Was wäre für Dich denn im Rahmen der buddhistischen Lehre und Praxis eine "unbezweifelbare Erkenntnis", die relevant ist?


    Liebe Grüße,

    Aravind.

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    mukti
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    • 19. Februar 2026 um 11:14
    • #27
    Aravind:
    mukti:
    Aravind:

    Das ist ja nu einfach. Die Antwort ist im Kontext dieses Forums immer nein.


    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Was hat das Diskutieren dann für einen Sinn, wenn wir den Zweifel nie los werden?

    Guter Punkt!


    Meine Sicht ist natürlich (?) immer die gleiche: Zweifel werden durch Ausprobieren und Praxis überwunden, nicht durch Nachdenken.


    Diskutieren macht für mich persönlich viel Sinn, weil es den Blick öffnet für Methoden, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Erkenntnis unbezweifelbar ist.


    Nur aus Neugier: Was wäre für Dich denn im Rahmen der buddhistischen Lehre und Praxis eine "unbezweifelbare Erkenntnis", die relevant ist?

    Alles anzeigen

    Ich frage mich gerade, was ich mir gedacht habe, als ich von gesicherter Erkenntnis geschrieben habe. Da ging es darum nicht zu nerven, indem man seine eigene Postion durchsetzen will. Etwa wenn man denkt man wüsste etwas, das man in Wirklichkeit nur vermutet. Wenn man einsieht und mitteilt, dass es nur eine Vermutung ist, kann das dazu beitragen, dass die Diskussion nicht eskaliert. Man ist dann offener für Methoden, Erfahrungen und Erkenntnisse anderer wie du sagst und für mich ist das ein Lernprozess.


    Andere können mir helfen meine Zweifel loszuwerden, wenn sie selber weniger oder gar nicht zweifeln, weil sie mehr Vertrauen, Erkenntnis oder Verwirklichung haben als ich.

    Z.B. "Anhaften führt zu Leid" - ist das eine unbezweifelbare Erkenntnis? Wenn ich darüber reflektiere, finde ich kein überzeugendes Gegenargument. Schließlich erfahre ich Leid, wenn etwas, an dem ich hänge, anders wird oder ganz verschwindet. Jetzt muss ich diese Erkenntnis noch praktisch umsetzen, also Methoden finden und anwenden, die meine Anhaftungen lösen. Dabei können mir andere helfen und wenn ich eine erfolgreiche Methode gefunden habe, kann ich vielleicht auch anderen helfen.

    Mit Metta, mukti.


  • Monikamarie
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    • 19. Februar 2026 um 11:51
    • #28

    Wunderbar ausgedrückt, lieber mukti _()_

  • Qualia
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    • 19. Februar 2026 um 12:33
    • #29
    mukti:

    Z.B. "Anhaften führt zu Leid" - ist das eine unbezweifelbare Erkenntnis? Wenn ich darüber reflektiere, finde ich kein überzeugendes Gegenargument. Schließlich erfahre ich Leid, wenn etwas, an dem ich hänge, anders wird oder ganz verschwindet. Jetzt muss ich diese Erkenntnis noch praktisch umsetzen,

    Diese Erkenntnis setze ich schon seit Jahrzehnten in Praxis um.

    Zitat

    SN 56.11 „Zwei Extreme, Mönche, sollen von einem, der fortgezogen ist, nicht gepflegt werden. Welche beiden? Das Schwelgen in Sinnenfreuden – es ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und das Schwelgen in Selbstquälerei – es ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.

    „Zwei Extreme sollen von einem, der so gehen will, um vom Leid befreit zu werden, nicht festgehalten werden. Welche beiden?

    Das Schwelgen in Sinnenfreuden – es ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Sich an Sinnesfreude, die man sehnsüchtig erinnert oder hoffend in Zukunft erwartet, festzuhalten. Erkenne ich solche Verwirrung, dann lasse ich sie vergehen. Erscheinen sie wieder, werden sie wiedergeboren, lächle ich sie an und gehe. Wiedergeburten sind unmöglich, nur durch meinen Glauben können Tote Sinnesfreuden wieder leben.


    Das Schwelgen in Selbstquälerei – es ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Sich an schmerzlichen, zugefügten Verletzungen oder an möglichen Verletzungen in der Zukunft oder sich in Rachegedanken zu verlieren, ist Selbstquälerei. Erscheinen sie wieder, werden sie wiedergeboren, lächle ich sie an und gehe. Wiedergeburten sind unmöglich, nur durch meinen Glauben können Tote Sinnesleiden wieder leben.


    Indem ich diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene diese erste, wichtigste Wahrheit: Dieses Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen aller Leiden.


    Ich hege keinerlei Erwartungen, dass die hundertste Wiederholung eine Wirkung hat, um Leidensentstehung zu erkennen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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